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Geht nie in einen Scientology-Vorposten!

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fruehaufsteher
Alt 14.10.2006, 20:00   #51
Standard

Hier die Original-Definition aus dem Scientology Glossar:

Theta: Energie, die dem Leben zu eigen ist, die auf Materie im physikalischen Universum wirkt und sie belebt, mobilisiert und verändert; natürliche kreative Energie eines Wesens, die es frei auf Überlebenziele richten kann. Der Ausdruck stammt vom griechischen Buchstaben Theta (), den die Griechen verwendeten, um Denken zu symbolisieren.
Thetan: ein unsterbliches geistiges Wesen; die menschliche Seele. Der Ausdruck Seele wird nicht verwendet, weil er durch den Gebrauch in anderen Religionen und Praktiken so viele andere Bedeutungen entwickelt hat, daß er nicht genau beschreibt, was in Scientology entdeckt wurde. Wir verwenden statt dessen den Ausdruck Thetan, vom griechischen Buchstaben Theta (), dem traditionellen Symbol für Denken oder Leben. Man hat keinen Thetan, etwas, das man irgendwo getrennt von sich selbst aufbewahrt; man ist ein Thetan. Der Thetan ist die Person selbst, nicht ihr Körper, ihr Name oder das physikalische Universum, ihr Verstand oder sonst irgend etwas. Er ist das, das sich dessen bewußt ist, bewußt zu sein; die Identität, die der einzelne IST.
 
 
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cowcreamer
Alt 14.10.2006, 20:15   #52
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Ganz offensichtlich kannst Du weder auch nur eine der gestellten Fragen beantworten, noch bist Du in der Lage, eine eigene Meinung zu äußern. Stattdessen flüchtest Du Dich in inhaltslose Zitate.
All dies spricht Bände. Solltet Du mit Deinen Posts hier bezweckt haben, das "Ansehen" von Scientology aufzuwerten, so muss ich Dir leider mitteilen, dass Du auf ganzer Linie versagt hast.
 
 
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fruehaufsteher
Alt 14.10.2006, 20:27   #53
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Nun, eine kleine Zusammenfassung meinerseits:

Ich habe alle Fragen nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet. Mein Ziel war Euch meinen Gesichtspunkt als Scientologe zu vermitteln. Folgende Fragen sind mir dabei in den Kopf gekommen:

1. Hat diese Diskussion irgend etwas in Eurem Denken über Scientology verändert?

2. Gibt es tatsächlich Fragen, die ich nicht beantwortet habe?

3. Wie verhaltet ihr Euch wenn ihr eine Antwort bekommt, die nicht in's bestehende Bild paßt?

4. Seid Ihr bereit, vorgefasste Meinungen zu überdenken und zu revidieren wenn ihr erkennt daß Eure Annahmen falsch waren?

5. Hat sich diese Diskussion wirklich gelohnt? Hat sie wirklich Sinn gemacht?
 
 
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cowcreamer
Alt 14.10.2006, 20:40   #54
Standard

Zitat von fruehaufsteher
Nun, eine kleine Zusammenfassung meinerseits:

Ich habe alle Fragen nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet.
Das ist traurig, denn die z.B. von mir gestellten Fragen bzw. Bitten um Stellungnahme hast Du komplett ignoriert. Geht man innerhalb von Cientology so mit kritischen Fragen um?

1. Hat diese Diskussion irgend etwas in Eurem Denken über Scientology verändert?
Ja, durchaus. Ich war mir nicht darüber im klaren, dass kritische Fragen einfach ignoriert werden. Dies weiß ich nun besser.

2. Gibt es tatsächlich Fragen, die ich nicht beantwortet habe?
Siehe oben. Du bist auf mehr oder weniger keine meiner Fragen bzw. Bitten um Stellungnahme eingegangen.

3. Wie verhaltet ihr Euch wenn ihr eine Antwort bekommt, die nicht in's bestehende Bild paßt?
Um dies beantworten zu können, müsstest Du eine solche Antwort erst einmal geben.

4. Seid Ihr bereit, vorgefasste Meinungen zu überdenken und zu revidieren wenn ihr erkennt daß Eure Annahmen falsch waren?
Sicher. Schon sehr häufig in meinem bisherigen Leben passiert. Nur ist die Voraussetzung dafür eben die Erkenntnis, dass die Annahmen falsch waren. Und genau dazu hast Du in keinster Weise beigetragen, ganz im Gegenteil.

5. Hat sich diese Diskussion wirklich gelohnt? Hat sie wirklich Sinn gemacht?
Das hoffe ich sehr. Ich wünsche mir, dass durch diese Diskussion einige "Zweifler" gemerkt haben, was wirklich von Scientology zu halten ist.
 
 
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fruehaufsteher
Alt 14.10.2006, 23:21   #55
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Bitte sag mir was genau habe ich nicht beantwortet. Ich möchte das gerne nachholen oder meine Antwort aus der Diskussion hervorheben.
 
