Edit: Ups, da hat ja schon einer was geschrieben......Na dann lese ich mir das jetzt mal durch und überlege dann, ob ich meins lösche.....
Edit: Och nö. Das ergänzt sich ganz gut.
ich finde es gibt einen großen unterschied zwischen einem KRIEG und einer EINZELAGRESSION. natürlich haben menschen auch negative gefühle - das ist auch gut so, denn die welt ist polar: es kann nicht nur gutes geben bzw. das gute gibt es nur, weil es auch böses gibt (und stärke zeigt sich dann, wenn auch das schwache siegt)
von daher ist es nicht möglich oder sinnvoll das "böse" zu bekämpfen; es ist eher die frage wie wir damit umgehen. ich kann meine wut herauslassen, indem ich mit dem fuß aufstampfe oder laut in den wald hinein brülle - oder ich kann es an menschen herauslassen, die schwächer sind und sich nicht wehren können. oder eben in den krieg ziehen...
Es sterben in einem Krieg in kürzerer Zeit mehr Menschen, ja. Letztlich ist es aber auch in Einzelagressionen
dieselbe Agression, die zu Wut, Hass und letzlich sogar dem Töten von Menschen führt.
Wenn Du beispielsweise nach Bagdad, Mogadishu oder Kinshasa guckst, dann kannst Du erkennen, daß die Menschen sich dort genauso, nach und nach, nur zur Zeit eben nicht in einer grossen Einzelaktion=Krieg umbringen.
Es ist ein anarchieartiger Zustand. Es werden laufend Menschen getötet, nur eben nicht auf einmal.
Was soll daran besser sein?
Wie sollen solche negativen Gefühle jemals
gut sein? Du siehst doch, wozu sie führen
!?
Warum sollte es nicht nur Gutes geben? Weil unser Denkmuster, das wir von klein auf in unser Gehirn "eingebrannt" haben uns sagt, das es das nicht geben kann? Weil die Welt sich so verhält, man dort überall Böses gibt? Es gibt nur dann Böses, wenn wir Böses denken, böses
tun!
"
Stell Dir vor es ist Krieg und keiner geht hin....." Sicher kennst Du den Satz. Die Realität auf der Welt sieht so aus, daß es das niemals geben wird. Das heißt aber auf
keinen Fall, daß es nicht möglich wäre, daß es das Böse geben
muß. Das sagt mir nicht nur mein Verstand sondern auch Gott,
der von einer neuen Welt, einer neuen Erde spricht, die er anstelle der Alten errichten will. Dort wird es keinen Hass, keine Ungerechtigkeit, keine Verachtung, keine Bosheit, keine Krankheit, keinen Tod und auch keinen Krieg mehr geben.
Was die Wut betrifft: Du schreibst, man sollte sie in den Wald brüllen, das sei besser als sie an anderen auszulassen. Sicher ist es das. Aber es gibt auch noch die Möglichkeit, zu beten.
Wenn Du eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus, zu Gott hast, dann brauchst Du nicht mehr Deine Wut in den Wald zu schreien. Du kannst es ihm mitteilen und er hilft Dir, Deine Wut, Deine Agressionen, Deinen Hass, Deine Verachtung, all das was Dich plagt, zu überwinden.
Das gelingt nicht jedem offiziellen "Christen", da viele "Christen" überhaupt nicht nach dem Wort Gottes leben. Viele nehmen ihn nicht beim Wort, tun nur
teilweise das, was Jesus Christus, Gottes Sohn gesagt hat.
Überall da, wo sie sich zu sehr einschränken müssen, wo sie sich selbst ernsthaft verändern müssten, da beachten sie es nicht so genau.
Sie bringen sich damit um eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus und seinem Vater, Gott. Jesus Christus war Gott gehorsam. Das, was er getan hat, sollte uns zum Vorbild sein. Er war ohne Sünde, vollkommen. Deshalb gab Gott ihm seinen Geist in unbegrenztem Maß.
Gott hat aber zugesagt, daß jeder, der ihm gehorsam ist, seinen Geist erhalten wird. (Apg 5,32) Durch diesen Geist Gottes können wir von unseren Agressionen etc. und dergleichen dauerhaft befreit werden.(2.Kor 3,18; Röm 8,29) Dann führen die wahren Christen selbstverständlich auch keine Kriege mehr.
Alle diejenigen, die Kriege führen, halten sich nicht an die Worte Gottes.
Keiner derjenigen, die Gott verachten und ihn ignorieren oder mißachten wird jemals in Gottes neue Welt kommen. In dieser neuen Welt werden nur Menschen leben, die sich bewußt
gegen Gewalt, Verachtung, Hass und Egoismus und stattdessen
für Nächstenliebe, die auch Liebe zu den Feinden einschließt, entschieden haben. Und eben für Gott selbst, denn Gott ist Liebe. Diese Liebe schließt liebevolles Handeln ein und boshaftes Handeln aus.
woher willst du wissen, dass nicht ein jeder Mensch dieses Bedürfns hat? Ich denke, gerade, wenn man angegriffen wird hat man den Wunsch nach Frieden?
