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Geht nie in einen Scientology-Vorposten!

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Ford Prefect
Alt 27.09.2006, 22:22   #1
Standard Geht nie in einen Scientology-Vorposten!

Tja, ich denke, ihr könnt schon an der Überschrift erkennen, was mir passiert ist. Ich erzähl euch das alles mal kurz:

Ich bin kurz vor 8 auf dem Weg zum Edeka, weil ich noch Mezzo kaufen will. Dabei komm ich am stuttgarter Scientology-Vorposten vorbei, und da steht sone Frau davor. Die lächelt mich schon so an als sie mich sieht und fragt mich, ob ich einen Stresstest machen will. Ich weiß natürlich, dass die von der Scientology ist, aber ich denk mir halt, hey, mal was anderes, wird bestimmt lustig, und geh mit.
Ich werde weitergegeben an eine zweite freundliche Dame, die mir erstmal 2 Blechdosen in die Hand drückt und mir mit ner Messnadel meinen Stressstatus zeigen will. Der ist natürlich hoch (hätte ich auch nicht anders erwartet), daraufhin bietet sie mir ein seltsames Buch an, in dem von sog, DIANETIK die Rede ist, charakterisiert wird das als sone Psychoforschung. Die freundliche Dame hat nicht einmal den Begriff Scientology in den Mund genommen. Ich schaffe es immerhin, sie davon zu überzeugen, dass ich nicht genug Geld dabeihabe (des schlimmste ist, die hat immer so getan als würde sie mir das Buch kostenlos mitgeben und als wäre es selbstverständlich, dass ich es mitnehme, und dann auf einmal kommt sie mit 10€..) Daraufhin fragt sie mich, ob ich einen Persönlichkeitstest machen will (kostenlos natürlich), damit ich sehen kann, wie die Dianetik arbeitet.
Naja ich hab halt noch nicht genug und mache diesen Test. Kurz 200 Kästchen ankreuzen und fertig. Daraufhin meint sie, während sie den auswertet, soll ich mir doch einen Kurzfilm über Dianetik anschauen. Ich sag dazu ja, weil ich sie loswerden will.
Der Film ist total krank. Es geht um einen Typ, der American Football spielt und dabei mit nem anderen zusammenknallt und bewusstlos wird. Im Krankenhaus kann er seine Füße nicht mehr bewegen und die Ärzte sagen, es sei unheilbar. Daraufhin kriegt der Typ Visionen von Psychoanalytikern, die ihn als Testobjekt benutzen wollen - total abstrus. Jedenfalls schenkt ein Freund dem Typ ein Scientology-Buch - ach, was red ich, natürlich ein DIANETIK-Buch. Der Typ liest sich das durch und kann wieder gehen. Wie realistisch.
Danach fragt mich die Frau, wie der Film war, und da mir diese Scheißfreundlichkeit zum Hals raushängt sag ich halt so, der Film war übel reißerisch und von einer so genannten Wissenschaft hätte ich mehr erwartet und so. Da sag die nur so: Ja, das kann sie verstehen, und geht zu meinem Persönlichkeitstest über. Des Ergebnis ist -natürlich - niederschmetternd: Ich sei total unstabil und unkonzentriert, blablabla. Ich streit mich ne Weile mit der weil ich nicht einsehe dass sie bestimmte Persönlichkeitsmerkmale von mir als schlecht ansieht, und immer wenn ihr bei einem die Argumente ausgehen, sagt sie immer "Dianetik und Scientology können mir dabei helfen". Achja, inzwischen ist sie sich so sicher, dass sie sich traut, das Wort Scientology auszusprechen.
Weil ich ihre Kritik an mir so niedermache, will sie mir unbedingt noch nen zweiten Film zeigen, und behauptet, da würden alle meine Fragen beantwortet werden. Ich denk mir nur so: Schon komisch, da wird ein Film gedreht in dem zufällig genau die Fragen, die ich später stelle, beantwortet werden. Inzwischen ist mir klargeworden dass ich aus dem Irrenhaus heraus muss und lehne den Film freundlich ab.
Daraufhin redet die voll auf mich ein ich muss den Film sehen um das ganze zu verstehen und er wär informativ und so. Obwohl ich mich weiterhin weigere legt sie die Videokasette ein. Als ich ihr dann sage, sie soll mich bitte zu nichts drängen, ist sie beleidigt und meint, das tut sie doch gar nicht. Immerhin hab ich sie dazu gebracht, dass ich den Film nicht anschauen muss. Sie drückt mir noch 2 dutzen Broschüren in die Hand und lässt mich gehen. Mann war ich froh.
Das schlimme ist, ich kann einfach ned unfreundlich sein zu so Leuten, sonst wär ich schon früher gegangen. Die Leute da sind echt gefährlich und man kann kaum mit ihnen argumentieren weil die sich verdammt gut auskennen.
Ich kann euch nur eines raten: Lasst euch von denen nie beschwatzen! Die machen euch psychisch fertig! Ich bins jetzt noch...
 