 
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Krashok
Alt 15.10.2006, 00:48   #56
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die fragen bzw. aussagen von cowcreamer stehen alle in diesem thread..du musst nur mal deine verblendeten augen öffnen

erklär mir doch mal wieso man eine meinung überdenken sollte wenn man eh nicht falsch lag
 
 
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Sivar
Alt 15.10.2006, 02:40   #57
Standard

Ich finde, Auditing wird zu getrennt vom dahinter steckenden Glauben gesehen. Der Glaube versetzt natürlich Berge und kann einen auch wunderbar heilen, und Auditing funktioniert meiner Meinung nach nur deswegen, weil dahinter die "Kirche" Scientology steckt. Im Grunde heilt also der Glaube, und nicht die Technik. Denn wer nicht an die Technik glaubt, dem wird es nach einigen Sitzungen sicherlich nicht besser gehen als vorher. Im Gegenteil, man kriegt womöglich noch allerlei (schwerwiegende) Probleme suggeriert, die man angeblich mit sich selbst haben soll, und leidet danach unter noch grösseren körperlichen Beschwerden. Und ausserdem sollte sich nicht jeder Scientologe für nen Hobbypsychologen halten... ich finde es schon bedenklich wenn ich bei manchen sehe, was für Leute zB Ärzte werden.

@Frühaufsteher... du hast glaube ich weiter oben erwähnt, dass das Auditing bei dir persönlich hilft... was hattest du denn konkret für psychische/körperliche Beschwerden, und inwiefern hat das Auditing deiner Meinung nach eine Besserung bewirkt? Was genau ist bei deiner/-n speziellen Sitzung/-en geschehen, was dir weitergeholfen hat? Und meinst du, dass allein das Verfahren (die Sitzung/-en) dir geholfen hätte/-n, wenn du nicht an die Grundsätze der Scientology-Lehre geglaubt hättest?

Ich glaube nämlich wie gesagt daran, dass man das nicht trennen kann, und deswegen kann Auditing auch nicht jedem helfen, weil nicht jeder gläubig im Sinne von Scientology ist. Das sind doch mal ganz eindeutige Fragen... bin auf ne Antwort gespannt!
 
 
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fruehaufsteher
Alt 15.10.2006, 04:31   #58
Standard

Zitat:
...Gemäß den religiösen Prinzipien von Scientology wird niemand aufgefordert, einen Glauben anzunehmen. Nichts in der Scientology ist für Sie wahr, sofern Sie es nicht beobachtet haben, und es ist wahr entsprechend Ihrer Beobachtung.
Das ist alles.....

Meine eigene Beobachtung ist, daß Auditing funktioniert, ob Du daran glaubst oder nicht.

Ich selbst glaube bei weitem nicht alles was man mir anträgt; ich bin mehr für Wissen. Ich hatte keine Beschwerden, sonst wäre ich zum Arzt gegangen und nicht ins Auditing. Das Ziel von Auditing ist, Deine "Erinnerungen" im reaktiven Verstand in analytischen Erinnerungen zu überführen, damit sie nicht länger einen negativen (unkontrollierbaren) Einfluß auf Dich ausüben. Daß man dadurch gesunder wird, mehr Selbstbewußtsein erlangt und eine weiter reichende Sicht über das Leben und seine Umwelt gewinnt, sind Ergebnisse der Aktion.
Das trifft auch auf mich zu und deckt sich mit meinen persönlichen Erfahrungen.
Die Inhalte meiner Sitzungen sind privat und ich möchte diese auch nicht veröffentlichen.

Viel mehr Info gibts auf den Originalseiten wie:
http://www.dianetics.org/de_DE/what-...ics/index.html
oder
http://www.scientology.de/ger/scnhome.htm

Geändert von fruehaufsteher (15.10.2006 um 06:19 Uhr).
 
 
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Sivar
Alt 15.10.2006, 06:27   #59
Standard

Ok... ich kreiere jetzt ein simples Beispiel, und du sagst mir dann, ob es zum Auditing passt.

Ein hochintelligenter und kreativer, aber hässlicher Mensch wurde als Kind von seinen Mitschülern oft gehänselt wegen seines Aussehens und beneidet wegen seiner Talente. Er hatte kaum oder keine Freunde und hat infolge dessen im Laufe der Jahre einen ausgeprägten Minderwertigkeitskomplex entwickelt. Im Laufe seiner jugendlichen Entwicklung verliert er seine Selbstachtung und seine Selbstsicherheit, und er hasst sich selber dafür, wie er ist.
Er wäre gerne auf Parties, hätte gerne normale soziale Kontakte, isoliert sich aber gleichzeitig immer mehr von seiner Umwelt und entwickelt eine depressive Grundstimmung. Aufgrund jahrelanger nervenaufreibender Hänseleien und seiner Aussenseiterrolle fällt er in ein Loch, wobei er den Glauben an sich und seine Fähigkeiten völlig verliert. Da er seine Intelligenz und Kreativität, und nebenbei sich als Mensch, immer mehr verleugnet, nutzt er seine Fähigkeiten nicht mehr konstruktiv, für sich oder seine Umwelt, und reagiert statt dessen nur noch, anstatt zu agieren.
Nun nimmt er an einer Auditing-Sitzung (oder an mehreren) teil. Ihm wird dabei geholfen, die Ursachen für seine Selbst-Missachtung zu finden (Hänseleien in Kindheit und Jugend), wobei er erstens lernt, wie solches Verhalten überhaupt zustande kommt, und aus welchen Gründen, und zweitens, warum ihn das so mitnimmt, obwohl er keinen persönlichen Bezug zu den hänselnden Leuten hat bzw hatte. Gleichzeitig werden ihm in der Sitzung seine persönlichen Stärken vor Augen geführt und ihm Wege gezeigt, wie er diese sinnvoll ein- und umsetzen könnte. Er lernt von Grund auf, Vertrauen in sich zu haben, und soll damit beginnen, seine Talente auszuschöpfen.
Während der Lernphase werden sehr viele zutiefst persönliche und schmerzhafte Lebensphasen und Gefühle angesprochen, mit denen er konfrontiert wird, aber der Sinn der Sache ist, ihm den Prozess begreiflich zu machen, den er durchlaufen hat, damit er sich aus seiner eigenen Falle befreien kann. Ziel des Ganzen ist es, ihm die von aussen auferlegten Zweifel an sich zu nehmen, um ihm ein qualitativ besseres Leben zu ermöglichen, in dem seine persönlichen Stärken Erfüllung finden können - Stärken, denen er sich möglicherweise nie bewusst war.

