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Dumm und glücklich oder intelligent und frustriert?

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Janshi
Alt 27.09.2005, 23:50   #1
Frage Dumm und glücklich oder intelligent und frustriert?

Was meint ihr? Was ist denn nun besser?

Irgendwie muss ich sagen merke ich, dass ich immer anspruchsvoller durch die *Weiterbildung* meines Intellekts werde. Damit macht mir vieles leider auch nicht mehr soviel Spass. Ich kann z.B. nur noch schwer einen Fuß in irgend so ein dummes Bierzelt mehr setzen ohne gleich wieder von den ganzen dummen blöden Prolls angepisst zu sein.

Eigentlich sollte es doch das Ziel eines jeden vernunftbegabten Wesens sein, seinen Geist weiterzubilden, sprich geistig immer weiter voranzukommen.

Das Problem ist, dass dadurch gleichzeitg auch die Ansprüche steigen, die man an sich und den Rest der Welt stellt.

Demnach wären also Menschen die sich ständig auf der Suche nach *Erleuchtung* befinden, aufgrund eben steigernder Ansprüche, eher bzw. mehr entäuscht als *Dümmere*?

Ist daher unbestreitbar besser für das persönliche Glück wenn man weniger Ansprüche hat? Sind also Leute, die nachdenken wieder die deppen?

mfg. Janshi
 
 
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Cumulus
Alt 28.09.2005, 00:06   #2
Standard

Das Ziel muss auf jeden Fall die ultimative Rückverdummung jedes einzelnen sein. Sonst wird es ja unerträglich.
So lange man es nicht merkt, ist es doch auch gar nicht schlimm von "intelligenten" Eliten für deren niedere Interessen mißbraucht zu werden...

Zurück auf die Bäume, abseits von "unvermeidbaren Sachzwängen" und ähnlichem! Die Affen machen es vor.
 
 
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Sivar
Alt 28.09.2005, 01:29   #3
Standard

Das Problem ist nicht Bildung und persönliche Weiterentwicklung. Das Problem entsteht erst, wenn man im Laufe dieses Prozesses den Glauben an sich selbst verliert. Das geschieht zB dadurch, dass man sich einreden lässt, die intellektuelle Wissenschaft mit ihren Zufallstheorien und ihrer Verleugnung des Sinnes der Existenz stünde im Widerspruch zum Spirituellen.

Was die Wissenschaft beschreibt, kann immer nur das materielle Abbild der eigentlichen psychischen Realität sein. Auf diese Weise kann sie weder Sinn verleugnen noch Sinn geben, sie ist neutral.

Zurück zum Problem: Jeder von uns ist in der Lage, die Welt zum Positiven zu verändern, weil wir alle Teil der psychischen Realität sind, aus der alles besteht. Ausserdem verfolgt jeder Mensch individuelle Ziele.

Wer auf den persönlichen Sinn seiner Existenz hört und diesen Impulsen vertraut, kann gut mit anderen Individuen leben, welche zB im Bierzelt sitzen, nicht über sich nachdenken und sich nicht weiterbilden. Ebenso wenig muss derjenige Angst haben, von irgendwelchen Eliten für deren Zwecke ausgenutzt zu werden, denn die Gesellschaft ist nur ein Abbild der Gesamtheit der darin lebenden Individuen.

Das Problem sind nicht die steigenden Ansprüche, sondern die immer grösser werdende eingebildete Diskrepanz zwischen Anspruch und Verwirklichung. Man kann nunmal nicht mit wenigen grossen Schritten grosse Dinge bewegen. Jeder kleine Schritt verändert die Welt, alleine dadurch, dass man sich selbst verändert.

Daraus wiederum resultiert Glück (aus Selbstverwirklichung), vorausgesetzt man ist in der Lage, diese Kleinigkeiten wahrzunehmen.
 
 
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Janshi
Alt 28.09.2005, 02:00   #4
Standard

Sivar ein großer *Denker* z.B. entwickelt in jedem Fall höhere Ansprüche, das fängt z.b. schon bei der Sprache an. Man achtet viel mehr auf Kleinigkeiten und Korrektheiten, lapidares Geschwätz erscheint einem inhaltslos und langweilt schnell.
Die meisten *Denker* werden auf ihre Fähigkeit viel Wert legen.

Aber jede Münze hat eben 2 Seiten. Studien zeigen dass *Denker* wesentlich ungemütlicher und auch unglücklicher sind. Oft werden sie als kleinkariert und zu ernst gesehen.
Weniger intelligente Menschen haben weniger Probleme, intelligente Menschen haben mehr Probleme, weil sie mehr Probleme erkennen.

