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Das Ganze und die Zeit

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floyd75
Alt 01.11.2005, 17:38   #1
Standard Das Ganze und die Zeit

Frage an allen:
wie weit geht das Ganze?
beschränkt sich das Ganze auf unser Leben und das was uns umrundet,
Oder gehört Gott und das Universum auch zum ganzen?

Und verändert sich das Ganze in der Zeit oder ist Zeit eine Konstante im Dasein von allem?

 
 
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dmvk
Alt 01.11.2005, 22:05   #2
Standard

Was soll *das Ganze* deiner Interpretation nach sein?
 
 
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floyd75
Alt 01.11.2005, 22:11   #3
Standard

Zitat von dmvk
Was soll *das Ganze* deiner Interpretation nach sein?
das Ganze... ich meinte damit "Alles was ist":
atome, molekülen, materie, mensch, erde, sonne, galaxie, universum...
 
 
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Raubtier
Alt 01.11.2005, 23:15   #4
Standard

Demnach ist 'das Ganze' doch überall...und beschränkt sich auf nix,oder? ^^
 
 
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floyd75
Alt 01.11.2005, 23:32   #5
Standard

yep.. genau.

oder vielleicht ist das Ganze:
"alles was ist und nicht ist"...
 
 
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heftic
Alt 02.11.2005, 08:04   #6
Standard

"Das Ganze" hat einfach damit zu tun was man denn eigendlich beschreiben will. Also in deinem Fall alles existierende. Somit wohl auch die Zeit.
Jedoch ist die Zeit auch der Faktor der das Ganze verändert.


genauso kannst du auch Fragen was ist "nichts"?

Gibt es überhaupt "nichts":
Viele Menschen antworten z.B. auf die Frage "was ist hinter dem Universum" (falls es überhaupt ein dahinter gibt)
mit der Antwort "nichts". Aber wie soll denn nichts existieren?
Es dürfte somit keinen Raum geben indem etwas existieren kann.
 
 
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Roter_Drache
Alt 02.11.2005, 10:01   #7
Standard

Zitat von floyd75
das Ganze... ich meinte damit "Alles was ist":
atome, molekülen, materie, mensch, erde, sonne, galaxie, universum...
Zitat von Psycho doc
Demnach ist 'das Ganze' doch überall...und beschränkt sich auf nix,oder?
Zitat von floyd75
yep.. genau.

oder vielleicht ist das Ganze:
"alles was ist und nicht ist"...
Stellst du hier wirklich deine eigene Definition in Frage und willst darauf eine Diskussion aufbauen? Denn mit solchen Sachen wie "vielleicht", kommste nicht weit..

RD
 
 
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floyd75
Alt 02.11.2005, 12:13   #8
Standard

grundsätzlich bin ich offen für neues, und es kann sein dass jemand eine andere idee von dem hat was ich denke.
ich glaube, nur wenn man die sachen in frage stellt kommt man zu neue erkenntnisse.
meinst nicht?
 
 
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raffis
Alt 02.11.2005, 18:55   #9
Standard

Hallo,

das "Ganze", das du ansprichst, ist erst einmal sicherlich eine Definitionssache. Was kann im philosophischen, universellen Sinne als "Ganzes" verstanden werden? Ich habe mir mal einige Gedanken gemacht.

A)
Das Ganze kann als die Summe bzw. die Totalität aller Teile verstanden werden; es ist die Gesamtheit aller miteinander in Beziehung stehenden Einheiten.
Folglich ist das Ganze die Summe aller Teile. Das Teil ist nicht ganz, weil es (logischerweise) nur teil des Ganzen ist und damit die Vollständigkeit des Ganzen nicht teilt. Die existierenden Dinge sind Teile, und alle zusammengerechnet bzw. alle nebeneinander gelegt bilden das Ganze.

Wie ich aber vernommen habe, sprichst du mit dem Ganzen vor allem das an, "was ist". Kurzum: Das Seiende.
Wie du gesagt hast:
"das Ganze... ich meinte damit "Alles was ist""

Dies führt uns zu einer alternativen Definition des Ganzen.

B)
Das Ganze ist alles das, was ist. Es ist das Seiende.
Das, von dem gesagt werden kann, es ist. In dieser Hinsicht ist auch eine Illusion oder ein "Nichts" etwas Seiendes, denn auch von solch "negativen" Elementen kann bzw. muss gesagt werden, dass sie sind, oder wir wären uns ihrer nicht bewusst.
Du wächst am Morgen auf, erinnerst dich, dass du "gut geschlafen hast", obwohl sich im Moment des Tiefschlafs ein Schleier der Unbewusstheit über dich gelegt hat, ein "Nichts" im übertragenen Sinn. Dein Erinnern am Morgen schliesst jedoch darauf, dass auch dieser Zustand "war" bzw. ist.
Wenn das Ganze somit das Seiende ist, ist jeder Teil das Ganze. Ein Stein ist. Das Sein des Steins ist offensichtlich. Er ist. Folglich ist jedes Ding, jedes Teil und jedes Element der Existenz das Ganze, insofern als dass "es ist" und als dass es von uns "als seiend" wahrgenommen bzw. erkannt wird.
Dies würde bedeuten, dass eine Identität zwischen dem Teil und dem Ganzen existiert, weil das Teil ist, und das was ist, ist das seiende Ganze.
Um das Ganze zu kennen, müsste man demnach nur ein Teil des Ganzen kennen.

C)
Oder man kann es auch im Lichte einer Vermischung der beiden obigen Definitionen vom Ganzen betrachten: Das Ganze ist die Gesamtheit bzw. Summe aller Teile, und die Teile sind selbst das Ganze bzw. jedes Teil ist selbst die Totalität aller anderen Teile.
Folglich existierte "nichts", was nicht ganz wäre, denn alles Existente ist TEIL des Seienden wie auch das SEIENDE selbst.

Gruss Raffis
 
 
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Chaos-Crew
Alt 05.12.2005, 15:39   #10
Standard

Das "Ganze" ist nicht mehr und nicht weniger als dein Verstand akzeptieren kann.
Denn wenn dein Verstand nicht in der Lage ist mehr als das zu akzeptieren was du als "Ganzes" siehst, gibt es für dich auch nicht mehr und somit ist dein "Ganzes" beschränkt (auf deinen Verstand)

mfg
The Chaos
 
 
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Bi-Zar
Alt 05.12.2005, 15:59   #11
Standard

 
 
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sc0rp
Alt 10.12.2005, 19:35   #12
Standard

Hallo,

das Ganze, ist das, worueber es sich nicht lohnt im ganzen einzugehen, darueber zu diskutieren und schon gar nicht zu philosophieren. Man beginnt mit leichter zu erfassenden Dingen. Einen hingekritzelten Satz ohne Ansatzpunkte hinzuwerfen ist so, als würde ich dich Fragen, wieviel Uhr wir haben. Naemlich so viel wie derjenige gerade denkt wieviel Uhr ist. Und das lohnt nicht zu diskutieren, weil man weder nen Anfang findet und die Leute parallel aneinander vorbeireden und doch nur das sagen, was sie mal irgendwie, irgendwo, irgendwann gelesen haben.
 
 
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