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Folter...

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MiKe
Alt 31.01.2006, 21:41   #1
Standard Folter...

Hallo.
Habe gerade in dem Buch, das ich grad lese ("Überleben ums Verrecken" von Rüdiger Nehberg) eine interessante Passage, zitiert von Roger Willemsen, über Folter gelesen. V.a. der letzte Abschnitt ist, denk ich mal, ein paar Gedanken wert. Würde mich mal interessieren, was ihr davon haltet, ich fand's schon ziemlich "krass" aber auch gut geschrieben.

Es kann Ihnen egal sein: Die Luft, die Sie atmen, riecht nicht nach Blut und Exkrementen, Sie hören nicht das Gellen von Schmerzens- und Todesschreien, Sie müssen nicht sehen, wie den Gefolterten über der Flamme das Fett aus den Füßen tropft, wie sich die Tränenflüssigkeit blutrot färbt, wie das Fleisch der Genitalien unter Elektrostößen schmilzt. Sie erinnern sich zwar, wenn die Bilder nur drastisch genug sind, vage an die Tatsache, dass irgendwo irgendwelche Regime irgendwelche Regimegegner unter Aufwendung irgendwelcher Argumente zu Tode foltern, aber all das ist diffus, hat kein Gesicht, gehört irgendwie zur ethnischen Besonderheit bestimmter Länder und liegt irgendwo außerhalb der Zeit.
[...] Sehen Sie die Zangen, mit denen den Opfern die Finger abgeknipst, die Hoden weggerissen wurden, sehen Sie die eisernen Zwingen und Fesseln, an denen die auf dem Streckbett Vertäuten unter ihren Schmerzen so heftig rissen, dass sie sich selbst Arme und Beine brachen, sehen Sie das schwere Gerät, mit dem Schädel zertrümmert, Beine zerquetscht, Gesichter demoliert wurden, betrachten Sie die elektrischen Apparate, die den Opfern in all ihre Leibesöffnungen eingeführt wurden und die dort Brandkrater hinterließen mit weiträumig verschmorten Rändern.
[...] Vor dem Gefängnis, wo er selbst interniert worden war, so erzählte mir einmal ein vietnamesischer Journalist, befand sich ein Hühnerstall. Die Schergen folterten ihre Opfer so lange, bis, animiert von den Schreien der Opfer, der Hahn zu krähen anfing. Krähte der Hahn rasch, blieb dem Opfer das Schlimmste erspart, krähte er nicht, folterten sie ihre Opfer bis in den Tod.
Der Hahn sind wir. Mal reagieren wir auf einen Schrei, mal nicht, mal retten wir jemanden, mal haben wir es versäumt zu reagieren.

Geändert von MiKe (31.01.2006 um 21:51 Uhr).
 
 
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Bi-Zar
Alt 01.02.2006, 01:31   #2
Standard

Was für ein Buch ist das denn?
 
 
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MiKe
Alt 01.02.2006, 12:02   #3
Standard

so ein überlebensratgeber. ist aber ganz interessant und nicht nur für survival-freunde echt zu empfehlen. man lernt viel über andere kulturen und verhaltensregeln.
 
 
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Ripper08
Alt 01.02.2006, 17:54   #4
Standard

Ich möchte mal anmerken, dass du da ne ziemlich kranke Literatur konsumierst . Ganz ehrlich, irgendwie geht mir nicht in den Kopf, dass es sowas noch heute gibt... überhaupt kann ich mir sowas nicht vorstellen, das war -wie der Autor da schreibt- für mich in irgendeiner Dimension vor sehr langer Zeit mal irgendwie passiert, vielleicht mal während der Inquisition oder in irgendeinem weit entfernten Winkel der Hölle...

Eigentlich unvorstellbar für mich aber ich muss auch sagen, dass der Autor mir ein bisschen wie ein Spinner vorkommt mit seinem Gockel und seinen meiner Meinung nach doch ein wenig kranken Beschreibungen mancher Folterpraktiken, von denen ich mir nicht vorstellen kann, dass sie von Menschen gegen adnere Menschen eingesetzt werden...
Das ist eigentlich nicht Folter sondern eine psychisch-destruktive Krankheit der Folterer. Folter gibt es zwar heute noch aber so wie sie der Autor da beschreibt für mich eigentlich undenkbar, irgendeine Perversion eines kranken Geistes eben.
 
