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F(Freund)=M*Freund+N?

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FrozenSmile
Alt 08.09.2001, 12:41   #1
Daumen hoch F(Freund)=M*Freund+N?

f(x)=m*Freund+n?
Der beste Freund - nur eine Variable?
Bei den meisten Leuten schon!
Ein bester Freund wird ausgetauscht, sobald man einen besseren gefunden hat.
Es gibt einen Menschen, den einem unendlich viel bedeutet - also verleiht man ihm den Titel "Mein bester Freund."
2 Monate später lernt man einen anderen kennen, der ist dem "besten Freund" in allen Punkten eigentlich überlegen, er ist ein noch besserer Zuhörer, er ist noch spaßiger,
noch....

Also tauscht man mal eben die Person mit dem Wert bester Freund aus und schon...

Was soll der Fuck?
Warum ist der beste Freund für die meisten Leute der, mit dem sie sich gerade am besten Verstehen? Ich seh das immer wieder in meinem Umfeld. "Z ist mein bester Freund." "Hmm...sagtest du nicht, X wäre den bester Freund?" "Nein, X schon lange nicht mehr, bis vor kurzem war es noch Y, aber etz ist es Z."

Warum verleiht man Leuten überhaupt noch diesen Titel, obwohl man weiß, dass er nur temporär ist, dass er variabel ist?
Ist ein bestern Freund nicht etwas fixes, etwas, was man sein Leben lang behält?
Klar, wenn der "beste Freund" sich zum Arschloch entwickelt - da kann man das verstehen. Aber wenn er so bleibt, wie er immer war, dann sollte man ihm den Titel doch nicht wieder aberkennen, nur weil man auf einmal jemanden kennengelernt hat, mit dem man sich noch besser versteht, oder?
Ich find diese Art total beschissen, sie ist diskriminierd. Da könnt ihr mir sagen, was ihr wollt. Ich hoffe, dass ich nie jemanden im Anflug von Wahn "meinen besten Freund" nenne, wenn ich nicht ganz genau weiß, dass er es immer sein wird.

Natürlich kann man den Standpunkt vertreten, dass immer der der beste Freund ist, mit dem man sich am besten verseht. Aber is das so korrekt? Ist das fair den Leuten gegenüber, die man früher so bezeichnet hat? Ist das nicht ein bisschen diskriminierend? Würden sich diese Leute dann nicht zurückversetzt fühlen.

Ich rate jedem, mit dem Titel "bester Freund" ein wenig anders umzugehen und erst 3 mal zu überlegen, bevor sie ihn verleihen.
 
 
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prometheus
Alt 08.09.2001, 13:24   #2
Beitrag

ich denke jeder unterscheidet unter seinem Umfeld Bekannte / Freunde / gute Freunde oder wie auch immer.

Das sich mal ein Freund zeitweise zum Arsch entwickelt weil es stress gibt oder so is wohl normal, dann sehe ich diese Leute auch noch als gute Freunde an aber ich würd net hergehen und überall rumerzählen hey der is mein bester Freund und so.
Das is irgendwie primitiv ala *mein haus* *mein auto *men bester frund*


Aber in Gedanken hab ich schon ne *liste* wo ich halbwegs nachdenke wie nah mir *wer* im moment steht. Wenn ich mit nem guten Freund nen Krach hätte würd ich ihn sicher auch noch als guten Freund ansehen aber in dem zeitraum dann z.B. net mehr über intime sachen quatschen weil er es evtl weitertratschen würde um mir zu schaden.... hmmmm dannn wäre er aber net mein bester freund wenn ich ihm das zutraue.... hmmmmmmm

hmmmmmmm

oh ein paradoxon oder ich habe keinen guten Freunde [img]redbiggrin.gif[/img]
 
 
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FrozenSmile
Alt 08.09.2001, 13:35   #3
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gute freunde - das ist ok, die darf man auch ändern. aber BESTER FREUND - das ist ein titel, den will ich nur 1 mal im leben verleihen.
 
 
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Sunshine
Alt 08.09.2001, 14:27   #4
Beitrag

aber BESTER FREUND - das ist ein titel, den will ich nur 1 mal im leben verleihen.
finde ich nicht so ganz. Hast du den besten Freund schon von klein auf könnt ihr euch auch später in verschiedene Richtungen entwickeln und nicht mehr klar kommen. Ihr würdet euch dann immer mehr von einander distanzieren und somit würde die Freundschaft auch irgendwann flöten gehn.

hmn, ich persönlich hatte auch schon mehrere beste Freunde. Ich hab diese aber nich wie Unterwäsche gewechselt, es war mehr umzugsbedingt und irgendwann verliert man sich da aus den Augen wenn die Entfernung zu groß ist...
 
