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depro phase

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namenslos
Alt 21.04.2005, 20:54   #1
Standard depro phase

hallo zusammen

schon seit einiger zeit bin ich total müde,ich schlafe schlecht,aber nichts hilft.
zudem fühl ich mich extrem leer schon seit einiger zeit.ich habe das gefühl ich spüre kein schmerz und keine liebe mehr.ich hab kein bock mehr auf irgendwas egal ob lernen,oder mit kollegen/kolleginnen etwas unternehmen.das geht nun schon ein paar wochen so,dazu kommt aber das ich oft aus simplen,dummen gründen wütend und zickig werde.
es hat sich aber nichts in meinem leben verändert es ist alles wie es immer war.wieso bin ich denn plötzlich so unausgeglichen??
ich baue eine immer grössere mauer um mich aber ich kann niemand an mich ran lassen.habt ihr irgend eine idee,wie ich das ändern könnte?
 
 
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ShoAn
Alt 22.04.2005, 00:48   #2
Standard

es hat sich aber nichts in meinem leben verändert es ist alles wie es immer war.wieso bin ich denn plötzlich so unausgeglichen??
Ich weiß ja nicht wie alt du bist, aber vielleicht kommst du in die Pupertät. Oder hast deine Tage. Jede Frau hat in der Regel ihre Tage. Oder es liegt an der gegewärtigen Konstellation des Sonnensystems. Vielleicht wurdest du aber auch ohne deines Wissens von Aliens entführt und in irgendeiner Weise manipuliert? Oder vielleicht bist du sogar ein Alien und weißt es nicht ... Soll ich weiter machen?

habt ihr irgend eine idee,wie ich das ändern könnte?
"Selbsterkenntniss ist der Weg zur Besserung." Also, es kann ab jetzt nur noch besser werden.
 
 
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ragnarock
Alt 22.04.2005, 00:54   #3
Standard

Angefangen, die Mauer einzureissen hasr du ja hiermit schon
Vielleicht bist du ja so mies drauf, WEIL alles ist "wie immer". Wie
wärs mit der einen oder anderen Veränderung in deinem Leben?
 
 
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namenslos
Alt 22.04.2005, 06:37   #4
Standard

also meine tage hab ich nicht
und ja in der pubertät bin ich aber das ist nicht das was meine depro phase ausmacht. denke ich
vielleicht bin ich ja ein alien
ja in meinem leben etwas ändern tönt gut aber was will ich schon gross ändern können ich geh in die schule und in meinem alter ist die schule halt dominierend.
und dort ist es ätzend ich versteh mich nicht mit meinen klassenkameraden/innen.irgendwie passe ich dort nicht rein.
die haben nichts anderes im kopf ausser jungs bzw.mädchen schminke und füssball.da bin ich mit meinen gedanken nicht erwünscht.
 
 
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mizue
Alt 22.04.2005, 08:46   #5
Standard

... was aber noch lang nicht heißt, dass du dich deswegen anpassen oder ausgrenzen musst. es gibt bestimmt leute in deinem alter, die ähnlich denken wie du (vielleicht sogar in deiner klasse?), die sich aber - genauso wie du - nicht trauen dazu zu stehen...
 
 
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Raubtier
Alt 24.04.2005, 18:15   #6
Standard

Jap,jeder hat solche phasen,das sind die höhen und tiefen des lebens. Ich weiß nicht in welcher klasse du bist aber bei mir war es so ähnlich ich war total die aussenseiterin und dann war aufeinmal alles anders. die anderen haben sich verändert und weniger über jungs und schminke gelabert sondern mehr über die dinge die ich interessant fand...
 
 
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Jacky Treehorn
Alt 26.04.2005, 02:05   #7
Standard

Original geschrieben von namenslos
ja in der pubertät bin ich aber das ist nicht das was meine depro phase ausmacht. denke ich
vielleicht bin ich ja ein alien
Das bist Du zweifellos für die meisten Deiner Mitmenschen, die ja gerade nicht (mehr) in der Pubertät stecken und all die Merkwürdigkeiten dieser Zeit wieder vergessen haben.