Trifft das so ungefähr den Sinn von Auditing?
 
 
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fruehaufsteher
Alt 16.10.2006, 23:27   #60
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Bei Deinem Beispiel, gehst Du leider schon davon aus, daß er die Komplexe aufgrund der Henseleien und Abwertungen entwickelt hat. Das ist eine Bewertung des Falles, die nicht zutreffend sein muß. Das kann so sein aber meistens ist es nicht so. Der Grund steckt tiefer und man findet ihn immer wieder in Geschehnissen die ein Engramm (Aufzeichnungen von einem Ereignis von Schmerz und Bewußtlosigkeit) erzeugten. Wird dieses Engramm gefunden und ausgelaufen (bewußt gemacht und ins analytische Gedächnis überführt), dann verschwinden die negativen Symtome wie Kommunikationsarmut, Selbstachtung, Selbstsicherheit... auch.

Somit ist die Antwort grundsätzlich ja, es paßt in's Auditing.
 
 
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cowcreamer
Alt 17.10.2006, 00:03   #61
Standard

Ok, Du bist also nicht bereit, Fragen zu beantworten. Dass Du damit Deine bzw. Glaubwürdigkeit von Scientology nicht gerade stärkst, wird Dir sicher bewusst sein.
Übrigens:
Dir ist schon klar, dass der von Dir benutzte Begriff "Engramm" ein schon 1904 erstmalig benutzter Begriff aus der Physiologie ist (NICHT geprägt durch Scientology) und mit "Aufzeichnungen von einem Ereignis von Schmerz und Bewußtlosigkeit" vollkommen falsch definiert ist?
 
 
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Sivar
Alt 17.10.2006, 00:07   #62
Standard

Ja, immer diese negativen Symptome wie Selbstachtung und Selbstsicherheit... naja, ich geh mal davon aus dass du dich verschrieben hast... ich hoffe es!

Kreier doch mal ein fiktives Beispiel für etwas, was du vielleicht mal bei jemand anderem beobachtet hast... natürlich ohne Namen usw, aber einfach mal etwas, wo jemand nicht durch offensichtliche Ursachen in so ein Verhalten getrieben wurde.

Aber wenn du von einem Engramm (in deiner Definition = einem Ereignis von Schmerz und Bewusstlosigkeit) sprichst, bzw davon, dass die Bewusstmachung dieses Ereignisses automatisch dazu führt, dass negative Symptome davon direkt verschwinden, dann machst du dir die Sache wohl auch zu einfach. Normalerweise (wenn man mal traumatische Ereignisse aussen vor lässt) entstehen negative Verhaltensmuster aufgrund einer ganzen Reihe bzw einem Lebensabschnitt schlechter Erfahrungen. Somit wäre einem dann auch nicht geholfen, wenn man sich eines speziellen Ereignisses bewusst wird. Im Gegenteil, man würde alles Schlechte möglicherweise darauf projizieren und andere wichtige Dinge vernachlässigen.

Und was ist immer noch nicht durchschaut habe... inwiefern unterscheidet sich das Auditing von gewöhnlicher Psychotherapie, in der es meist auch um Bewusstmachung und gezielte Durchbrechung von Verhaltensmustern geht? Ist der Unterschied nur, dass auch Leute ohne grosse psychische Probleme am Auditing teilnehmen? Leute, die keine Psychotherapie machen würden bzw nur ein "Werkzeug" möchten, um sich ihrer selbst bewusster zu werden?
 
 
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fruehaufsteher
Alt 17.10.2006, 04:54   #63
Standard

Zitat von cowcreamer
Dir ist schon klar, dass der von Dir benutzte Begriff "Engramm" ein schon 1904 erstmalig benutzter Begriff aus der Physiologie ist (NICHT geprägt durch Scientology) und mit "Aufzeichnungen von einem Ereignis von Schmerz und Bewußtlosigkeit" vollkommen falsch definiert ist?
Ja natürlich, der Ausdruck Engramm wurde früher schon benutzt. Nicht genau mit der selben Definition aber ähnlich. Durch Dianetik wurde eine zusätzliche Definition hinzugefügt.

