Hallo zusammen,
hab in den letzten Wochen bei der Arbeit hin und wieder dieses Forum etwas durch gelesen. Wollte zuerst nichts schreiben, und hab mich dann doch dazu entschlossen, mich mal anzumelden und ein Posting zu verfassen.
Dieser Thread betrifft viele Postings über Glauben, Leben, etc. und wäre cool, wenn Interessierte wie klee oder Dawn es einfach mal lesen würden. Jeder ist willkommen, seine Meinung zu erörtern.
Soll nicht verletzend oder "allwissend" sein - dies ist lediglich den Weg, den ich eingeschlagen habe =)
Viel Spass
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Die Fragen, welche den Menschen schon seit Jahrhunderten beschäftigen, tauchen auch heute noch in jeder Kultur und den verschiedensten Situationen auf. Die Suche nach dem Sinn des Lebens, die Sicht der Liebe, der Zweck unseres Planeten, unserer Evolution und unseres Seins. Verschiedene Religionen und Glaubensrichtungen spalten unsere Gesellschaft, wo doch das Ziel einer jeden Religion ist, die Menschheit zusammen zu bringen. Verschiedene Staaten kämpfen um die Vorherrschaft, um die Kontrolle über andere, um Domination und um materielle Ressourcen. Einige tun dies im Sinne ihres Gottes, andere zum Wohlbefinden der Menschheit.
Unser heutiges Weltbild wird gerade zu überfahren von kleinen bis
grossen Streitigkeiten, doch im Grunde darf kein Unterschied gemacht
werden. Ob ein Weltkrieg, oder bloss eine private Familienfehde, das
Ziel beider Parteien ist stets dasselbe - Kontrolle über den anderen, Kontrolle durch die Anwendung von Macht, welche der gegnerischen Seite das fürchten lernen soll.
Bereits in der Zeit vor Christus bekämpften sich Völker auf diese Weise - Die Assyrer fielen mit ihren Streitwägen in Babylon ein. Mit Waffen, Rüstungen und weiteren Materialien, welche den Babyloniern zeigen sollten, dass sie unterlegen waren - und welche die Angst in ihnen umso mehr zu verstärken wussten.
Über 2000 Jahre hinweg wurde unsere Erde von solchen Kriegen genährt, und es ist bestimmt nicht falsch zu sagen, dass unsere heutige Gesellschaft auf dieser Gegebenheit aufgebaut ist.
Heute wird zwar nicht mehr auf solch eine "primitive" Art gekämpft,
sondern oft auch durch Worte - und die Medien, welche jene Worte
verbreiten. Debatten politischer Parteien, die Manipulation der Wahrheit durch Fernsehen und Zeitung, aber auch immer noch Kriege selbst. Das Wort primitiv in Anführungszeichen zu setzen ist Absicht, denn im Grunde sind unsere heutigen Arten der Auseinandersetzung genauso primitiv. Die Frage ist nämlich nicht, wie solche Auseinandersetzungen und Machtspiele von statten gehen, sondern DASS sie überhaupt stattfinden. Und noch primitiver ist die Tatsache, dass die Jugend in einem solchen Umfeld aufwächst und ihre Eigenschaften übernimmt, scheinbar eine "normale, gut aufgebaute Gesellschaft". Wer sich nicht im Sinne der Gesellschaft aufführt, wer nicht mit dem Strom mit schwimmt, wird als nicht normal angesehen und über ihn wird hinter vorgehaltener Hand geredet - schade nur, dass viele Menschen oftmals nicht mitbekommen, dass dies aufgrund einer eigenen Sehnsucht getan wird. Denn im Grunde sehnt sich jeder Mensch in seinem tiefsten Innern, selbst genug stark zu sein, um sich dem, was heute als normal betrachtet wird, zu widersetzen und das zu erforschen, was die wirkliche Wahrheit ans Licht bringt. Viele Philosophen behaupten zwar, dass Wahrheit eine subjektive Sache sei und im Grunde nicht gesagt werden könne, wie eine Gegebenheit tatsächlich ist. Doch wenn sein tiefstes, inneres Selbst gefragt wird, so bewegt man sich im Licht der tatsächlichen Wahrheit - man bewegt sich im Licht seiner Seele, und die Seele lügt nicht.