 
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legolas
Alt 27.09.2006, 22:42   #2
Standard

ich halte die dianetik für sehr gut! würde die kunst der gefühlsbeherrschung sehr gerne können... du mein lieber bist mit totalen vorurteilen an die sache rangegangen und kannst daher auch nichts von diesen leuten lerne.. die dianetik ist eine wissenschaft und meiner meinung nach keine schlechtere als jene die wir in der schule lernen
 
 
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Morris
Alt 27.09.2006, 22:50   #3
Standard

Klär uns doch bitte auf, was an Dianetik so toll ist.
Ein Minuspunkt ist auf jeden Fall schon mal, dass jene, die diese (vermeintliche) Wissenschaft betreiben und bewerben, so agressiv und aufdringlich sind, dass es einem eben gefährlich vorkommt.
 
 
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Ford Prefect
Alt 27.09.2006, 22:59   #4
Standard

Zitat von legolas
ich halte die dianetik für sehr gut! würde die kunst der gefühlsbeherrschung sehr gerne können... du mein lieber bist mit totalen vorurteilen an die sache rangegangen und kannst daher auch nichts von diesen leuten lerne.. die dianetik ist eine wissenschaft und meiner meinung nach keine schlechtere als jene die wir in der schule lernen
Wenn ich mit Vorurteilen reingegangen wäre wäre ich nicht reingegangen. Allein das was man von der Scientology erzählt hätte mich ja eigentlich davon abhalten sollen, oder?
Es gibt zig andere Methoden, um Gefühlsbeherrschung und so zu üben. Und dass Dianetik keine selbstständige Wissenschaft ist, sondern mit der Scientology zusammenhängt, sieht man zB daran, dass Wikipedia den Suchbegriff Dianetik sofort zur Scientology redirected. Es gibt keine getrennte Wissenschaft Dianetik, es gibt nur die Scientology...
 
 
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MiKe
Alt 27.09.2006, 23:03   #5
Standard

@legolas: gehörst du dieser sekte (ja, für mich ist es definitiv eine sekte) an?

Wenn ich mit Vorurteilen reingegangen wäre wäre ich nicht reingegangen.
hö? *g*
 
 
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legolas
Alt 27.09.2006, 23:06   #6
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ja sicher ich bin scientology mitglied...
 
 
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PowerWapiti
Alt 27.09.2006, 23:07   #7
Standard

das auf der Straße anschwatzen kenn ich.. vor kurzem war ein ADAC Stand in der Stadt, wollte eigentlich Fragen ob die was zu Fahrsicherheitstrainings haben und dann hat die Dame gefragt warum ich noch kein ADAC Mitglied bin.. wollte erst nicht unterschreiben, aber die hatten Lauter "Tricks" und "Fragen" die einem "helfen" da zu unterschreiben..
der Mann hat z.B. das Formular auf den Tisch gelegt, mir den Stift in die Hand gedrückt und gemeint deinen Namen wirst du wohl noch schreiben können, oder? geht ja nur 2 Min die Anmeldung blabla..

Schließlich hat es mich dann doch überzeugt und bin nun Mitglied ^^ .. da muss man echt aufpassen.. demnächst bin ich Mitglied im Tierschutz oder sonst wo ^^.. obwohl Autos interessieren mich ja und ADAC ist halt schon cool


das wegen Scientology ist wohl auch nur so ein Trick.. kann mir nicht vorstellen, dass man durch Lesen eines Buches wieder gesund wird
 
 
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legolas
Alt 27.09.2006, 23:08   #8
Standard

Zitat von PowerWapiti
Schließlich hat es mich dann doch überzeugt und bin nun Mitglied ^^ .. da muss man echt aufpassen.. demnächst bin ich Mitglied im Tierschutz oder sonst wo ^^.. obwohl Autos interessieren mich ja und ADAC ist halt schon cool
das wäre natürlich tragisch im tierschutzverein zu sein.. ich meine etwas sinnvolles tun "ihh".
 