Zitat von Sivar
Ja, immer diese negativen Symptome wie Selbstachtung und Selbstsicherheit... naja, ich geh mal davon aus dass du dich verschrieben hast... ich hoffe es!
Du hoffst richtig! Ich habe "zu wenig Selbstachtung" und "zu wenig Selbstsicherheit" gemeint!

Zitat von Sivar
Normalerweise (wenn man mal traumatische Ereignisse aussen vor lässt) entstehen negative Verhaltensmuster aufgrund einer ganzen Reihe bzw einem Lebensabschnitt schlechter Erfahrungen. Somit wäre einem dann auch nicht geholfen, wenn man sich eines speziellen Ereignisses bewusst wird.
Auch dies ist eine gute Anmerkung. In meiner Beschreibung habe ich stark vereinfacht. Engramme treten sehr oft "in Ketten" auf und die vollständige Rehabilitation tritt erst nach dem Bewußtwerden des ersten Engrammes auf der Kette auf (Basic). Befindet sich eine solche Engrammkette in Restimulation, haben die Ereignisse die wärend der Entstehung aller Engramme auf dieser Kette Einfluß auf das Verhalten der Person. Findet man im Auditing nur ein "jüngeres" Engramm und nicht die früheren auf der Kette, dann wird sich bei der Person auch weniger oder gar nichts verändern. Es ist die Aufgabe des Auditors dies zu erkennen und dafür zu sorgen, daß die gesammte Kette aufgelöst (bewußt gemacht) wird.

OK, hier ein Fall aus meiner eigenen Erfahrung:
Eine Dame mittleren Alters hatte gehört, daß Dianetik super sein sollte und wollte auditiert werden (mal sehen was es bringt). Sie hatte keine erkennbaren körperlichen Mängel und klagte auch nicht über eine Krankheit. Bei der ersten Unterhaltung fiel jedoch auf, daß sie auf ihrem linken Ohr schlecht höhrte und eine sehr starke Brille trug.
Nach ein paar Stunden Auditing an verschiedenen Tagen kam eine Engrammkette zum Vorschein, die über einen Autounfall und eine Verletzung als Kind auf einem Karusell (wo sie auf ihr Gesicht gefallen war) zu den Prügelgeschehnissen mit ihrem strengen Vater kam. Der hatte die Angewohnheit ihr für die kleinsten Fehler und Ungezogenheiten eine Ohrfeige auf ihre linke Gesichtshälfte zu geben und dabei zu brüllen: "Du siehst und höhrst nichts!" Es gab eine ganze Reihe dieser Engramme bis in die frühe Kindheit. Nach dem das Basic dieser Kette (Das erste Engramm auf der Kette) gefunden war, kehrte Ihre Fähigkeit auf beiden Ohren gut zu hören sofort zurück. Sie bemerkte es noch in der Sitzung! Sie dachte jedoch ihre Sehkraft wäre nun noch schlechter geworden und ging zum Augenarzt. Der stellte fest, daß ihre Brille zu stark war und verschrieb eine neue Brille. Als die neue Brille kam, passte die auch schon nicht mehr und heute benutzt sie nur noch eine schwache Lesebrille wie die meisten Leute über 50.

Dianetik und Scientology hat inzwischen Millionen von Fallgeschichten wie diese. Tausende davon wurden von den betreffenden Personen zur Veröffentlichung freigegeben und können nachgelesen werden.

Geändert von Morris (17.10.2006 um 09:28 Uhr).
 
 
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Sivar
Alt 17.10.2006, 05:07   #64
Standard

Hast du den Rest meines Postings bzw die Fragen darin absichtlich ignoriert? *g*

Unter jedem eigenen Beitrag befindet sich übrigens ein Edit-Button für 24(?) Stunden... Posts lassen sich also editieren, was Doppelpostings unnötig macht.
 
 
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fruehaufsteher
Alt 17.10.2006, 05:46   #65
Standard

Ich hoffe nun ist alles komplett. Ich war noch am editieren

Zitat von Sivar
Und was ist immer noch nicht durchschaut habe... inwiefern unterscheidet sich das Auditing von gewöhnlicher Psychotherapie, in der es meist auch um Bewusstmachung und gezielte Durchbrechung von Verhaltensmustern geht? Ist der Unterschied nur, dass auch Leute ohne grosse psychische Probleme am Auditing teilnehmen? Leute, die keine Psychotherapie machen würden bzw nur ein "Werkzeug" möchten, um sich ihrer selbst bewusster zu werden?
Ich hatte doch noch was übersehen. Der Unterschied zur Psychoanalyse ist gewaltig. Hier einige wichtige Unterschiede:

1. Auditing bewertet die Person nicht. Der gesamte Erfolg beruht nur auf eigenen Erkenntnissen, die sie wärend oder nach den Auditingsitzungen hat.
Der Psychiater gibt der Person eine Bewertung ihrer Erlebnisse und sagt ihr was ihr Erfolg war.