Aber das ist kein Grund für Depressionen - o.k., einen Grund brauchen die sowieso nicht. Aber so lange Du in der Pubertät steckst, sind Depressionen zwar läsatig aber nicht ungewöhnlich.

"Kopf hoch!" ist vielleicht etwas viel verlangt, aber "Nase hoch" erscheint mir auch nicht geeignet, um Dein Problem zu beenden. Am besten wartest Du einfach ein paar Jahre, bis Deine Hormone sich wieder beruhigt haben.

Immer dran denken:

Nächtens ward ich trunken
in einem selten Loch
bin gleich darin versunken,
weil antrank ich wohl immer noch (usw.)
 
 
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aKe
Alt 26.04.2005, 20:51   #8
Standard

so betrachtet, klingt das für mich nach extremer alltagsmüdigkeit.

dein leben läuft (ich nehms jetzt mal an, kenne dein genaues alter ja nicht) jetzt seit einigen jahren die gewohnten bahnen. gerade schule nervt. jahrelang hört man dieselben phrasen, die einen aufs leben vorbereiten sollen. nur wozu die vorbereitung wenn man sie nicht direkt anwenden kann sondern jahrelang warten muss?
wenn dann noch dazu kommt, dass man etwas unkonventioneller ist als die breite masse, dann kriegt man je nachdem eine menge schwierigkeiten.
intoleranz, belächelt werden, je nach dem intrigen aus purer langeweile und grenzenlose langeweile immer dasselbe machen zu müssen, was eh jeder macht.
da verliert man sich gerne mal selbst.

ich selber MUSSTE so schnell wie möglich aus der schule raus. aus dem ganzen gewohnten alltag raus, aus dem ganzen gewohnten umfeld raus, dass einen nur noch ankotzt, bei dem man sich die leute nicht selber ausgesucht hat und trotzdem dazu verdonnert ist die meiste zeit der woche mit ihnen zu verbringen. hab dasselbe gemacht, mich zurückgezogen, war mies gelaunt (unheimlich launisch), stundenlang computergespielt (unter der woche pro nacht ca. 2 stunden geschlafen, den rest in der schule nachgeholt)
gute freunde haben einen nicht mehr wiedererkannt usw usw usw alles wirkte beschissen, schwer und unsinnig.

dann fing mein zivi an und ich bin mal nen kumpel ausm netz besuchen gefahren (weiter weg) und merkte:
oi, das isses was du brauchst. nen entspannten job, den du dir selber ausgesucht hast, ne stadt vor allem ! kein son scheiss kuhkaff, das leben bekommt perspektive, eine völlig neue richtung, vor allem eine richtung die du selber vorgibst.
ich denke, das wird es sein, denn den zustand, den du beschreibst, erinnert mich sehr an mich selbst zu der zeit.

mein tip:

zähne zusammenbeissen und nur das nötigste tun. auf alles scheissen, was einen belastet und sich auf das rückbesinnen was einem wichtig ist. das hobby zum beruf machen (bei mir war/isses musik), nen ausgleichspunkt suchen, der einen erfüllt. so müssten die letzten jahre recht leicht zu meistern sein, wenn die schule dann mal vorbei ist, dann schwebst du von alleine auf wolke sieben. da stürzen so schnell so viele schöne neue dinge auf dich ein, dass es sich schnell so anfühlt als wäre es schon immer so gewesen.

alles gute !
 
 
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amelie
Alt 27.04.2005, 13:17   #9
Standard

danke für den tipp

es ist eben so das ich schon erlebt habe wie es ist mal nicht nur in der schule zu sitzen(ich war 6monate mit einem zirkus auf tournee)es war so genial mit menschen die die gleichen interessen haben..etwas zusammen erreichen
und nun sitze ich in der schule mit leuten,die ich nicht mag und die mich nicht verstehen.die lehrer erzählen ihre matheformeln die mich nicht interessieren und ich sie sowieso später nicht mehr brauche.
da muss man bzw frau ja mies gelaunt sein
aber das ich mich von den menschen die eigentlich meine freunde sind so ausgrenze ist mir manchmal ein rätsel.
ich habe einfach immer öfters das gefühl das sie mich nicht verstehen
 
