(Ja, ich seh schon... ich sollte mich mehr auf oberflächliche Vergnügungen konzentrieren. Dann hätte ich zumindest mehr Ratgeber zur Verfügung. *g*)
hmn, du weisst selber, dass du dich nie auf oberflächliche Vergnügungen beschränken könntest. Wozu auch?
und es kommt nicht darauf an wie viele Berater du hast, sondern dass du überhaupt welche hast! Ich würde es sogar mal riskieren die oberflächlichen um Rat zu fragen, du kannst ja nie wissen was unter ihrer Maske steckt. Vielleicht haben sie sie auch nur auf, weil dass Leben ihnen so einfacher erscheint...
Ja, man kann von ihnen lernen. Ich lerne auch viel von diesen Menschen...
Jedesmal, wenn ich von einem von denen im Stich gelassen werde, lerne ich, wie wichtig es ist, dass man sich mit Leuten umgibt, auf die zu hundertprozent Verlass ist.
Jedesmal, wenn ich einem von denen mal ehrlich sage, was ich denke, und darauf nur ein unverständliches "Häh?" ernte, lerne ich, dass wahrlich noch nicht alle für meine Denkweise bereit sind.
Jedesmal, wenn ich mir dann eine Maske aufsetzen muss, um wenigstens überhaupt den Ansatz von einem "normalen" Gespräch mit diesen Menschen führen zu können, lerne ich, wie sehr sie sich doch von mir unterscheiden...
obwohl wir auf dem selben Planeten leben, verstehe ich sie nicht. Es scheint, als liegen ihre Vorstellungen und Ziele in einer völlig anderen Dimension als die meinen.
Ich lerne jedesmal aus der Begegnung mit ihnen. Und zwar, dass ich anders bin als sie.
eigentlich merkt man doch recht schnell wem man wirklich vertrauen kann. Natürlich kann man sich auch mal täuschen, aber im Normalfall weiss man doch schon sehr genau mit wem man sich da abgibt.
wenn du so oft "verletzt" wirst, solltest du da einfach mal ein bisschen vorsichtiger sein, die Leute besser kennenlernen bevor du dich ihnen anvertraust.
Besonders vor seinen Freunden sollte man keine Maske aufsetzen müssen. Einfach du selbst sein.
Man muss nicht ständig grübeln und sich selbst reflektieren, um etwas Gutes zu vollbringen. Aber es kann zuweilen doch recht hilfreich sein, sein Verhalten zu hinterfragen. Denn nicht immer ist es gleich von Anfang an das bestmöglichste. Und Nachbessern kann man nur, wenn man einen Grund dafür erkennt.
zuerstmal besteht das Leben nicht daraus gute Taten zu vollbringen...
ich glaube jeder hinterfragt sein Verhalten, viele wünschen sich auch etwas wieder rückgängig machen zu können, doch oft ist dies nicht möglich. Und zum damaligen Zeitpunkt war unsere Entscheidung die bestmöglichste. Hinterher ist man natürlich immer klüger, da sieht man dann die Folgen, die man vorher so nicht abschätzen konnte.
Und ganz vergessen tun wir unsere Leben nicht. Die Eindrücke, die die Leben in unserem Bewusstsein hinterlassen haben, sind immernoch da und lenken und beeinflussen unser Denken, Fühlen, Wollen, Handeln, etc. un- und unterbewusst.
das kannst du so nicht sagen, da du alles in deiner Kindheit/Jugend gelernt, erlebt oder mitbekommen haben kannst. Und gerade Kinder sind leicht beeinflussbar. Das Unterbewusstsein muss sich nicht anderer Leben bedienen, sondern könnte ebenfalls nur aus dem jetzigen Bestehen. Wir gehen eben offen durch die Welt und kriegen so auch ziemlich viel mit und bilden uns zu allem eine Meinung...
Ihr nehmt oder gebt eure Seele, und rennt danach einfach davon.. Nicht einer von euch nimmt sich mehr Zeit dafür, sie zu erforschen. Eine Seele ist nichts, was man verschenken oder auspressen sollte. Ich gab sie euch, damit ihr sie betrachten könnt, und damit ihr erkennt, dass ich einsam bin und einen Weggefährten suche, der mich versteht. Aber für euch ist das nur etwas Unverbindliches... man nimmt oder gibt, wie es einem gerade passt. Hauptsache, es hindert euch nicht daran, euch schnell wieder in eure eigene Welt zurückzuziehen.
Das spiegelt Vertrauen wieder, hmn?Vertrauen in einer egoistischen Welt ... jeder ist nur auf seinen Vorteil bedacht, nimmt keine Rücksicht auf den anderen. Viele Menschen gehen mit verschlossenen Augen durch die Welt, wollen vielleicht gar nicht sehen. Weil das Leben ofzt nicht einfach ist und würden sie erkennen, dann würden sie so sehr leiden wie der Weise.
Von da an verzichtete der weise Mann auf eine Seele. Denn die Tatsache, dass er einmal eine besessen hatte, hat ihm nur Kummer und Schmerz eingebracht.
ist unsere Seele nicht das was uns ausmacht? ich würde meinen, dass nur der Körper uns so oberflächlich macht. Hätten wir nur eine Seele und keinen Körper, so wären wir anderen gegenüber sicher nicht so ignorant.
zum Schluss noch ein Zitat zum Anders-Sein:
"Es ist traurig eine Ausnahme zu sein,
aber noch viel trauriger ist es, keine zu sein." (Peter Altenberg)