2. Auditing findet im wachen , bewußten Zustand statt ohne Medikamente oder Drogen. Die Person ist jederzeit in der Lage die Situation zu kontrollieren.
Der Psychiater wendet Hypnose und/oder Drogen an, was den Zustand der Person sehr oft nur verschlechtert, weil neue Engamme hinzugefügt werden.
In der Gruppentherapie werden die Personen dazu gezwungen zu anderen ihr unbekannten Personen über ihre intimsten Probleme zu sprechen, um sich dann von einer ganzen Gruppe bewerten zu lassen. Ziemlich demütigend in meinen Augen.

3. Dianetik und Scientology Auditing sind fertig durchdachte Prozeduren mit engen Kodizes, klaren und offenen Richtlinien, mit einem erklärten Ziel Leuten mehr Freiheit zu geben und ist wirksam.
Psychotherapien sind vielfältig (Jeder halbwegs bedeutende Psychiater der Geschichte hat seine eigenen Methoden veröffentlicht) und betrachten wenn überhaupt nur Teilaspekte der Probleme. Viele der Psychologen wenden daher die Therapiemethoden verschiedener Psychiater an, in der Hoffnung die erhoffte Wirkung zu erzielen. Hinzu kommt, daß das erklärte Ziel der Psychotherapie ist, Leute ruhig zu stellen und sie nicht von den unerwünschen Symptomen des reaktiven Verstandes zu befreien.

Ich denke das sind schon genug Unterschiede um die beiden Gebiete auseinander zuhalten.

Ein Ziel der Scientology ist es die fähigen Leute fähiger zu machen. Dazu müssen Leute erkennen, daß sie fähiger werden könnten. Die, welche das erkennen, haben gute Voraussetzungen großen Nutzen aus dem Auditing zu beziehen.
Das bedeutet nicht, daß nicht alle Nutzen haben könnten. Sie müssen nur bereit sein auch etwas dafür zu tun und nicht dagegen.

Geändert von Morris (17.10.2006 um 09:28 Uhr).
 
 
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cowcreamer
Alt 17.10.2006, 06:53   #66
Standard

Alle Fragen, die Du nicht mit Teilzitaten oder mit Auszügen aus irgendwelchen Scietology Pamphleten beantworten kannst, werden ignoriert.
Zumindest mir sagt das eindeutig genug über Scientology. Ich hoffe sehr, dass auich viele andere erkennen, was für eine gefährliche Pseudowissenschaft dahintersteckt.
 
 
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Sivar
Alt 17.10.2006, 09:24   #67
Standard

zu 1) Gute Psychotherapie bewertet den Patienten auch nicht, sondern lässt den Patienten selber auf die Schliche seiner Fähigkeiten/Probleme/etc kommen. Sie hinterfragt und gibt allerhöchstens Denkanstösse.

zu 2) Hypnose und/oder Medikamente gehören nicht immer zur Psychotherapie. Es gibt genug Leute in Therapie, die keine Medikamente nehmen. Insofern kann man beides nicht zum Nachteil der gewöhnlichen Psychotherapie werten.

zu 3) Du kritisierst, dass die Schul-Psychologie viele verschiedene Ansätze und Theorien nutzt, um den Menschen zu helfen. Natürlich haben viele Leute Richtlinien aufgestellt, aber ein guter Psychologe sucht sich die heraus, mit denen er etwas anfangen kann UND mit denen er dem jeweiligen Menschen helfen kann. Man könnte sagen, die verschiedenen Methoden finden im Idealfall beim Psychologen zusammen, um dort für eine ganzheitliche Therapie genutzt zu werden. Dass Auditing einer einzigen "Quelle" entstammt, könnte man ebensogut negativ werten.
Und nebenbei... du scheinst relativ schlecht über Psychologie informiert zu sein. Normale Psychotherapie unterscheidet sich gravierend von psychiatrischen Anstalten, in denen in der Tat bei nahezu jedem mit Medikamenten gearbeitet wird (und mit denen du gegen Psychologie argumentieren will).

zum Rest) Mir fehlt immer noch ein konkretes (oder meinetwegen hypothetisches) Beispiel, welches mir aufzeigen könnte, wie der Durchschnittsmensch ohne grössere Probleme grossartig vom Auditing profitieren könnte. Sag mal eins.

Und dann hab ich noch ne Frage... wie sieht das unabhängig vom Auditing mit finanziellen Zuweisungen an Scientology aus bei festen Mitgliedern? Gibt es feste monatliche Beiträge oder wird ein Prozentsatz vom Einkommen an Scientology gezahlt? Ich glaube kaum, dass sich Scientology von Büchern und Auditing-Gebühren finanzieren kann bzw überhaupt erst zu soviel Macht gelangen konnte ohne immensen geldtechnischen Hintergrund. Woher kommt das ganze Geld?
 
