Für die ewigen Zweifler zwar wieder umsonst! Die rote Wand ist für Gewisse wieder blau.
Um die Mitte des 19. Jahrhunderts begannen in Ägypten, Mesopotamien und Palästina überall Forschungen und Ausgrabungen in dem plötzlich erwachten Drang, ein wissenschaftlich untermauertes Bild der Menschheitsgeschichte in diesem Teil der Erde zu finden, der die frühesten Hochkulturen hervorgebracht hat.
Bis dahin war die Bibel die einzige historische Quelle für die Welt des Vorderen Orients vor dem 6. Jahrhundert v.Chr.
Sie allein berichtete von Zeiten, die tief in eine dunkle Vergangenheit hineinreichen. Völker und Namen tauchen in der Bibel auf, von denen selbst die Griechen und Römer der Antike keine Kunde mehr hatten.
Scharen von Gelehrten zog es um die Mitte des vergangenen Jahrhunderts unwiderstehlich in die Landschaften des Alten Orients. Voller Staunen vernahmen die Menschen des Zeitalters der "Wissenschaft" von ihren Funden und Entdeckungen.
Was diese Männer an den großen Strömen Mesopotamiens und Ägyptens dem Sand der Wüste in unendlich mühevoller Arbeit wieder entrissen, verdiente mit Recht die Aufmerksamkeit von Millionen und Abermillionen:
Hier stiessen zum ersten Male die Wissenschaft das Tor in die geheimnisvolle Welt der Bibel auf. Der französische Konsulatsagent in Mosul, Paul-Emile Botta, ist ein begeisterter Archäologe. 1845 beginnt er in Chorsabad am Tigris zu graben und fördert voller Stolz aus den Trümmern einer über viertausend Jahre alten Metropole den ersten Bibelzeugen ans Tageslicht: Sargon, den sagenhaften Herrscher von Assyrien. Da der Tartan nach Aschod kam, als ihn gesandt hatte Sargon, derKönig von Assyrien, heißt es Jesaja 20,1.
Zwei Jahre später legt ein junger englischer Diplomat und Ausgräber, Austen Henry Layard, Nimrud (Kalchu) frei, die Stadt, die in der Bibel Kalach heißt (1. Mose 10,11) undjetzt den Namen des biblischen Nimrod trägt: Der war der erste, der Macht gewann auf Erden, und war ein gewaltiger Jäger vor dem Herm... Und der Anfang seines Reiches war Babel, Erech, Akkad und Kalne im Lande Schinar. Von dem Lande ist er nach Assur gekommen und baute Ninive und Rehobot - Ir und Kelach... Das ist die große Stadt (1. Mose 10,9-11).
Kurze Zeit darauf legen Ausgrabungen unter Leitung des englischen Majors Henry Creswicke Rawlinson, der einer der bedeutendsten Assyriologen wurde, elf Kilometer von Chorsabad entfernt die assyrische Hauptstadt Ninive und die berühmte Bibliothek König Assurbanipals frei. Es ist das Niniwe der Bibel, dessen Bosheit die Propheten immer wieder rügen (Jona 1,2). (Näheres üner Ninive:
http://www.g26.ch/texte_irak_geschichte_17.html )
Nachdem der Franzose Jean Fran Francois Champollion 1822 die ägyptischen Hieroglyphen entziffert hat, wird nach 1850 auch das Rätsel der Keilschrift, unter anderem durch Rawlinson, den Ausgräber von Ninive, gelöst. Die alten Dokumente beginnen zu sprechen.
Ich kann Euch noch hundert solche Müsterchen bieten aber: Schade dass das bei Euch alles umsonst ist und Ihr es nie akzeptiert.