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Wer ist eigentlich wirklich Christ ... oder -was ist "Glaube" genau?

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Umfrageergebnis anzeigen: Wieviele der offiziellen 60% sind in Deutschland wirkliche Christen?
Fast alle, also etwa die offizielle Zahl 0 0%
Die meisten davon 3 6,52%
Etwas mehr als die Hälfte davon 9 19,57%
Etwas weniger als die Hälfte davon 6 13,04%
Nur ein paar wenige sind wirkliche Christen 28 60,87%
Teilnehmer: 46. Diese Umfrage ist geschlossen

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sailor
Alt 01.11.2006, 03:33   #26
Standard

@Krashok

Der folgende Auszug ist aus Lukas 3,1-18, er handelt von Johannes dem Täufer. Dieser wirkte kurz vor Jesus und taufte ihn auch.
Er wollte es zwar zunächst nicht, weil Jesus ohne Sünde ist, und der Sohn Gottes, doch Jesus sagte, er solle es tun, weil es Gottes Wille ist.
Der ganze Zweck des Auftretens von Johannes dem Täufer war, auf das Kommen von Jesus hinzuweisen und die Menschen auf sein Kommen vorzubereiten, indem er sie zur Umkehr aufrief.

Weitere Parallelstellen dazu findest Du unter: (Mt 3,11-12; Mk 1,7-8; Joh 1,25-28)

Hier in Lukas (siehe unten), Kapitel 3 sagte Johannes ausdrücklich (fett markiert) was von einem Soldaten verlangt wird: Keine Gewalt, d.h. auch kein Töten.
Wenn Dir das etwas befremdlich vorkommt, ich will Dir mal sagen was ich letztens hörte:

Zu einem Grenzpolizisten der ehemaligen DDR sagte mal jemand:
"Man kann Euch befehlen zu schießen, aber nicht befehlen zu treffen."

Genau so ist es. Wir unterstehen der Regierung, doch trotzdem sind wir an erster Stelle Gott verpflichtet. Und sein Gebot heißt:

»Lehrer, welches ist das wichtigste Gebot des Gesetzes?«
37 Jesus antwortete: »'Liebe den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und mit deinem ganzen Verstand!'a
a) nach Dtn 6,4-5
38 Dies ist das größte und wichtigste Gebot.
39 Aber gleich wichtig ist ein zweites: 'Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!'a
a) zit Lev 19,18; Mk 12,31S
40 In diesen beiden Geboten ist alles zusammengefasst, was das Gesetz und die Propheten fordern.«
Matthäus 22,36-40

und:

»Behandelt die Menschen so, wie ihr selbst von ihnen behandelt werden wollt – das ist es, was das Gesetz und die Propheten fordern.«
Matthäus 7,12

Die Frage kann daraufhin lauten: "Willst Du von jemandem erschossen, vergast, zerbombt, per Mine amputiert, gefoltert, vergewaltigt, ausgeraubt, etc. werden?" Nein?
Dann weißt Du, was ein Soldat nach obigem Gebot zu tun hat. Alle Soldaten, die dies tun, brechen Gottes Gebot.

Ich persönlich könnte es auch nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, das Töten von Menschen durch meine Anwesenheit indirekt zu unterstützen.
Beispiel: Beim Bewachen von der US-Basis Ramstein durch die Bundeswehr wird die US- Armee unterstützt, weil sie das eingesparte Wachpersonal im Irak einsetzen kann.
(Sie haben nachweislich zu wenig Soldaten, deshalb operieren auch schon tausende private Söldner von Spezialfirmen dort.)
Außerdem sind die Machenschaften der USA, auch was Geiseln betrifft nachweislich höchst menschenverachtend. Daran wäre ich indirekt mitbeteiligt.
Ich würde mich deshalb weigern und die Konsequenzen tragen.

Außerdem befindet sich ein Soldat ja nicht laufend im Krieg. Das ist eher der Ausnahmezustand. Vielfach sind die Einsätze (etwa Hilfseinsätze bei Überschwemmungen) auch sinnvoll und hilfreich.
Wenn wir aufgrund unserer Tätigkeit nicht sicherstellen können, daß keine Menschen getötet werden (etwa als Bomberpilot im Krieg) , dann sollten wir uns in eine andere Abteilung versetzen lassen. Wenn es trotzdem nicht sichergestellt werden kann, dann sollten wir den Einsatz an der Waffe verweigern. Man könnte als Sani arbeiten etc.
Wie auch immer. Sicher ist, Gottes Gebot gilt auch hier. Wir sollten nur das tun, was wir mit unserem Gewissen und dem Wort Gottes vereinbaren können. Wenn wir eines Tages vor Gott stehen, hilft uns keine Ausrede wie: "Ich hab´doch nur auf Befehl gehandelt."

Es gibt kein "Du sollst nicht töten... aber.... unter den und den Bedingungen ist es ausnahmsweise erlaubt." Das wären Kompromisse. So etwas gibt es bei Gott nicht.



Aber nun zu der erwähnten Stelle mit Johannes dem Täufer:

Johannes der Täufer
3 1 Es war im fünfzehnten Regierungsjahr des Kaisers Tiberius. Pontius Pilatus war Statthalter von Judäa, Herodes AntipasB regierte in Galiläa, sein Bruder Philippus in Ituräa und Trachonitis, Lysanias regierte in Abilene.
2 Die Obersten Priester waren Hannas und Kajaphas.
Johannes, der Sohn von Zacharias, hielt sich noch in der Wüste auf. Dort erging an ihn der Ruf Gottes.
3 Da machte er sich auf, durchzog die ganze Gegend am Jordan und verkündete:
»Kehrt um und lasst euch taufen, denn Gott will euch eure Schuld vergeben!«
4 Schon im Buch des Propheten Jesaja steht: »In der Wüste ruft einer:
'Macht den Weg bereit, auf dem der Herr kommt! Ebnet ihm die Straßen!a
a) (3,4-6) nach Jes 40,3-5
5 Füllt alle Täler auf, tragt Berge und Hügel ab, beseitigt die Windungen und räumt die Hindernisse aus dem Weg!
6 Dann wird alle Welt sehen, wie Gott die Rettung bringt.'

Der Täufer fordert radikale Umkehr
(Mt 3,7-10)
7 Die Menschen kamen in Scharen zu Johannes, um sich von ihm taufen
zu lassen. Er hielt ihnen vor: »Ihr Schlangenbrut, wer hat euch gesagt, dass ihr dem bevorstehenden Gericht Gottes entgeht?
8 Zeigt durch eure Taten, dass ihr es mit der Umkehr ernst meint!
Ihr bildet euch ein, dass euch nichts geschehen kann, weil Abraham euer Stammvater ist. Aber das sage ich euch: Gott kann Abraham aus diesen Steinen hier neue Nachkommen schaffen!
9 Die Axt ist auch schon angelegt, um die Bäume an der Wurzel abzuschlagen. Jeder Baum, der keine guten Früchte bringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.«
10 Die Menschen fragten Johannes: »Was sollen wir denn tun?«

11 Seine Antwort war: »Wer zwei Hemden hat, soll dem eins geben, der keines hat. Und wer etwas zu essen hat, soll es mit jemand teilen, der hungert.«
12 Auch Zolleinnehmer kamen und wollten sich taufen lassen; sie fragten ihn: »Lehrer, was sollen wir tun?«
13 Seine Antwort war: »Verlangt nicht mehr, als festgesetzt ist!«
14 Auch Soldaten fragten ihn: »Was sollen denn wir tun?« Und er sprach zu ihnen: Tut niemand Gewalt, und erpreßt niemanden, und begnügt euch mit eurem Sold!

Der Täufer weist auf Christus hin
(Mt 3,11-12; Mk 1,7-8; Joh 1,25-28)
15 Das Volk war voll Erwartung und fragte sich, ob Johannes vielleicht der versprochene RetterA sei.
A) Wörtlich der Christus.
16 Da erklärte er allen:
»Ich taufe euch mit Wasser. Es kommt aber der, der mächtiger ist als ich. Ich bin nicht einmal gut genug, ihm die Schuhe aufzubinden. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit dem Feuer des Gerichts taufen.
17 Er hat die Worfschaufel in seiner Hand, um die Spreu vom Weizen zu scheiden und den Weizen in seine Scheune zu bringen. Die Spreu wird er in einem Feuer verbrennen, das nie mehr ausgeht.«
18 Mit diesen und vielen anderen Worten rüttelte Johannes das Volk auf und verkündete ihm die Gute Nachricht vom Kommen des versprochenen Retters.

Lukas 3,1-18


Jeder Mensch hat ein Gewissen von Gott erhalten. Dieses Gewissen meldet sich, wenn auch leise und unterdrückbar. Wenn man dagegen handelt, führt das möglicherweise irgendwann zu ernsthaften Problemen. Aber das ist gut so, weil wir sonst nicht auf die Idee kämen, daß etwas falsch gelaufen ist.
Einen interessanten Bericht incl. Video über einen ehemaligen US-Elitesoldaten aus dem Irak findest Du unter folgendem Link:

http://www.ndrtv.de/weltspiegel/20040314/kanada.html

Hier bestätigt sich das gesagte.
Zu Deinen weiteren Fragen schreibe ich Dir später noch was.

