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Gehirn = Seele?

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baedr
Alt 15.01.2007, 13:57   #1
Standard Gehirn = Seele?

Ich beziehe mich hier mal auf einen Unfall eines Eisenbahnarbeiters im 19ten Jahrhundert. Phineas Gage war als Sprengmeister damit beschäftigt, eine Sprengladung mit Hilfe einer Eisenstange in ein Loch zu stopfen. Aus irgendeinem Grund explodierte die Ladung in dem Loch und die 2m lange, 6kg Schwere Stange durchschlug mit ungeheurer Wucht die Wange des Vorarbeiters, durchquerte den vorderen Teil des Gehirns und trat aus dem Schädeldach wieder hinaus, bis sie 30 Meter entfernt zu Boden fiel. Phineas Gage war unterdessen die ganze Zeit bei Bewusstsein, und er wurde scheinbar gesund nach 2 Monaten aus dem Krankenhaus entlassen. Er konnte normal sprechen, weder Motorik noch Intelligenz waren von diesem Unfall betroffen. Wurde der Sprengmeister jedoch vor dem Unfall als tüchtigster und fleißigster Mann des Unternehmens beschrieben, als besonnen, freundlich und ausgeglichen, wirkte er nun vollständig verändert. Er konnte keine vernünftigen Entscheidungen mehr treffen. Soziale Konventionen und moralische Spielregeln schienen nicht mehr zu existieren. Er verhielt sich ungeduldig, launisch, respektlos und stieg beruflich und Sozial ab. Dass diese Symptome auf den Unfall zurück zu führen sind, wurde in Tests bestätigt, und auch spätere Fälle von Gehirntumor-patienten zeigten eine ähnliche vollkommene Persönlichkeitsveränderung, die bis zur totalen Entfremdung von Familie und Bekannten führen kann.

Überlegung:
Demnach hat das Verhalten, die Persönlichkeit, Charakterzüge und Emotionen eines Menschen doch überhaupt nichts mit seiner Seele zu tun (kein Eisenstab kann Teile der Seele zerstören)
Weshalb ergibt die Annahme der Existenz einer Seele überhaupt noch Sinn?

An alle religiösen unter uns: Wie bewertet Ihr diese ethische Problematik? Hat ein Vergewaltiger und Mörder dem aufgrund eines Gehirnfehlers die Fähigkeit zu Moralvorstellungen und Schuldbewusstsein fehlt, die Freikarte für den Himmel?

Geändert von baedr (15.01.2007 um 15:53 Uhr).
 
 
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PowerWapiti
Alt 15.01.2007, 19:19   #2
Standard

sowas ähnliches habe ich mir vor kurzem überlegt..
wenn die Seele im Gehirn ist.. was wird aus der Seele wenn man stirbt, ist die Seele dann auch tot?
gibt es überhaupt noch eine Seele wenn das Gehirn nicht mehr existiert? z.b. kann die Seele gar keine Entscheidungen fallen oder z.B. alte Erinnernungen abrufen?
 
 
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Morris
Alt 15.01.2007, 19:29   #3
Standard

In der indischen Philosophie wird die Seele als immateriell beschrieben und auch nicht durch wechselhafte Eigenschaften charakterisiert. Sie ist immer gleich, macht den innersten Kern unserer Existenz aus, ja sie ist die Existenz. Demgemäß würde ich deinen Fall so deuten, dass durch die Stange (2m?) das Gehirn in solchem Maße verletzt wurde, dass sich eben die Persönlichkeit stark veränderte, aber nicht die Seele. Eine Persönlichkeit verändert sich ständig im Laufe unseres Lebens, aber würde man deshalb davon ausgehen, man wechsele laufend die Seele? Ich denke nicht.
 
 
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Sonic
Alt 15.01.2007, 19:29   #4
Standard

ein Gehirn ist ein Organ, Bewußtsein von richtig und falsch ist anerzogen d.h. die Moral von der Gesellschaft geprägt.

Eine Seele wenn es sie gibt, ist nichts das man anfassen kann. Man kann über ihre Existenz nur spekulieren. Mit dem Alter lässt auch das Erinerungsvermögen ab, d.h. das Gehirn verliert an Leistungsfähigkeit wegen dem Alter.

Da aber die Seele nicht altern kann, da sie wenn überhaupt etwas immaterielles ist, so kann man davon ausgehen dass die "Seele" bloß eine Erfindung des Gehirns ist.

Außerdem warum sollte die Seele = nicht gleich Psyche, irgendeinen Einfluss auf uns haben? Wie soll man das verstehen wie das gehen soll?
 
