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Gedichte die einem was Bedeuten oder die man selbst geschr. hat

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Hello_kitty
Alt 12.03.2004, 21:23   #1
Lächeln Gedichte die einem was Bedeuten oder die man selbst geschr. hat

Guten Abend


Ihr habt sicherlich Gedichte, die einem was bedeuten oder die man sogar selbst gedichtet hat, die irgendwie simpel aber große Bedeutung haben. (Bitte schreibt diese hinein)

Eins, das mir irgendwie sehr am Herzen liegt, dass ich übrigens selbst gedichtet hab als ich kleiner war ist dieses:

"Wenn die Zeit gekommen ist,
ist es Zeit dorthin zu gehen,
wo die Zeit keine Rolle spielt."

Wie findet ihrs?

MfG KittY
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg zeit.jpg (26,9 KB, 65x aufgerufen)
 
 
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JamCheck
Alt 12.03.2004, 22:17   #2
Standard

Hier mal n gedicht, das ich auch ziemlich gelungen find:

dein lächeln zum abschied
bereitet mir ein nest
in der sturzflut bleibender zeit

von Konrad Prenner

Ich finde, jeder sollte sich mal die zeit nehmen, ein paar minuten über das gedicht, besonders über die "sturzflut bleibender zeit", nachzudenken. dann wird man feststellen, dass das gedicht eine tiefe wahrheit beinhaltet (berührt es etwa unser "kollektives unbewusstes", vgl. C. G. Jung?).

schließlich noch ein link für alle, die sich gern mit poesie beschäftigen und gerne mal an einem "online-poetry-slam" teilnehmen möchten:
Zur Nationalbibliothek

Da ist eine bestimmte anzahl verschiedener wörter vorgegeben, von denen man dann 20 verwenden darf, um ein gedicht "zusammenzubauen".
 
 
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La_lupa
Alt 30.03.2004, 08:24   #3
Standard

Gestern sah ich sie im Spiegel
Und sie starrte zurück
Aus dunkel brennenden Augen,
Fragend, vorwurfsvoll,
Schaute sie tief
Unter ihrem Blick war ich nichts
Und ich spürte Blöße,
Unendliche Scham,
Denn sie schaute tief,
Sah in den Abgrund meines Sehnens,
In den Schatten meiner Lust,
Den verdorrten Rosenstrauch meiner Liebe,
Und ich spürte Blöße,
Unendliche Scham.
Heute sah ich sie im Spiegel
Und sie starrte zurück,
Und ihr grotesker Mund
Vom schrecklichen Lächeln umspielt,
Lächelnd ob meiner Schwäche
Ob meiner Angst,
Ob meines Hasses,
Wie sehr hasste ich sie
Ob ihrer Schwäche,
Ob ihrer Angst,
Ob ihrer Liebe,
Und unerträglich ihr Blick,
Unerträglich ihr Lächeln,
Unerträglich was sie sah,
Zerschlug ich sie.

Jetzt sehe ich sie in Scherben,
ihr zerbrochenes Antlitz -
in Scherben, blutverschmiert,
Und ihr Lächeln ist tot,
wie das meinige.
 
 
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juan
Alt 02.04.2004, 09:05   #4
Standard

Was haltet ihr hiervon habe ich neulich gelesen:
Yesterday is history
Tomorrow is mystery
the now is a gift
that's why it is called present
 
 
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daRibba
Alt 02.04.2004, 15:33   #5
Standard

also das von juan find ich nice, is halt was zum schmunzeln
find manche gedichte sowieso interessant in der hinsicht wie man sie deuten kann und so weiter
 
 
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