Gruß Sailor

Geändert von sailor (01.11.2006 um 04:20 Uhr).
 
 
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sailor
Alt 02.11.2006, 18:36   #27
Standard

@Krashok

Zu den Soldaten hatte ich Dir ja schon einiges geschrieben.
Im weiteren:


In Genesis wird ja die bekannte "7 tage schöpfungsgeschichte" erzählt. Nachweislich ist aber die erde nicht innerhalb von 7 tagen entstanden sondern dieser prozess hat mehrere millionen jahre gedauert.
Das, was Du als "nachweislich" bezeichnest, sollte -aus gutem Grund- angezweifelt werden, da die Messmethoden extrem fragwürdig sind.
Dazu später mehr.

Es ist überwiegende Meinung, die Erde sei durch Evolution -und gerade deshalb- über mehrere hundert Millionen Jahre entstanden.
Ich schreibe "gerade deshalb", weil ohne diese Zeitspanne die Evolutionstheorie sofort in sich zusammenfällt.
Denn: Evolution = Mutation + Selektion + viel Zeit
Wohlgemerkt: Nach dieser Theorie. Daß uns diese Theorie gerne als Tatsache verkauft wird, ist zwar tragisch, ändert aber nichts daran, daß es sich um eine Theorie handelt.
Letztlich ist es in der Wissenschaft doch so: Das, was an Theorien existiert, muß hinterfragt werden, sonst ist es keine Wissenschaft.
Überspitzt gesagt wären wir sonst wohl auch noch bei der Erfindung der Kutsche. Darauf zielt ja auch Einstein´s Zitat mit der lächelnden Katze ab:
Daß eben Theorien irren können.

Ist es verwunderlich, daß so viele glauben, die Evolution, Abstammung vom Affen, Millionenalter der Erde etc. wäre bewiesen? Mich wundert es nicht.
Was meinst Du, weshalb Adolf Hitler Organisationen wie die "Pimpfe", die Hitlerjugend, den "Bund deutscher Mädchen" (BDM) etc. ins Leben rief?
Sicher, weil er sich davon durchaus etwas versprach. Er hatte sich informiert.

Die Manipulation, die in frühen Jahren stattfindet, führt natürlich erstmal
zu einer klaren Einflußnahme und entsprechenden Meinungsbildung.
Diese wird dann allerdings später im Regelfall hinterfragt werden, deshalb ist diese Manipulation natürlich unvollkommen.
Wenn nun allerdings -als zweiter Prozess- die Möglichkeit zur freien -auch alternativen- Information stark eingeschränkt oder gar unmöglich ist (etwa weil keine Informationen verbreitet und gelehrt werden), dann dürfte die alternative Meinungsbildung -wegen des Umfangs mancher Themen- durchaus spärlich ausfallen.

Und so ist es: Es wird die Evolutionstheorie mit "Affentheorie" und allem drum und dran (wie gesagt, Entwicklungsdauer, d.h. "Zeit" ist wichtig) in fast allen Schulen gelehrt und ...eine alternative Diskussion sowie
-als zweiter Prozess- eine alternative Verbreitung von Informationen bleibt weitestgehend aus.
Vielfach wird es sogar als "völlig abwegig" bezeichnet, nur darüber nachzudenken und entsprechend argumentierende Wissenschaftler werden öffentlich als "Fundamentalisten" und dergleichen bezeichnet. Genau das aber sollte uns eher nachdenklich stimmen. Warum hören wir uns nicht an, was sie zu sagen haben?
Wohlgemerkt: Es sind einschlägige Wissenschaftler, denkende Menschen, deren Überzeugungen lediglich mit der Bibel übereinstimmen. Kein Mensch bekommt von Mama und Papa erzählt: "Gott hat alles gemacht." und hinterfragt das nie. Schon gar nicht ein intelligenter Mensch.

Hier zwei Beispiele mit Argumenten für die Fragwürdigkeit der Messmethoden, welche zur Ermittlung des -angeblich hunderte Millionen währenden- Erdzeitalters führten und damit die Evolutionstheorie stützen.
Erstens von Dr. Werner Gitt (http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Gitt)

http://www.efg-hohenstaufenstr.de/downloads/bibel/Wie_alt_ist_die_Erde.pdf

Sonstiges

http://www.hjp.ch/texte/Evolution/Erdalter2.htm


Außerdem fand ich eine sehr interessante Diskussion zu dem Thema. Allerdings geht´s dort so wissenschaftlich daher, daß ich bei weitem nicht alles nachvollziehen kann. Trotzdem mal interessant zu lesen, ich empfehle es:

http://www.gatago.com/de/sci/theologie/12077338.html

Weiteres folgt später...

Ich sehe hier aber einen massiven widerspruch.. das gleiche gilt übrigen auch für die erschaffung der tier und pflanzenwelt sowie der menschen -deswegen da oben keine genauere angabe - und ich frag mich nun ob du glaubst das dies die ultimative wahrheit ist

Weshalb ich die "Affentheorie" für sehr fragwürdig halte, hatte ich ja schon an anderer Stelle dargestellt. (#42 des Artikels "Glaubt ihr an das Paradies?")

Was die Evolution der Tier- und Pflanzenwelt betrifft, so würde ich spontan gar nicht unbedingt ausschließen, daß sich diese in einem gewissen Rahmen weiterentwickelt haben könnten. (Spezifizierung der Arten)
Warum sollten sich nicht auch beim Menschen bestimmte Merkmale auf diese Weise ausgebildet haben? Das hat aber denke ich eher was mit Vererbung als mit Mutation zu tun.
Zur Zeit kann ich da auch keinen Widerspruch zur Bibel erkennen, die ja von "Erschaffen" spricht.
Was die evolutionäre Entstehung neuer Arten betrifft, dazu findet sich unter letzterem Link (die Diskussion) einiges. Ich persönlich halte nichts von dieser Theorie. Warum?

Abgesehen von der sehr fragwürdigen Affentheorie und den ebenfalls fragwürdigen Zeitmessmethoden (auf die allein sich ja schon alles stützt) gibt mir auch ein dritter Aspekt sehr zu denken:

Wie sollen sich in der Evolution komplexe Organsysteme ausbilden? Ich will mal darstellen, warum das eine berechtigte Frage ist:

Wenn wir mal ins Detail gehen, haben wir eine Zelle, die bereits etliche Zellorganellen (u.a. Mitochondrien) enthält.
Jede kleine Zellorganelle ist bereits ein sehr komplexes System, welches mit Botenstoffen, Rezeptoren, Carriereiweißen, etc. etc. arbeitet und nur durch eine Abfolge logischer und zusammenhängender Geschehnisse funktioniert.
Genauso ist es mit der DNS, Transkription etc etc.

Aus diesem komplexen Detailsystem setzt sich ein Zellverband zusammen, dann folgen viele Gewebe, viele Organe und schließlich ein Organsystem. Viele Organsysteme wiederum bilden den Organismus.
Jedes Detail ist einzigartig und zusammenhängend. Was für eine einzige Zellorganelle bereits galt, gilt in viel komplexerer Form für alle weitergehenden Systeme: Alles was davor in kleinerer Form vorhanden ist, greift mit dem nächst Grösseren in der Logik und Funktion absolut Sinnvoll ineinander, um das nächste, komplexere, grössere System und schließlich den Organismus zu bilden.

Wenn nur ein Detail, also ein Hormon, Enzym, Rezeptoren etc. nicht funktioniert hat das weitgreifende Veränderungen für das Organ und demzufolge für den gesamten Organismus. Es ist ein Grosses sinnvolles Ganzes.

Die Frage muß nun lauten: Wie kann sich so ein Zusammenspiel, so eine geballte Genialität per Mutation, also durch Zufall entwickeln?
Denn: Kein Organ für sich ist lebensfähig, oder könnte gar denken, sich aneinander anpassen oder dergleichen. Alles muß sich im (logischen!)Zusammenhang -nach dieser Theorie durch Zufall- entwickelt haben.
Ich halte das nicht nur für albern, sondern für ziemlichen Humbug. Wenn man da von Wahrscheinlichkeit spricht, dann ist die wohl nicht nur gegen Null, sondern völlig Null. Da helfen auch keine Milliarden von Jahren.

Wenn man das Gegenteil behaupten wollte, dann sollten wir uns fragen:
Wenn so was geniales durch Zufall entsteht, ja, warum denken wir dann überhaupt noch? Was ist dann unsere Intelligenz? Gar gegenteilig wirksam?