 
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baedr
Alt 15.01.2007, 23:26   #5
Standard

Demgemäß würde ich deinen Fall so deuten, dass durch die Stange (2m?) das Gehirn in solchem Maße verletzt wurde, dass sich eben die Persönlichkeit stark veränderte, aber nicht die Seele.
(Ja, es waren laut unterschiedlicher quellen 2m) Das ist ja genau das besondere an der Seele, dass sie sich nicht verändert... Ich kann sehr gut nachvollziehen, wie man früher Die Seele des Menschen verstanden hat, und warum sich diese Vorstellung entwickelt hat... es waren Gerade die emotionen, das Verhalten und die Persönlichkeit, welche sie der Seele zugehörig Sprachen, da sie nicht mit einem Organ in Verbindung gebracht wurden. Aber verschlechterte sich das Karma dieses Eisenbahnarbeiters, nachdem er anfing, seine Mitmenschen respektlos, unfreundlich, und gefühlskalt zu behandeln... Als seine Moralvorstellungen verschwunden waren, und er sich dementsprechend wie ein gefühlskaltes Arschloch verhielt? Kam er in den Himmel oder in die Hölle? Wo genau sitzt die "Schuld" die er hat, wenn er andere schlecht behandelt? Ist es nicht so, dass dann die Seele etwas vollkommen abstraktes ist, was sich überhaupt nicht mehr auf das Verhalten seines Besitzers auswirkt, da ja anscheinend sämtliche Charakterzüge im Gehirn lokalisiert sind.

Warum die Leute früher auf die Idee einer Seele gekommen sind, kann ich verstehen. Warum man jetzt noch daran glaubt nicht.
 
 
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sailor
Alt 16.01.2007, 02:06   #6
Standard

[FONT=Times New Roman]Das Gehirn ist körperlich, feste greifbare Materie, die Seele ist da vollkommen anders. Sie wird auch als „Geist“ bezeichnet: Der Geist des Menschen. [/FONT]
[FONT=Times New Roman]Daß sie eine Form von Energie ist, (wie etwa auch das Licht) das nehme ich stark an, ich weiß es aber nicht. [/FONT]
[FONT=Times New Roman]Licht ist jedenfalls Energie, Masse, und ein grosser Teil seines Wellenspektrums ist völlig unsichtbar. Warum sollte es also nicht auch mit der Seele ebenso sein können?[/FONT]

[FONT=Times New Roman]http://de.wikipedia.org/wiki/Licht[/FONT]
[FONT=Times New Roman]http://www.biblegateway.com/passage/?search=1%20Timotheus%206.16;&version=54[/FONT][FONT=Times New Roman];[/FONT]

[FONT=Times New Roman]Deshalb ist es auf jeden Fall so, dass unsere Seele/der Geist weder von einer Eisenstange noch von einer Panzerfaust in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird.[/FONT]
[FONT=Times New Roman]http://www.biblegateway.com/passage/?search=Matthaeus%2010.28;&version=54[/FONT][FONT=Times New Roman];[/FONT]
[FONT=Times New Roman]http://www.biblegateway.com/passage/?search=Lukas%2012.4;&version=54[/FONT][FONT=Times New Roman];[/FONT]

[FONT=Times New Roman]Jeder Mensch hat in seinem Leben verschiedene Erlebnisse, Erkrankungen, Unfälle, trifft eigene Entscheidungen etc. [/FONT]
[FONT=Times New Roman]Auch gibt es Behinderte von Geburt an. [/FONT]
[FONT=Times New Roman]Die Faktoren reichen also von menschlich unbeeinflussbar bis zu eigenem Einfluß und dem Einfluß durch andere Menschen auf uns. Das beeinflusst auch unser soziales Verhalten und die Fähigkeit zu bestimmtem Sozialverhalten:[/FONT]

[FONT=Times New Roman]Denn es ist so: Manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig, manche sind von den Menschen dazu gemacht und manche haben sich selbst dazu gemacht - um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es.“ (Mt 19,12)[/FONT]

[FONT=Times New Roman]Wer in den Himmel kommt, das bestimmt Gott. Nicht weil es so schön einfach wäre, sondern weil nur er uns durch und durch kennt. (1.Sam 16,7; Spr 15,11) Ebenso Gottes Sohn ( Joh 2,24-25 http://www.biblegateway.com/passage/...25;&version=54)[/FONT]
[FONT=Times New Roman]Er kennt unsere Motive, warum wir etwas tun. Er weiß, was uns passiert ist, und kann deshalb einschätzen, weshalb wir uns so oder so verhalten. Z.B. gibt es das erlernte Verhalten zur Hilflosigkeit/Resignation oder zum Anpacken und Erledigen. („erlernte Hilflosigkeit“ ist tatsächlich durch oft wiederholte negative Erfahrung erlernbar) [/FONT]
[FONT=Times New Roman]Er weiß, wie es in uns aussieht, was wir verstehen und was eben nicht, und er weiß, aus welchen Erfahrungen wir lernen konnten oder eben nicht. -und kann deshalb unser ganzes Verhalten einschätzen und bewerten. Auch in Bezug auf das von Dir erwähnte Schuldbewusstsein, das etwa durch einen Unfall beeinträchtigt ist.[/FONT]

[FONT=Times New Roman]Man kann also im von Dir aufgeführten Fall weder von einer „Freikarte für den Himmel“ noch von einer „Freikarte für die Hölle“ sprechen. Gott weiß es und beurteilt es, ebenso wie Jesus Christus, sein Sohn. Würden wir denken oder sagen, dass irgendjemand den Himmel oder die Hölle verdient hätte, dann täten wir tatsächlich etwas annehmen oder behaupten, dass uns [/FONT]
[FONT=Times New Roman]–aufgrund unserer beschränkten Möglichkeiten- nicht zusteht oder –im neg. Fall- jemanden verurteilen. Ich finde es verständlich, dass wir dazu überhaupt nicht in der Lage sind. Deshalb (und weil jeder selbst Sünder ist) sagt Jesus auch: [/FONT]