Das Problem des Beispiels Bierzelt, ist schlicht weg der, dass das lapidare Gerede einen *Denker* wesentlich schneller langweilt als einen *Nicht-Denker*. Da hat meiner Meinung nach die Diskrepanz zwischen Anspruch und Verwirklichung nichts zu tun, denn es geht ja nicht primär darum, anderen Menschen zum *Denken* zu animieren, sondern darum, dass aufgrund der eigenen hohen Ansprüchen, man sich in solchen Kreisen unwohl/genervt usw. fühlt.

Ich bin mir nicht sicher was dieser Abschnitt
Das Problem ist nicht Bildung und persönliche Weiterentwicklung. Das Problem entsteht erst, wenn man im Laufe dieses Prozesses den Glauben an sich selbst verliert. Das geschieht zB dadurch, dass man sich einreden lässt, die intellektuelle Wissenschaft mit ihren Zufallstheorien und ihrer Verleugnung des Sinnes der Existenz stünde im Widerspruch zum Spirituellen.

Was die Wissenschaft beschreibt, kann immer nur das materielle Abbild der eigentlichen psychischen Realität sein. Auf diese Weise kann sie weder Sinn verleugnen noch Sinn geben, sie ist neutral.

Zurück zum Problem: Jeder von uns ist in der Lage, die Welt zum Positiven zu verändern, weil wir alle Teil der psychischen Realität sind, aus der alles besteht. Ausserdem verfolgt jeder Mensch individuelle Ziele.
mit dem Thema zu tun hat.

Inwiefern verliert jm. den Glauben an sich, wenn er durch *Denken* frustriert wird?

mfg. Janshi
 
 
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Siebenundvierzig
Alt 28.09.2005, 02:06   #5
Standard

tach zusammen, kommt darauf an wie du deine persönliche intelligenz definierst,weeeeeeist du, wenn du z. B. mit intelligenz meinst dass
du die nullstellen einer gleichung n-ter Ordnung mit leichtigkeit berechnen kannst >>wozu nich viel gehört<< oooooder du dich aufgrund deines "einzig funktionierenden" geistigen auges unter allen blinden in deiner beengten umgebung gut bzw. BESSER zurecht findest, dann ist deine meinung nichts wert, aber ich bin mir sicher, oh erleuchteter, dass ich das gaaaanz furchtbar falsch einschätze und mein offensichtlicher sarkasmus auch total deplaziert ist, so wie mein ganzer beitrag hier, aber bitte, belehre nicht nur mich sondern alle anderen hier eines besseren und sage uns worin deine erleuchtung auf geistiger ebene beruht,


danke
 
 
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Janshi
Alt 28.09.2005, 02:23   #6
Standard

47 Beispiel:
Ein Mensch der über alles und die Welt genauer nachdenkt, wird feststellen, dass diese *ungerecht* ist. Dieser Gedanke frustiert ihn, er ist unglücklich wegen dieser Erkenntnis.

Ein Mensch der nur darüber nachdenkt, wie fett die nächste Party am Wochenende wird, hat keinen Grund zur Frustration.

Der Unterschied zwischen beiden, besteht in den steigenden Ansprüchen des einen und das Status Quo der Ansprüche des anderen.
Lebt man nicht unbeschwerter, wenn man *dümmer* ist? Dummheit ist, wenn man einen Verstand hat, ihn aber nicht einsetzt.



aber bitte, belehre nicht nur mich sondern alle anderen hier eines besseren und sage uns worin deine erleuchtung auf geistiger ebene beruht
Das hat mit dem Thema inwiefern was zu tun?

mfg. Janshi
 
 
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Sivar
Alt 28.09.2005, 04:22   #7
Standard

@Janshi: Es fällt mir nicht besonders leicht mich so auszudrücken, und ich tu es auch nicht gerne... ich sehe bloss keinen anderen Weg, es unkomplizierter auszudrücken.

Inwiefern verliert jm. den Glauben an sich, wenn er durch *Denken* frustriert wird?
Andersrum... Jemand ist durch sein Denken frustriert, WEIL er den Glauben an sich verloren hat. Ich versuche es einfach zu formulieren:

Ein Mensch hat Ideale. Gleichzeitig denkt er viel über sich und die Welt nach. Er sieht jede Menge Missstände in der Welt und hat Ideen, wie man die beseitigen könnte. Gleichzeitig sieht er sich aber nicht in der Lage, die Welt so zu beeinflussen, dass sie seinem Idealbild näherkommt. Daher kommt der Frust.