Als weiteren Aspekt zur geistigen Ebene des Menschen will ich hier noch mal ein paar Gedanken aus einem Text einfügen, den ich geschrieben habe:

[FONT=Times New Roman]Sicherlich ist es nachvollziehbar, daß sich Intelligenz durchsetzt. Das heißt die Fähigkeit zu lernen und dieses dann mehr oder weniger schnell logisch zu verknüpfen sowie Dinge daraus abzuleiten.[/FONT]
[FONT=Times New Roman]Darin ist der Mensch den Tieren überlegen (Menschenaffen haben übrigens die Intelligenz von Vierjährigen), d.h. auch sie haben eine nicht unbedeutende Intelligenz.[/FONT]
[FONT=Times New Roman]Doch wozu über den Sinn des Lebens nachdenken, rumphilosophieren? Wäre nicht diese schlichte maschinelle Intelligenz wie zuvor beschrieben kombiniert mit simplem Rudelverhalten ausreichend für diese Überlegenheit?[/FONT]
[FONT=Times New Roman]Eine Laune der Natur, die auch irreguläres zuläßt? [/FONT]

[FONT=Times New Roman]Und jetzt schau dir mal den Menschen an: Mit all seinen Fähigkeiten fern von banalem Rudelverhalten. Mit seinem schlechten Gewissen, wenn er Mist gebaut hat. Mit seiner Fähigkeit zu lieben, Mitleid zu haben. Mit seinen Emotionen wie Trauer, Anerkennungsbedürfnis oder Wut, die zu verschiedenen Reaktionen und auch Ereignissen auf der Erde führen. Wäre es das, was er zu seiner Überlegenheit gegenüber allen anderen Lebewesen auf der Erde bräuchte? Mit Sicherheit nicht. Straffe Organisation und intellektuelle Überlegenheit würden ihn über alles andere setzen. [/FONT]


Denk mal darüber nach...

Geändert von sailor (02.11.2006 um 23:38 Uhr).
 
 
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Krashok
Alt 02.11.2006, 21:17   #28
Standard

Nichts für ungut aber auf einer seite einer christlichen gemeinde wird ein pdf veröffentlicht wo auch noch bibel und adam&eva erwähnt werden und das soll als widerlegbare aussage für wissenschaftliche methoden dienen ? ziemlich fragwürdig .. auf der anderen seite gibt es keinen wissenschaftlichen gegenbeweis der gegen ernest rutherford's methode zur ermittlung des erdzeitalters spricht .. wäre diese wirklich so fragwürdig wäre eine wissenschaftliche widerlegung schon längst angestrebt worden. Darüber hinaus kann hier auch als hilfswissenschaft die kosmologie herangezogen werden in welcher nicht mit c14 methode gearbeitet wird sondern mit der hubble konstante ..hat was mit rotverschiebung zu tun..oder willst du mir jetzt erzählen das es keine rotverschiebung gibt ? das ist das schöne an wissenschaft..das eben mehrere weg gibt um zur wahrheit zu kommen.

Wenn nun allerdings -als zweiter Prozess- die Möglichkeit zur freien -auch alternativen- Information stark eingeschränkt oder gar unmöglich ist (etwa weil keine Informationen verbreitet und gelehrt werden), dann dürfte die alternative Meinungsbildung -wegen des Umfangs mancher Themen- durchaus spärlich ausfallen.
Nun da verweise ich mal wieder auf mittelalter und das christentum, welche dies zur sicherung ihrer vormachtstellung exzessiv betrieben haben.. dies der heutigen wissenschaft zu unterstellen ist wohl doch etwas arg realitätsfremd.

Die kirche befindet sich nun in einer ähnlichen position, wie in welcher sich die wissenschaft vor mehreren hundert jahren befand.. allerdings werden wissenschaftliche theorien auf untersuchungen und experimente begründet.

Im christentum läuft das so : .. "wieso ist das so ?" .. "weil's in der bibel steht" ..oder "es war gottes wille" meiner meinung nach beides etwas dürftig. Darüber hinaus ist es in der wissenschaft soagr erwünscht alles zu hinterfragen..was man ja vom christentum nicht behaupten gerade kann..da ist das eben so und fertig.
 
 
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baedr
Alt 02.11.2006, 23:18   #29
Standard

@sailor: Die Evolution auf die "Affentheorie" zu reduzieren disqualifiziert deine Argumentation schon in gewisser weise... Das Problem der Religion ist, dass ihre Aussagen und Theorien garnicht auf Richtigkeit überprüfbar sind, weil sie sich durch sich selbst erklärt, und die Überprüfbarkeit von vorn herein ausschließt... Was soll man dazu noch sagen? Auf jeden Fall ist das keine Diskussionsgrundlage. Diese sogenannten "missing links" in der Evolution (also z.B. ein halbfertiges Auge o.ä.) werden auch immer öfter gefunden, was die Evolutionstheorie noch mehr stützt. Du begiebst dich etwas aufs Glatteis, wenn du versuchst mit "wissenschaftlichen" oder logischen Argumenten Gottes Existenz zu untermauern... da haben die Gottesgläubigen bis jetzt IMMER den kürzeren gezogen, und das wird sich auch nicht ändern.
 
 
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sailor
Alt 03.11.2006, 03:08   #30
Standard

@Krashok

Nichts für ungut aber auf einer seite einer christlichen gemeinde wird ein pdf veröffentlicht wo auch noch bibel und adam&eva erwähnt werden und das soll als widerlegbare aussage für wissenschaftliche methoden dienen ?

Das habe ich jetzt nicht ganz verstanden. Hast Du etwas gegen Adam und Eva? Auch das ist nur mal wieder völlig ungewohnt für Dich, denke drüber nach.

.. auf der anderen seite gibt es keinen wissenschaftlichen gegenbeweis der gegen ernest rutherford's methode zur ermittlung des erdzeitalters spricht .. wäre diese wirklich so fragwürdig wäre eine wissenschaftliche widerlegung schon längst angestrebt worden.
Wirklich? Wie gesagt: Ohne dieses (angeblich so uralte) Erdzeitalter bricht die Evolutionstheorie zusammen. Mit ihr die fundamentalen Grundlagen der weltweiten Lehrmeinung und sämtliche Lehren, die darauf aufbauen, Lehrpläne an den Schulen etc.
Menschen sind keine Maschinen! Auch wenn dir das vielleicht nicht neu ist, ich will damit sagen: Menschen sind von Finanzinteressen und Eitelkeit bestimmt. Der Etat von Forschungseinrichtungen hängt da mit dran. Sie geben ungern etwas zu, das Nachteile hätte.
Vermutlich gibt es wissenschaftliche Widerlegungen. Das Problem ist nur:
Ich könnte sie eh nicht lesen. Doch wenn es sie gibt, dann heißt das noch lange nicht, daß sie anerkannt wurden. (wie Du ja vielleicht aus der Diskussion unter http://www.gatago.com/de/sci/theologie/12077338.html (aufgeführte Beispiele) erkennen konntest. Da hängt einfach zu viel dran, die Sache wird -sogar öffentlich- sehr emotional geführt. Wenn Dir das noch nicht aufgefallen ist, achte mal darauf.

Nun da verweise ich mal wieder auf mittelalter und das christentum, welche dies zur sicherung ihrer vormachtstellung exzessiv betrieben haben.. dies der heutigen wissenschaft zu unterstellen ist wohl doch etwas arg realitätsfremd.
Die kirche befindet sich nun in einer ähnlichen position, wie in welcher sich die wissenschaft vor mehreren hundert jahren befand.. allerdings werden wissenschaftliche theorien auf untersuchungen und experimente begründet.
Ich kann Deine Frustration auf "die Kirche" wirklich gut nachvollziehen. Genau die ist es ja schließlich auch, die in vielen Fällen mit den wahren Christen nichts mehr gemeinsam hat (außer Oberflächlichkeiten) und nur noch den Schein dessen darstellt, was ursprünglich einmal war.
Aber "die Kirche" und "das Christentum" des Mittelalters sind nicht gleichzusetzen mit einer Gemeinschaft von echten Christen. Und sowas gibt es noch. Nur eben nicht überall und auch selten in öffentlichen Kirchengebäuden.

Denn gerade "die Sicherung der Vormachtsstellung exzessiv zu betreiben" ist sicher kein Indikator für eine christliche Gemeinde. Das sind weltliche Interessen, die wohl z.B. auch bei Politikern überwiegend anzutreffen sind.

Wenn das mit echten Christen wenig gemeinsam hat, dann hat das auch mit Gottes Botschaft wenig gemeinsam. Also, Du brauchst nicht gegen Gott und sein Wort wettern! Der Feind, den Du siehst, ist nicht der für den Du ihn hältst! Die "Kirche des Mittelalters" ist die römisch- katholische Kirche gewesen! Und sie ist heute noch immer kaum besser.
Das ist der Feind den Du siehst! Eine Machtorientierte Organisation, die ihr eigenes aufgeblähtes Ich versorgt und ...in der Tat... jederzeit um ihre Vormachtsstellung besorgt ist.
Merke Dir: Christen sind die, die aufgrund ihrer inneren Einstellung (Glauben) tun, was Jesus Christus gesagt hat. Nicht die, die behaupten sie seinen Christen!