[FONT=Times New Roman]„Richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtet werden. Verurteilt nicht, dann werdet auch ihr nicht verurteilt werden. Erlasst einander die Schuld, dann wird auch euch die Schuld erlassen werden.“ [/FONT]
[FONT=Times New Roman](Lukas 6,37) (vgl Röm 2,1; 1.Petr 2,21-23)[/FONT]

[FONT=Times New Roman]Aber ich hatte Dir ja mal einen Fall genannt, wo es klar definiert wurde: [/FONT]
http://www.biblegateway.com/passage/...16;&version=54;
Das gilt (nehme ich an) ähnlich für die, die etwa von Geburt an behindert sind.
Wie es tatsächlich ist, und wie es im Fall der Erwachsenen ist, die dann einen schweren Unfall erleiden, das hängt von ihrem individuellen Zustand ab und das kann wie gesagt nur Gott beurteilen.

Geändert von sailor (16.01.2007 um 11:29 Uhr).
 
 
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baedr
Alt 16.01.2007, 11:06   #7
Standard

Zitat von Sonic
Außerdem warum sollte die Seele = nicht gleich Psyche, irgendeinen Einfluss auf uns haben? Wie soll man das verstehen wie das gehen soll?
Du hast vollkommen Recht, es geht nicht. Das ist ja das was ich meinte. Aber trotzdem war es die ursprüngliche Idee der Seele, welche unsere Emotionen und Persönlichkeit beherbergt. Menschen mit Gehirntumor (und der dadurch resultierenden Persönlichkeitsveränderung) waren früher eben von bösen Geistern besessen.

Wie kommt es, dass mit fortschreitender Wissenschaft, sich die Religion und sämtliche spirituellen Konstrukte aus unserem Leben zurückziehen? Wie kommt es, dass wenn die Wissenschaft neues herausfindet, die Menschheit geradezu verzweifelt versucht, ihr altes Modell (bsp. Religionen) in angepasster, modifizierter Weise aufrecht zu erhalten?

Ideen wie die "Seele" verkümmern zu vollkommen abstrakten, leeren Konstrukten, welche ausschließlich dazu dienen, den Menschen auf die eine oder andere Weise unsterblich zu machen... Die Angst und die Unfähigkeit zu erfassen, was nach dem Leben kommt treibt uns zu solchen Annahmen.
 
 
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sailor
Alt 16.01.2007, 13:02   #8
Standard

Mache es Dir nicht zu einfach. Ich gebe mal folgendes zu bedenken:

Ein Mensch verändert sein Verhalten oftmals nach dem Zustand, in dem er sich befindet. Geht es uns gut und haben wir, was wir uns wünschen, dann werden viele von uns nach aussen als freundlich und ausgeglichen wahrgenommen. ("die Frau im Bett und der volle Fleischtopf")
Geht es uns aber schlecht und/oder haben wir nicht, was wir uns wünschen, dann kann sich dies leicht ins Gegenteil umkehren und viele von uns machen die Anderen für ihre eigene Mißsituation verantwortlich, sind launisch, gereizt, agressiv, unfreundlich, bösartig.

Wird also ein Mensch zuvor als positiv wahrgenommen, dann läßt dies nicht zwangsläufig Rückschlüsse auf seinen Charakter zu. Er war ja mglw. noch gar nicht in der entsprechenden herausfordernden Situation. Ebenso herausfordernd ist z.B. Macht (auch so lernt man Charaktere kennen) oder ein rechts- freier/veränderter Raum (das Verhalten der "braven Familienväter", die plötzlich in der SS Menschen erschossen)
Dazu eindrucksvolle Beispiele:
http://www.biblegateway.com/passage/...22;&version=54;
http://www.biblegateway.com/passage/...10;&version=54;

Ist es also nicht denkbar, daß die Persönlichkeitsveränderung nach dem Unfall mit Gehirnbeteiligung darauf beruht, daß...

1. nun ein Zustand eingetreten ist, in dem es uns schlecht geht, wir unzufrieden sind, etc.?
2. nun ein Zustand eingetreten ist, der unser früheres anerzogenes und berechnetes "Zusammenreißen" in gewissen Situationen (was Kindern ja nicht zu eigen ist) plötzlich wegfällt und wir unserer Charaktere freien Lauf lassen?
3. als umgekehrter Fall nun ein Zustand eingetreten ist, der etwa Kindheitstraumata (schlimme Erlebnisse etc.) vergessen lässt oder gelöscht hat, und wir deshalb viel freundlicher und ausgeglichener sind als zuvor?