 
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FrozenSmile
Alt 01.02.2006, 18:37   #5
Standard

Ich möchte mal anmerken, dass du da ne ziemlich kranke Literatur konsumierst . Ganz ehrlich, irgendwie geht mir nicht in den Kopf, dass es sowas noch heute gibt... überhaupt kann ich mir sowas nicht vorstellen, das war -wie der Autor da schreibt- für mich in irgendeiner Dimension vor sehr langer Zeit mal irgendwie passiert, vielleicht mal während der Inquisition oder in irgendeinem weit entfernten Winkel der Hölle...
Es geht doch einfach nichts über ein einfaches Weltbild!
(Das wissen wir noch aus den Zeiten des Feminismus.)


Aber mal ehrlich. Wo lebst Du eigentlich?
Folterung wird nach Angaben der UN immer noch in mehr als 20% aller Länder als Mittel staatlicher Gewalt angewandt. In verschieden Ausprägungen. Dazu gehören auch die Sachen, die oben beschrieben werden. Der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel und je nach dem, was du vor hast, gibt es noch deutlich krassere Sachen als die, die oben genannt werden. Subtilere, die dich in den Wahnsinn treiben. Ich war mal in Portugal in einem Foltermuseum...der Mensch war immer sehr kreativ darin, andere Menschen zu quälen.

In jedem verdammten Krieg/Bürgerkrieg und in den meisten (Militär)diktaturen wird gefoltert. Guck doch mal in den Irak. Nach Kambodscha. China. Iran. Chile. Kuba. Oder in den 90ern in Europa, Balkan. Manmanman.

Und naja. Folter an Tieren gibts sogar in Deutschland. Zumindest ist es bei uns üblich, dass Ferkel ohne Narkose die Eier abgeschnitten bekommen. Aber sind ja nur Tiere, ne?

Geändert von FrozenSmile (01.02.2006 um 18:42 Uhr).
 
 
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SleeplessSolitude
Alt 01.02.2006, 18:47   #6
Standard

Verdammt traurig... Ich hasse es das keiner helfen kann... und die die es könnten tun es nicht... Könnte man den da überhaupt helfen?
Wieso kann ich nicht helfen?
BOAH:.. naja sowas geht halt in meinem Kopf vor wenn ich sowas lese, oder Bilder von solchen Dingen sehe.
Mein Gott... ignoriert meinen beitrag einfach
 
 
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FrozenSmile
Alt 01.02.2006, 18:50   #7
Standard

warum löscht du ihn nicht einfach, wenn du willst, dass er ignoriert wird?

wenn dich der beitrag da oben wirklich so ergriffen haben sollte... - es gibt einen haufen möglichkeiten, auch in deutschland gegen folter weltweit aktiv zu werden.

zum beispiel gibt es in jeder größeren stadt vereine oder gruppen für opfer von folter etc. da sind auch nicht-folteropfer sehr willkommen. man kann sich informieren und in diesen gruppen natürlich aktive mitarbeit leisten.
die können dir auch sagen, was man sonst noch so machen kann.
 
 
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MiKe
Alt 01.02.2006, 19:39   #8
Standard

@ripper: mir gefällt das buch, ist verdammt interessant (es ist nur ein kapitel über folter, aus dem das zitat ist. im restlichen buch gibt's noch einiges mehr).
außerdem: der text ist NICHT vom autoren des buchs sondern von dem journalisten Roger Willemsen.
 
 
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Registrierter PPler
Anonymisierungsmodus aktiv!
Alt 01.02.2006, 19:45   #9
Standard

ich habe mal in so einem 1-live nachtgespräch eine diplomatin sprechen hören über internationale folter und dass wir natürlich so gut wie nichts davon mitbekommen. die meinte die hauptbrennpunkte sind natürlich in ländern wie israel - aber auch Deutschland darf sich da nicht ausnehmen. sie hat angedeutet dass auch hier durchaus folter stattfindet.

ich weis nicht wo diese unglaubliche selbstsicherheit immer herkommt, es gäbe keine folter, es gäbe keinen krieg, es gäbe kein unrecht auf der welt udn wenn dann natürlich nur in den "komischen" ländern. allein was in südamerika teilweise abgeht ist zu krass um die augen zu verschließen. ich glaube wir wachsen einfach mit zuviel versicherung auf, all das würde nie ein thema für uns werden. wir glauben uns zivilisiert... das glaubten sich die leute in der weimarer republik genauso.
 
 
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MiKe
Alt 01.02.2006, 19:48   #10
Standard

ich denke, das liegt vor allem daran, weil sich eltern schon bei der erziehung denken "was er/sie nicht weiß, macht ihn/sie nicht heiß". im sinne von "wenn er denkt, alles ist gut, dann fühlt er sich besser, als wenn er von all den grausamen taten auf der welt weiß". und das ist eben noch ein sehr großes problem: fehlende aufklärung...
 