Jesus antwortete ihm: »Wer mich liebt, wird sich nach meinem Wort richten; dann wird ihn mein Vater lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen.
24 Wer mich nicht liebt, richtet sich nicht nach meinen Worten – und dabei kommen doch die Worte, die ihr gehört habt, nicht von mir, sondern von meinem Vater, der mich gesandt hat.
Johannes 14,23-24

Klar, die Kirche hat bestimmt nichts dagegen, wenn die Evolutionstheorie stürzt. Aber es ist ihr auch nicht wirklich wichtig. Sie besteht nämlich immer noch -und bei der katholischen Kirche zur Zeit sogar immer besser-
TROTZ Evolutionstheorie.

Im christentum läuft das so : .. "wieso ist das so ?" .. "weil's in der bibel steht" ..oder "es war gottes wille" meiner meinung nach beides etwas dürftig.
Obwohl auch ich davon überzeugt bin, daß es tatsächlich so ist (daß die Bibel die Wahrheit sagt), so identifiziere ich mich trotzdem nicht mit "dem Christentum" (im Sinne von Christentum= Kirchen)
Vielleicht hast Du auch bemerkt, daß ich trotzdem bereit bin, über alles Nachzudenken.
Aber "baedr" hat recht: Es ist nicht möglich, Gott zu beweisen und einen anderen diesbezüglich "in die Ecke zu argumentieren". Wir kommen so nicht weiter. Von daher:
Was hältst Du davon, einfach mal in dem Buch zu lesen, was ich Gottes Wort nenne? Ich meine nicht oberflächlich, und um die Unwahrheit dessen zu beweisen. Wer sagt Dir, daß ich nicht recht haben könnte? Was hält Dich davon ab? Du kannst nur gewinnen, niemals aber verlieren.

http://www.jesusfilm.org/languages/index.html

http://www.youtube.com/watch?v=_gdxJdUMTlk
Chasing the wind Teil 1

http://www.youtube.com/watch?v=zJnMGpUe-sI&mode=related&search=
Chasing the wind Teil 2

http://www.youtube.com/watch?v=Tg_ZPZb5DKQ&mode=related&search=
Chasing the wind Teil 3

http://www.diebibel.de




@baedr

Die Evolution auf die "Affentheorie" zu reduzieren disqualifiziert deine Argumentation schon in gewisser weise...
Das meinte ich nicht. Mit "Affentheorie" meinte ich die Behauptung, der Mensch hätte sich aus den Affen entwickelt.
Siehe mein Artikel an Dich: #42 des Artikels "Glaubt ihr an das Paradies?"´
Das habe ich oben jetzt auch eingefügt.
Damit ist die "Affentheorie" für mich natürlich nur ein Teil der Evolutionstheorie.

Das Problem der Religion ist, dass ihre Aussagen und Theorien garnicht auf Richtigkeit überprüfbar sind, weil sie sich durch sich selbst erklärt, und die Überprüfbarkeit von vorn herein ausschließt...
Wie schon erwähnt, beweisen kann man da auch nichts. Aber es ist erlaubt zu hinterfragen, durchaus. Auch wenn das manche "Kirchenväter" vielleicht anders sehen. Meiner Erfahrung nach kann man allerdings einen grossen Fehler machen:

Dinge die ich nicht verstehe, oder die widersprüchlich erscheinen, als falsch abzutun und dann womöglich die Bibel zu verwerfen.

Meine Erfahrung ist: Man stösst immer wieder mal auf solche Stellen. Wenn ich allerdings wirklich verstehen will, was dort steht (also mich ernsthaft bemühe) und andererseits Gott auch darum bitte, mir das Verständnis zu geben, dann hilft er.
Fast alle der Rätsel und scheinbaren Widersprüche, die sich bei mir beim Lesen der Bibel ergaben, klärten sich auf. Manche bald, manche später, manche viel später.
Das Problem ist nämlich, daß die Zusammenhänge sehr komplex sind. Mit ernsthaftem bemühen und Gottes Hilfe geht es. Wer nur wissenschaftlich an die Bibel geht, wird scheitern. Das deckt sich ja auch mit Deiner Aussage:

Du begiebst dich etwas aufs Glatteis, wenn du versuchst mit "wissenschaftlichen" oder logischen Argumenten Gottes Existenz zu untermauern...
Ja, es gibt Grenzen. Ich weiß jedoch auch, daß es in Gottes Interesse ist, alles zu versuchen, um die Menschen für ihn zu gewinnen. Vielleicht bin ich schon über das zweckmäßige hinaus gegangen.
Mein eigentliches Ziel war nicht, Beweise für Gott zu finden (die es nicht gibt) sondern Argumente für ihn und vor allem gegen Theorien zu finden, die scheinbar seine Existenz ausschließen.
Anhand dieser Argumente kann man ihm natürlich noch nicht vertrauen.
Gott hat aber nirgends geboten, den Verstand auszuschalten, wenn man die Bibel aufschlägt. Auch wenn das manche "Herren der Kirche" gerne so hätten.
Es gibt eine Methode wie sich beides verbinden lässt:

Ich gehe gutwillig (wohlwollend) an die Bibel heran und vertraue darauf, daß wahr ist, was dort steht. Und dieses Vertrauen wurde bisher nie enttäuscht!
Was sich hier so einfach anhört, ist anfänglich nicht wirklich so. Vertrauen wächst mit der Zeit.
Stellt eine wissenschaftliche Theorie oder Erfahrung dies in Frage, dann gilt es: Überprüfe!
Überprüfe, ob Du richtig gelesen hast, vielleicht hast Du etwas falsch verstanden, überlesen etc. Das geht mir häufig so. Lese weiter, lese Parallelstellen, Verweisstellen, andere Übersetzungen etc. Bitte Gott, daß er Dir hilft.
Wenn es nicht zu klären ist, lasse die Sache liegen, aber vergiss sie nicht.
Irgendwann kommt sie wieder zur Sprache.


Ebenso gilt: Überprüfe die wissenschaftliche Theorie! Und da gibt es einen Unterschied: In wissenschaftliche Theorien und Lehrmeinungen habe ich kein Vertrauen. (berechtigterweise, aus Erfahrung) Ich gehe von vornherein skeptisch an sie heran.

Das Problem ist: Viele, die die Bibel lesen, haben kein Vertrauen. Wer hat das am Anfang? Viele sind aber auch nicht wohlwollend. Im Gegenteil. Sie wollen um jeden Preis beweisen, daß dort Blödsinn und Widersprüche stehen.
Und weil sie es so unbedingt darauf anlegen, kommen sie auch zu derselben Erkenntnis. Sie verwerfen die Bibel.

Das ist übrigens auch eine Eigenschaft Gottes, die in der Bibel steht:
Er verstockt die Menschen noch mehr (macht sie noch sturer und verbitterter) wenn sie etwas unbedingt nicht hören und begreifen wollen.
Gott möchte keine Heuchler, keine kühl berechnenden Menschen bei sich haben. Deshalb baut er alles auf Glauben (Vertrauen) auf, nicht auf Beweise.
Wer es nicht besser will, der kann haben, wonach ihm verlangte.

»Jerusalem, Jerusalem, du tötest die Propheten und steinigst die Boten, die Gott zu dir schickt! Wie oft wollte ich deine Bewohner um mich scharen, wie eine Henne ihre Küken unter die Flügel nimmt! Aber ihr habt nicht gewollt.
Lukas 13,34

Denn dieses Volk ist im Innersten verstockt. Sie halten sich die Ohren zu und schließen die Augen, damit sie nur ja nicht sehen, hören und begreifen, sagt Gott. Sonst würden sie zu mir umkehren und ich könnte sie heilen.'
Matthäus 13,15

Weil sie es verwarfen, Gott zu erkennen, überließ er sie ihrem untauglichen Verstand, sodass sie alles Verwerfliche tun.
Römer 1,28

Ihr Verstand ist verdunkelt und sie haben keinen Zugang mehr zum wahren Leben, zu Gott. Das kommt von ihrer Unwissenheit und ihrem verhärteten Herzen.
Epheser 4,18

Geändert von sailor (03.11.2006 um 15:43 Uhr).
 
 
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Krashok
Alt 03.11.2006, 14:55   #31
Standard

Gut bevor ich weiter auf das oben geschriebene eingehe würde mich kurz interessieren, wie alt die erde deiner meinung nach ist, wenn die evolutionstheorie nicht stimmt.