Ich selbst habe alle Varianten schon erlebt, allerdings nur in einem Fall in Folge eines Hirnschadens (Fall 3) (bei Fall 2 aufgrund von Veränderung durch Alter)
Eine aus einer Erkrankung, Unfall etc. resultierende Persönlichkeitsveränderung kann durchaus solche Ursachen haben, und damit braucht auch die Überlegung der Verbindung von Seele und Charakter nicht verworfen werden. (nur die von Seele=Gehirn)

Ideen wie die "Seele" verkümmern zu vollkommen abstrakten, leeren Konstrukten...
Wir sollten aufpassen, daß die Tatsache Seele nicht zu einer "Idee" verkommt, und letztlich verworfen wird, nur weil wir uns nicht lange genug und intensiv genug darüber Gedanken machen und das nachlesbare ernst nehmen.
Wie leicht ist etwas verworfen und als falsch abgetan, das wir nur nicht begriffen hatten. Ich habe bisher immer wieder feststellen können, daß das, was mir in der Bibel unverständlich schien, sich irgendwann bestätigt und aufgeklärt hat:
http://www.dbg.de/channel.php?channe...T=mk+4%2C22-25

Geändert von sailor (16.01.2007 um 15:08 Uhr).
 
 
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Krashok
Alt 17.01.2007, 07:02   #9
Standard

Wir sollten aufpassen, daß die Tatsache Seele nicht zu einer "Idee" verkommt, und letztlich verworfen wird, nur weil wir uns nicht lange genug und intensiv genug darüber Gedanken machen und das nachlesbare ernst nehmen.
sonst wäre ja eines der primären machtinstrumente des christlichen glaubens auf extrem wackeligen beinen...

Wie kommt es, dass mit fortschreitender Wissenschaft, sich die Religion und sämtliche spirituellen Konstrukte aus unserem Leben zurückziehen? Wie kommt es, dass wenn die Wissenschaft neues herausfindet, die Menschheit geradezu verzweifelt versucht, ihr altes Modell (bsp. Religionen) in angepasster, modifizierter Weise aufrecht zu erhalten?
nun das sich die christliche religion zunehmend durch wissenschaft bedroht sieht zeigt doch am besten die enzyklika fides et ratio von papst ratzinger (gibts einen sehr guten artikel in der letzten spektrum).. die kirche war schon immer bestrebt wissenschaft zu vergeistlichen.. ebenso diese aufkommende intelligent design grütze.. alles versuche der christlichen religion die wissenschaft zu unterwandern..aus angst vor machtverlust.

Denn Religion basiert einzig und allein auf der dummheit der menschen..ebenso wie das ns regime was sailor ja dauernd als beispiel ranholt

Es blitzt, es donnert = gottes zorn
kind stirbt an mangelnder mediziner versorgung = gottes wille
..einfache antworten für einfache leute..

zum eigentlichen Thema:

Die Prozesse in unserem Gehirn sind extrem komplex sowas wie ein seele ist kontrukt der religion um das volk gefügig zu machen "wenn du nicht das und das machst landet deine leere in der hölle" ..ganz einfach.

Geändert von Krashok (17.01.2007 um 07:16 Uhr).
 
 
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baedr
Alt 17.01.2007, 10:24   #10
Standard

Denn Religion basiert einzig und allein auf der dummheit der menschen..ebenso wie das ns regime was sailor ja dauernd als beispiel ranholt
Im großen und ganzen teile ich deine Meinung, aber Religion allein mit Dummheit zu begründen, halte ich für unnötig provokativ und schlichtweg auch falsch.
Wir sollten aufpassen, daß die Tatsache Seele nicht zu einer "Idee" verkommt, und letztlich verworfen wird, nur weil wir uns nicht lange genug und intensiv genug darüber Gedanken machen und das nachlesbare ernst nehmen.
Das ist doch eigentlich schon total verdreht... Früher war es klar: Die Frage, was unsere Emotionen ausmacht, wo unsere Persönlichkeit sitzt, wurde mit der Seele beantwortet, und diese Antwort akzeptiert, da man es nicht besser wusste... Das ist wie mit Blitz und Donner. Man wusste es nicht und erfand einfach die Lösung. Die Antwort erschien jedem plausibel, und die Menschen glaubten daran. Was ist heute? Man muss sich
lange genug und intensiv genug darüber Gedanken machen und das nachlesbare ernst nehmen.
Man kann es sich auch einreden.
Wie weit ist es schon gekommen, dass man blind an irgendeine Schrift glauben muss, die tausend mal umgeschrieben und aktualisiert wurde, und die man sich trotzdem noch zurecht-interpretieren muss, damit sie überhaupt noch Aktualität besitzt.
 
 
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Morris
Alt 18.01.2007, 00:03   #11
Standard

Es ist wohl in der heutigen Welt nicht zu übersehen, dass wieder mehr Menschen sich dem Spirituell-Religiösen widmen, weil die (Natur-) Wissenschaft nicht in der Lage ist und niemals sein wird, die Fragen zu beantworten, die naturgemäß der Religion zufallen oder dem, was wir unter Religion verstehen. Und diese Fragen betreffen eben auch Sitz und Beschaffenheit der Seele sowie Sinnsuche und vieles andere auch. Wenn nun heute jemand religiös ist oder wird, hat das nichts mit Dummheit und Ignoranz zu tun, sondern eventuell auch einfach nur damit, dass er sich mit sich selbst und seinem Platz im Leben beschäftigt und verschiedene Antworten findet als manch anderer. Und dazu kann auch ein Büchlein wie die nicht ständig umgeschriebene Bibel ganz nützlich sein.