 
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Morris
Alt 27.09.2006, 23:13   #9
Standard

Sicher längst nicht so tragisch, wie eben Mitglied in Scientology zu sein. Du hast uns immer noch nicht erklärt, was an Dianetik so einzigartig ist. Kann man es allein machen? Wenn ja, wozu gibt es dann die Kurse für horrende Summen?
 
 
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Cobain
Alt 27.09.2006, 23:17   #10
Standard

Zitat von Ford Prefect
Es gibt zig andere Methoden, um Gefühlsbeherrschung und so zu üben. Und dass Dianetik keine selbstständige Wissenschaft ist, sondern mit der Scientology zusammenhängt, sieht man zB daran, dass Wikipedia den Suchbegriff Dianetik sofort zur Scientology redirected. Es gibt keine getrennte Wissenschaft Dianetik, es gibt nur die Scientology...
Ich kann Legolas nur zustimmen, ich finde die Dianetik auch sehr gut und hilfreich, ist besser als die meisten anderen Geisteswissenschaften und sie wird deshalb in einem Atemzug mit Scientology genannt weil es eben der gleiche Gründer ist, jedoch würde ich nicht sagen dass es zusammen gehört, es gibt genug "Wissenschaftler" die mehrere Wissenschaften oder Theorien gründeten die nichts miteinander zu tun haben oder ?

Obwohl ich zugeben muss dass ich das nicht so gut beurteilen kann, ich habe mich bisher nur mit der Dianetik beschäftigt und weiss eigentlich nichts über Scientology.

edit:Dann stimme ich Legolas eben doch nicht zu naja, Leute WER oder WAS will in unserer Kapitalistischen Welt heute für irgend eine Leistung und sei sie noch so klein kein Geld ??

Ein normaler Arzt kostet auch unsummen nur das wir das selten merken, dank unserem Gesundheitssystems und wenn man privat versichert ist wird man von denen auch abgezoggt oder ? und trotzdem hilft er einem.

Es ist doch klar das "die" auch Geld verdienen müssen und wollen, aber das heisst doch noch lange nicht das es nicht hilft.

Geändert von Cobain (27.09.2006 um 23:39 Uhr).
 
 
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legolas
Alt 27.09.2006, 23:19   #11
Standard

Zitat von Skinni
Sicher längst nicht so tragisch, wie eben Mitglied in Scientology zu sein. Du hast uns immer noch nicht erklärt, was an Dianetik so einzigartig ist. Kann man es allein machen? Wenn ja, wozu gibt es dann die Kurse für horrende Summen?
warum es kurse gibt? weil es eine sekte ist, die einfach geld kassieren will. mit der dianetik wird, meines erachtens nach, uns eine lehre vorgetäuscht die wir erlernen können um mit problem fertig zu werden. ich weiss nicht.. ich glaube ich hätte unter meinen post sowas wie "/ironie" schreiben sollen oder?
pardon.. verzeiht mir werte leser
 
 
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IsoO
Alt 28.09.2006, 00:12   #12
Standard

wenn mich sone scientology-kuh anreden würde, würde ich lauthals sagen, dass die mich mit ihrem hirnrissigen gelaber in frieden lassen soll.
---> HDF, bitch!
 
 
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fruehaufsteher
Alt 02.10.2006, 15:51   #13
Standard Blinde diskutieren den Sonnenaufgang

Sorry, das ist vielleicht etwas grob aber .....
Bevor man etwas diskutiert, sollte man doch zuerst wissen was es damit auf sich hat oder? Ich kann nicht erkennen, daß einer von Euch Bloggern das Dianetik Buch je gelesen hat. Ich kann es nur empfehlen! Ich habe es gelesen und bin davon überzeugt, daß es das die beste und wissenschaftlichste Erklärung des menschlichen Verstandes ist, die man überhaupt finden kann. Wenn Euch das negative Image von Dianetik und Sientology in der Öffentlichkeit stört oder es Euch davon abhält Euch wirklich zu informieren dann ist das schon ein deutliches Anzeichen dafür, daß Ihr der in Deutschland herrschenden Massenhysterie gegen jede nur mögliche Randgruppe verfallen seid und Eure Sebstbestimmung schon aufgegeben habt.
Spendiert 10 EURO und kauft das Buch und vor allem: lest es. Danach können wir diskutieren.
 