Atheisten und viele andere Menschen bezweifeln die Existenz einer Seele, weil es keine Beweise gibt. Es sei eine von tausenden Theorien, welche nicht mit Fakten bewiesen werden kann. Sie sind das beste Beispiel der heutigen Gesellschaft, welche auf die äussere Macht zurückgreift. Denn sie sind auf ihren rationalen Verstand beschränkt, auf die physische Welt - doch diese physisische Welt, welche die Menschheit bis heute auf solch "glorreiche" Weise zu erforschen und berechnen wusste, ist nur ein Teil der Wahrheit. Sollte man diesen Leuten glauben, so ist der einzige Sinn der Evolution die Fortpflanzung und das Überleben der Menschheit.
Folgerichtig passen die vielen Kriege und Konflikte voll ins Bild, denn im Grunde kämpfen Völker und Nationen nur darum, sich selbst zu erhalten und so viel wie möglich durch Angst und Gewalt zu kontrollieren. Geld ist ein Mittel um zu kontrollieren. Waffen sind Mittel, um zu kontrollieren. Besitz ist scheinbare Macht.
Mr.Bush und Mr.Gates sind demnach mächtige Männer - doch auch dies ist nur äussere Macht, und kommt nicht vom innern. Bei einem + bewegen sie sich auf der horizontalen Linie des +. Sie häufen sich scharenweise materielle Macht an, und doch bleiben sie auf der Strecke. Sie steigen nicht auf, sie entwickeln sich nicht zu dem Potential, das sie eigentlich hätten, während ein Gandhi die Wahrheit bereits erkannt hatte und sich nicht von den liebenden Absichten seiner Seele wegbringen liess. Nichts von der äusserlichen Macht Mr.Bush's wird mehr übrig bleiben, wenn er stirbt. Menschen, die denn Sinn der Menschheit in diesem Licht sehen, gehen meist Hand in Hand mit der Gesellschaft. Sie schwimmen mit dem Strom und glauben das, was ihnen in die Wiege gelegt wurde. Sie würden zwar physikalische und materielle Dinge sofort anstreben und sich über solche Dinge endlos streiten, doch wenn es um Dinge geht, die nicht mit den fünf Sinnen erfasst werden können, blocken
sie ab. Es wird als "langweilig", "schwachsinnig" oder "nicht
erwähnenswert" angesehen. Sind sie wirklich dieser Meinung, oder scheuen sie sich villeicht davor, von ihren fünf Sinnen und den physikalischen Gesetzen loszulassen und mehr zu glauben? An das zu glauben, was in ihrer Welt der Beweise und Fakten keinen Platz hat?
Stellen sie sich selbst ein Bein? Wenn solche Menschen Wahrheit als
subjektiv betrachten, so sollten sie Beweise ebenfalls als subjektiv
betrachten. Vielleicht existieren die Beweise gar nicht? Was über
physikalische Definitionen? Wieso sollte 1+1 = 2 sein? Dies ist keine Wahrheit, sondern eine Definition, und solche Definitionen bewegen sich in der physikalischen Welt. In der Welt der fünf Sinne, dem was wir sehen, hören, schmecken, riechen und anfassen können.
Unsere Seele hingegen geht darüber hinaus - Beweise, Definitionen sind ihr fremd, denn unsere Seele ist. Wer diese erleuchtende Erfahrung macht, wird bestätigen, dass Theorien und Wissenschaften über eine seelische Existenz gar nicht erst angestellt werden müssen. Denn wenn man erst mal mit seinem Selbst in Verbindung tritt, ist dieses Gefühl der absoluten Vollkommenheit und Wahrheit so stark, dass physikalische Gesetze und Definitionen nicht mehr ausschlaggebend sind. Man weiss, dass es die Seele ist, welche die Liebe und das Mitgefühl aus dem Herzen ausstrahlen lässt. Dass es die Seele ist, welche einem dazu bringt, seine materiellen Absichten in den Hintergrund zu stellen, und sich selbstlos dem Wohle unserer Schule, der Erde, zu widmen. Es wäre falsch zu sagen, dass die physikalischen Lehren belanglos sind. Denn durch sie stellt unsere Seele Verbindung zu ihrem Lernumfeld her. Der Körper ist das Haus und der Motor der Seele, durch den sie Erfahrungen in der Welt macht und sich bereichert. Deswegen sind körperliche Krankheiten und Unfälle auch Hinweise des bewussten Selbst, durch die ein jeder Mensch merken kann, was seine Seele ihm zu vermitteln versucht.
Einer der Probleme mit seinen Füssen oder Beinen hat, wird von seinem Selbst darauf hingewiesen, dass er zu sehr in Gedanken und Träumen lebt und zu wenig die Verbindung zur Erde gefunden hat.
