"..., dass ich meine gedanken verstehe?"
immer sobald ich diese gedanken nicht mehr FÜHLE, sondern nüchtern WEIß, dass ich diese gedanken hatte. dann kann ich die gedanken verstehen und sie beurteilen. wenn du mittendrin im gedankensalat steckst, dann gelingt dir das eher seltener, weil du ganz einfach viel zu sehr mit drin steckst, als dass du irgendwie beurteilen könntest, welchen ursprung sie haben.
"wann denkt ihr am häufigsten nach?"
hm, zumindest am allerwenigsten, wenn ich vor der glotze hock.

und vllt denk ich sogar da nach, nur eben unbewusster und ungreifbarer. das is wahrscheinlich auch der grund, wieso ich mich nachm fernsehkucken oft grundlos schlecht fühle.
so allgemein generell und überhaupt, denk ich wohl auch im bett am meisten nach. ich konnte ne zeit lang überhaupt nicht einschlafen, weil ich ganz einfach viel zu viel dinge in meinem kopf hatte, die ich vorm schlafen gehen unbedingt noch alle verarbeitet haben wollte und das geht natürlich nicht gut, wenn man mit zwang an die sache rangeht. außerdem gilt das selbe wie bei der ersten frage... insofern: nichts erreicht, aber auch nicht geschlafen.
"... wenn ihr probleme habt?"
meistens dann. aber manchmal kommt es auch vor, dass probleme während dem denkvorgang selbst entstehen, die ich quasi vermute "entdeckt" zu haben. was natürlich selten toll ist, wenn man sich probleme einbildet. schon wieder son problem, hervorgegangen durch fehlende objektivität und allgemeiner verunsicherung vllt.
"verspürt ihr eine macht von euren gedanken?"
definitiv! es liegt an mir, ob ich mich nun dazu entscheide "gute" gedanken zu hegen oder eben "schlechte". türlich kann man das nicht so pauschalisieren, aber meistens ists schon ne frage des eigenen wohlbefindens und ner gewissen einstellung, ob ETWAS, worüber ich nachdenke, nun positives oder negatives bewirkt. optimismus, pessimismus? vllt.
den spruch find ich auch richtig gut, weil er irgendwo das aussagt, wonach ich mich sehne: meine gedanken zu verstehen, sie richtig intpretieren zu können und sie als teil eines ganzen zu sehn.