 
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Cobain
Alt 02.10.2006, 15:56   #14
Standard

Zitat von fruehaufsteher
Sorry, das ist vielleicht etwas grob aber .....
Bevor man etwas diskutiert, sollte man doch zuerst wissen was es damit auf sich hat oder? Ich kann nicht erkennen, daß einer von Euch Bloggern das Dianetik Buch je gelesen hat. Ich kann es nur empfehlen! Ich habe es gelesen und bin davon überzeugt, daß es das die beste und wissenschaftlichste Erklärung des menschlichen Verstandes ist, die man überhaupt finden kann. Wenn Euch das negative Image von Dianetik und Sientology in der Öffentlichkeit stört oder es Euch davon abhält Euch wirklich zu informieren dann ist das schon ein deutliches Anzeichen dafür, daß Ihr der in Deutschland herrschenden Massenhysterie gegen jede nur mögliche Randgruppe verfallen seid und Eure Sebstbestimmung schon aufgegeben habt.
Spendiert 10 EURO und kauft das Buch und vor allem: lest es. Danach
können wir diskutieren.
Hättest Du wirklich aufmerksam gelesen, dann hättest Du sehen müssen dass ich es lese und...was ist ein Blogger ?
 
 
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reyals
Alt 02.10.2006, 21:02   #15
Standard

@ Cobain: Ein Blogger ist ein Mensch, der ein Internettagebuch führt. Gennant Blog, so ein Ding.
Und eigentlich sind wir hier keine Blogger, sondern Forenuser..
@Frühaufsteher: Dies ist kein Blog, sondern ein Forum, hier diskutiert man und schreibt nicht irgendne Scheiße, wie in nem Webblog.
@Ford: Bei uns kommen immer die Mormonen und fangen an zu nerven mit ihren prospekten und Flugblättchen für Veranstaltungen und was weiß ich.
Die sind auch so nervtötend freundlich..
Wenn ich die schon seh, mach ich die Tür garnicht erst auf.
 
 
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fruehaufsteher
Alt 03.10.2006, 08:51   #16
Standard

Hab mich schon gefragt, wieso ich dieses Forum bei Google Blogs gefunden habe... Na ja.
Danke für Eure Hinweise hab wieder was dazu gelernt.

Cobain: Hab schon gelesen daß Du Dich mit Dianetik beschäftigt hast. Es ist für mich nicht klar gewesen, daß Du das Dianetik Buch auch gelesen hast. Sorry für die Verallgemeinerung.

Was so manche Äußerung in dieser Diskussion betrifft ist der "Verkauf " einer Religion, Glaubensrichtung oder Ähnlichem auf der Straße oder an der Haustür. Ich möchte persönlich von keinem dieser Leute auf diese Weise angesprochen werden. Auch nicht von Pizza- Auto- oder Zeitschriftenverkäufern. Ich entscheide selbst ob ich jemandem zuhören will oder nicht.

Im Falle Dianetik ist das jedoch nur eine der ganz wenigen Möglichkeiten mit Leuten in Kontakt zu kommen. Was ihr vielleicht nicht wißt ist, daß deutsche Zeitungen, Zeitschriften, Radio, Fernsehen (ganz allgemein die Presse) keine Anzeigen von Dianetik und Scientology abdruckt! Nicht mal Stellenanzeigen für die örtlichen Organisationen werden veröffentlicht. Reporter, die positiv über Dianetik oder Scientology schreiben oder berichten, habe ihre Karriere in den meisten Fällen damit beendet. Klingt utopisch aber wir haben immer hin schon 22 Jahre nach 1984!
Das alles geschieht wärend der deutsche Staat, genauer das Finanzamt die Kirchenbeiträge (die so genannte Kirchensteuer) für die gewünschten Religionen wie Katholiken und Protestanten eintreibt.