Sein eigentliches Problem ist nicht, DASS er soviel nachdenkt, sondern dass ihn das Denken nicht weiterbringt, weil er keinen Ansatz zur Selbstverwirklichung sieht. Dazu kommt, dass ihn scheinbar keiner unterstützen will, sondern dass der Rest der Welt lieber im Bierzelt sitzt. Das lässt ihn wiederum an seinen Idealen zweifeln.

Schwierig ist auch, sich als "Denker" gegen die "Normalität" durchzusetzen. Weil die meisten sich nicht für anspruchsvolle Themen interessieren, fängt man an sich zu fragen, ob man selber der Blöde ist, anstatt die Unterschiede einfach zur Kenntnis zu nehmen, seinen Weg zu verfolgen, und den anderen einfach ihren zu lassen. Man muss sich halt als Teil der Gesellschaft sehen, für seine eigenen Ziele arbeiten. Und vor allem nicht immer darauf schauen was (noch) nicht geht oder was schlecht ist, sondern darauf, was möglich ist und was gut ist in dieser Welt.
 
 
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ElLute
Alt 28.09.2005, 10:53   #8
Standard

nur kleiner kommentar zum titel...

wie wärs mit intelligent und glücklich... ist doch logisch, dass man mit zunehmender "intelligenz" andere freuden brauch als ein "dummer proll"
 
 
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Spastic
Alt 28.09.2005, 11:28   #9
Standard

Wer / Was bist du eigentlich dich von dem BierzeltMenschen abzuheben ? Nur weil du hier iergendeine geschwollene Kacke vom Stapel lässt bist du hier der IntelligenzBolzen hoch zehn ?!


Irgendwie muss ich sagen merke ich, dass ich immer anspruchsvoller durch die *Weiterbildung* meines Intellekts werde.

Also für den Spruch gehörste gesteinigt...
 
 
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Siebenundvierzig
Alt 28.09.2005, 11:45   #10
Standard

Du hast meine Frage nicht beantwortet.
Ist vielleicht zu anspruchsvoll formuliert.

Ich versuche es anders;

Warum bist Du persönlich der Meinung, dass Du dich
von der breiten Menschenmasse unterscheidest!

Gib uns mal ein paar Beispiele zum besten, in welchen Du selber und nicht " ein Mensch " der im Endeffekt jeder sein kann, auftaucht.


Anders formuliert; Erfahrungsberichte


Danke

 
 
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Calli
Alt 28.09.2005, 11:56   #11
Standard

Nach deiner Aussage können also nur dumme Menschen glücklich sein. Ich finde das sich dein Text doch sehr abgehoben anhört. Du wirfst mir einer Vielzahl an Fremdwörter um dich um uns wahrscheinlich von deinem Intellekt zu überzeugen.

Ist es denn zwingend notwendig immer seinen Geist mit "Nahrung" zu füttern um sich ständig weiterzubilden? Selbstverständlich ist die Weiterbildung und Ausprägung des Geistes immer ein positive Sache.

Warum sollte denn ein "intelligenter" Mensch nicht mal seinen Verstand außen vorlassen um einfach am Bierrondell zu stehen und einen zu trinken.

Das was du hier beschreibst hört sich für mich weniger nach Intelligenz sondern viel mehr nach Arroganz an.
 
 
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Janshi
Alt 28.09.2005, 12:19   #12
Standard

Original geschrieben von Sivar
Sein eigentliches Problem ist nicht, DASS er soviel nachdenkt, sondern dass ihn das Denken nicht weiterbringt, weil er keinen Ansatz zur Selbstverwirklichung sieht. Dazu kommt, dass ihn scheinbar keiner unterstützen will, sondern dass der Rest der Welt lieber im Bierzelt sitzt. Das lässt ihn wiederum an seinen Idealen zweifeln.

Man muss sich halt als Teil der Gesellschaft sehen, für seine eigenen Ziele arbeiten. Und vor allem nicht immer darauf schauen was (noch) nicht geht oder was schlecht ist, sondern darauf, was möglich ist und was gut ist in dieser Welt. [/b]
Frustration ist, wenn ich etwas haben oder sein will, ich dieses Ziel aber nicht erreiche. Du hast natürlich im gewissem Sinne Recht wenn du anmerkst, dass der fehlende Ansatz zur Selbstverwirklichung zur Frustration führt.

