Original erstellt von Kleiner Skinhead:
viele der themen die monoman in den letzten tagen geschrieben kann man bedenkenlos zustimmen. aber sie handeln oft von jemanden der allein oder zu zweit in einer welt der finsternis steht oder es ist ein text, der überhaupt die ganze gesellschaft kritisiert. sicherlich hat sie fehler und diese nicht zu knapp aber wo ist all das gute geblieben. so wie ich das sehe, ist das einzig positive nur noch die freundschaft in einigen fällen wie auch die liebe nur in einigen fällen. aber man kann sagen in großem und ganzen ist die menschheit ein geistig verwahrloster haufen, oder wie seht ihr das?
Ich sehe mich nicht nur überall von Feinden umgeben, falls du das meinst.
Die Finsternis in meinen Texten und Kurzgeschichten steht nicht unbedingt dafür, dass ich keine Hoffnung habe und dass ich keine Verbündeten mehr unter den Menschen entdecken kann...
vielmehr ist diese Finsternis Ausdruck dessen, dass es meiner Meinung nach keine Tabus geben darf und jede noch so tiefe Schlucht ausgelotet werden muss, wenn man zu echter Erkenntnis kommen will.
Zitat:SKINNY
sicherlich hat sie fehler und diese nicht zu knapp aber wo ist all das gute geblieben.
Mein Hass auf diese Welt gründet sich nicht darauf, dass es nichts Gutes mehr gibt, sondern vielmehr darauf, dass es so verdammt einfach wäre, noch viel mehr Gutes in dieser Welt zu schaffen... nur die Dummheit und falsche Bequemlichkeit der Menschen macht diese großartige Chance zu nichte.
Ich hasse nicht die Menschen dafür, ich hasse die Dummheit und Leere in ihren Augen!!
Das Gute sehe ich dagegen jeden Tag, wenn ich durch die Straßen gehe...
es ist das, was ich in den Augen der Passanten, vor allem der Jugendlichen, sehe:
Sie alle könnten Helden aus einer meiner Geschichten werden... aber sie sind zu beschissen fett, vollgefressen und Konsum-verhätschelt, dass sie ihr Potential brachliegen lassen und statt zu Helden lieber zu unbedeutenden Statisten mutieren.
MonoMan
[ 08 Juni 2001: Beitrag editiert von: MonoMan ]