 
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Morris
Alt 17.10.2006, 09:26   #68
Standard

Nochmal ein paar Worte zum Theta *g*:
Du zitierst, es sei das griechische Symbol für Denken gewesen. Kannst du das nicht mit einem griechischen Wort belegen? Alles was ich finde, weist nur auf ein Theta als Symbol für Tod hin. Und dass das Theta aus dem Phönizischen Rad bedeutet und nicht Leben bzw. Denken ist auch klar.
Was mich wundert, ist das ein pseudoneues Wort geschaffen wird, um der Verwendung des Wortes "Seele" zu entgehen, weil dieses schon durch zu viele Bedeutungen besetzt ist, aber Scientology gleichzeitig einen Begriff einen Begriff aus der Medizin (!) entlehnt und in der Bedeutung erweitert. Das scheint mir dann doch beliebig und nicht konsequent. Naja... *g*.
Thetan: ein unsterbliches geistiges Wesen; die menschliche Seele. Der Ausdruck Seele wird nicht verwendet, weil er durch den Gebrauch in anderen Religionen und Praktiken so viele andere Bedeutungen entwickelt hat, daß er nicht genau beschreibt, was in Scientology entdeckt wurde.
Was hat denn Scientology entdeckt?
 
 
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fruehaufsteher
Alt 17.10.2006, 22:49   #69
Standard

Zitat von cowcreamer
Alle Fragen, die Du nicht mit Teilzitaten oder mit Auszügen aus irgendwelchen Scietology Pamphleten beantworten kannst, werden ignoriert.
Zumindest mir sagt das eindeutig genug über Scientology. Ich hoffe sehr, dass auich viele andere erkennen, was für eine gefährliche Pseudowissenschaft dahintersteckt.
Mir ist immer noch nicht klar welche Fragen Du meinst. Wenn ich wirklich was vergessen habe, dann schreib doch endlich was! Durch Deine ständigen Wiederholungen Deiner Vorwürfe werden diese nicht wahrer.

Zitat von Skinni
Nochmal ein paar Worte zum Theta *g*:
Du zitierst, es sei das griechische Symbol für Denken gewesen. Kannst du das nicht mit einem griechischen Wort belegen? Alles was ich finde, weist nur auf ein Theta als Symbol für Tod hin. Und dass das Theta aus dem Phönizischen Rad bedeutet und nicht Leben bzw. Denken ist auch klar.
Was mich wundert, ist das ein pseudoneues Wort geschaffen wird, um der Verwendung des Wortes "Seele" zu entgehen, weil dieses schon durch zu viele Bedeutungen besetzt ist, aber Scientology gleichzeitig einen Begriff einen Begriff aus der Medizin (!) entlehnt und in der Bedeutung erweitert. Das scheint mir dann doch beliebig und nicht konsequent. Naja... *g*.
Was hat denn Scientology entdeckt?
Was ist daran unkonsequent? L Ron Hubbard hat versucht, so wenig wie möglich neue Nomenklatur zu schaffen. Scientology und Dianetik hat nur 200 spezielle Wörter. Wörter, die nicht so häufig belegt sind wie Engramm wurden deshalb nicht durch ein neues ersetzt. Ist doch nichts verkehrt damit. Deine ganze Argumentation deutet im übrigen darauf hin, daß Du die Definition eines Wortes mit der Herkunft verwechselst. Das ist ein grober Fehler und führt zu Mißverständnissen. Die Herkunft hilft ein Wort zu verstehen vor allem in seiner Entwicklung. Die Definition kann heute total verschieden sein.

Was L Ron Hubbard entdeckt hat, wurde auf tausenden Seiten in der Research and Discovery Serie dokumentiert. An dieser Stelle mit allen Hintergründen, wie es dazu kam u.s.w. Es ist unmöglich eine kurze, diesem Forum angemessene, Antwort zu geben. Die komplette Serie ist den Buchläden der Organisationen erhältlich.

Zitat von Sivar
zum Rest) Mir fehlt immer noch ein konkretes (oder meinetwegen hypothetisches) Beispiel, welches mir aufzeigen könnte, wie der Durchschnittsmensch ohne grössere Probleme grossartig vom Auditing profitieren könnte. Sag mal eins.

Und dann hab ich noch ne Frage... wie sieht das unabhängig vom Auditing mit finanziellen Zuweisungen an Scientology aus bei festen Mitgliedern? Gibt es feste monatliche Beiträge oder wird ein Prozentsatz vom Einkommen an Scientology gezahlt? Ich glaube kaum, dass sich Scientology von Büchern und Auditing-Gebühren finanzieren kann bzw überhaupt erst zu soviel Macht gelangen konnte ohne immensen geldtechnischen Hintergrund. Woher kommt das ganze Geld?
Ich habe weiter oben ein konkretes Beispiel gegeben. Warum ist das nicht gut genug?

Mit dem Geld ist es einfach in Scientology:

1. Du setzt Dir ein Ziel was Du erreichen möchtest
2. Du läßt Dir eine Estimation (Wie ein Angebot) gebn.
3. Du entscheidest was Du machen möchtest.
4. Du zahlst für den Service
5. Du bekommst den Service geliefert

Keine monatlichen Beiträge. Nur Deutschland ist eine "rühmliche" Ausnahme, weil Scientology als Kirche noch nicht anerkannt wird, hat Scientology Vereinsstatus. Der Vereinsbeitrag ist sowas wie 15 EURO im Jahr.

Wo das Geld herkommt steht im Was ist Scientology - Buch.

Geändert von Morris (17.10.2006 um 23:32 Uhr).
 