Übriges: Da zahlt ein gut verdienender Verkäufer mal ganz locker 10.000 bis 15.000 EURO im Jahr: ohne Gegenleistung!
Da ist ein Kommunikationskurs, wie er in Scientology geliefert wird für rund 200 EURO ein echtes Schnäppchen: und man kriegt sogar noch sehr gute brauchbare Informationen dafür.
Ähnliches gilt für 5 Stunden Dianetik Auditing für ca. 120 Euro.
 
 
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Morris
Alt 03.10.2006, 09:14   #17
Standard

Es mag vielleicht sein, dass gewisse Minderheiten zu Unrecht in einer solchen Kritik sein, doch warum sollte dies bei Scientology so sein? Alles auf die "staatliche" Propaganda zu schieben, scheint mir dann doch ein wenig einfach.
Außerdem könntest du ein wenig konkret werden mit deinen Kursen...
 
 
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Grandylein
Alt 03.10.2006, 12:24   #18
Standard

Die suchen doch durch diese Tests nur anfällige Menschen. "werfen sie Dinge erst weg, und bemerken erst dann das sie es brauchen?" etc.

Verhaltensmuster bla blubb und in Sekte rein.
 
 
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fruehaufsteher
Alt 03.10.2006, 17:06   #19
Standard

Warum das bei Scientology der Fall sein könnte? Warum Scientology diskriminiert wird meinst Du? Ich frage mich das schon lange. Jeden falls kann es nicht wegen staatsfeindlichem Verhalten oder ähnlichen anderen an den Haaren herbeigezogenen Erfindungen liegen. Ich habe aber am eigenen Leib erfahren daß Dianetik und Scientology diskriminiert wird!

Ich will aber nicht weinen, es ist ja schließlich meine eigene Entscheidung Scientologe zu sein.
Vielleicht is das der Punkt: Scientology und Dianetik bringen etgegen der Propaganda Leute mit eigener Meinung hervor. Vielleicht braucht unser Staat keine solchen Leute, Vielleicht braucht er mehr Lemminge, die sich ja kollektiv ins Meer stützen und ertrinken.
Was konkret willst Du wissen über die Kurse?
Und die andere Frage wäre: "Was ist ein anfälliger Mensch?"

Habt Ihr Euch mal die Mühe gemacht und nachgeschaut was die Definition von Sekte ist? Ich kann aus meiner Erinnerung heraus nur sagen, daß es sich bei einer Sekte um eine Abspaltung von einer großen (füher christlichen) Glaubensbewegung ist. Das trifft auf Scientology überhaupt nicht zu und auf Dianetik erst recht nicht. Beides ist völlig eigenständig.
Die Bibelfesten unter Euch werden vielleicht wissen, daß Jesus zum Beispiel einer Sekte angehörte die sich vom Judentum abgespalten hatte woraus später der Katholizismus hervorgegangen ist. Die Protestanten haben sich dann im Mittelalter wieder von denen abgesondert (Martin Luther wollte nicht mehr beichten) und waren per Definition eine Sekte.
Heute hat es die Presse geschafft, alles so umzudefinieren, daß eine deutschlandweite Hysterie, begründet auf Vorurteilen und Nichtwissen entstanden ist. Diese wird dann auch noch von uninformierten Lehrern übernommen und in der Schule als wichtige Information weitergegeben.
Ich drücke allen in Eurem Alter auf jeden Fall die Daumen, daß Ihr zu informierten, denkenden und frei handelden Menschen werdet, ...für die die es nicht schon sind... die Ihr sein solltet.
 
 
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Morris
Alt 03.10.2006, 18:56   #20
Standard