 
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Ripper08
Alt 01.02.2006, 21:22   #11
Standard

...nochmal zum besseren Verständnis meines erste Posts: Ich glaube natürlich nicht, dass es keine Folter mehr gibt. Das Bild, das ich habe wenn ich an Folter denke ist irgendwas verschwommenes aus Zeiten des Dreißigjährigen Krieges mit dem Schwedentrunk und Daumenschrauben. Das ist die Assoziation, die ich spontan bei 'Folter' habe. Ich weiß natürlich, dass es sie noch heute gibt und deshalb habe ich meine Worte mit bedacht gewählt 'unvorstellbar' heißt nicht unexistent aber es heißt, dass ich mir das nicht wirklich in meiner Phantasie ausmalen kann und irgendwo will ich das auch garnicht...

betrachten Sie die elektrischen Apparate, die den Opfern in all ihre Leibesöffnungen eingeführt wurden und die dort Brandkrater hinterließen mit weiträumig verschmorten Rändern.
Einfach unfassbar für mich, so ein kranker Scheiß in unserer Zeit. Ich meine ich als Idealist und Romantiker -der irgendwie doch an das Gute im Menschen glaubt- kann mir solche Gedanken garnicht allzulange erlauben ohne massiv depressiv zu werden Deswegen >unvorstellbar<.
 
 
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MiKe
Alt 01.02.2006, 21:32   #12
Standard

klar, dass man sich sowas kaum vorstellen kann oder vorstellen will... aber so sätze wie
aber ich muss auch sagen, dass der Autor mir ein bisschen wie ein Spinner vorkommt mit seinem Gockel
klingen halt sehr nach zweifel. v.a. sind das einfach tatsachen, so schrecklich sie auch sind. und auch, wenn er die Folterinstrumente penibelst beschreibt - nur so können wir uns ein WIRKLICHES bild machen, was in andern ländern (und teilweise natürlich auch in unserem land) vor sich geht...
 
 
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SleeplessSolitude
Alt 01.02.2006, 22:38   #13
Standard

@FrozenSmile als ich das gelesen habe, habe ich einfach drauflos getippt was mir so in den Sinn kam... Und als ich es abgeschickt habe, hab ich mich auch gefragt warum ich das überhaupt abgeschickt habe. Und wie man löscht weiss ich nicht. Bin hier net sehr lang und beschäftige mich auch nicht so sehr damit, nur wenn mir langweilig ist oder ich ein besonders interessantes Thema entdecke.

Danke für deine Info ... ich werd ma sehe wie ich helfen kann.
 
 
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Registrierter PPler
Anonymisierungsmodus aktiv!
Alt 02.02.2006, 00:29   #14
Standard

ich bin mir sehr sicher, ein großteil unserer "guter menschen" würden in die lage versetzt macht ausüben zu können, ohne konsequenzen erwarten zu müssen, die gelegenheit ergreifen. anfangs vielleicht gegen menschen, die einem eh als abschaum dargestellt werden (eine ethnische minderheit, ein kollektives feindbild, etc.), mit der zeit sicherlich auch ohne zu fragen warum.

ich brauch jetzt nicht extra irgendwelche KZs erwähnen... wir wissen doch alle bescheid, und natürlich kennt wohl auch jeder den ausgang von "das experiment".

stellt euch nur mal vor ihr wärt als folterknecht ausgewählt und man würde euch ein heutiges feindbild wie bin laden vorhalten. da sinkt die schwelle sicherlich bei vielen.

insofern finde ich notwendig und wichtig das bis in die heutige zeit hinein noch prozesse gegen kriegsverbrecher im 2. weltkrieg geführt wurden. muss sich wenigstens ein kleiner teil der leute, die dachten einmal ganz groß zu sein, unter moralischen gesichtspunkten verantworten.
 
 
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FrozenSmile
Alt 02.02.2006, 00:55   #15
Standard

ich bin mir sehr sicher, ein großteil unserer "guter menschen" würden in die lage versetzt macht ausüben zu können, ohne konsequenzen erwarten zu müssen, die gelegenheit ergreifen.
ich sag nur milgram-experiment.
 
 
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MiKe
Alt 02.02.2006, 01:52   #16
Standard

muss mich kurz korrigieren, Roger Willemsen ist kein journalist sondern botschafter von amnesty international!
 
