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Was denkt ihr über Gott und den christlichen Glauben?

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Janshi
Alt 19.06.2006, 18:12   #51
Standard

Zitat von reyals
1. eigentlich nicht. aber uneigentlich?
Ich kann nur für mich sprechen und ich muss sagen, es fällt mir schwer. Vlt. mag das daran liegen das wir Menschen so begrenz sind.

2. Leben ist das, was wir momentan alle "durchmachen"
Wärst du einverstanden wenn ich Leben als "Existenz" definieren würde?

3. Hast du dir meine Frage schon einmal selbst gestellt? Kannst du dich an irgendeines deiner vorigen Leben erinnern? Alles, an was ich mich erinnern kann ist, dass da nichts war.
Ein 40 jähriger Mensch der an Gedächtnisschwund leidet, sprich der seine ganzen 40 gelebten Jahre vergessen hat, mag sich zwar an sein vorheriges Leben nicht mehr erinnern, aber er hat sie dennoch gelebt.



Jetzt frag mich bitte nicht, wie ich nichts definiere.
Was aber durchaus eine berechtigte Frage wäre

4. tot ist so das gleiche, wie vor der Geburt. Da ist nichts. Darum hab ich auch keine Angst vorm Tod oder hat sich jemand vor der Geburt gefürchtet? Aus dem Nichts ins Leben?
Energie kann nicht verschwinden, der Tod ist einfach nur der Übergang zu einer anderen Existenzform.

Janshi
 
 
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reyals
Alt 19.06.2006, 18:41   #52
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Ich bin in meinem nächsten leben ein Pantoffeltierchen und meine Lieblingsbeschäftigung wird sein, mich munter durch mich selbst zu teilen...
 
 
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Janshi
Alt 19.06.2006, 18:47   #53
Standard

Zitat von reyals
Ich bin in meinem nächsten leben ein Pantoffeltierchen und meine Lieblingsbeschäftigung wird sein, mich munter durch mich selbst zu teilen...
Ein schöner Wunsch , vlt. wird er ja wahr

Janshi
 
 
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reyals
Alt 19.06.2006, 18:57   #54
Standard

öhö...10zeichen
 
 
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frgsevn
Alt 19.06.2006, 20:40   #55
Standard

tolles Thema...Kirche ist nicht mein Ding, sie stört mich aber auch nicht...
Zum Tod, die Menschen, die ich bearbeitet habe, sehen meistens nicht mehr sehr lebensfähig aus, wenn ich mit ihnen fertig bin...
Ob es Dinge wie Seele gibt, kann ich nicht und möchte ich nicht beurteilen...
...mir ist bezüglich der 21 gramm nie etwas aufgefallen...
 
 
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Sivar
Alt 20.06.2006, 15:29   #56
Standard

Zitat von frgsevn
...mir ist bezüglich der 21 gramm nie etwas aufgefallen...
Vielleicht liegt es daran, dass du deine Patienten selten lebend zu Gesicht bekommst . Aber ein Gewichtsunterschied würde sowieso wenig Sinn machen, wenn man davon ausgeht, dass die Seele in einer nicht-materiellen Welt zuhause ist.

btw... Das Bild in deiner Signatur ist geil!
 
 
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frgsevn
Alt 20.06.2006, 15:37   #57
Standard

Danke...!!
 
 
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Nim
Alt 20.06.2006, 23:21   #58
Standard

ich denke, dass allein der begriff "gott" die menschen zusammenführt. somit währe allerdings der glaube an einen begriff gewährleistet und nicht an eine "sache" oder person. ich stell niemanden seinen glauben in frage, aber manchmal finde ich es schon ein wenig übertrieben wie mit "gott" gehandelt wird, seis in filmen oder sonst wo.
der christliche glauben ist auch nicht so prickelnd ... eigentlich jede religion. es gibt keine "wahre religion" sondern nur den "wahren glauben". ich persönlich bin eher zufallsgläubig, von daher kann ich den chr. glauben schlecht beurteilen und bevor ich hier jemandem auf den schlipps trete, lass ich das auch ma lieber ...
 
 
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Janshi
Alt 21.06.2006, 00:09   #59
Standard

Zitat von Nim
ich denke, dass allein der begriff "gott" die menschen zusammenführt. somit währe allerdings der glaube an einen begriff gewährleistet und nicht an eine "sache" oder person.
Wenn du einen x-beliebigen Christen fragst, was er unter "Gott" versteht, dann wird er dir sicher nicht Antworten "bloß ein Begriff".

es gibt keine "wahre religion" sondern nur den "wahren glauben".
Wo ist der Unterschied zwischen "Religion" und "Glaube"?
"Wahrheit" existiert sowieso nicht, das Maß aller Dinge ist Relativität.



gruß Janshi
 
 
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MiKe
Alt 21.06.2006, 00:13   #60
Standard

"Wahrheit" existiert sowieso nicht, das Maß aller Dinge ist Relativität.
und woher weißt du das bitte? nur weil niemand etwas kennt, heißt das nicht, dass es das nicht gibt!
 
