Lupuz.de: Artikel-Portal / Magazin

Zurück   Postpla.net - die Forum Community > Postplanet Talk > Philosophie und Gedanken

"Friends are angels who lift us to our feet when our wings"

Anzeigen:

Thema geschlossen
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen
Sunshine
Alt 05.10.2002, 00:27   #1
Standard "Friends are angels who lift us to our feet when our wings"

Eines Tages, ich war gerade das erste Jahr auf der High School, sah ich ein Kind aus meiner Klasse nach Hause gehen. Sein Name war Kyle.
Es sah so aus, als würde er alle seine Bücher mit sich tragen.
Ich dachte mir: "Warum bringt wohl jemand seine ganzen Bücher an einem Freitag nach Hause? Das muss ja ein richtiger Dummkopf sein."
Mein Wochenende hatte ich schon verplant (Partys und ein Fußballspiel mit meinen Freunden morgen Nachmittag), also zuckte ich mit den Schultern und ging weiter. Als ich weiter ging, sah ich ein Gruppe Kinder in seine Richtung laufen. Sie rempelten ihn an, schlugen ihm seine Bücher aus den Armen und schubsten ihn, so dass er in den Schmutz fiel.
Seine Brille flog durch die Luft, und ich beobachtete, wie sie etwa drei Meter neben ihn im Gras landete.

Er schaute auf und ich sah diese schreckliche Traurigkeit in seinen Augen. Mein Herz wurde weich. Ich ging zu ihm rüber, er kroch am Boden umher und suchte seine Brille, und sah Tränen in seinen Augen.
Als ich ihm seine Brille gab, sagte ich: "Diese Typen sind Blödmänner."
Er schaute zu mir auf und sagte: "Danke!"
Ein großes Lächeln zierte sein Gesicht. Es war eines jener Lächeln, die wirkliche Dankbarkeit zeigten.

Ich half ihm seine Bücher aufzuheben und fragte ihn wo er wohnt. Es stellte sich heraus, dass er in meiner Nähe
wohnt, also fragte ich ihn, warum ich ihn vorher nie gesehen habe.

Er erzählte mir, dass er zuvor auf eine Privatschule ging. Ich hätte mich nie mit einem Privat-Schul-Kind abgeben.

Den ganzen Nachhauseweg unterhielten wir uns; und ich trug seine Bücher.

Er war eigentlich ein richtig cooler Kerl.

Ich fragte ihn, ob er Lust hätte mit mir und meinen Freunden am Samstag Fußball zu spielen. Er sagte zu.

Wir verbrachten das ganze Wochenende zusammen, und je mehr ich Kyle kennen lernte, desto mehr mochte ich ihn. Und meine Freunde dachten genauso über ihn.
Es begann der Montag Morgen, und auch Kyle mit dem riesigen Bücherstapel war wieder da. Ich stoppte ihn und sagte: "Oh man, mit diesen ganzen Büchern wirst du eines Tages noch mal richtige Muskeln bekommen."
Er lachte und gab mir einen Teil der Bücher.
Während der nächsten vier Jahre wurden Kyle und ich richtig gute Freunde.
Als wir älter wurden, dachten wir übers College nach.

Kyle entschied sich für Georgetown, und ich mich für Duke.

Ich wusste, dass wir immer Freunde sein werden, und diese Kilometer zwischen uns niemals ein Problem darstellen würden.

Er wollte Arzt werden und ich hatte vor eine Fußballer-Karriere zu machen.

Kyle war Abschiedsredner unserer Klasse.
Ich neckte ihn die ganze Zeit, indem ich sagte, er sei ein Dummkopf.

Er musste eine Rede für den Schulabschluss vorbereiten.
Ich war so froh, dass ich nicht derjenige war, der sprechen musste.

Abschlusstag, ich sah Kyle.

Er sah großartig aus.

Er war einer von denen, die während der High School zu sich selber finden und ihren eigenen Stil entwickeln.
Er hatte mehr Verabredungen als ich und alle Mädchen mochten ihn.
Manchmal war ich richtig neidisch auf ihn.

Heute war einer dieser Tage.
Ich konnte sehen, dass er wegen seiner Rede sehr nervös war.

Ich gab ihm einen Klaps auf den Hintern und sagte: "Hey, großer Junge, du wirst großartig sein!"
Er sah mich mit einem jener Blicke (die wirklich dankbaren) an und lächelte.
"Danke," sagte er.
Als er seine Rede begann, räusperte er sich kurz, und fing an.


"Der Abschluss ist eine Zeit, um denen zu danken, die dir halfen, diese schweren Jahre zu überstehen.

Deinen Eltern, Deinen Lehrern, Deinen Geschwistern, vielleicht einem Trainer... aber am meisten Deinen Freunden.

Ich sage euch, dass beste Geschenk, das ihr jemandem geben könnt, ist eure Freundschaft.
Lasst mich euch eine Geschichte erzählen".