Das Nicht-Erreichen eines Zieles muss aber nicht immer die eigene Schuld sein, sprich innere Gründe haben. Wenn eine Frau Karriere machen will, sich fortbildet und die beste aller Ausbildungen besitzt, dann ist sie dennoch frustriert, wenn ein Unternehmen sie aufgrund ihres Geschlecht nicht einstellt. So kann sich auch Frust bilden, der sicher nicht selbstverschuldet ist.

Hätte sie von Anfang an ihren Verstand nicht benutzt und solchen Ideen wie Emanzipation nicht verwendet, wäre ihr diese Frustration erspart geblieben? Bzw. wäre sie dann nicht *glücklicher* in einem gewissen Sinne?

Meinst du nicht, dass es etwas problematisch ist, sich als Teil einer Gesellschaftgruppe zu sehen, wenn die Ansichten zu verschieden sind? Man lässt den anderen ihre Ansicht, aber aufgrund der eigenen Ansichten, hat man doch Schwierigkeiten sich mit den anderen zu verstehen?

Original geschrieben von Spastic
Wer / Was bist du eigentlich dich von dem BierzeltMenschen abzuheben ?
Hm...ein Mensch mit mehr IQ auf jeden Fall

Also für den Spruch gehörste gesteinigt...
Du wirst verstehen, dass deine Meinung zu diesem Thema mich nun wirklich nicht die Bohne interessiert...


Du hast meine Frage nicht beantwortet.
Ist vielleicht zu anspruchsvoll formuliert.

Ich versuche es anders;

Warum bist Du persönlich der Meinung, dass Du dich
von der breiten Menschenmasse unterscheidest!

Gib uns mal ein paar Beispiele zum besten, in welchen Du selber und nicht " ein Mensch " der im Endeffekt jeder sein kann, auftaucht.
Wenn es um philosophischen & politischen Themen geht, bin ich der Ansicht, dass *jeder* sich darin betätigen kann. Ob man es tut, ist eine andere Frage. In jedem Falle bin ich auf jeden Fall in dieser Sparte um einiges aktiver als der Durchschnittsmensch in diesem Land, als Beispiel schreibe ich Kolummnen für die regionale Zeitung hier. Und das ich deine Frage beim ersten mal nicht beantwortet habe, hat einen Grund, da sie nichts mit dem Thema zu tun hat.

Nach deiner Aussage können also nur dumme Menschen glücklich sein. Ich finde das sich dein Text doch sehr abgehoben anhört. Du wirfst mir einer Vielzahl an Fremdwörter um dich um uns wahrscheinlich von deinem Intellekt zu überzeugen.

Ist es denn zwingend notwendig immer seinen Geist mit "Nahrung" zu füttern um sich ständig weiterzubilden? Selbstverständlich ist die Weiterbildung und Ausprägung des Geistes immer ein positive Sache.
Mein erster Beitrag war bewußt überspitzt formuliert genau wie die Überschrift. Durch ein bisschen Nachdenken, denke ich, wäre man darauf gekommen.

Zum Thema Bierzelt: Gibt genug Gesprächsthemen dort, wo ich nur den Kopf drüber schütteln kann, über sowas stehe ich drüber, und ja das kann man von mir aus als Arroganz auslegen

mfg. Janshi
 
 
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Bi-Zar
Alt 28.09.2005, 20:27   #13
Standard

Schwachsinn zu denken, intellligente Leute wären öfter ungücklich.
Vielleicht ist die Art wie sie unglücklich sind n bisschen anders.
 
 
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Xeo
Alt 28.09.2005, 21:19   #14
Standard

hm, also deine posts (besonders die letzteren) zeugen mehr von arroganz als von intellekt. dein beispiel vom bierzelt beweist eigentlich nur deine arroganz und auch deine dummheit. ein intelligenter mensch sollte keine vorurteile haben und vielleicht sind deine dummen biersaufenden prolls schlauer als du denks, da im bierzelt keine wissenschaftlichen diskussionen gefordert werden.

und dein gleichnis (dumm=glücklich, intelligent=frustriert) ist absurd. seine intelligenz verantwortlich zu machen, wenn im leben was nicht so läuft, wie man es gerne hätte, dann zeugt das mehr von dummheit.

und definier mal bitte intelligenz! nur weil du für eine regionale zeitung schreibs und dich weiterbildest, bist du noch lange kein genie.



mfg
 
 
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ElLute
Alt 28.09.2005, 22:38   #15
Standard

und um meinen kommentar von vorhin fortzusetzen... vielleicht ist man ja auch nur zu dumm um glücklich zu sein, wenn man als "intelligenter" frustriert ist
 
 
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Registrierter PPler
Anonymisierungsmodus aktiv!
Alt 28.09.2005, 22:43   #16
Standard

Die gibts doch eine passende Simpsons Folge zu - deine Inspiration?
 