Aber wir waren bei der Seele stehen geblieben:
Die Prozesse in unserem Gehirn sind extrem komplex sowas wie ein seele ist kontrukt der religion um das volk gefügig zu machen "wenn du nicht das und das machst landet deine leere in der hölle" ..ganz einfach.
Und wie erklärst du dir den Seelengedanken bei nahezu allen anderen Religionen, die vielleicht keine Hölle kennen, aber trotzdem eine Seele?

So einfach lässt sich der Seelengedanke nicht durch Psychologie wegerklären. Wie gesagt, die Seele ist unveränderlich, konstant, der Lebensatem, Odem, die Persönlichkeit ist dem fast schon entgegengesetzt.
 
 
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sailor
Alt 18.01.2007, 01:14   #12
Standard

zeigt doch am besten die enzyklika fides et ratio von papst ratzinger (gibts einen sehr guten artikel in der letzten spektrum).. die kirche war schon immer bestrebt wissenschaft zu vergeistlichen.. ebenso diese aufkommende intelligent design grütze.. alles versuche der christlichen religion die wissenschaft zu unterwandern..aus angst vor machtverlust.
Krashok, du hältst Dich doch sicher für einen rationalen und lernfähigen Menschen, oder?
Wenn, dann sei doch bitte so freundlich und vermische nicht ständig den Katholizismus und die katholische Kirche mit dem Christentum und damit mit den Christen und dem, was tatsächlich in der Bibel steht. Ich hatte das jetzt schon mehrmals erwähnt. (auch warum)
Schreib einfach: "Die Katholische Kirche ist der Ansicht..." oder "Die lutherische Kirche vertritt die Ansicht..." oder "Bischof sowieso sagt...", aber nicht "die Christen", "das Christentum", "die christliche Religion" u.s.w. Das ist verallgemeinernd und verwischt fälschlicherweise die (absolut vorhandenen) Unterschiede.

Daß der Papst und seine Gefolgsleute (früher wie heute) letztlich an ihrem Machterhalt interessiert waren, das ist vollkommen richtig und da stimme ich Dir voll zu. Aber ich halte ihn für keinen Christen. Wenn er Christ wäre, würde er sich an das halten, was in der Bibel steht. Aber vollständig und nicht in Teilen. Ich hatte dazu schon mal woanders was geschrieben, das werde ich hier mal einfügen....Wenn er Christ wäre, dann bräuchte er...

1. den ganzen Prunk und Reichtum nicht und würde alles daran setzen, das sofort abzuschaffen.
2. dann bräuchte er den ganzen Vatikan, mit seinem Machtapparat nicht
3. dann bräuchte er nicht seine Verbindungen zum Staat und würde sie auf der Stelle unterbinden
4. dann bräuchte er kein Papamobil mit Panzerglas, weil er sich nämlich auf Gott verlassen würde
5. dann würde er die ganze Hierarchie abschaffen und sich selbst als Papst entmachten. Die Gemeinden erhielten Älteste (mehrere langjährige und bewährte Christen) als Leitende der Gemeinde (das sind Männer, die bewiesen haben, daß sie Gott treu sind, sie werden nicht wegen des Studiums "ordiniert") ,ansonsten wären die Gemeinden autark. (für sich gestellt)
6. keine Universitäten für die Priester mehr
7. dann würde seine Kirche nicht irgendwelche Wohltaten (wie Spenden) zum Fenster raushängen lassen, sondern sie im Verborgenen tun
8. Dann würde er alle Klöster sofort abschaffen, weil man sich dort isoliert und nicht unter den Menschen ist
9. dann würde die Verehrung von Maria und Bezeichnung als "Gottesmutter" sofort abgeschafft, sie war nämlich nur ein Mensch
10. Dann würde die Verehrung und Anrufung irgendwelcher Heiligen sofort abgeschafft, auch das waren nur Menschen, viele taten noch nicht einmal Gottes Willen, sie wurde nur zu Heiligen erklärt.
11. Dann würde man in der Kirche keine Säuglinge mehr taufen, denn dies ist keine Taufe nach dem Wort Gottes
12. dann würde man alle, die Gott nicht mit ihrem ganzen Leben nachfolgen wollen, nach ausgiebigen Gesprächen aus der Kirche entfernen.
13. Dann würde man bei den Gemeindegliedern dieser Kirche erkennen können, daß sie Christen sind, weil sie liebevoll handeln würden. Sie wären z.B. keine Materialisten und Egoisten mehr.
14. u.s.w.

Vor Gott und Jesus Christus nützt ihm sein ganzes "netter alter Herr"- Tun gar nichts, denn Gott verlangt, daß all das geschieht, ohne Verzögerung.
Erst recht, weil er von sich behauptet, Christ zu sein. Und nicht irgendeiner.

@baedr
Wir sollten aufpassen, daß die Tatsache Seele nicht zu einer "Idee" verkommt, und letztlich verworfen wird, nur weil wir uns nicht lange genug und intensiv genug darüber Gedanken machen und das nachlesbare ernst nehmen.