Ich schaute meinen Freund etwas ungläubig an, als er von dem Tag erzählte, an dem wir uns das erste mal trafen.
Er hatte geplant, sich an diesem Wochenende umzubringen.
Er erzählte weiter, dass er seinen Schrank in der Schule ausgeräumt hat, so dass seine Mutter es später nicht tun müsste, und trug sein Zeug nach Hause.
Er schaute mich an und lächelte.
"Gott sei Dank, ich wurde gerettet. Mein Freund hat mich von dieser unsäglichen Sache bewahrt. "

Ich konnte spüren, wie die Masse den Atem anhielt als dieser gutaussehende, beliebte Junge uns von seinem schwächsten
Augenblick im Leben erzählte.
Ich bemerkte wie seine Mutter und sein Vater lächelnd zu mir herüber sahen, genau das selbe, dankbare Lächeln.
Niemals zuvor spürte ich solch eine tiefe Verbundenheit.



Unterschätze niemals die Macht Deines Handelns.

Durch eine kleine Geste kannst du das Leben einer Person ändern.

Zum Guten oder zum Bösen.
Die Schöpfung setzt uns alle ins Leben des anderen, um uns gegenseitig zu beeinflussen, auf jede Art und Weise.

Sieh' das Gute in anderen.
 
 
Nach oben
smith
Alt 05.10.2002, 01:37   #2
Standard

Hmm...
Ich find den Text gut Sollte man mal drüber nachdenken
 
 
Nach oben
moechen
Alt 05.10.2002, 02:09   #3
Standard

Ich find den Text auch richtig gut...ich find der bewegt einen auch darüber nachzudenken u. noch einmal zu lesen
 
 
Nach oben
doomhammer
Alt 05.10.2002, 02:14   #4
Standard

regt zum nachdenken an..
 
 
Nach oben
Registrierter PPler
Anonymisierungsmodus aktiv!
Alt 05.10.2002, 02:16   #5
Standard

ich finds kitschig und überzogen, daher regts mich net wirklich zum nachdenken an.
 
 
Nach oben
doomhammer
Alt 05.10.2002, 02:22   #6
Standard

was is daran kitschig? ich find die geschichte realistisch.
 
 
Nach oben
kritzi
Alt 05.10.2002, 02:40   #7
Standard

also ich finds auch gut, sogar sehr gut.
es bewegt einen irgendwo ganz tief drin und das ist ein schönes gefühl.
und kitschig ist es auf keinen fall!
 
 
Nach oben
Morris
Alt 05.10.2002, 02:53   #8
Standard

Ich find die Geschichte ist halt ganz schön 'zufällig' und stimme da auch schon mit Sed überein, auch wenn die Schlussfolgerung stimmt.
 
 
Nach oben
coReX-FF
Alt 05.10.2002, 11:35   #9
Standard

Mhhh..
regt schon zum Denken an..
aber liest sich irgendwie wie eine Hollywoodschnulze mit
Happyend..
 
 
Nach oben
Sunshine
Alt 05.10.2002, 13:20   #10
Standard jaja, Hollywood...

Original geschrieben von [FF]coReX
wie eine Hollywoodschnulze mit Happyend..
ok... nehmen wir an dir würde als Opfer oder "Zuschauer" sowas im RL passieren, da du ja nicht auf Hollywood und Happy End stehst, wär's dir logischerweise lieber das Opfer würde sterben.. die harte Realität..
als "Zuschauer" wärste ja mit Schuld, wär dir aber quasi egal, wir alle müssen mal sterben...
findest du nicht als "zuschauer" würdest du es dir ziemlich einfach machen? Lebt auf dieser Welt jeder nur für sich selber und kümmert sich jeder nur um seinen Kram? Wieso schaust du weg, wenn du jemanden leiden siehst? Ist einfacher, als sich mit ihm auseinander zu setzen... aber im Grunde isses dir eben doch sch***egal, weil nur du dich etwas angehst..
arm...


edit:
achja, das gilt jetzt nicht nur für corex...
und Sed, deine Einstellung wundert mich jetzt ein bisschen, du wirst aber wissen wieso
 
 
Nach oben
Morris
Alt 05.10.2002, 13:31   #11
Standard

Ne, Sunny
Was in der Geschichte passiert ist sehr vorbildlich und wünschenswert. Doch muss man solche Stories nicht unbedingt mögen, da sie sich, zumindest in meinen Augen, ein wenig überzogen liest.
 
 
Nach oben
Tyler
Alt 05.10.2002, 14:53   #12
Standard

Ich finde die Story gut.

hmm, aber in irgendeiner Art und Weise ist sie überzogen, da sowas wirklich sehr sehr selten passiert, behaupte ich mal. Wünschenswert ist sie aber allemal!

Die Situation des Jungen, kennt man ja aus vielen Filmen und Serien.. wenn einem Menschen sowas passiert, sollte man schon helfen, obwohl ich von mir nicht 100%tig sagen kann, dass ich es auch tun würde. Es kommt auf den Menschen an und welchen Eindruck er bei mir hinterlässt, muss ich zugeben
 
 
Nach oben
ELCorazon
Alt 05.10.2002, 15:19   #13
Standard

Es mag ja überzogen sein, dass der Junge sich zum superbeliebtrn und gutaussehensen Schüler entwickelt, aber die Wirkung die unsere Worte und Handlungen auf andere haben, ist dennoch nicht übertrieben.
 
 
Nach oben
Anzeigen:
Thema geschlossen

Lesezeichen

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 16:07 Uhr.


Lupuz.de - wir können auch anders!
©1998 - 2008, Lupuz:Information-Network
Powered by vBulletin Version 3.7.1 (Deutsch), Jelsoft Enterprises Ltd.

SEO by vBSEO 3.2.0 ©2008, Crawlability, Inc.