Keine sorge ich werde nicht vom thema abkommen aber die antwort ist wichtig für meinen nächsten post im bezug auf glauben an das was in der bibel steht
 
 
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OrionX
Alt 03.11.2006, 16:21   #32
Standard

Das meinte ich nicht. Mit "Affentheorie" meinte ich die Behauptung, der Mensch hätte sich aus den Affen entwickelt.
Siehe mein Artikel an Dich: #42 des Artikels "Glaubt ihr an das Paradies?"´
Das habe ich oben jetzt auch eingefügt.
Damit ist die "Affentheorie" für mich natürlich nur ein Teil der Evolutionstheorie.
Das zeugt von Halbwissen. Ich bin nicht gerade erstaunt das eine diffamierung der Kirche bis ins Jahr 2006 überlebt hat und immer noch genug leute glauben die Evolutionstherie besage das der Mensch vom Affen abstammt. Das ist einfach nicht wahr.

http://de.wikipedia.org/wiki/Darwinismus

(befindet sich zwar in überarbeitung aber naja)

Und gegen die Biblische Schöpfungsgeschichte spricht zudem die Urknalltheorie die nicht nur von Edwin Hubble kommt sondern von einem Priester (der die theorie mit in den grundzügen in einer frühen form entwickelte)

siehe hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Urknall...Urknalltheorie

nichtmal die Kirchen selber glauben mehr an die Biblische schöpfungsgeschichte.

http://de.wikipedia.org/wiki/Jesus_v..._und_Todesjahr

und hier habe ich zum beispiel einen beweis das die bibel fehler enthält. Jesus wurde in einem Evangelium zu einer anderen Zeit geboren als in einem anderen (Matthäus, Lukas). Wie kann Gott sich selber wiedersprechen?

und nebenbei ist das mit dem Kindermord auch fragwürdig.
 
 
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Chiller Miller
Alt 03.11.2006, 16:57   #33
Standard

Zitat von sailor

Mein eigentliches Ziel war nicht, Beweise für Gott zu finden (die es nicht gibt) sondern Argumente für ihn und vor allem gegen Theorien zu finden, die scheinbar seine Existenz ausschließen.
Ich hoffe ich ich argumentiere jetzt nicht an deinem Beitrag vorbei, da ich zugebe viel überflogen zu haben.

Wie wäre es wenn ich jetzt einfach mal behauptet, dass Gott den Urknall selber herbeigeführt hat und den Anstoß gab für etwas und zwar die Evolution. Spricht doch dann auch für sich, dass Gott so mächtig ist, da er durch einen Hauch von nichts so ein komplexes System wie den Menschen und die Umwelt erschaffen hat (auch wenn jetzt irgendwer behaupten könnte, dass es ja so lange gedauert hat ).

Möglicherweise hat es deshalb so lange gedauert, damit wir heute ein Dikussion in diesem Forum führen können .

Aber ernsthaft.
Durchaus lässt sich Theologie und Wissenschaft miteinander verknüpfen, leider gibt es da auf beiden Seiten sture Kritiker. Für die einen gibt es nur die Wissenschaft und für die anderen nur ihr Glaube. Ich denke diese Leute machen es sich evtl. doch zu einfach. Schließlich ist es einfacher sich auf eine Sache zu beziehen statt zwei scheinbar gegensätzliche Dinge zusammenzuführen. Erinnert mich allerdings an Illuminati von Dan Brown... Seine Theorien fand ich recht anschaulich und nachvollziehbar, auch wenn es eben nur wieder eine (fiktionale) Theorie ist. Aber immerhin ein interessanter Blickpunkt.
 
 
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OrionX
Alt 03.11.2006, 19:44   #34
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Zitat von Chiller Miller
Ich hoffe ich ich argumentiere jetzt nicht an deinem Beitrag vorbei, da ich zugebe viel überflogen zu haben.

Wie wäre es wenn ich jetzt einfach mal behauptet, dass Gott den Urknall selber herbeigeführt hat und den Anstoß gab für etwas und zwar die Evolution. Spricht doch dann auch für sich, dass Gott so mächtig ist, da er durch einen Hauch von nichts so ein komplexes System wie den Menschen und die Umwelt erschaffen hat (auch wenn jetzt irgendwer behaupten könnte, dass es ja so lange gedauert hat ).

Möglicherweise hat es deshalb so lange gedauert, damit wir heute ein Dikussion in diesem Forum führen können .

Aber ernsthaft.
Durchaus lässt sich Theologie und Wissenschaft miteinander verknüpfen, leider gibt es da auf beiden Seiten sture Kritiker. Für die einen gibt es nur die Wissenschaft und für die anderen nur ihr Glaube. Ich denke diese Leute machen es sich evtl. doch zu einfach. Schließlich ist es einfacher sich auf eine Sache zu beziehen statt zwei scheinbar gegensätzliche Dinge zusammenzuführen. Erinnert mich allerdings an Illuminati von Dan Brown... Seine Theorien fand ich recht anschaulich und nachvollziehbar, auch wenn es eben nur wieder eine (fiktionale) Theorie ist. Aber immerhin ein interessanter Blickpunkt.
die theorie ist gar nicht so fiktional. illuminati ist weniger hanebüchen als Sakrileg. Bis auf die Theorie die Illuminaten gehen auf Galileo zurück und das mit der Antimaterie stimmt das meiste was in Illuminati steht. (achso vieles ÜBER die illuminati stimmt auch nicht)

Konsens zwischen Wissenschaft und Religion suchen religiöse wissenschaftler schon seit jahren, jedoch immer wieder durch fundamentalisten der religion oder wissenschaft gesperrt. Dan Brown hat sogar einen richtigen hintergrund dazu, da sein Vater Mathematiker war, seine Mutter dagegen Kirchenmusikerin.

Geändert von OrionX (03.11.2006 um 20:00 Uhr).
 
 
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sailor
Alt 06.11.2006, 00:37   #35
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@Krashok
Gut bevor ich weiter auf das oben geschriebene eingehe würde mich kurz interessieren, wie alt die erde deiner meinung nach ist,
Ich hab´s selbst nicht genau nachgerechnet, aber die Angaben (in der Bibel) grob überflogen. Demnach dürften es von Adam bis heute so um die 6000 Jahre sein. Siehe dazu: http://www.freakboard.de/static/ST/f,22,hl,,t,3853.html
Wenn die Rechnung stimmt dann dürfte das die biblische Angabe sein. (Siehe angegebene Bibelstellen im Link.) Ich bin mir sicher, die Angaben der Bibel sind korrekt. Deshalb ist das dann auch meine Meinung (sofern die Rechnung stimmt)
Unter dem angegebenen Link befinden sich auch noch mal kritische Angaben zu den Meßmethoden, die auf Milliarden! Jahre kommen.


@ChillerMiller

Wie wäre es wenn ich jetzt einfach mal behauptet, dass Gott den Urknall selber herbeigeführt hat und den Anstoß gab für etwas und zwar die Evolution. Spricht doch dann auch für sich, dass Gott so mächtig ist, da er durch einen Hauch von nichts so ein komplexes System wie den Menschen und die Umwelt erschaffen hat (auch wenn jetzt irgendwer behaupten könnte, dass es ja so lange gedauert hat ).
Ja, wie Du schon sagst. Da ist dann halt der Mega-Zeitfaktor. Ohne den stürzt der ganze Kartenhaufen "Evolution ohne Gott" (also per Mutation+ Selektíon) eben in sich zusammen.
Gottes Wort beschreibt die Schöpfung der Fische, der Vögel, der Landtiere, der Pflanzen mit ihren Früchten und Samen mit der wiederholten Bemerkung "...nach seiner Art" ,"...alles nach seiner Art"
Das scheint mir der Theorie von der Bildung der Arten per Evolution -nach Deiner Idee von Gott angestossen- doch deutlich zu widersprechen. Aber wie gesagt: Ich könnte mir vorstellen, daß es eine Spezifizierung der Arten auf diesem Weg gab.
Ansonsten schließe ich mich aber Herrn Einstein an, der schon der Meinung war, Gott würde nicht würfeln. So sehe ich das auch.

Durchaus lässt sich Theologie und Wissenschaft miteinander verknüpfen, leider gibt es da auf beiden Seiten sture Kritiker.
Aber sicher. Ich habe nur etwas gegen Theorien, die versuchen Gott auszuschließen. Wir sollten halt immer dran denken, daß Theorien Theorien sind und noch lange nicht die Wahrheit. Und Ebenso: Daß Fakten, die heute als Fakten gelten übermorgen schon völlig veraltet sein können.
Weil es schlicht neue Erkenntnisse gibt, die alles auf den Kopf stellen. Soviel dazu. So wie die Evolutionstheorie verkauft -und auch verteidigt- wird, meint man statt eines theoretischen Konstruktes eher eine absolute Wahrheit vor Augen zu haben. Das finde ich sollte sich ändern, man könnte ja wenigstens mal das Denken fördern und verschiedene Theorien vorstellen und diese eben auch deutlich als solche bezeichnen. Damit wäre ich zwar nicht zufrieden, aber das wäre das mindeste.