 
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AproX
Alt 02.02.2006, 04:00   #17
Standard

Hoi. Also natürlich ist Folter etwas schreckliches, ist unverzeihlich und muss nicht einmal so "brutal" wie in erwähntem Bericht sein. Es reicht wenn du jemanden komplett dem Licht und/oder dem Schlaf entziehst --> Dunkelkammer und/oder ein Computer-geregeltes System, dass bei niedriger Gehirnaktivität, also dem Eintreten in die Schlafphase, einen gezielten Elektroschock oder Schlag oder sontwas dem Gefoltertem verpasst, so dass er einfach nicht einschlafen kann. Oder steter Tropfen höhlt den Stein: Der Gefolterte wird fixiert und in einem regelmässigen Intervall von 10 Sekunden z.B. tropft Wasser auf den Kopf.
----> Nach kürzester Zeit ist mit diesen Methoden selbst der hartgesonnenste Soldat oder Überlebenskünstler ein lallender Zombie oder gar tot.
Wie bereits gesagt, der Mensch war immer spitze darin sich Dinge einfallen zu lassen um andere Menschen zu quälen.
Doch ob ich glaube dass jemand, der einem anderen Menschen oder auch Tier, einfach irgendeinem Lebewesen, so etwas antun kann, ungeschoren davonkommen kann, so muss ich das auf jeden Fall verneinen.
Denn auch wenn der Folterknecht sich allen weltlichen Gesetzen und Gerichten entziehen konnte, so gibt es doch immer noch etwas, was die Inder "Karma" nennen.
Das Karma schafft eine universelle Gerechtigkeit, denn jede schlechte ( und auch gute natürlich ) Tat kommt irgendwann auf dich zurück, und dann wird abgerechnet. Niemand kann sich ihm entziehen, es wirkt ständig und immer und für alle Zeiten, oder zumindest solange, bis sich jeder Mensch von ihm befreit hat. Ob das noch in dem jetztigen oder dem nächsten Leben geschieht, ist dafür unwesentlich, jeder kriegt schon sein Fett weg.
Das hat aber nichts mit Rache zu tun, die Opfer werden nicht gerächt und die Täter nicht bestraft, es geht nur um Erfahrungen. Vielleicht werden in einem nächsten Leben einfach die Rollen Folterer/Opfer getauscht sein, und dann wird sich herausstellen, ob der Folterer ( das Ex-Opfer ) irgendwas für sich gelernt hat, nämlich wie schlimm es ist anderen Menschen zu schaden und sie umzubringen, oder ob er beginnt diesen Kreislauf aus Gewalt zu unterbrechen. Das Opfer ( Ex-Folterer ) wird sowieso nicht an dieser Erfahrung vorbeikommen, doch der der diesmal am längeren Hebel sitzt, muss sich nicht auch noch mit schlechtem Karma beladen. Aber er hat die freie Entscheidung, den freien Willen, aus diesem Kreislauf auszubrechen, oder sich weiterhin selber darin zu fangen.
Und natürlich gibt es Dutzende Möglichkeiten zu helfen, ein " Ohje, wie können wir die Welt nur ändern?! " find ich persönlich ziemlich albern.
Man sollte vielleicht zuallererstmal bei sich selbst anfangen, denn man selber ist der Mensch, den man am sichersten wieder in Ordnung bringen kann. Wie ein Arabisches Sprichwort sagt:
Willst du dein Land verändern, verändere deine Stadt.
Willst du deine Stadt verändern, verändere dein Haus.
Willst du dein Haus verändern, verändere dich selbst.
Ich verabschiede mich dann noch mit einem Zitat, das kommt immer gut, hab ich mal so gehört
Das gute Beispiel ist nicht nur eine Möglichkeit, andere Menschen zu beeinflussen. Es ist die einzige.
Albert Schweitzer
 
 
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Registrierter PPler
Anonymisierungsmodus aktiv!
Alt 02.02.2006, 17:31   #18
Standard

Zitat von FrozenSmile
ich sag nur milgram-experiment.
Word! Jeder sagt sowas würde ich niemals tun aber irgendwie tun es doch gut 3/4 der Testpersonen ... Klar das mit Milgram ist nicht das selbe wie die oben beschriebene Folter aber vom Grundsatz her identisch. Das es in Deutschland keine Folter gibt kann man glauben oder sein lassen aber um ehrlich zu sein ich will eigentlich auch garnicht wissen was da so alles vor sich geht - nicht nur Thema Folter!
Peace
 
 
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FrozenSmile
Alt 02.02.2006, 17:43   #19
Standard

Das Milgram-Experiment diente ja dazu, Erklärungsansätze für das Verhalten der deutschen Bevölkerung im 2. Weltkrieg zu liefern. Allerdings muss man bedenken, dass das Experiment nicht wirklich repräsentativ ist, wenn mans mal genauer betrachtet.

Gibt auf der anderen Seite aber eine ganze Reihe von Experimenten und Gedankengebäuden, die alle in diese Richtung laufen.
 
 
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