 
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Ripper08
Alt 27.04.2005, 18:11   #10
Standard

Jede Frau hat in der Regel ihre Tage
Geil man, Satz der Woche, den merk' ich mir


Früher hat mich die Schule nurnoch angekotzt, aber das hat sich ein wenig verändert, seid ich auf dem Wirtschaftsgymnasium bin. Die Lehrer sind (zumindest einige) nicht mehr ganz so verblödet wie früher wo es noch hieß: Hausaufgaben vorzeigen, beim Eintreten des Lehrers alle aufstehen und begrüßen oder Hefte einsammeln oder Gedichte auswendig lernen oder dergleichen. Jetzt kann ich zumindest so lernen wie es mir passt und das mache ich auch, ich lerne nämlich genau am Abend vor jeder Arbeit und das reicht in der Regel für eine 2. Was mich aber völlig auffrisst ist Spanisch. Diese behinderte zweite Fremdsprache, die ich zwangsweise wählen musste und in der ich jetzt auf ner 4 stehe !

Nicht, dass es ne beschissene Sprache wäre oder so aber Vokabeln lernen ist die Hölle für mich. Ich meine damit ne richtige Qual, wie kann man nur vor nem Buch sitzen und sich ein beschissenes Wort nach dem anderen reinprügeln ? Das is wirklich nix für mich...



Naja, aber ansonsten vermittelt das Gymnasium halt schon ne recht umfassende ''Allgemeinbildung'' wie ich finde, zumindest wenn man ein Mindestinteresse mitbringt kann man schon einiges behalten und so ganz unnütz ist es auch nicht. Gerade in BWL bin ich voll dabei weil ich merke, dass mir das im Leben total was bringt, wenn ich mich mit Buchführung, Marketing, Gesetzen und so weiter auskenne




Zu deiner Depristimmung... ich glaube das kommt wirklich von der Pubertät oder eher noch von dem Alltag. Ich bin schon total Alltagsmüde und mich kotzt alles an, denn wenn ich heim komme bin ich total kaputt und ich will wirklich abspannen aber am nächsten Tag gehts dann gleich wieder in der Schule ab und ich muss auchnoch alle 2-3 Tage wiedermal für ne Arbeit lernen =\

Es ist schon sehr frustrierend jeden Tag ''denselben'' Scheiß zu machen und jeden Tag in die Schule zu trotten mir dem flauen Gefühl im Magen, dass man damit nur seine Lebenszeit verschwändet und viel lieber etwas erleben und machen würde, was man sich schon vorgenommen hat aber die Schule zapft einem die ganze Energie ab und man hat keine Lust irgendwas zu machen, hockt zu Hause rum und versucht einfach irgendwie die Zeit totzuschlagen. Man lebt sozusagen von Wochenende zu Wochenende und von Ferien zu Ferien wobei man zwischendrin scheinbar nur Stress und blödsinniges Unterrichtsmaterial an den Kopf bekommt und das einem die ''Energie aussaugt''...

Jaja, tolles Gefühl aber was willst machen, ich habs in etwas mehr als 2 Jahren hinter mir und dann werd ich mal sehen was mit meinem ABI geht und was ich damit anfangen kann... studieren will ich dabei weniger (höchstens BWL oder etwas, das mir wirklich supergut liegt), denn DAS kostet mich dann wohl wirklich Schweiss und Nerven wobei ich doch viel lieber irgendwas kreatives machen würde. Irgendwas ganz allein für mich, z.B. Bücher schreiben oder zusammen mit Freunden ne erfolgreiche Band gründen oder irgendwas anderes, das ICH will und das mir Spaß macht, irgendwas wo ich morgens aufstehe und mich schon freue weiter an meinem Werk basteln zu können, um dann letztendlich, wenn ich denke es sei fertig,zu sehen wie ich es veröffentliche und wie andere Menschen das kaufen, lesen und es ihnen gefällt oder irgendwas in diese richtung. Aber unter einem netten und kompetenten Arbeitgeber würd ich auch gern arbeiten, wenn mich der Beruf fordert und wenn er spaß macht (was nicht heißt, dass er nicht auch mal ein bisschen stressiger sein darf). Ich würd z.B. auch was in der Personalwirtschaft machen, wo ich mit Leuten Umgang habe oder ich würd auch gern in nem Betriebsrat von z.B. Porsche mithelfen oder auch irgendwas designen oder, oder, oder...