 
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Krashok
Alt 09.09.2001, 00:00   #5
Beitrag

hm das mit dem besten freund für's leben ... das is fast so wie mit der frau/mann für's leben. irgendwann verlierst ihn halt wegen -wie sunshine schon sagte- umzug oder einen unfall ... und dann kommt irgendwann jemand anderes ... vieleicht diesmal eine beste freundin und es wird eine völlig neue art von freundschaft was du vorher noch nie hattest. naja ich find das mit dem "besten freund für's leben" ziemlich übertrieben
 
 
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Krashok
Alt 09.09.2001, 00:07   #6
Beitrag

*offtopic* upsi ! sorry wegen dem userpic [img]3dmad.gif[/img]
 
 
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FrozenSmile
Alt 09.09.2001, 12:53   #7
Beitrag

Uhh ihr versteht mich falsch. Stichwort EHE ist schon sehr gut. Was ich meine (ich glaub das steht oben auch so) ist, dass Leute ihren besten Freund direkt wechseln, sobald sie nen besseren gefunden haben.
Wenn ich in der Ehe auf einmal ne Frau kennenlerne, die ich viel lieber mag als meine Ehefrau - dann lass ich mich scheiden oder wie? So ähnlich ist das wohl mit dem besten Freund auch.
In welcher Wegwerfgesellschaft leben wir hier eigentlich?

[ 09 September 2001: Beitrag editiert von: Dr. Joker ]
 
 
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Sunshine
Alt 09.09.2001, 14:15   #8
Beitrag

typische Konsumgesellschaft
kommt was neues auf den Markt, dann kauft man das neue und wirft das alte weg...

hmn, mit den zwischenmenschlichen Beziehungen isses nunmal nicht mehr ganz so wie früher. kA wieso sich 'leichtsinnig' Freunde aussuchen als wären es gebrauchsgegenstände und sie fallen lassen wennse nimmer gebraucht werden.
hmn, sowas nenn ich aber auch keinen richtigen Freund...
 
 
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Fips
Alt 10.09.2001, 01:31   #9
Beitrag

Diesen Ausdruck "mein Bester Freund" verwende ich schon seit Jahren nicht mehr!

Ich bekomm schon immer krämpfe wenn meine 13 Jährige Schwester alle 2 Wochen von ner neuen besten Freundin erzählt!

Und wer will schon Heiraten???
 
 
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dian
Alt 10.09.2001, 12:16   #10
Beitrag

Dr.Joker hat verdammt recht! Viele betrachten ihre Freunde (und auch ihre Beziehungspartner) als etwas Austauschbares. Nicht umsonst gibt es ja heute den schönen Begriff des "Lebensabschnitts-Gefährten". *kotz*

Viele Leute denken nur an sich selbst... selbst wenn sie einen besten Freund haben, fragen sie sich immer zuerst: "Was für einen Nutzen habe ich von unserer Freundschaft?"
Wie verlogen...
Wenn ich einen Menschen als meinen besten Freund bezeichne, dann frage ich mich doch höchstens: "Wie kann ich diesem Menschen meine Dankbarkeit zeigen? Wie kann ich ihm die Freundschaft zurückgeben, die er mir zukommen lässt?"
Aber sowas fragt sich so gut wie keiner. Denn zuerst kommt immer man selbst, und erst dann kommen die Menschen, die man als seine Freunde bezeichnet. Das scheint sich bei den meisten eben so durchgesetzt zu haben... die nennen das dann auch noch "Individualismus" und sind stolz drauf, dass sie so wunderbar unabhängig und egofixiert sind.

[ 10 September 2001: Beitrag editiert von: dian ]
 
 
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prometheus
Alt 10.09.2001, 14:57   #11
Beitrag

hmmm also ich seh viele meiner Freunde als Typen an mit denen ich in 2-3 Jahren net mehr Kontakt haben werde, ich mach ne Ausbildung zum Informatiker (grob erklärt ) und wenn ich da fertig bin werd' ich studieren oder falls ich en Job will der mir gefällt umziehen.

Ich sehe nichts schlechtes daran Freunde *zu wechseln*. Klar gute Freunde wird man weiterhin sehen aber wie oft?

Es wird sich ein neues Umfeld bilden, neue Freunde. Ich denke ich werd mit evtl 2-3 Leuten aus meiner Klasse später Kontakt halten, mehr net.

Das Leben wechselt ständig, warum sollte ich mich kranmpfhaft an meinen Freundeskreis klammern?

Ich denke jeder hat ein paar gute Freunde die ihm viel bedeuten aber das andere sind !meistens! bekanntschaften für ein paar Jahre....
 
 
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FrozenSmile
Alt 10.09.2001, 15:03   #12
Beitrag

Auch du verstehst das Problem nicht:
Es stirbt keiner, es zieht keiner weg und man hat auch keinen großen Streit...
Man findet nur was besseres...und tauscht aus. Und das kotzt mich an!
 
 
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prometheus
Alt 10.09.2001, 15:06   #13
Beitrag

klar das is scheiße aber ich denke mit der methode hat man sich bald ins Aus geschossen und wird keine Freunde mehr haben die einen noch wollen bzw die *der beste Freund* seinen wöllten
 
 
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FrozenSmile
Alt 10.09.2001, 15:15   #14
Beitrag

Och sag das nicht - es gibt immer Leute, die doof genug sind...
 
 
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