Erinnert mich allerdings an Illuminati von Dan Brown... Seine Theorien fand ich recht anschaulich und nachvollziehbar, auch wenn es eben nur wieder eine (fiktionale) Theorie ist.
Dan Brown ist nur einer von vielen, der die Glaubwürdigkeit der Bibel in Frage stellen will. Ach ja, und ordentlich Geld verdienen, das will er auch.
Gelingt ihm ja auch beides.
Aber mal im Ernst: Gott wäre nicht Gott, nicht allmächtig, wenn es ihm nicht möglich wäre, sein Wort korrekt zu bewahren. Das ist sein persönliches Interesse. Von daher habe ich diesbezüglich keine Bedenken, daß Browns Theorien völliger Humbug sind.
Vielleicht enthalten sie Teilwahrheiten. Aber Teilwahrheiten sind Teillügen, und das läuft dann auf das gleiche hinaus.
Wie wir wissen (sollten!) ist Satan ja der Vater der Lüge. Ein Mörder und Lügner von Anfang an. (Johannes 8,44) Man kann es schwarz auf weiß nachlesen:

Da sagte die Frau zur Schlange: Von den Früchten der Bäume des Gartens essen wir;
3 aber von den Früchten des Baumes, der in der Mitte des Gartens <steht>, hat Gott gesagt: Ihr sollt nicht davon essen und sollt sie nicht berühren, damit ihr nicht sterbt!
4 Da sagte die Schlange zur Frau: Keineswegs werdet ihr sterben!
5 Sondern Gott weiß, daß an dem Tag, da ihr davon eßt, eure Augen aufgetan werden und ihr sein werdet wie Gott, erkennend Gutes und Böses."
1.Mose 3,2-5

Satan wirkte in der Schlange, so wie er auch durch oder auf Menschen wirken kann.
Wie ging es weiter? Eva und Adam ließen sich aus Grössenwahn und Gier verführen und aßen von der Frucht. Nun können die Menschen tatsächlich Gutes und Böses unterscheiden, (was nichts besonderes war, Gott hatte es ja gesagt, 1.Mose 2,17) aber STERBEN tun sie jetzt auch. Nebenbei wurden sie (berechtigterweise) aus dem Paradies herausgeworfen.
Soviel zu "Teilwahrheiten" und dem Vater der Lüge. Er hat seinen Willen bekommen. Wie man sieht, handelt er nicht aus Liebe zu den Menschen.


@Orion X

und immer noch genug leute glauben die Evolutionstherie besage das der Mensch vom Affen abstammt. Das ist einfach nicht wahr.
Genau, ich halte das auch nicht für wahr.
Wo steht denn das in der Adresse, die Du aufgeführt hast. Ich fand nur die Aussage Evolution= Mutation (Variation) +Selektion + Megaviel Zeit bestätigt. Außerdem stand da noch was von Vererbung.
Wenn man das für den Menschen weiterspinnt, dann muß der ja irgendwo hergekommen sein. Und wer da Gott als Schöpfer ausschließen will, der wird sicher nicht die Leguane als Ursprung des Menschen annehmen. Das wäre ja noch weniger glaubwürdig als die Theorie mit den Affen.

und hier habe ich zum beispiel einen beweis das die bibel fehler enthält. Jesus wurde in einem Evangelium zu einer anderen Zeit geboren als in einem anderen (Matthäus, Lukas). Wie kann Gott sich selber wiedersprechen?
Die Adresse, die Du da aufgeführt hast, spricht vom sogenannten "Thomasevangelium." Das gehört nicht zur Bibel und damit auch nicht zu Gottes Wort. Da war wohl mal wieder einer dieser Herren oder Damen am Werk, die vom o.g. "Vater der Lüge" beeinflusst wurden.
Wenn Du meinst, Fehler gefunden zu haben, dann könntest Du sie ja mal konkret aufführen. Das Problem ist nur, Du mußt die Bibel vollständig lesen, um die Zusammenhänge richtig zu verstehen. Ansonsten ist sowas Pfennigfuchserei. Du könntest ja mal versuchen, ihre vollständige Wahrheit und damit letztlich Gott zu beweisen. Das wäre wenigstens eine wohlwollende Aufgabe, die aber natürlich genauso aussichtslos ist.
Wir müssen uns schon Mühe geben. Wer etwas nicht verstehen will, der wird es auch nicht verstehen. Das gilt auch und vor allem für Gottes Wort.

Geändert von sailor (06.11.2006 um 01:06 Uhr).
 
 
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Krashok
Alt 06.11.2006, 01:03   #36
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6000 Jahre ..hm soso.. nun der Link den du geschickt hast ist relativ unbrauchbar da die Person in einem anderen forum auch nur zitiert hat und nicht auf fragen eingegangen ist..irgendwelche behauptungen undiskutiert in den raum zu stellen macht diese zitate gegenstandslos in meinen augen.

Man kann das alter der erde wie weiter oben schon erwähnt mithilfswissenschaften ermitteln und das universum ist nachweislich durch rückrechnung 14,3 Millarden Jahre alt ..damit wäre ja dann wohl indirekt auch der beweis erbracht, das die erde nicht erst seit xxxx jahren existiert wie der gute werner gitt uns das subtilerweise glauben lassen will
Die Entstehung von Sternen und Planeten ist nun mal sogar fotografisch belegt und wissenschaftlich unumstößlich.. da kannst du mir nicht erzählen das unsere Kugel wo wir drauf rumrennen erst XXXX jahre alt ist und sich die entstehung -die durch beobachtung von anderen system natürlich auf das unsere projeziert werden kann- der erde von der gaswolke bis zum festkörper in 5, 50 oder 500 jahren abgespielt hat..oder gar in 7 tagen ..oder *ping* einfach komplett da war weil gott mit dem finger geschnippt hat.
Warum ich nicht an die Bibel glaube -das ganze mal ohne die römisch katholische kirche als zusätzlichen antipathie faktor welche da natürlich auch ordentlich reinspielt- ist recht einfach.. es gibt einfach zuviele wissenschaftliche fakten die behauptungen aus der bibel widerlegen. Zum Beispiel die Schöpfungsgeschichte oder aber die Teilung des Meeres durch Moses (was nachweislich einfach falsch/schlecht übersetzt wurde)

Ich hab da aber auch noch eine sehr schöne geschichte
Rechtfertigung einer Sklavengesellschaft in der Schöpfungsgeschichte?
Oder: Warum die Schöpfungsgeschichte verboten werden muss.
Von: Sebastian Boss.