Das ist doch eigentlich schon total verdreht... Früher war es klar: Die Frage, was unsere Emotionen ausmacht, wo unsere Persönlichkeit sitzt, wurde mit der Seele beantwortet, und diese Antwort akzeptiert, da man es nicht besser wusste...
Mir ist keine Stelle in der Bibel bekannt, wo steht, daß die Emotionen mit der Seele identisch sind. Im Gegenteil. Viele Emotionen (wie Wut, Hass, Zorn, Neid etc.) sind sogar lt. der Bibel aus der Selbstsucht erwachsen und hindern den Menschen daran, Gott näherzukommen. Sie können lt. der Bibel mit Gottes Hilfe beseitigt werden.
Was die Leute sich zusammendenken, das ist also nicht zwangsläufig identisch mit der Bibel.
Was die Persönlichkeit/den Charakter betrifft, das könnte schon eher mit der Seele identisch sein. Zumindest denke ich momentan so. Aber wie gesagt:
Das nach Aussen wahrgenommene Verhalten eines Menschen ist nicht zwangsläufig identisch mit dem Charakter, weil sich dieses Verhalten situationsbedingt ändern kann. (wie zuvor beschrieben) Um seinen Charakter beurteilen zu können, dazu muß man einen Menschen schon sehr gut (auch privat, längerfristig und in unterschiedlichen Situationen) kennen.

Du schreibst: "...da man es nicht besser wusste..."
Man weiß es heute nicht besser. Man stellt doch nur Vermutungen an, mehr ist es nicht. Vermutungen und Theorien und Gedankengebäude, die oft genug einstürzen.

Das ist wie mit Blitz und Donner. Man wusste es nicht und erfand einfach die Lösung. Die Antwort erschien jedem plausibel, und die Menschen glaubten daran.
Was haben die Menschen denn Deiner Meinung nach erfunden und glaubten woran?

Man muss sich
Zitat:
lange genug und intensiv genug darüber Gedanken machen und das nachlesbare ernst nehmen.

Man kann es sich auch einreden.
Wenn ich schreibe "das lesbare ernst nehmen" dann habe ich trotzdem durchaus Verständnis dafür, daß Menschen (ich bin nicht anders) gerne auch Beweise haben.
Nur wenn ich beispielsweise in der Bibel lese, und ich will insgeheim nur beweisen, daß es Unfug ist, was dort steht, oder ich lehne es innerlich ab, dann habe ich keine wohlwollende Position eingenommen. Ich bin dann auch keineswegs "Offen" für die Worte, die dort stehen. "Offen" meint nicht, daß ich alles gleich blind tue, was ich lese. Wer könnte das auch gleich tun?
Wer aber die Bibel "offen" liest, also wohlwollend, der wird zu einem ganz anderen Ergebnis kommen und durchaus feststellen, daß dort die Wahrheit steht. Ich kann nur wiederholen, daß sich bei mir bisher die offenen Fragen oder scheinbaren Widersprüche irgendwann (früher oder später) aufgeklärt haben. Es ist wie ein Puzzle, bei dem ich erst ein paar Teile habe. Um etwas zu verstehen/zu erkennen, benötige ich mehr davon. Ich muß also weiterlesen. Wer dies tut und Gott ernsthaft darum bittet, dem wird das Verständnis gegeben werden.

Wie weit ist es schon gekommen, dass man blind an irgendeine Schrift glauben muss, die tausend mal umgeschrieben und aktualisiert wurde, und die man sich trotzdem noch zurecht-interpretieren muss, damit sie überhaupt noch Aktualität besitzt.
Also wie gesagt, es ist nicht von "blind" die Rede, sondern von "wohlwollend." Zumindest rede ich nicht davon, weil es mir ebenso am Anfang unmöglich gewesen wäre, einfach alles zu glauben, was dort steht.
Das Vertrauen in die tatsächliche vollkommene Wahrheit und die Unfehlbarkeit im Textzusammenhang (Kontext) ergibt sich dann von ganz alleine, so Gott will.
Zu dem "tausendmal umgeschrieben und aktualisiert" lies mal bitte folgendes:

Wer ist eigentlich wirklich Christ ... oder -was ist "Glaube" genau? Beitrag #1 und #3

Edit:
Zurecht-interpretieren braucht man in der Bibel gar nichts. In den Kirchen wird oftmals "interpretieren" gesagt, und in Wahrheit "zurechtbiegen, dehnen und passig machen" gemeint. Die Bibel ist jedoch im Zusammenhang aller Schriften (Kontext) absolut klar in ihren Aussagen und braucht nicht "zurechtgebogen" werden. Daß dies häufig getan wird, ist eine andere Sache. Das liegt aber daran, daß viele Menschen Aussagen, die dort stehen, nicht wahrhaben wollen und nicht für sich annehmen wollen, weil sie dann in ihrem Leben vieles ändern müssten. In diesem selbstsüchtigen Interesse handeln ganze Kirchen (etwa auch die kath., luth. etc.) und "interpretieren" (in Wahrheit biegen sie) die Bibel nach ihrem Gutdünken. Vieles davon wurde feinsäuberlich im Katechismus niedergeschrieben.
Notwendig ist es ganz und gar nicht, und wird auch selbstverständlich nicht zum richtigen Ergebnis führen, sondern zu weiteren Verirrungen.
Deshalb gibt es so viele verschiedene Kirchen und so viele verschiedene Meinungen zur Bibel.