 
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Janshi
Alt 28.09.2005, 22:59   #17
Standard

Original geschrieben von Xeo

und dein gleichnis (dumm=glücklich, intelligent=frustriert) ist absurd. seine intelligenz verantwortlich zu machen, wenn im leben was nicht so läuft, wie man es gerne hätte, dann zeugt das mehr von dummheit.
Guck hier:

Demnach wären also Menschen die sich ständig auf der Suche nach *Erleuchtung* befinden, aufgrund eben steigernder Ansprüche, eher bzw. mehr entäuscht als *Dümmere*?
Ist daher unbestreitbar besser für das persönliche Glück wenn man weniger Ansprüche hat?

Aufklärung genug? Wie ich schon weiter oben anmerkte: Bewußt überspitzt formuliert. Also bitte, erst alles durchlesen und posten, oder am besten gar nix von sich geben, danke.

und definier mal bitte intelligenz! nur weil du für eine regionale zeitung schreibs und dich weiterbildest, bist du noch lange kein genie.
Hm, habe ich behauptet ein Genie zu sein?
Setzen die Leute heut zu tage eigentlich das *Wort* Intellekt stets mit Arroganz gleich? Wußte ja gar nicht dass es sich bei dem Wort um ein Tabu handelt

Ein Mensch der sich mit politischen und philosophischen auseinadersetzt zeigt zwangsläufig mehr *Intelligenz* als ein Mensch der das eben nicht tut. Das hat mit Arroganz nichts zu tun, es ist eine Tatsache.




vielleicht ist man ja auch nur zu dumm um glücklich zu sein, wenn man als "intelligenter" frustriert ist
Dumm ist, wer nicht in der Lage oder willens ist, seinen Verstand zu verwenden.

mfg. Janshi
 
 
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Sivar
Alt 29.09.2005, 05:04   #18
Standard

Das Nicht-Erreichen eines Zieles muss aber nicht immer die eigene Schuld sein, sprich innere Gründe haben.
Ich stelle überhaupt nicht die Frage nach Schuld. Allerdings glaube ich sehr wohl, dass sich Menschen ihre eigene Realität gestalten und demnach auch "innere Gründe" haben, warum sie zB etwas nicht erreichen. Ich sage nicht, dass einem die Gründe immer bewusst sein müssen. Der Mensch ist bloss oft nicht in der Lage, die Vorteile einer Situation zu sehen, wenn er sie nicht versteht.

Hätte sie von Anfang an ihren Verstand nicht benutzt und solchen Ideen wie Emanzipation nicht verwendet, wäre ihr diese Frustration erspart geblieben?
Frauen an den Herd!

Ausserdem glaube ich, dass es von mangelndem Selbstvertrauen kommt, wenn man anderer Leute Lebensumstände und Lebensweise "bewertet", bzw sich überhaupt qualitativ mit anderen vergleicht. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass eine starke Persönlichkeit Dummheit zu schätzen wissen sollte, denn sie verfolgt immer ein bestimmtes Ziel und bereichert die Welt, indem sie für Kontraste und Verschiedenheit sorgt.

Ich glaube nicht, dass Janshi hier jemanden beleidigen will. Sein Unvermögen, die Menschen zu verstehen, wird ihm bloss als Arroganz ausgelegt. Er fühlt sich als Aussenseiter und empfindet sein Denken als etwas, was ihn von anderen Menschen trennt. Deswegen versucht er sich vor sich selbst zu rechtfertigen und innere Stärke aufzubauen, indem er Dummheit herabstuft und somit seinen zugrunde liegenden Minderwertigkeitskomplex kompensiert. Er will Respekt und Anerkennung (wie jeder Mensch) und schiesst für dieses Bestreben übers Ziel hinaus.

Und bevor du, Janshi, dich jetzt verteidigst und sagst, dass ich reinen Unsinn von mir gegeben habe, nimm dir ein paar Tage Zeit darüber nachzudenken, ob du dir selber nicht vielleicht deine allseits kritisierte Denkweise als Schutzschild aufgebaut hast. Das ist ein sehr kompliziertes Thema, und du wirst Mühe haben, dem auf den Grund zu kommen, solange du nicht bereit bist, dir selber Schwäche einzugestehen.
 