Zitat von fruehaufsteher
Habt Ihr Euch mal die Mühe gemacht und nachgeschaut was die Definition von Sekte ist? Ich kann aus meiner Erinnerung heraus nur sagen, daß es sich bei einer Sekte um eine Abspaltung von einer großen (füher christlichen) Glaubensbewegung ist.
Sekte bezeichnet ursprünglich nichts weiter als eine Abspaltung, nicht mal unbedingt eine christliche. In wissenschaftlicher Sprache wird dieser Begriff auch heute noch so verwendet, doch die Allgemeinsprache ist einem sehr viel schnelleren Wandel unterlegen, das hat mit "Pressepropaganda" gar nichts zu tun. Beim Wort "Sekte" ist auch sehr deutlich zu erkennen, wie diese Entwicklung vonstatten gegangen ist: zunächst war es nur Bezeichnung einer Abspaltung, da aber manche Abspaltungen mitunter sehr radikal sind und/oder sehr stark veränderte bis völlig andere Lebensvorstellungen haben als die Mutterreligion bzw. -Gruppe, hat man das Wort Sekte eben ganz von seiner Bedeutung gelöst und auf solche verdächtigen Gruppen übertragen.
Die Scientology verwendet auch das Wort "Kirche" in Zusammenhang mit sich selbst, obwohl es bereits im Althochdeutschen (wie auch im Altenglischen) untrennbar mit der Christenheit verbunden ist, mit der ja Scientology nichts zu tun hat.
Zitat von fruehaufsteher
Scientology und Dianetik bringen etgegen der Propaganda Leute mit eigener Meinung hervor.
Und die eigene Meinung kann dann demzufolge nur die sein, Scientology über alles andere zu heben und in schönsten Tönen zu loben? Denn auch nur ansatzweise Kritik wird ja von Hubbard scheinbar schon als unterdrückerisches Treiben gewertet, das zu unterbinden sei.
Zitat von fruehaufsteher
Warum Scientology diskriminiert wird meinst Du? Ich frage mich das schon lange.
Hast du dir auch mal die Mühe gemacht, darauf eine Antwort zu finden? Vielleicht liegt es an diesem Absolutheitsanspruch? Vielleicht liegt es an der vertraglichen Einforderung, die Leute bei psychischen Krankheiten selbst zu behandeln anstatt auf ärztliche Hilfe zurückzugreifen? Vielleicht liegt es am Druck, der auf Aussteiger (warum sind sie ausgestiegen?) ausgeübt wird? Vielleicht liegt es an den überhöhten Preisen für die Angebote? Oder vielleicht gibt es noch viele andere Gründe...
 
 
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fruehaufsteher
Alt 04.10.2006, 16:36   #21
Standard

...hat man das Wort Sekte eben ganz von seiner Bedeutung gelöst...
Genau das ist eine Umdefiniton, die von wem sonst als den Medien durchgeführt wurde.
Wenn man von etwas überzeugt ist , dann spricht man in der Regel auch positiv darüber. Zur eigenen Meinungsbildung gehört natürlich auch die Selbstkritik. Ohne diese wäre es halt nur ein Nachplabbern.
Kranke Leute werden regelmäßig zum Arzt geschickt, bevor sie einen Dienst geliefert bekommen. Geistig kranke Menschen werden in der Psychiatrie häufig gequält (Elektroschock, Drogen, Hypnose u.s.w.) anstatt vernüftig behandelt. Das gibt die Psychiatrie auch offen zu und sagt einem direkt ins Gesicht, daß sie noch nie jemanden geheilt haben und daß Heilung eines geistig Kranken gar nicht erst möglich ist. Würdest Du da jemanden hinschicken?
Aussteiger:
Ich selbst kenne ein paar von Ihnen persönlich. Es gibt eine Reihe von Leuten die nach ein paar Kursen oder Auditing keinen weiteren Service mehr buchen. Das ist ihre freie Entscheidung oder die ihrer Verwandten und Freunde. Nur ganz selten trifft man auf Leute, die "aussteigen" um mit diesem Fakt auch Geld zu machen. Sie verkaufen ihre Story an die Presse, lassen sich dafür bezahlen, im Trend zu hetzen. Daß sie dabei mit der Wahrheit eher bedenklich umgehen stört keinen. Sie sagen den Leuten was sie hören wollen und kassieren sie mit Büchern Seminaren, Zeitungsartikeln u.s.w. ab.
 