 
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Sivar
Alt 17.10.2006, 23:48   #70
Standard

Sorry, ich hatte das Editierte übersehen. Dazu hab ich allerdings noch ne Frage... warst du bei der Sitzung dabei oder kennst du die Frau persönlich, dass du von eigener Erfahrung sprechen kannst?

Und dann hab ich noch ein grosses Problem mit dem Auditing. Meines Wissens führen Mitglieder von Scientology Auditing-Sitzungen durch, ohne besonderes Hintergrundwissen über Psychologie zu haben. Auf der Seite über Kinder-Auditing stand zB auch, dass befreundete Eltern das eigene Kind auditieren sollen. Wenn nun also nahezu jeder mit jedem eine Auditing-Sitzung durchführen kann, finde ich das relativ gefährlich.

Es gibt bei einigen Leuten wirklich traumatische Ereignisse (oft aus Kindheit oder Jugend), die im Laufe der Zeit verdrängt wurden. Das Beispiel mit den Schlägen des Vaters, die die Frau erhalten hat, geht schon in die Richtung. Aber gehen wir mal von Kindesmisshandlung oder ähnlich schlimmen Erfahrungen aus. Wenn diese während einer Sitzung bewusst gemacht werden, kann das den Auditierten völlig aus der Bahn werfen, bzw ihn psychisch unglaublich mitnehmen. Er könnte daran zerbrechen, Suizidgedanken könnten auftreten, usw... So eine Situation, auch wenn sie selten sein mag, würde ich aber keinem selbst (oder von Scientology) ernannten Hobbypsychologen anvertrauen.

Ich will damit sagen, dass das Auditing Menschen durchaus erheblichen Schaden zufügen kann, ohne dass er anschliessend mit diesen traumatischen Erfahrungen begleitet wird. Angenommen, ich gehe ich so eine Sitzung, anfangs kostenlos, um "sie mal auszuprobieren", und erfahre dann von verdrängten schrecklichen Ereignissen in meiner Kindheit. Was passiert? Scientology bietet mir weitere Hilfe bei der Verarbeitung an - aber von nun an natürlich nur noch gegen Geld. Keine Krankenkasse der Welt würd das bezahlen, aber weil Scientology in dem Moment die Schwäche des einzelnen ausnutzt und vollständige Heilung verspricht, begeben sich die geschädigten Auditierten in eine teure Abhängigkeit von Scientology. Die wenigsten hätten dann nämlich den Überblick, eine schulmedizinische Psychotherapie in Betracht zu ziehen, während sie höchstwahrscheinlich aggressiv zu weiteren Serviceleistungen gedrängt werden.

Wenn ich den allerersten Beitrag lese, wo Scientology den Verfasser so zum Gucken dieses Videos gebracht hat, und ihm dann noch ein weiteres aufdrängen wollte, denke ich dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass Scientology jemandem in einer schwachen Situation nicht mehr Entscheidungsfreiheit bietet... deswegen behaupte ich, dass jemand in einer psychichen Notlage dann aggressiv in eine Abhängigkeit gedrängt wird.
 
 
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fruehaufsteher
Alt 18.10.2006, 07:56   #71
Standard

Zitat von Sivar
... warst du bei der Sitzung dabei oder kennst du die Frau persönlich, dass du von eigener Erfahrung sprechen kannst?
Ja, ich kenne die Frau persönlich. Ich habe mit ihr gesprochen, als sie noch kein Auditing hatte und und ich war auch dabei als sie vor andren Scientologen ihre Gewinne erzählt hat. Später habe ich sie wieder in einer höheren Organisation wieder getroffen aber inzwischen haben wir uns aus den Augen verloren.

Zitat von Sivar
Und dann hab ich noch ein grosses Problem mit dem Auditing. Meines Wissens führen Mitglieder von Scientology Auditing-Sitzungen durch, ohne besonderes Hintergrundwissen über Psychologie zu haben. Auf der Seite über Kinder-Auditing stand zB auch, dass befreundete Eltern das eigene Kind auditieren sollen. Wenn nun also nahezu jeder mit jedem eine Auditing-Sitzung durchführen kann, finde ich das relativ gefährlich..
Auditoren sind Auditoren, weil sie dafür ausgebildet wurden. Es gibt eine Reihe von verschiedenen Stufen der Ausbildung. Das Training dafür kann von ein paar Wochen bis zu einer Reihe von Jahren dauern. Das obige Beispiel hat einen anderen Hintergrund:

Auditoren unterliegen einem strengen Kodex, der sie dazu verpflichtet den PC (Die Person die auditiert wird ) nicht zu bewerten oder zu korrigieren. Das fällt Eltern bei ihren eigenen Kindern sehr schwer, da es sich oft um gemeinsame Geschehnisse handelt, die von verschiednen Gesichtspunkten her erlebt wurden. Auditing kann nur funktionieren wenn der PC seine eigenen gespeicherten Daten konfrontiert; die, welche er aus seinem Gesichtspunkt erlebt hat. Das funktioniert nicht wenn ein Elternteil den PC versucht zu berichtigen.