Wer sich schon mal die Zeit genommen hat, die Schöpfungsgeschichte sorgsam durchzulesen und vor allem das hebräische Original zur Hand zu nehmen, wird nicht nur feststellen, dass da eigentlich von Göttern (also Mehrzahl! -> „elohim“ statt „elohai“ – letzteres wäre der verständliche „pluralis majestatis“, der Majestäts-Plural, aber „elohim“ ist ein echter Plural!) die Rede ist, weswegen es fraglich ist, warum ausgerechnet die monotheistischen Christen diese Lehre gern im Schulunterricht haben möchten, sondern auch, dass die ihr eigene Logik merkwürdige Sprünge aufweist und überhaupt: sich nicht logisch nachvollziehen lässt.
Das betrifft zunächst das Wort „Adam“. Da steht zunächst, Gott habe den Menschen, „Adam“, erschaffen und zwar ZU MANN („zabar“ in der Schrift) UND FRAU („nükewah“ in der Schrift)! Der Begriff „Adam“ steht für beide Geschlechter.
Weiter, in Kapitel II, heißt es aber dann, es war noch kein Mensch, „Adam“, da, dessen Erschaffung nun nochmal, etwas poetischer erzählt wird. Da „Adam“ in Kapitel I als „Mann und Frau“ deklariert wird, ist logisch gesehen davon auszugehen, dass wiederum beide Geschlechter gemeint sind. Weiter heißt es dann, dass Gott sah, dass „Adam“ allein sei und wollte ihm ein „Gehilfe“ erschaffen. Das tat er dann auch laut Schrift, wobei er die Rippe Adams, also der Menschheit wohlgemerkt, nahm und aus dieser „ischah“ formte.
Verwirrung: Gott hat also laut Schöpfungsgeschichte Mann und Frau erschaffen und dann noch ein „Gehilfe“, „ischah“. Dies klingt verdächtig nach der nachträglichen Erklärung und Rechtfertigung des Vorhandenseins einer Sklavengruppe (oder: „wie erklär ich meinen Kindern, warum andere Menschen für uns schuften und sterben und auch nicht dieselben Rechte haben wie wir“).
In der Schöpfungsgeschichte ist dann, ab Kapitel II, von „Adam“ (Mensch), „isch (Mann)“ und „ischa (Frau)“ die Rede, wobei hier „Adam“ nicht notwendigerweise bloß für den Mann steht, denn wie wir aus Kapitel I wissen, sind ja beide Geschlechter gemeint. „ischa“ aber habe nun „isch“ von der Frucht des „Baumes der Erkenntnis des Guten und Bösen“ zu essen gegeben, weswegen sich dann Adam nach der Verurteilung beider durch Gott bemüßigt sah, „ischa“, die erst nur als „Gehilfin“ angedacht war, den Titel „chawah (landläufig: Eva)“ zu verleihen, was „Mutter alles Lebens“ bedeutet.
Von der „Gehilfin“ zur „Mutter alles Lebens“ klingt nicht nach Abstieg, sondern eher nach einer guten Karriere, was ein weiterer Bruch in der Logik darstellt.
Wie ist das Ganze nun zu verstehen?
Die Schöpfungsgeschichte ist ja erst sehr viel später nach ihrer Ersinnung niedergeschrieben worden. Bereits die Tatsache, dass nicht von EINEM Gott, sondern von Göttern (Mehrzahl) die Rede ist, verweist auf die noch polytheistische Zeit der Semiten (selbst zu Moses`Zeiten wird noch eine goldene Kuh angebet). Es gab wohl verschiedene Varianten der Schöpfungsgeschichte, die in der uns vorliegenden Variante wohl sehr unglücklich und unlogisch miteinander verknüpft oder aufgrund mangelner Aktualität verändert worden sind. Da die Schöpfungsgeschichte zuerst damit beginnt, dass die Götter den Menschen erschufen, „Lasst uns (Plural!) machen einen Menschen (Gen. I, 26)“, und diesen zu Mann und Frau, legt den Schluss nahe, dass dies die ursprünglichste Fassung ist. Entweder wurde dann der Teil, der sich auf eine Sklavengruppe bezieht einfach nicht mehr verstanden und zur Erschaffung der Frau umgedeutet oder es wurde gezielt die Sklavengruppe als die Frau verstanden, um ein Patriarchat durch göttliche Fügung zu begründen.
Um eine erste Klärung des Missverständnisses zu bewirken, sei angemerkt, dass, wie Kennern bekannt ist, das gesamte Alte Testament zahlensymbolisch angelegt ist, weswegen auch Jeschua (Jesus) sagte, dass an der Schrift kein „Jota“, der kleinste Buchstabe des hebräischen Alphabetes, verändert werden dürfe, da sonst die Gesamtzahl einer jeden Seite nicht mehr stimmte. Dementsprechend konnte das Wort „elohim“ nicht durch „elohai“ ersetzt werden, weil „-im“ einen anderen Zahlenwert hat als „-ai“. Lediglich das Verb „barah“, „erschuf“, konnte nachträglich so umgeformt werden, um einen Singular anzudeuten, da sich der Plural hier zahlenwertmäßig nicht vom Singular unterscheidet.
Da nun aber die genannten Widersprüchlichkeiten bzw. Unlogiken in der Schöpfungsgeschichte bestehen, müssten diese zunächst einmal erklärt und behoben werden. So müssten sämtliche Übersetzungen zunächst einmal den Singular „Gott“ in einen Plural, „Götter“, umwandeln, denn die Grammatik des Subjektes eines Satzes ist in jedem Falle eindeutiger und schwerwiegender als die Grammatik eines Verbs bzw. Prädikates (siehe dazu die Sprachphilosophie und auch das Thema der psychologischen Sprachentwicklung). Zudem darf nicht freizügig von Adam und Eva die Rede sein, um Mann und Frau damit zu meinen, die Götter laut Schrift den Menschen „Adam“ zu Frau und Mann erschaffen haben und mit Adam Frau und Mann gemeint sind in der Schrift, wie dies unzweifelhaft aus Kapitel I der Genesis zu erfahren ist. Weiterhin ist streng von der These der Rechtfertigung einer Sklavengruppe auszugehen und solange dies nicht widerlegt ist, sollte die Schöpfungsgeschichte bis auf weiteres verboten werden, da dies ganz unzweideutig gegen das Grundgesetz verstößt. Vor allem aber darf sie nicht an Schulen gelehrt werden.
Wörtlich nun steht in der Schöpfungsgeschichte:
„Bü/reschit bara elohim ät ha/schamajim wü/ät/ ha/arez (Gen. I, 1) .“
„Im Anfang erschuf (die) Götter die Himmel (auch Plural, Anm.) und die Erde (Gen. I, 1).“

„Wa/ji/büra elohim ät ha/adam bü/tzalümo bü/tzäläm elohim bara oto zabar u/nükewah bara otam. (Gen I, 27).“
„Und schuf (die) Götter den Menschen in ihrem Bilde (,) im Bilde (der) Götter schuf (-en) (sie) ihn, Mann und Frau schuf(-en ) (sie) sie (Gen. I, 27).“
 
 
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sailor
Alt 06.11.2006, 01:34   #37
Standard

Dazu fällt mir nur noch ein Zitat eines meiner Lieblingszitatelieferanten ein:

"Es ist schwieriger, eine vorgefaßte Meinung zu zertrümmern,
als ein Atom."
Albert Einstein

Dazu ist zu bemerken, daß ich einmal anderer Ansicht war. Ich hielt Gott zwar immer für existent, aber wo er war, das wußte ich auch nicht. Außerdem hielt ich die Bibel durchaus nicht für verlässlich. Mittlerweile hat sich meine Meinung dazu geändert.
Man muß sich allerdings eben auf Gott einlassen wollen. Ohne eigene Sicherheiten:

"Verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern setze dein Vertrauen ungeteilt auf den HERRN!
Denk an ihn bei allem, was du tust; er wird dir den richtigen Weg zeigen."

Sprüche Salomos 3,5-6

Das bedeutet nicht, den Verstand auszuschalten. Aber ich baue nicht alle meine Überzeugungen darauf.

Geändert von sailor (06.11.2006 um 01:41 Uhr).
 
 
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edy 3
Alt 06.11.2006, 12:02   #38
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glaube ist was man nicht sieht. jesus sagt wer an mich glaubt hat das leben. und wer nicht an mich glaubt hat das leben nicht, so einfach ist das. nur glauben musst du, jesus hat dich schon immer geliebt, darum erwiedere seine liebe und zögere nicht, er wartet auf dich, komm.
 
 
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Krashok
Alt 06.11.2006, 16:22   #39
Standard

Nun dein lieblingszitatelieferant war nun einmal wissenschaftler und hat sich an wissenschaftliche methoden zur erbringung oder widerlegung von theorien gehalten..wieso sollte ich meine meinung über etwas ändern was eh falsch ist ?

Christlicher Glaube basiert nun einmal auf einer Vielzahl von Unwahrheiten, das die Christen sich davor verschliesen ist nachvollziehbar...zu behaupten die anderen seien im unrecht und die evolutionstheorie würde nicht stimmen ist eher albern bis lächerlich.

Hier geht es doch weniger um "darwinismus gegen kreationismus" sondern eher um "wissenschaft und aufklären gegen blinden aberglauben"
 
 
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OrionX
Alt 06.11.2006, 18:54   #40
Standard

Christlicher Glaube basiert nun einmal auf einer Vielzahl von Unwahrheiten, das die Christen sich davor verschliesen ist nachvollziehbar...zu behaupten die anderen seien im unrecht und die evolutionstheorie würde nicht stimmen ist eher albern bis lächerlich.
naja man kann das schon sagen, man muss es nur mit einer anderen theorie widerlegen, denn eine theorie gilt ja nur solange bis sie widerlegt wird.

ich glaube zudem das die menschheit zu biblischen zeiten auch nach antworten gesucht hat und sie im glauben gefunden hat.

Wenn man das für den Menschen weiterspinnt, dann muß der ja irgendwo hergekommen sein. Und wer da Gott als Schöpfer ausschließen will, der wird sicher nicht die Leguane als Ursprung des Menschen annehmen. Das wäre ja noch weniger glaubwürdig als die Theorie mit den Affen.
moment. widerspruch?

ich schliesse nicht gott als schöpfer aus, ich schliesse nur das "Gott sagt: Mensch da" und zack war ein mensch da aus, und nichts anderes geschieht in der bibel. jedoch geb ich zu das der zeitliche ablauf der schöpfungsgeschichte mit der der wissenschaftlichen theorie in vielem übereinstimmt.

Und wir sind biologisch mit Affen VERWANDT, wir sind genauso primaten wie sie. Nur denke ich (wie auch die wissenschaft) das wir von einer urrasse abstammen und der mensch und der affe sich voneinander unabhängig anders entwickelt haben, schliesslich gab es ja auch vor zigtausend jahren menschen die überhaupt nicht so aussahen wie wir. auch wenn man "nur" die 2000 Jahre zurückgeht, zur zeit der bibel, sieht man in archäologischen funden das die menschen auch anders gebaut waren als wir, eben immer den verhältnissen angepasst. Und das sieht man bei menschen auch heute noch. In Australien wird dir zb furchtbar heiss sein im Winter (also dann wenn bei uns Sommer ist) und der Australier wird dumm gucken wenn du im Winter mit einer kurzen hose rumläufst. Die Australier sinds gewohnt, wir nicht.

Ich sage nochmal: ich zweifle nicht an der bibel, aber mein bibelverständniss ist anders als das deine und ich interpretiere das auch anders. Nebenbei finde ich auch interessant das an einer stelle der bibel steht "Ich bin ein rachsüchtiger Gott!" und im neuen testament ist er der gute gott der vergebung?

also du kannst sagen was du willst, es schlägt durch das die bibel nicht von einem allein geschrieben wurde.
 