 
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Morris
Alt 04.10.2006, 17:48   #22
Standard

Zitat von fruehaufsteher
Genau das ist eine Umdefiniton, die von wem sonst als den Medien durchgeführt wurde.
Eine Definition wird bewusst vorgenommen, die Entwicklung eines Wortes aber hat nie ein Ende und findet auch unbewusst statt. Dem Deutschen Wörterbuch von Jakob und Wilhelm Grimm zufolge, dessen Band 10 Seeleben-Sprechen im Jahr 1905 erschien, hat die negative Besetzung des Begriffs "Sekte" schon seit geraumer Zeit eingesetzt. Dort kannst du nachschauen, dass die Presse da definitiv nicht herummanipuliert hat. Eigentlich ist das bei einer Scientology-Diskussion eh zu vernachlässigen, aber du bzw. deine Organisation, für die du eintrittst, scheinen ja recht großen Wert auf die korrekte Benutzung dieses Worts zu legen. Dies geschieht wohl, um die eigenen Mitglieder zu beruhigen.
Zitat von fruehaufsteher
Zur eigenen Meinungsbildung gehört natürlich auch die Selbstkritik. Ohne diese wäre es halt nur ein Nachplabbern.
Was kritisierst du denn an Scientology? Alle Aussteiger, die über Scientology kritisches berichten als Lügner zu diffamieren, scheint mir zunächst undifferenziert und sehr wenig selbstkritisch, vielmehr verblendet.
Zitat von fruehaufsteher
Kranke Leute werden regelmäßig zum Arzt geschickt, bevor sie einen Dienst geliefert bekommen. Geistig kranke Menschen werden in der Psychiatrie häufig gequält (Elektroschock, Drogen, Hypnose u.s.w.) anstatt vernüftig behandelt. Das gibt die Psychiatrie auch offen zu und sagt einem direkt ins Gesicht, daß sie noch nie jemanden geheilt haben und daß Heilung eines geistig Kranken gar nicht erst möglich ist. Würdest Du da jemanden hinschicken?
Nun, wer krasse Behauptungen aufstellt, muss sie auch beweisen können. Bestimmt kann die psychiatrische Medizin sehr hart sein und fordert von den Patienten einiges ab, das glaube ich auch, doch glaube ich ebenso, dass sie Erfolge aufzuweisen hat, und zwar nicht nur innerhalb eines zu vernachlässigbaren Rahmen, sondern schon in größeren Dimensionen. Aber ich finde es dennoch sehr bedenklich, es vertraglich festzulegen, medizinische Hilfe abzulehnen; das ist in höchstem Maße gefährlich und du verteidigst diesen Vertrag auch noch.
Allgemein scheint die Psychiatrie das Feindbild schlechthin für die Scientology zu sein, wenn man mal von der vermeintlich nur Propaganda verbreitenden Presse absieht. Scientologen haben sogar ein Buch herausgebracht, welche die psychiatrische Lobby als Hintermänner zu Hitler beschreibt. Das scheint mir dann doch etwas zu paranoid.

Wieso, wenn in Deutschland keine Menschen mit eigener Meinung erwünscht sind, gibt es aber viele Minderheiten, die ebenfalls ganz andere Vorstellungen vom Leben und der Welt haben, als die meisten der Einwohner und dennoch geduldet werden und niemand Argwohn gegen sie hat? Oder hat Scientology den Durchblick als einzige von allen und wird deshalb bekämpft?
 
 
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fruehaufsteher
Alt 05.10.2006, 17:08   #23
Standard

Zunächst einmal möchte ich sagen, daß mir die Qualität der Diskussion überraschend gut vorkommt.
Ja, L Ron Hubbard legt sehr großen Wert auf die Benutzung der richtigen Bedeutungen der Worte. Das ist der Schlüssel zum wirklichen Verstehen. Solange jeder etwas anderes unter dem gleichen Ausdruck verstehen würde, gäbe es keine wirkliche Kommunikation.
Kritik:
Innerhalb der Organistion gibt es ein komplettes und schnelles Beschwerde- und Verbesserungssystem. Das leited Beschwerden an die jeweils verursachende Stelle weiter, die sich dann auch direkt um die Sache kümmert. In der Regel kommt es zu einer sehr schnellen Behebung des Beschwerdegrundes und zur kompletten Aufklärung. Das funktioniert sehr gut und ist erheblich wirksamer als nur herum zu kritisieren ohne die Bestrebung etwas zu verbessern.

Psychiatrie:
Das Buch "Die Männer hinter Hitler" beschreibt genau wie die Psyschatie im dritten Reich gearbeitet hat. Alles ist schlüssig belegt. Ich erspare mir die Beschreibung der Ekel eregenden "Arbeit" dieser Leute, die bis in die 60er Jahre noch hohe Stellen in der Psychiatrie in Deutschland innehatten. Wen es interessiert: Ein sehr lesenswertes Buch.