Zitat von Sivar
Ich will damit sagen, dass das Auditing Menschen durchaus erheblichen Schaden zufügen kann, ohne dass er anschliessend mit diesen traumatischen Erfahrungen begleitet wird. Angenommen....
Ich habe diese Meinung sehr oft gehört. Um zu verstehen, daß dies nicht der Fall ist...daß Auditing nicht schadet... muß man ein paar den Verstand betreffende Gesetze kennen:

1. Der PC faßt in seinen Sitzungen immer nur das an, was er wirklich konfrontieren kann. Alles was er nicht bereit zu konfrontieren ist bleibt unangetastet.

2. Natürlich kommt bei der Konfrontation mit schlimmen Geschehnissen eine menge von Ladung hoch, die angestaut im reaktiven Verstand gelauert und den PC unbewußt beeinflußt hat. Die Konfrontation bringt auch die mit dem Geschehnis verbundenen Emotionen ans Tageslicht, die den PC durchaus traurig, ängstlich oder wütend machen, wenn er sich daran erinnert. Dies wird jedoch in den weiteren Schritten im Auditing behandelt indem es "ausgelaufen" wird. Das bedeutet, daß der PC immer wieder durch das Geschehnis hindurch geschickt wird, bis er es vollständig erkennen und damit auflösen kann. Die damit verbundenen Emotionen verschwinden Schritt für Schritt bis der PC mit einem Lächeln dem Geschehnis ins Auge blicken kann. Das geschieht regelmäßig, wenn das erste Engramm auf der Kette gefunden und konfrontiert wurde.

3. Das Autitieren eines Geschehnisses kann darüber hinaus nie so schlimm sein wie das Erlebnis selbst. Und das hat der PC schließlich überstanden.

4. Damit es keinen negativen Ergebnisse durch das Abbrechen des Auditings ohne vollständige Konfrontation geben kann muß der Auditor einen strengen Kodex befolgen und nicht aufhören mit dem Auditing bevor das Geschehnis konfrontiert wurde. Das wiederum wird sichergestellt, indem von der Sitzung genaue Aufzeichnungen gemacht werden und eine zweite Person, ein C/S (Case Supervisor = Fallüberwacher) die Sitzung auf mögliche Fehler hin untersucht und entsprechende Anweisungen an den Auditor gibt. Fallüberwacher sind sehr hoch ausgebildete Leute, die jahrelange Erfahrung in Ihrer Tätigkeit haben.

Anmerkung:

Ich habe das alles in meinen eigenen Worten widergegeben. Das mag unvollständig sein, gibt aber einen groben Ansatz zu der im Dianetik Buch beschriebenen Technologie des Auditings wider. Ich kann wiederum nur empfehlen es zu lesen.

Zitat von Sivar
Wenn ich den allerersten Beitrag lese, wo Scientology den Verfasser so zum Gucken dieses Videos gebracht hat, und ihm dann noch ein weiteres aufdrängen wollte, denke ich dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass Scientology jemandem in einer schwachen Situation nicht mehr Entscheidungsfreiheit bietet... deswegen behaupte ich, dass jemand in einer psychichen Notlage dann aggressiv in eine Abhängigkeit gedrängt wird.
Meine Meinung über das Verhalten so mancher Zeitgenossen auf der Straße habe ich schon weiter oben geäußert. Ich möchte mich da nicht wiederholen.
Eines ist vollkommen sicher: Scientology hat kein Interesse, Leute in eine Abhängigkeit zu drängen. Das ist völliger Blödsinn!
Scientology gibt den Leuten mehr Freiheit, mehr Selbstbewußtsein, mehr Selbssicherheit und bringt sie dazu, wirklich glücklich sein zu können. Das ist das genaue Gegenteil.

Was viele vielleicht nicht wissen ist, daß nur Leute auditiert werden, die von sich aus geäußert haben, daß sie sich verbessern wollen. Der Antrieb muß von den neuen Leuten kommen. Warum sollte sich jemand auditieren lassen, wenn er keinen Sinn darin sieht oder nicht das Ziel damit verfolgt sich oder seine Situation verbessern zu wollen?

Geändert von Morris (18.10.2006 um 08:56 Uhr). Grund: bitte möglichst nur einen Beitrag verfassen
 
 
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DasTobbi
Alt 18.10.2006, 15:28   #72
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Da Du ja so hinter den "Machenschaften" Deiner Psycho-Sekte stehst, sagt Dir sicherlich auch der Name "Robert S. Minton" etwas?
Falls ja wäre ich ja mal gespannt wie Du die Geschehnisse, die letztenendes zu seinem "Umdenken" geführt haben, deutest...
Für mich ist die Organisation "Scientology" eine der kriminellsten und gefährlichsten Sekten unserer heutigen Zeit. Aber moment, vermutlich habe ich da einfach nur die Bedeutung eines Wortes falsch verstanden...
 
 
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fruehaufsteher
Alt 18.10.2006, 22:17   #73
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Was würdest Du als Ziel Deines Postings bezeichnen?
 
 
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DasTobbi
Alt 19.10.2006, 12:43   #74
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Da Dir Robert S. Minton scheinbar nichts sagt, wie wärs dann mit Lisa McPherson?
 
 
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fruehaufsteher
Alt 20.10.2006, 00:05   #75
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Was würdest Du als Ziel Deiner Postings bezeichnen?
 
 
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