Zitat von Fränze Aber Shake, warum findet Du gesund, glauben zu wollen?
Nee, mit gesund meine ich, den Unterschied zu wissen, zwischen Realität und WunschGlaube. Z.Bsp: Man drückt jemandem die Daumen, auf daß ihm etwas gelingt. Man weiß doch, daß dieses Daumendrücken nicht wirklich etwas bewirkt. Aber man wünscht diesem jenen den Erfolg so sehr. Oder wenn ein Kind mit seiner Puppe spricht und ihr zu essen gibt, weiß das Kind, daß die Puppe in
Wirklichkeit gar nichts ißt. Das Kind
weiß, daß es sich selbst etwas vormacht, aber genießt diese Vorstellung.
Solange ein Gläubiger weiß,
sein Gott ist eine bloße Wunschvorstellung, läuft er keinem Fanatismus, Missionierung, Kopftuchgebot, Gebetsvorschriften... und sonst was hinterher. Selbst Gotteslästerung und andere Beleidigungen von Atheisten, werden diesen Gläubigen
nicht verletzen! Im Gegenteil, er wird darüber mitlachen können.
Auch dieser Punkt, Gott ist bloß eine Vorstellung, wird im Ferkelbuch schön dargestellt.
Dein vohergehender Post zeigt, daß Religon vorwiegend als Machtmittel mißbraucht wurde! Wie immer: Ein paar Herrschaften kramen Stuß, an den sie selbst nicht galuben, aus einer alten Kiste hervor und das gemeine Volk glaubt an die Sache bierernst und macht sich gegenseitig fertig. Geniale Sache, man braucht nur zugucken, wie die Herde in die Richtung trottet, in die man sie haben will und "schwarze Schafe" werden von der Herde selber ausgestoßen. Praktisch und effizient.

Hatten wir doch öfter in der Geschichte, ob mit oder ohne Religion, ist immer das selbe Konzept: sich selbst regulierendes System.
Was mich wundert: Woher wissen wir, daß Gott nicht Zerstörung und Tod will? Wenn jemand sagt, es gibt Krankheit, Leid und Schmerz und am Ende erwartet jedem doch der Tod > daraus folgt > Gott ist ein böser Gott, dann wird er als Satanist, Pessimist, oder Depressiver
beschimpft. Dabei ist seine Vorstellung von Gott
genauso richtig oder falsch, wie alle anderen, denn niemand hat Gott je gesehen! Daran sieht man, daß Gottglaube beim Gläubigen eher als Trostmechanismus nützt, als zu einer Erklärung der realen Welt.
Im Ferkelbuch wird dieser Punkt, Gott ist bloß eine Vorstellung, mit Geistern dargestellt, die lustig über die Köpfe der Beteiligten hinweg fliegen. Somit wirkt das Buch über die Religion hinaus, es zeigt, daß man sich von Hirngespinsten
jeder Art nichts vormachen sollte.