Du verwechselst den Wunsch in Ruhe gelassen zu werden und am Leben zu bleiben mit dem Wunsch nach Frieden.
Vielen geht es aber um das
eigene Leben. Das Leben der anderen Menschen wollen viele zwar zunächst nicht töten, weil sie Moralvorstellungen haben, spätestens dann jedoch, wenn ihr
eigenes Leben in Gefahr ist, schießen sie bewußt zurück und töten. Sie stellen damit das eigene Leben
über das der anderen. Bei Gott jedoch gibt es keinen Unterschied zwischen den Menschen, für ihn sind alle Menschen gleich, egal welcher Nationalität,Hautfarbe oder welcher Gesinnung.
Wenn es um das Leben geht, sind alle gleich. Er erachtet es vielmehr als etwas besonderes das eigene Leben
für das der anderen zu geben. Denn daraus spricht echte Liebe für meine Mitmenschen. So hat es Christus getan. Der wahre Wunsch nach Frieden bedeutet, das innere Verlangen zu haben, daß der Krieg, der Zorn, all das Töten endlich ein Ende hat. Unabhängig meiner
eigenen Person bzw. meiner eigenen Nation.
was ist selbstsucht? was verstehst du darunter?
und was hat das mit den folgenden dingen zu tun?
Egoismus (frz. égoïsme, zu lat.
ego =
ich) bedeutet „Eigennützigkeit“. Das
Duden Fremdwörterbuch beschreibt Egoismus als „Ich-Bezogenheit“, „Ich-Sucht“, „
Selbstsucht“, „Eigenliebe“. Egoismen (Plural) sind demnach selbstsüchtige Handlungsweisen.
Alle Handlungsweisen die in den im vorherigen Text genannten Bibelstellen auftauchen, gehören dazu. Es gehört etwa auch "Stolz" dazu, Hochmut/Arroganz und dergleichen. Hass, Hochmut, Wut/Zorn, Neid, Gier, Rache, das wären z.B. auch Eigenschaften, die der Selbstsucht entspringen und zum Krieg führen.
Unzucht >> Sex? ist das was schlimmes?
An Sex ist nichts schlimm. Nur nicht vor der Ehe, als Betrug innerhalb der Ehe und als Prostitution. Gott will nicht daß wir dies tun, weil er uns Menschen liebt. Er möchte uns vor Krankheiten schützen und genauso die Kinder davor schützen, von den Eltern verlassen zu werden. Das geschieht etwa, wenn jemand wechselnde, oder vor der Ehe Partner hat und mit ihnen schläft: Es entstehen Kinder, die dann darunter leiden. Auch eine Scheidung belastet sowohl die Partner als auch die Kinder sehr stark. Durch Fremdgehen und dergleichen entstehen viele Scheidungen. Deshalb ist das Gottes Wille.
Verdorbenheit >> verdorbene menschen? gibt es sowas? gibst du dann nicht den menschen auf und damit die chance, dass dieser oder jener "sich bessert"?
Zu Verdorbenheit und Ausschweifung (woanders steht "Unsittlichkeit" und "ausschweifendes Leben/Zügellosigkeit"):
Synonyme für Verdorbenheit:
Schlechtigkeit, Verderbtheit, Verkommenheit, Verworfenheit
Unter
Verdorbenheit fällt folgendes:
"Weil sie es verwarfen, Gott zu erkennen, überließ er sie ihrem untauglichen Verstand, sodass sie alles Verwerfliche tun. 29 Es findet sich bei ihnen jede Art von Unrecht, Niedertracht, Gier, Gemeinheit. Sie sind voll Neid, sie morden, streiten, betrügen und stellen einander Fallen. Sie reden gehässig über andere 30 und verleumden sie. Sie verachten Gott, sind gewalttätig, überheblich und prahlerisch. Sie sind erfinderisch im Bösen. Sie wollen sich ihren Eltern nicht unterordnen. 31 Unverständig sind sie und unzuverlässig, lieblos und ohne Erbarmen. 32 Dabei kennen sie genau den Willen Gottes und wissen, dass alle, die so etwas tun, vor seinem Gericht den Tod verdient haben. Trotzdem tun sie es und ermuntern mit ihrem Beifall auch noch andere, die so handeln."
Römer 1,28-32
Das muß nicht zwangsläufig alles bei einem Menschen auftreten.
Die Menschen werden nicht aufgegeben. Gott gibt jedem vielmals die Chance, sich zu ändern und so sollten wir es auch halten. (Lk 17,3-4; Mt 18,21-22; Lk 23,39-43)
Ausschweifung >> ??