Was den Beweis der Heilungsunfähigkeit betrifft, kann ich nur sagen, daß es gar keine Widersprüche aus der Psychiatrie gibt. Das ist genau das was leitende Psychiater in Ihren Interviews mit der Presse selbst sagen. Es gibt eine Reihe von Videos die solche Auftritte komplett wiedergeben. Jede Scienntology Organisation kann sie Dir zeigen. Du brauchst aber nur die Presse zu verfolgen und Du wirst es selbst feststellen. Es gibt noch nicht einmal Widerspruch aus den Reihen der Psychiatrie!
Mehr Beweise: http://www.psychiatrie-und-misshandlung.de/
 
 
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Cassandra
Alt 05.10.2006, 23:49   #24
Standard

Warum lässt du dich auch von sowas bequatschen. Ich reagier da immer sehr negativ drauf, wenn mich jemand in der Stadt abfängtl und mich mit seinem Kram zulabern will. Sei es nun der ADAC, Zeugen Jehovas, Tierschutzverein oder halt die Scientology. Wenn ich etwas wissen will, dann informier ich mich selbst darüber und bilde mir selber eine meinung.
Dann will ich auch nicht, das mir einer versucht ein Buch für 10 Euro aufzuzwingen und meint damit währen alle meine Probleme aus der Welt geschaffen wenn ich das lese. Schön und gut das es einem geholfen hat, aber seien wir mal erlich. Eine Seckte ist ein Seckte. Meiner meinung nach fängt diese Bezeichnung dann an, wenn Menschen anfangen andere psychisch fertig zu machen. Am Ende hast du keine Freunde mehr, die nicht in der Seckte sind, und wenn du dann mal rauswillst, wirst du mit allen mitteln daran gehindert. Das ist für mich kein Leben.

Und jetzt sagt bitte nicht, ich solle mich erstmal damit auseinander setzten und das besagte Buch lesen bevor ich Urteile. Ich hab zwar das Buch nicht gelesen, aber ich habe mich glaube ich genug darüber informiert, um zu wissen das das ein sehr manipulativer Verein ist!!! Da brauch ich nicht auch noch so ein Buch dazu lesen!!!! Da les ich lieber was sinnvolles, was mich persönlich Bereichert.
 
 
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Morris
Alt 06.10.2006, 10:46   #25
Standard

Gut, das mit dem Wort "Sekte" hätten wir schonmal geklärt *g*.

Weiter:
Du schreibst zwar, es gebe ein ausgeklügeltes Beschwerdesystem, mit dem sich schnell Gründe zu eben solchen Beschwerden beheben lassen. Doch würde mich viel eher interessieren, was du an Scientology auszusetzen hast oder hattest. Auf jeden Fall können wir aber schonmal festhalten, dass du jegliche Kritikpunkte, die wir erfahren können, sei es von Presse oder aus staatlichen Behörden oder Organisationen, als Propaganda abtust und in der Regel daran nichts wahres sei? Der Eingangsbeitrag von Ford Prefect belegt auch noch keine kriminellen Handlungen, zeigt aber bereits eine gewisse Aggressivität gegen erhoffte Neulinge. Das lässt dann auch größere Druckmittel gegen ältere Mitglieder und Aussteiger befürchten.

Es ist auch bekannt, und zwar nicht erst seit 1994, dass im Nationalsozialismus schreckliche Verbrechen im Namen der Medizin aller Disziplinen begangen wurden und die "Entnazifizierung" in der Bundesrepublik weit weniger gründlich verlief, als es hätte sein sollen. Der Buchtitel "Die Männer hinter Hitler" suggeriert jedoch, dass die psychiatrische Lobby hinter Hitler in dem Sinne stand, dass sie seine Unterstützer und Förderer waren und bei ihnen die Fäden zusammenliefen. Dies war aber keineswegs der Fall. Sei es drum, ich werde mir das Buch nächste Woche mal anschauen, vielleicht kann ich dann mehr dazu sagen.

Und was ist jetzt mit der Heilung psychischer Störungen durch Dianetik? Kannst du das mal bitte kurz erläutern und, wenn möglich, auch belegen. Auch würde mich interessieren, ob du dich für Scientology engagierst, d.h. auch Arbeiten innerhalb der Organisation übernimmst.
 
 
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