Wobei mir wohl ein Beruf am meißten gefallen würde wo ich zunächst ganz allein für mich, oder in einer kleinen Gruppe kreativ und mit Engagemant etwas ausarbeite und es dann vor einer großen Öffentlichkeit präsentiere oder gar etwas, wo ich vor viele Menschen trete und dann eine Rede halte wobei ich versuche sie für meine Sache zu gewinnen etc.

Das würde am meißten zu mir passen, denn ich bin (als Einzelkind und auch sonst) schon immer recht eigenbrötlerisch gewesen aber gleichzeitig bin ich keiner, der viele Menschen um sich rum unangenehm findet oder so. Warscheinlich weil ich denke, dass wir selbst in unserem Innersten immer allein sind, selbst wenn wir das gleiche Bett teilen. Das clou ist dabei, dass wir eben alle gemeinsam allein sind

Für diesen Sommer hab ich mir ein erstes größeres, kreatives Ziel gesetzt und das wäre ein Buch zu schreiben. Ist leichter gesagt als getan aber wäre doch gelacht, wenn ich nicht fähig wäre etwas zu schreiben, das andere Menschen fesseln und zum Nachdenken bewegen kann


Das sind meine Ziele und ich weiß, dass ich dafür mein ABI brauche (zumindest als Absicherung) und ich meine: was sind schon noch diese verfluchten 2 Jahre ? Ich komme mir vor, als ob ich erst vor 4 Wochen an dieses Gymansium gekommen wäre und nun ist schon ein Dreivierteljahr vorbei und ich habs nichtmal gemerkt, und wenn ich in 2 Jahren zurückschaue wirds mir immernoch so gehen. Was sind denn schon 2 'geopferte' Jahre wenn ich daran denke, wie weit mich das letztendlich im Leben voranbringt ?!?

Nach der Realschule wollte ich doch tatsächlich nen stinknormalen Ausbildungsberuf machen (Nichts gegen die Leute, die das machen, für sie ist es vielleicht die richtige Entscheidung) und hab mich dann letztendlich überwunden und am letzten (!) Anmeldungstag bin ich doch noch beim Wirtschaftsgymansium auf der Matte gestanden und hab mich dort angemeldet.
Jetzt weiß ich, dass es das Richtige für mich war, ich denke ich würde sterben wenn ich mit irgendwelchen geistigen Kindern in ner Klasse sitzen müsste um am nächsten Tag dann in ne Werkstatt zu gehen um dann abends total fertig und ölverschmiert heimzukommen. Nee, das ist echt nix für mich und daran ändert auch das Geld nichts, ich bin froh, dass ich nicht da gelandet bin um die nächsten 50 Jahre irgendeinen Beruf zu machen, den ich eigentlich hasse und total scheiße finde...

Und DAFÜR gehe ich aufs Gymnasium, nicht weil ich denke ich könnte sonderlich viel von dem Dortigen Schulstoff gebrauchen sondern weil es einfach ein notwendiges 'Übel' ist um an mein ABI zu kommen. Und so übel ist es mit Ausnahme von Spanisch nun auch nicht, ich hasse die Schule nicht, ich gehe helt eher mit Gleichgültigkeit da ran. Ich geh nicht besonders demotiviert mit hängenden Schultern ins Klassenzimmer aber ich komme auch nicht mit strakhenden Augen hereingelaufen es ist halt nötig und es ist nunmal manchmal mehr und manchmal weniger nützlich, manchmal langweiliger und manchmal interessanter Stoff, thats Life

MfG, Ripper
 
 
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