Zu Zügellosigkeit/ausschweifendes Leben:
Lukas 16,19-31 Götzenanbetung >> ??
Götzen sind irgendwelche Götter die von den Menschen verehrt werden. Heute gibt es (wie schon im römischen Reich) häufig Personenkulte. Etwa bei Mao (der noch immer von vielen verehrt wird) oder bei dem Staatsführer von Nordkorea (schon bei seinem Vater), bei Stalin, u.s.w.
Aber auch Buddha, irgendwelche anderen Götter, etwa Hindugötter wie Shiva etc..
Der Götze der heutigen Zeit ist der Materialismus, die Habgier, Besitzgier, Geldgier. Das ist ebenfalls Götzendienst. (Kol 3,5)
Der Hintergrund ist: Wir verehren diese "Götzen" oder hängen an unserem Geld, beten zu ihnen, richten unser Leben nach ihnen, oder verlassen uns darauf (etwa Geld)
Gott möchte aber, daß wir ihm dienen, ihn verehren, unser Leben nach ihm ausrichten und uns auf ihn verlassen. Er hasst Götzendienst in jeder Form.
magische Praktiken >> was verstehst du darunter? was ist daran schlimm?
Dazu gehört alles was in den Bereich Okkultismus, Spiritismus, Astrologie, Wahrsagerei; etc. fällt.
Wie gesagt, Gott möchte, daß wir uns auf ihn verlassen, uns an ihn wenden. Durch diese Medien können Dämonen (gefallene Engel) und böse Geister auf die Menschen einwirken und sie letztlich beeinflussen oder sogar in Besitz nehmen. Gott will uns davor schützen.
Feindschaft >> aus Selbstsucht??
Genau. Aus Selbstsucht. Ursächlich wie oben genannt in dem Abschnitt unterhalb der Definition von Selbstsucht/Egoismus. Alle diese Begriffe sind im Begriff Selbstsucht/Egoismus zusammengefasst.
Streit >> gehört doch zum Leben dazu?
Nein, muß er nicht. Gott kann uns von dem Drang nach Streit befreien, wenn wir dies wollen. (Joh 8,34-36) Durch Streit entsteht vielfach Wut, Agression, Zorn, mgl. Hass und die Folgen davon.
Das meint aber nicht Meinungsverschiedenheiten und vernünftige Diskussionen, die es weiterhin geben kann.
Rivalität >> ist es nicht eher die Gesellschaft, die dir Rivalitätsdenken beibringt?
Rivalität entspringt dem Ich-bezogenen Drang nach dem eigenen
vor den anderen. Der Selbstsucht.
Wutausbrüche >> sind doch nur natürlich? ...
All das hier aufgeführte liegt in der Natur des Menschen. Trotzdem ist es der Grund für Bosheit, Zorn, Hass, Krieg u.s.w.
Genau davon möchte Gott uns befreien: Von unserer eigenen (boshaften) Natur. Das kann nur durch den Geist Gottes Geschehen. Deshalb war Christus so voller Liebe, half den Menschen, hat sich selbst hingegeben.
Trunk- und Fresssucht >> das sind arme Menschen, die mehr leiden daran, was ihnen angetan wurde
Gott kennt das Herz eines jeden Menschen. Vieles, was wir Menschen antun, begünstigt solches Verhalten, das ist richtig.
Aber trotz allem sind wir Menschen für uns selbst und für andere verantwortlich. Auch wenn wir in einigen Situationen sehr herausgefordert werden, wir können uns dagegen entscheiden. Etwa eine Therapie beginnen, uns ernsthaft Mühe geben.
Genau darum geht es Gott. Er kennt unsere Grenzen und verlangt nichts von uns, das wir nicht leisten könnten. Ursächlich für diese Eigenschaften ist aber die Selbstsucht.
Wichtig dabei ist: Es geht darum, daß wir uns ernsthaft (mit ganzem Herzen)Mühe geben, uns von diesen negativen Eigenschaften, die unter dem Begriff Selbstsucht zusammengefasst sind, abzuwenden. Das geschieht, wenn uns diese Verhaltens-/Denkweisen ernsthaft stören, wir einsehen, daß sie der wahren Liebe entgegenstehen wie das Feuer dem Wasser.
Zu wahrer Liebe:
1.Kor 13,1-7.
Daß wir diesbezüglich nicht perfekt sind, weiß Gott. Deshalb verlangt er nichts Unmögliches von uns. Aber: Es ist tatsächlich möglich, davon Stück für Stück loszukommen. Das geschieht durch seinen Geist. Er sagt dies deutlich in
2.Korinther 3,18 und
Römer 8,29. Das eigene Bemühen ist die Grundlage.
Da die Diskussion um die Erziehung hier zu langwierig wäre und ausserdem Off-Topic, würde ich vorschlagen, daß wir dazu einen neuen Thread unter eigenständigem Thema eröffnen. Wenn Du möchtest.