 
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sailor
Alt 07.11.2006, 01:11   #41
Standard

Und wir sind biologisch mit Affen VERWANDT, wir sind genauso primaten wie sie.
Wir sind biologisch auch mit Schweinen verwandt. Zum Beispiel transplantierte man hochgradig verbrannten Menschen wegen der besonders guten Verträglichkeit (bzgl. Antikörperreaktion) früher Schweinehaut. http://www.springerlink.com/content/w35r49732x3r3746/
Allerdings als Platzhalter, damit die eigene Haut sich regenerieren kann. Heute werden die Transplantate schon gezüchtet.
Genauso verwendete man früher Schweineinsulin für den Menschen, weil dies am ähnlichsten und am besten verträglich war.

Das läßt doch mal wieder auf einen gemeinsamen Schöpfer schließen, allerdings weniger darauf, daß wir von Schweinen abstammen würden.
(Genausowenig wie von Leguanen oder Affen)

das wir von einer urrasse abstammen und der mensch und der affe sich voneinander unabhängig anders entwickelt haben, schliesslich gab es ja auch vor zigtausend jahren menschen die überhaupt nicht so aussahen wie wir.
DAs finde ich aber schon seltsam. Immerhin haben sich Mensch und Affe nicht separiert entwickelt, sondern leben gemeinsam an vielen Stellen der Erde.
Wundert es Dich nicht auch, daß unsere angebliche "Entwicklungsvorstufe" im Zoo neben Dir herumläuft und sich.... -ganz nebenbei- so verhält wie sich Tiere verhalten? Und eben gar nicht wie ein Mensch?

Gibt es nicht auch heute Menschen, die völlig anders als die "normalen" Menschen aussehen? Denke mal an die Pygmäen
http://www.mountainfilm.com/de/2003/film/107/, die im Normalfall nur bis 1,50 m gross werden. http://de.wikipedia.org/wiki/Pygm%C3%A4en
Da gibt es auch andere Beispiele, Aborigines, etc.
Das bezieht sich nicht nur auf die Körpergrösse! Auch Schädelform, Gebiss, Knochenform, etc. etc. sind anders als "üblich".
Ich will ja nicht ketzerisch sein, aber sowas würde heute als "Beweis für die Zwischenstufen des Menschen" angeführt werden, wenn man könnte.

Das ist natürlich Unsinn, denn es sind Menschen wie wir. Mit den gleichen Gefühlen, Empfindungen, Emotionen, Intelligenz, Gedanken über Sinn und Unsinn, Gott und die Welt, u.s.w. u.s.w.

Also: Wir können bezüglich irgendwelcher Funde nur zweifelsfrei herausfinden, ob es sich bei jemandem um einen Menschen handelt,
wenn wir mit ihm kommunizieren, ihn kennenlernen. Schädelgrösse, Stirnhöhe, Behaarung und das alles ist völlig unrelevant. Also bitte, wie soll das von statten gehen:
Da wird doch einfach die Behauptung in den Raum gestellt, der Mensch stamme vom Affen ab.

auch wenn man "nur" die 2000 Jahre zurückgeht, zur zeit der bibel, sieht man in archäologischen funden das die menschen auch anders gebaut waren als wir, eben immer den verhältnissen angepasst.
Genau. Den Verhältnissen angepasst. Das hat Gott so eingerichtet, vermutlich auch durch den Faktor Vererbung.
Wegen der Sonneneinstrahlung haben die Menschen in Afrika z.B. dunkle Haut.
Das hat aber nichts mit irgendeinem Zeitalter zu tun. Die Menschen waren schon damals genauso schlau oder dumm wie heute, das zeigen auch die alten Schriften, Bauten etc.
Nur eines hat sich geändert. Vieles was man heute weiß (die wissenschaftlichen Grundlagen, Mathematik (Pythagoras&Co) etc. ) gab es damals noch nicht.
Sonst hätten wir ja auch heute keine Autos, wenn man nicht irgendwann mal das Rad erfunden hätte.
....Dann den Wagen, verbessert, verbessert. Metallverarbeitung, verbessert, verbessert. Dann Kunststoffe, Kraftstoffe, Elektrizität,
Dampfmaschine und Ottomotoren u.s.w. Das ist natürlich sehr gerafft dargestellt. Ich will damit nur sagen. Alles braucht Zeit und Vorwissen, Intelligenz unserer Vorfahren.

Nebenbei finde ich auch interessant das an einer stelle der bibel steht "Ich bin ein rachsüchtiger Gott!" und im neuen testament ist er der gute gott der vergebung?

Gott hat viele Eigenschaften. Und eine dieser Eigenschaften (aber nicht die vordergründige) ist eben, daß er auch Rache nimmt oder zornig wird. An denen etwa, die ihn verachten, die ihn lästern, etc.
Er hat übrigens als Schöpfer als einziger das Recht dazu, Rache zu nehmen. Er ist nämlich heilig, also ohne Sünde.
Im Gegensatz zu uns, die wir vielmehr Vergebung üben sollten, damit auch uns die Schuld vergeben wird. Die haben wir nämlich reichlich.

Seine vordergründigen Eigenschaften sind aber Liebe, (Es steht sogar geschrieben Er ist Liebe) Barmherzigkeit, Gütigkeit, Gnade, Geduld, Gerechtigkeit, Weisheit, Allmacht.
Das wird auch genauso im alten Testament deutlich. Ebenso wie im Neuen Testament deutlich wird, daß Gott straft und Rache übt:

Nehmt keine Rache, holt euch nicht selbst euer Recht, meine Lieben, sondern überlasst das Gericht Gott. Er sagt ja in den Heiligen Schriften: »Ich bin der Rächer, ich habe mir das Gericht vorbehalten, ich selbst werde vergelten.
Römer 12,19
a) nach Dtn (5.Mose) 32,35 (Anmerkung); Mt 5,39

Er ist gerecht!

"Der Herr weiß, wie er die, die ihn ehren, aus der Bedrängnis herausreißt. Aber alle, die Unrecht tun, lässt er warten, bis sie am Tag des Gerichts ihre Strafe bekommen."
2. Petrus 2,9

Er ist die Liebe:

Ihr Lieben, wir wollen einander lieben, denn die Liebe kommt von Gott! Wer liebt, hat Gott zum Vater und kennt ihn.
8 Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe.
9 Dadurch ist Gottes Liebe unter uns offenbar geworden, dass er seinen eingeborenen* Sohn in die Welt sandte. Durch ihn wollte er uns das neue Leben schenken.
* griech. monogenes d.h. auch "einzigartig" "einzig in seiner Art"
10 Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns geliebt. Er hat seinen Sohn gesandt, damit er durch seinen Tod Sühne leiste für unsere Schuld.a
11 Ihr Lieben, wenn Gott uns so sehr geliebt hat, dann müssen auch wir einander lieben.
12 Niemand hat Gott je gesehen. Aber wenn wir einander lieben, lebt Gott in uns. Dann hat seine Liebe bei uns ihr Ziel erreicht.
1.Johannes 4,7-12

http://www.diebibel.de

Geändert von sailor (07.11.2006 um 02:37 Uhr).
 
 
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OrionX
Alt 07.11.2006, 06:38   #42
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mh vielleicht verstehst du mich ein wenig falsch. ich vertrete ja nicht diese "Affen"-Theorie sondern eigentlich die grundsätzliche darwinsche Theorie. Aber ich denke dich wird es freuen das auch viele wissenschaftler davon ausgehen das es einen Schöpfer gibt, der das alles so eingerichtet hat wies ist (Physik, Biologie, Chemie eben).

DAs finde ich aber schon seltsam. Immerhin haben sich Mensch und Affe nicht separiert entwickelt, sondern leben gemeinsam an vielen Stellen der Erde.
schon. aber es kommt ja auch drauf an WIE man sich anpasst. Schliesslich gibt es Menschenarten die auch ausgestorben sind. Wir Europäischen Menschen haben es halt bevorzugt in Häusern zu leben. Schau dir doch einfach mal die Inuit an und dann die Indianischen Ureinwohner von Amerika, du wirst ähnlichkeiten finden, die darauf schliessen lassen das irgendwann mal ein paar Inuit in Sibirien über eine Landbrücke nach Amerika gewandert sind und sich dort den verhältnissen angepasst haben.

Nichts anderes sagt ja auch Darwin. Nebenbei ist die Theorie nicht "Der stärkste überlebt" (ua auch von den Nazis so ausgelegt) sondern eigentlich "Der anpassungsfähigste überlebt".

Darwin hat ja seine Theorie auch nicht mit Menschen begonnen, sondern eigentlich mit Vögeln, die scheinbar dieselben waren wie in seiner heimat und doch anders, weil sie sich den gegebenheiten angepasst haben.

Aber ob der mensch so intelligent ist ist mal dahingestellt, schliesslich kennt man keine tierart die ihren Lebensraum zerstört und sich gegenseitig umbringt. (ausser es geht ums überleben, aber das sind sehr wenige tierarten)
 
 
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sailor
Alt 07.11.2006, 16:43   #43
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