Zitat von ripper [...]damit die 21 nicht mit dem Totschlagargument "Seele hat nix mit Materie zu tun und feddich" hinweggefegt wird, das is ja langweilig.

Ok, du hast es so gewollt... stellen wir mal eine neue Theorie auf und verknüpfen darin die Physik der Relativitätstheorie und der String-Theorie mit Bewusstsein...
Laut Relativitätstheorie kann sich nichts schneller als das Licht bewegen. Experimente, in denen Überlichtgeschwindigkeit nachgewiesen wurde, beruhen auf Partikeln (oder Wellen), die zwischen Existenz und Nicht-Existenz fluktutieren. Mit anderen Worten: Alles, was eine für unsere Wahrnehmung konstante materielle Existenz hat, bewegt sich unterhalb von 300000km/s.
Laut String-Theorie besteht erstmal alles aus Strings, die sich je nach Schwingungsfrequenz und -muster als bestimmtes wahrnehmbares "Ereignis" manifestieren. Das Ereignis kann Teil einer Funkwelle sein, oder auch ein Elektron.
Was wäre nun, wenn man annimmt, dass Gedanken (=Bewusstsein) sich oberhalb der Lichtgeschwindigkeit oder mit unendlicher Geschwindigkeit bewegen, und sich nur zwecks Stringbildung verlangsamen? Man könnte auch sagen, sie verdichten sich zu Strings. Ein String kann nicht unbeweglich sein, daher entsteht erst etwas Materielles, wenn ein zielgerichteter Gedanke dahintersteht, der die Absicht hat, etwas bestimmtes zu sein. Gleichzeitig stehen die Strings und deren Gedanken aber in Kontakt mit den nicht manifestierten Gedanken (die ich jetzt Bewusstseinseinheiten nennen will).
Wenn nun diese Materie ihre Existenz beendet, beschleunigt sich die hinter dem String wirkende (und den String erzeugende) Bewusstseinseinheit, und entfernt sich aus dem von uns wahrnehmbaren Universum in Bereiche, die wir "höhere Existenz" nennen würden.
Weiterhin unterstelle ich, dass der Körper eine Art eigenes Körperbewusstsein hat, was im engen Kontakt zu unserer restlichen Seele steht. Nun stellt sich die berechtigte Frage, ob das, was wir als unser Ich-Bewusstsein kennen, sich genauso wie das Körperbewusstsein materiell manifestiert haben muss, um zu wirken und uns unsere Gefühle und Ratio zu schaffen.
Und da glaube ich, dass unser Körperbewusstsein, was sich nach dem Tod einfach materiell wandelt in Asche/Staub/Erde/etc - also nicht in andere "Dimensionen" entschwindet -, bloß so eine Art Übersetzer für unsere Seele ist. Ich behaupte, dass unser Ich-Bewusstsein (und der große Rest unserer Seele) ausserhalb materieller Existenz bleibt und nur durch den ständigen und direkten Draht zu unserem Körperbewusstsein an der materiellen Existenz teilnimmt, wie ein interaktiver Zuschauer an einem Schauspiel, das er auf Knopfdruck in jede beliebige Richtung ändern kann.
Nach meiner Theorie hätte also das Ego kein materielles Äquivalent, daher würde aus dem Tod auch kein Gewichtsverlust resultieren. Ich bin mir allerdings darüber im Klaren, dass man einfach der Meinung sein kann, dass das Ego Materie haben müsste um in dieser Welt zu wirken, und von daher am Ende 21 Gramm fehlen könnten

. Vielleicht hat ja jemand Lust meine Theorie zu verfeinern

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