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Geschichtsphilosphie

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lightblue
Alt 01.01.2005, 15:29   #1
Standard Geschichtsphilosphie

Was bringt es Menschen, dass sie über die Vergangenheit bescheid wissen?
Werden sie dadurch schlauer oder belehrt und somit Fehler vermieden?

Oder sollten die Menschen nichts über die Geschichte wissen, damit sie ihre eigenen Erfahrungen machen können?

Was sagt ihr dazu?
(Versteht ihr überhaupt was ich meine? )
 
 
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Imperator
Alt 01.01.2005, 15:38   #2
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Ich denke es ist eines der wichtigsten Elemente des Lebens, dass man über das Leben seiner Vorfahren bescheid weiß.

Wer die Geschichte nicht kennt ist dazu verdammt sie noch einmal zu erleben und das kann vorallem für uns Deutsche nicht das Ziel sein.

Es ist elementar über die Fehler der Vergangenheit bescheid zu wissen um sie in Zukunft zu vermeiden.
 
 
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lightblue
Alt 01.01.2005, 15:51   #3
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Tun die Menschen das denn?

Auch wenn sie wissen, was passiert und falsch ist, passieren immer wieder die gleichen "fehler"
 
 
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Bi-Zar
Alt 01.01.2005, 15:58   #4
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Wer denkt aus der Geschichte etwas gelernt zu haben hat nichts aus ihr gelernt.

Ich beschäftige mich viel mit Geschichte weil es mich interessiert. Mal abgesehen von der Schule wo es um die Noten ging hat mihr mein Geschichtwissen noch nie was gebracht.

Und der Gedanke, dass Geschichtswissen irgendetwas vorbeugen könnte ist auch absurd. Seit tausenden Jahren führt die Menschheit Krieg und sie wird auch in 1000 jahren noch Krieg führen, es sei denn dass mal ein Krieg kommt der sie vollkommen ausrottet(halte ich aber für unwahrscheinlich). Und immer wieder wird es Diktatoren geben, die den Leuten sagen was zu tun ist. Nur mit Geschichtswissen kommt man dagegen nicht an. Bei den Amis ist der Hass auf Hitler stark ausgeprägt und man kriegt zu hören was er so für Scheiße gebaut hat, aber die Parallelen zu Bush sehen sie dennoch nicht.
 
 
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juLY
Alt 01.01.2005, 16:22   #5
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erst wenn man die vergangenheit abschließt ist man bereit für gegenwart und zukunft. man kann aber aber die vergangenheit nur abschließen wenn man weiss was passiert ist. es ist wichtig drüber nachzudenken, was die menschheit erlebten macht sie klüger und stärker, prägt sie.
 
 
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lightblue
Alt 01.01.2005, 16:29   #6
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wenn der mensch von heute noch nie was von einem atomkrieg gehört hätte, dann wäre die wahrscheinlichkeit, dass grade er darauf kommt so einen krieg zu führen doch unwahrscheinlicher, oder?
 
 
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Traico
Alt 01.01.2005, 17:05   #7
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ajajaja, das hitlerbeispiel bzw krieg und diktaturen zu nehmen um zu sagen NÄÄÄÄÄÄÄÄ geschcihte brauchen wa nit ist sehr einfach kinners!

es gibt auch sachen aus denen die menschheit gerlernt hat! is zwar nit das hammerbeispiel was folgt aber vllt fällt jemandem noch was besseres ein:

nehmt mal die naturkatastrophen... die menscheit war geschockt und entwickelte frühwarnsysteme zum beispiel die bisher millionen menschen gerettet haben!

oder entführungen! sicherheitsmaßnahmen wurden verbessert (zum teil auch übertrieben ich weiss) damit gewisse dinge nichtmehr passieren oder zumindest nichtmehr häufig!

klar passieren solche sachen imemrnoch und fordern menschenleben aber es sind ganz sicher weniger als vor 1000 oder 100 jahren!
 
 
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Bi-Zar
Alt 01.01.2005, 17:16   #8
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Aber was hat das noch mit Geschichte zu tun?
 