Geändert von sailor (18.01.2007 um 02:26 Uhr).
 
 
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baedr
Alt 18.01.2007, 10:22   #13
Standard

Die Bibel ist jedoch im Zusammenhang aller Schriften (Kontext) absolut klar in ihren Aussagen und braucht nicht "zurechtgebogen" werden. Daß dies häufig getan wird, ist eine andere Sache. Das liegt aber daran, daß viele Menschen Aussagen, die dort stehen, nicht wahrhaben wollen und nicht für sich annehmen wollen, weil sie dann in ihrem Leben vieles ändern müssten.
3Mo 18,22 Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Greuel.
3Mo 20,13 Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Greuel ist, und sollen beide des Todes sterben; Blutschuld lastet auf ihnen.


Ich bin nicht der Meinung, dass es möglich ist, seine sexuelle Orientierung zu ändern, und somit als Homosexueller mit der Bibel in Einklang zu leben.
Des weiteren finden sich hier jede Menge Widersprüche, die sich nur durch Auslegung beseitigen lassen.
 
 
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sailor
Alt 18.01.2007, 11:49   #14
Standard

Des weiteren finden sich hier jede Menge Widersprüche, die sich nur durch Auslegung beseitigen lassen.
Wenn Du die Schriften der Bibel wirklich umfassend kennst, also intensiv und "offen" für ihre Aussagen gelesen hast, dann werden sich diese Widersprüche aufklären. Genau das hatte ich Dir ja geschrieben. Wie gesagt: Sie gibt im Zusammenhang (Kontext) Sinn und es klärt sich auf diese Weise von selbst (mit Gottes Hilfe) auf.

Zur Homosexualität. Du hast das alte Testament aufgeführt. Neues und altes Testament bilden eine Einheit, wie alles in der Bibel. Deshalb findest Du im Neuen Testament:

http://www.biblegateway.com/passage/...32;&version=54; (Römer 1,18-32)

Ich bin nicht der Meinung, dass es möglich ist, seine sexuelle Orientierung zu ändern, und somit als Homosexueller mit der Bibel in Einklang zu leben.
Es ist absolut unmöglich, seine Homosexualität auszuleben und trotzdem mit der Bibel, also Gottes Wort im Einklang zu leben.
Zuvor ist eindeutig gesagt, woher Homosexualität (ob bei Frauen oder Männern) kommt. Wer sich Gott nähert, sich selbst ändern möchte, dem wird auch ER sich nähern und ihm helfen. Dann wird er diese Neigung beseitigen und diese Neigung verschwindet, so wie sie kam. Wir können Jesus Christus ernsthaft darum bitten, daß er uns hilft, dann wird er es tun.

Dazu gibt es Erfahrungsberichte:

http://www.ge-li.de/bibhomosex.htm
"Ich war schwul" von John Paulk ISBN: 3-7751-9176-3

Es ist deshalb keinesfalls richtig, Homosexuelle auszugrenzen, zu beschimpfen, zu verprügeln, und was da sonst noch alles geschieht, im Gegenteil. Genauso falsch ist es aber, die Homosexualität als etwas normales darzustellen und es gut zu heißen. Wer dies tut, der hilft dem Betroffenen nur oberflächlich, schmeichelt ihm/ihr, doch er hilft nicht wirklich, sondern im Gegenteil. Denn die Ursache ist die Abkehr von Gott (wie nachlesbar) und kann auch nur an dieser Stelle behoben werden. (durch eigenen Willen und Gottes Hilfe) Geschieht dies nicht, dann wird ein Homosexueller (wie jeder andere der Gott verachtet auch) niemals zu Gott kommen können. Er wird verlorengehen:

http://www.biblegateway.com/passage/...10;&version=54;
http://www.biblegateway.com/passage/....8;&version=54;

Mir ist kein einziger aktiv Homosexueller bekannt, der Gott nicht leugnet und abweist. Es ist bei allen so. Das hat sich auch in diesem Forum bereits bestätigt.

Geändert von sailor (18.01.2007 um 12:23 Uhr).
 
