Hab hier noch ein Buch für Kinder (Das Buch der 1000 Sensationen) *g*. Da steht folgendes:
Im Jahr 1972 stürzte ein Passagierflugzeug in 4000m Höhe in den südamerikanischen Anden ab. Die Absturzstelle lag weitab von jeder menschlicher Behausung. Die Gegend war tief verschneit, und die Temperaturen lagen bei minus 25°C.
Als die Suchmannschaften nach 70 Tagen fieberhafter Suche das Wrack der Maschine endlich entdeckten, waren noch 16 Menschen am Leben. Die anderen 29 Fluggäste waren entweder beim Absturz ums Leben gekommen, später ihren Verletzungen erlegen oder sie beim Versuch, menschliche Siedlungen zu erreichen, unter Lawinen begraben worden. Wie sich herausstellte, hatten die Überlebenden ihr Leben nur dadurch retten können, dass sie das Fleisch von gegessen hatten. Denn im Flugzeug war kein Proviant gewesen, von ein paar Tafeln Schokolade und einigen Marmeladengläsern absgesehen. Vor der Wahl, entweder selbst an Hunger zugrunde zu gehen oder Menschenfleisch zu essen, hatte der Überlebenswille gesiegt. Was die ganze Sache vielleicht noch grausiger machte, war der Umstand, dass alle Fluggäste, mit Ausnahme der Besatzung, enge Schulfreunde waren.
Ob das nun so alles stimmt, wie dargestellt, ist fraglich.
Jedenfalls finde ich es in Ordnung, wenn man bereits tote Menschen isst, um sein Überleben zu sichern. Daran ist nix verwerfliches, eigentlich auch viel besser, als andere Ernährungsgewohnheiten

.