 
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Traico
Alt 01.01.2005, 17:41   #9
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äh, gehören umwelt katastophen nciht zur geschichte bei dir ? zu meiner menscheitsgeschcihte gehört alles was ich geasgt hab... twin towers gehören bei dir also nicht zur geschichte ? (war ne entführung mit terroristischem hintergrund)

naja jeder legt geschcihte wohl anders aus

entschuldigt rechtschriebfehler! die letzten tage waren sehr hart *g*
 
 
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moechen
Alt 02.01.2005, 21:39   #10
Standard

ihr nennt jetzt nur sachen, aus denen man gelernt hat, hitler, naturkatastrophen, 11.09. ...
ich finde es allein schon interessant, wie die welt damals vor wer weiß wie vielen millionen jahren war. wer hat wie gelebt, u. wie ist überhaupt mal leben auf der erde entstanden. durch adam und eva wohl ehr weniger. oder denkt ihr erst gar nich so weit zurück...?
 
 
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Morris
Alt 02.01.2005, 22:49   #11
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Geschichte und Gegenwart bestimmen unser aller Weltbild, von daher ist es schon wichtig, sich mit der Geschichte bzw. Gegenwart auseinanderzusetzen um auch unser eigenes Weltbild kritisch zu hinterfragen. Und wenn die Menschheit schon nicht im Kollektiv lernt, dann soll man wenigstens für sich selbst die richtigen Konsequenzen ziehen.
Interessant dabei ist, dass die Betrachtungsweise der Geschichte auch sehr stark vom Weltbild abhängt, das gerade durch sie geprägt wurde.
 
 
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Djulie
Alt 03.01.2005, 00:54   #12
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Also was Kriege angeht kann man sagen ,dass die Menschheit nicht sehr viel aus der Vergangenheit gelernt hat.Es werden immer noch viel zu viel unsinnige Kriege geführt und es sterben immer noch viel zu viele Menschen dabei,auch wenn es heutzutage wesentlich weniger Menschen bei Auseinandersetzungen sterben ,meint ihr das macht es wirklich besser oder gibt dieses unnötigen Brutalität eine Art Legitimation? Ich denke nicht.Natürlich gibt es auch Sachen ,woraus die Menschen gelernt haben ,aber sind das nicht eher Erfahrungen woraus sie lernen? Z.B. im Krieg weniger eigene Soldaten zu verlieren durch Luftangriffe oder neue Technologien? Aber der konsequente Schlussstrich der Menschen fehlt ,beispielsweise zu sagen: Krieg darf und kann kein Mittel der Politik sein!Nein das haben die Menschen noch lange nicht gelehrnt. Und sie werden aus den aktuellen Naturkatastrophen auch nicht lernen.Es gibt zB alternative Technologien zum Schadstoffmotor ,aber nur weil die Ölkonzerne Sturm gegen die serienmäßige Markteinführung laufen,werden diese Technologien vorenthalten,nein lieber fällt man in ein von Diktatur und Bürgerkrieg gebeuteltes Land ein ,um die Kraftstoffversorgung für die nächsten Jahrzente zu sichern.Der Mensch ist grundsätzlich raffgierig,narzistisch und brutal.
Hobbes hat´s gesagt Homo homini lupus und somit Ave!
 
 
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Raubtier
Alt 03.02.2005, 09:34   #13
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stellt euch doch mal vor wir wüssten nicht aus unserer geschichtlichen vergangehheit,man würde doch automatisch wissen wollen was früher war oder nicht?
wenn wir nicht wüssten was damals in der ns zeit zum beispiel passiert ist,all die brutalitäten usw. wären wir heute doch nicht besser als die damals.ich will damit nicht sagen das wir besser sind aber es hat unser weltbild geprägt.
kriege und so können wir nicht verhindern,weil es immer irgendwelche leute geben wird die zu viel macht haben und kriege anzetteln.
 
 
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Lacri
Alt 03.02.2005, 20:41   #14
Standard

Und der Gedanke, dass Geschichtswissen irgendetwas vorbeugen könnte ist auch absurd.
Bei den Amis ist der Hass auf Hitler stark ausgeprägt und man kriegt zu hören was er so für Scheiße gebaut hat, aber die Parallelen zu Bush sehen sie dennoch nicht.
Najo, und vielleicht gibts doch ein paar Leute, die diese Parallelen sehen und Geschichte nicht nur als "etwas Vergangenes über das man sich sowieso keine Gedanken mehr machen muss" abstempeln. Vielleicht gibts ja doch nen paar Leute die sich dafür einsetzen, dass sowas nicht nocheinmal passiert !? ... weil sie aus der Vergangenheit gelernt haben und ihr Wissen auch mit anderen (aktuellen) Dingen verknüpfen können.
 
 
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