 
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baedr
Alt 18.01.2007, 12:40   #15
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Mir ist kein einziger aktiv Homosexueller bekannt, der Gott nicht leugnet und abweist. Es ist bei allen so. Das hat sich auch in diesem Forum bereits bestätigt.
Das ist auch nicht verwunderlich. Was ist das für ein Gott, der einen nicht akzeptiert, wie man ist. Das Buch was du ansprichst handelt über einen Ex-Schwulen, der mit einer Ex-Lesbe zusammen lebt. Das kann selbstverständlich gut gehen, da beide in absoluter Enthaltsamkeit leben, und sich gegenseitig in ihrer Position stärken können. Aber wird dieser Mann die gleichen Gefühle haben, wenn er einen wohlgeformten Frauenkörper betrachtet, wie bei einem wohlgeformten Männerkörper? Wohl kaum. Gut, nach der Bibel darf er wahrscheinlich gar keine sexuelle Erregung fühlen, so wird er jedesmal Gott um Vergebung bitten, wenn er einen Mann attraktiv findet. Oder er hasst sich selbst für seinen "Fehler".
Doch ist das tolle an Sexualität nicht gerade, dass es nichts mit Denken und Rationalität, sondern nur mit Emotionen zu tun hat. Es ist nichts schlimmes dabei, wenn zwei sich gefunden haben, und ihr Gefühlsleben ohne anderen zu Schaden ausleben. Es ist das natürlichste der Welt.
Diese "Andersartigkeit" bei Homosexuellen ist so tief in der Persönlichkeit, im Verhalten und im Gehirn verwurzelt, dass Selbstverleugnung in meinen Augen wahrscheinlich eher zu Depression und krankhaftem Verhalten, als zu einer gesunden, selbstbewussten Persönlichkeit führen. Bei Leugnung stehen sie permanent in Konflikt mit Ihren Gefühlen, fühlen sich schlecht, hassen sich für Ihre Andersartigkeit.
Was soll daran gut sein? Warum sollte Gott (wenn es ihn gibt) einen großteil seiner Schöpfung homosexuell machen, von der er von vorn herein weiß, dass fast alle "verloren gehen"(wie du es ausdrückst)? Gottes Wege sind unergründlich?
 
 
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sailor
Alt 18.01.2007, 14:19   #16
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baedr, ich habe einen neuen Thread aufgemacht, weil es zu offtopic ist. Dort kann die Diskussion weitergehen. --->
Homosexualität und Gott - die Aussagen der Bibel

Edit: Aber Gehirn= Seele? läuft noch....

Geändert von sailor (18.01.2007 um 21:42 Uhr).
 
 
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Krashok
Alt 19.01.2007, 01:58   #17
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Nichts für ungut sailor aber was du hier abziehst ist total lächerlich..immer wenn es um kritik geht war es die kirche und du selbst bist der ach so gute christ ? und im nächsten augenblick haust du genau in die selben kerben rein wie die böse kirche ..aber du bist ja der gute christ ..ich lach mich kaputt ...
 
 
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sailor
Alt 19.01.2007, 02:18   #18
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Wenn Du meine Beiträge aufmerksam liest, dann wirst Du feststellen, daß ich geschrieben habe, daß es in vielen Kirchen Teilwahrheiten gibt. Und daß Teilwahrheiten immer Teillügen sind. Wenn ich also in bestimmten grundsätzlichen Punkten mit einer Kirche (hier mal die katholische, der evang. Landeskirche teilweise auch nicht) übereinstimme, dann kann das durchaus vorkommen. Übrigens habe ich auch deutlich gemacht, daß ich nicht alle Kirchen mit meiner Kritik meine.
 
 
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Krashok
Alt 19.01.2007, 03:15   #19
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also immer so drehen wie man es braucht.. dann hat man nie wirklich unrecht und kann sagen das man immer auf richtigen seite steht *hust* ..ganz toll
 
 
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sailor
Alt 19.01.2007, 05:15   #20
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Wenn dem so wäre, dann beweise mir, daß ich nicht die Wahrheit sage. Beweise mir, daß ich irgendetwas zurechtdrehe. Es wird Dir nicht gelingen, weil dem nicht so ist.
 
 
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Krashok
Alt 19.01.2007, 05:58   #21
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ich glaube nicht das ich so jemandem wie dir etwas beweisen muss..schau dir deine threads an.. da gibt es nichts zu beweisen das spricht alles für sich... alleine deine überheblichkeit, dich hier über andere zu stellen disqualifiziert dich von jeder vernünftigen diskussion.
 
 
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IVI
Alt 19.01.2007, 09:31   #22
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Sailor, du hast ja so einen starken Hang zur Bibel und zum Christentum...deine Beiträge sind so lang, dass sie zum Nichtlesen einladen....ich habe eine ganz simple Frage an dich und ich möchte darauf nur eine ganz simple kurze Antwort haben.

Warum stirbt ein Kind mit 18 Monaten an Krebs, wird geschändet oder sonst was?

Und an dieser Stelle wird sich dein Irrtum oder deine Kompetenz zeigen. Die richtige Antwort braucht nur ein einziges Wort, dass sowas erklären kann.

Ich bin gespannt.....
 
 
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hackvresse
Alt 19.01.2007, 10:57   #23
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Und an dieser Stelle wird sich dein Irrtum oder deine Kompetenz zeigen. Die richtige Antwort braucht nur ein einziges Wort, dass sowas erklären kann.

Dürften wir dann auch die "richtige" Antwort von dir erfahren?
 
 
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IVI
Alt 19.01.2007, 11:09   #24
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Zitat von hackvresse
Dürften wir dann auch die "richtige" Antwort von dir erfahren?
Sicher, aber hilf ihm nicht, ich wills von ihm hören ....und es ist die richtige Antwort, sofern es einen Gott gibt (- worin für ihn kein Zweifel besteht, was ich einfach mal seinen ganzen Bibelzitaten entnehme)
 
 
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Morris
Alt 19.01.2007, 19:53   #25
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Wenn du an das gleiche Wort wie ich denkst, dann muss man aber bei 18 Monaten Lebenszeit ein anderes Wort voraussetzen .
Und das bezweifel ich in diesem Falle *g*.
 
 
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