 
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Psychoneurotic
Alt 29.09.2005, 18:24   #19
Standard

Ist Inzelligenz überhaupt = vielwissend? Ich meine, jeder idiot kann sich Wissen anlernen, wenn es ihn interessiert. Auch wer viel Lebenserfehrung hat muss nicht zwingend intelligent sein. Ich würde da eher von weisheit sprechen

Vielleicht ist es auch so, dass eine gute bildung (!) auch ein wenig dummheit erfordert. Eine intelligentere Person wird z.b. feststellen, dass es keinen sinn hat, sich über gewisse dinge wie philosophie, soziologie oder was-weiss-ich auseinanderzusetzen. Wieso auch..? Es bringt ihm rein nichts, ausser halt spass. Aber ich denke spass ist nicht = Glück.. Denn glück hält mit mehreren Dingen zusammen.
er macht also dinge die ihm spass machen und z.b. auch noch erfolg bringen im beruf, sport usw.
Dann haben wir schon mal spass und erfolg... das alles tönt aber ziemlich egomässig...schon fast raffgierig. So, als ob dieser mensch nur das beste für sich herauspflücken will.
Ich denke dass es viel solche menschen und ich denke auch dass der mensch von natur aus böse bzw. raffgierig bzw. NORMAL ist.

Entschuldigt meine schlechte ausdrucksweise, aber vllt versteht mich ja jemand (?)
 
 
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Psychoneurotic
Alt 04.10.2005, 21:44   #20
Standard

anscheinend nicht LOL
 
 
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Klendathu
Alt 05.10.2005, 18:22   #21
Standard Re: Dumm und glücklich oder intelligent und frustriert?

Original geschrieben von Janshi
Was meint ihr? Was ist denn nun besser?

Irgendwie muss ich sagen merke ich, dass ich immer anspruchsvoller durch die *Weiterbildung* meines Intellekts werde. Damit macht mir vieles leider auch nicht mehr soviel Spass. Ich kann z.B. nur noch schwer einen Fuß in irgend so ein dummes Bierzelt mehr setzen ohne gleich wieder von den ganzen dummen blöden Prolls angepisst zu sein.

Eigentlich sollte es doch das Ziel eines jeden vernunftbegabten Wesens sein, seinen Geist weiterzubilden, sprich geistig immer weiter voranzukommen.
auch ich habe im februar mit der weiterbildung meines intellekts begonnen indem ich sämtliche bücher aller bedeutsamen philosophen u.a. camus , satre , sokrates mit aufs klo genommen habe und dort während ich meine geschäfft verichtet habe gelesen habe.
dies hatte zur konsequenz das ich viel schlauer wurde , sich mein stuhlgang immer merkwürdiger wurde.zu allerletzt glich er einem großen braunen fragezeichen(?).
ich war auch des öfteren "angepisst"... dies kann man nun sehen wie man will auf jeden fall hat es spass gemacht.


Original geschrieben von Janshi
Das Problem ist, dass dadurch gleichzeitg auch die Ansprüche steigen, die man an sich und den Rest der Welt stellt.

Demnach wären also Menschen die sich ständig auf der Suche nach *Erleuchtung* befinden, aufgrund eben steigernder Ansprüche, eher bzw. mehr entäuscht als *Dümmere*? .
du sagst es peterchen.vor februar war ich zufrieden ein gutes buch gelesen zu haben das meinen IQ[ EI Quuuu] um 2 punkte steigen ließ. heute möchte ich nur noch bücher in altgriechisch lesen die mich zu langanhaltenden phasen der depression und melancholie zwingen.das es ist was den wahren philosophen vom maurer unterscheidet.
Confused!


Original geschrieben von Janshi
[BIst daher unbestreitbar besser für das persönliche Glück wenn man weniger Ansprüche hat? Sind also Leute, die nachdenken wieder die deppen?

mfg. Janshi [/b]
Meine ansprüche sind klar definiert und zwingen mich unweigerlich in immerwiederkehrende teufelskreise des zermarternden nachgrübelns und das perspektivische betrachtens eines polarisierenden blickwinkels des gedankengangs ansich um ihn zu brechen was mich in tiefe seins-kriesen stürzt.falls du diesen satz lustig findest bist du auf dem holzweg , er klingt lustig ist aber ernst gemeint
 
 
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