Die Physik ist jedoch soweit vorangeschritten, dass die Zeit reif ist, sich höheren Wahrheiten anzueignen. Wir haben eine funktionierende Struktur um uns herum aufgebaut im Sinne wie z.B. von Kommunikation und Medizin. Wir haben schon zu viel geschaffen, was den Zyklus allen Lebens verstört. Doch diese Entwicklung ist notwendig, um uns auf den wahren Grund unseres Seins aufmerksam zu machen. Wir haben somit ein Umfeld geschaffen, um bereit zu sein, höher zu steigen. Wir haben die Mittel um dem wahren Ich auf den Grund zu gehen. Leider wird von vielen die Seele so unterdrückt und ignoriert, dass sie weiterhin in den Welten ihres Verstandes verweilen. Es kann fast wie eine Schizophrenie angesehen werden. Sie sind nicht sich selbst, sondern das, was widerrum der Strom
der Gesellschaft und die Beschränkung auf die Gesetze der fünf Sinne aus ihnen gemacht hat. Deswegen hat die Menschheit von heute auch viele ihrer intuitiven Wahrnehmungen verloren - sie sind zwar vorhanden, doch werden durch verzerrte Signale, Frequenzen und Wellen unserer heutigen, physikalischen Technologien bereits bei der Geburt massiv gedämpft.
Umso einfacher ist es für uns, nicht an solche übersinnliche
Wahrnehmungen zu glauben, denn sie sind zwar vorhanden - aber dermassen unterdrückt, dass es ein langer Prozess ist, sie wieder zu erwecken und aufzubauen.
Menschen, die ihre Seele verweigern, sind keineswegs "negativ", oder
"böse", oder "falsch". Auch ihr inneres Selbst ist sich am entwickeln. Vielleicht ist ihre Seele noch nicht soweit entwickelt. Vielleicht will sie erst die physikalischen Gesetze erfahren. Vielleicht will sie den Zustand erfahren, vom Verstand ignoriert zu werden? Wir sagen, dass Penner (und ich sage bewusst "Penner", weil dies ein Wort ist, das erst durch unsere Gesellschaft in ein schlechtes Licht gerückt wurde) ein unfaires Leben haben, wir sagen dass Hungernde in Afrika ein unfaires Leben haben. Mitgefühl zu zeigen ist, was die Seele in uns bewirkt, denn ihre liebende Kraft kennt nichts anderes. Andere interessiert es nicht, weil ihr Verstand die Kontrolle über ihr wahres Ich hat - wie auch
immer, die Seele eines jeden will auch solche Dinge erfahren. Wie ist es, zu hungern? Wie ist es, ausgenutzt zu werden?
War jene Seele vielleicht in einem anderen Leben in der Rolle des Ausnutzers aktiv, und sucht nun die gegenteilige Erfahrung?
Die Seele eines jeden ist sich konstant am entwickeln, mit oder ohne
Bewusstsein des Menschen selbst. Wenn wir Kontakt zu unserem Selbst
suchen und finden, können wir die liebenden Kräften der Seele jedoch
bewusster entwickeln und kommen damit auch schneller ans Ziel - der
absoluten Ganzheit und Vollkommenheit unseres wahren Ichs. Wir sind so erleuchtet und liebend, dass wir eins mit den Menschen, den Pflanzen, der Erde und dem ganzen Kosmos um uns herum sind. Wir können keiner Pflanze etwas zu Leide tun, weil wir in jedem kleinsten Lebewesen den Zyklus der wahren Evolution erkennen - der Entwicklung eines jeden Menschen zu seinem wahren Ich, dem Ich, das total mit der Seele in Koordination steht. Dem Ich, dass nur die Weisheit und die Liebe kennt, die unsere Welt mit sich bringt.
Während im Mittelalter die meisten Angst hatten, sich frei zu äussern (Ketzerei) und ihre eigene Meinung darzulegen, ist die Zeit gekommen, die Wahrheit zu ergründen. Und die Tatsache, dass immer mehr Leute sich ihrer Seele und ihres Inneren Selbst bewusst werden ist etwas, das vorprogrammiert ist.
Bis jetzt hatte die Evolution das Sinnbild von Überleben der Menschheit in sich. Durch Kriege und Konflikte. Durch Vermittlung von Angst und Gewalt. Doch immer wie mehr Menschen stimmen mit dem nicht mehr überein. Immer wie mehr Menschen werden sich
bewusst, dass da mehr ist.
Was es ist?
Es ist der Zyklus der Menschheit, das Ganzwerden mit dem Universum.
Der Weg zum Göttlichen.
Der Weg der Seele.
Danke fürs Lesen.