 
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Janshi
Alt 21.06.2006, 00:19   #61
Standard

Zitat von MiKe
und woher weißt du das bitte?
Es ist meine Überzeugung nach längerem Beschäftigen mit der menschlichen Geschichte und den Weltreligionen, aber vlt. liegt es ja auch daran weil ich studientechnisch mit Einsteins Relativitätstheorie etwas zu tun habe

nur weil niemand etwas kennt, heißt das nicht, dass es das nicht gibt!
1.) "Wahrheit" ist subjektiv.

2.) Es ist unvernünftig und unlogisch zu behaupten dass "etwas" existiert, ohne es verifizieren zu können.

Janshi

Geändert von Janshi (21.06.2006 um 00:28 Uhr).
 
 
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MiKe
Alt 21.06.2006, 00:52   #62
Standard

1.) "Wahrheit" ist subjektiv.
wie kann dann jemand die wahrheit sagen? wenn ich sage "ich bin schüler eines gymnasiums", wo ist das dann subjektiv?

2.) Es ist unvernünftig und unlogisch zu behaupten dass "etwas" existiert, ohne es verifizieren zu können.
ich habe nicht gesagt, dass es etwas gibt, sondern dass es nicht zwingend ausgeschlossen werden muss.

statt uns vorzupredigen, dass wir uns nicht auf etwas festlegen dürfen, könntest du deine eigenen thesen doch mal überdenken. vielleicht sind die auch nicht so ganz richtig?
 
 
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Janshi
Alt 21.06.2006, 01:40   #63
Standard

Zitat von MiKe
wie kann dann jemand die wahrheit sagen?
Es geht darum, was eine bestimmte Person für sich als Wahrheit hält, darum, worüber sie Gewissheit besitzt. Diese "Gewissheit" ist für mich nicht zu 100% gegeben.


wenn ich sage "ich bin schüler eines gymnasiums", wo ist das dann subjektiv?
Subjetiv wäre diese Aussage insofern, da nur du "Gewissheit" darüber haben kannst, dass du ein Gymnasiast bist. Bist du wirklich einer bzw. kannst du zu 100% ausschließen dass dir nur vorgegaukelt wird einer zu sein?




ich habe nicht gesagt, dass es etwas gibt, sondern dass es nicht zwingend ausgeschlossen werden muss.
Ich schließe auch nicht die mögliche Existenz eines christlichen Gottes aus, ich schließe nur "Wahrheitsbegriffe" wie "Gut", "Das Gute existiert" etc. aus, vlt. hätte ich das in meinen vorherigen Posts präzisieren sollen.




statt uns vorzupredigen, dass wir uns nicht auf etwas festlegen dürfen, könntest du deine eigenen thesen doch mal überdenken. vielleicht sind die auch nicht so ganz richtig?
Ich habe auch nicht behauptet dass sie richtig sind, im Gegensatz jedoch zu Religionen räume ich beide Möglichkeiten ein, die Religion jedoch nicht, das ist der prekäre Unterschied.
Da du es bereits erwähnt hast: Man darf sich tatsächtlich nicht stur auf etwas festlegen, das fördert nicht gerade den Fortschritt.

Janshi
 
 
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Ripper08
Alt 21.06.2006, 12:00   #64
Pfeil

ein Gewichtsunterschied würde sowieso wenig Sinn machen, wenn man davon ausgeht, dass die Seele in einer nicht-materiellen Welt zuhause ist.
Das mit den 21 Gramm ist sehr interessant und hat mich vor n paar Jährchen auch beschäftigt, worauf ich mir dann u.A. folgende Antwort geben konnte: Wenn man davon ausgehen würde, dass Materie nichts anderes ist als komprimierte Gedanken, dann könnte man tatsächlich annehmen, dass so ein Gewichtsverlust mit dem 'Verlust' der Seele einhergeht. 'Normale' Gedanken wie sie jeder von uns tagtäglich hat sind somit wohl eher nicht meßbar. Wenn es aber um ein so gigantisches 'Gedankenkonstrukt' wie eine Menschliche Seele, in der das ganze Leben -wenn nicht noch viel mehr- abgespeichert ist, geht, könnte man im Vorher-Nacher-Vergleich vielleicht tatsächlich den grandiosen Gewichtsverlust von 21 Gramm erwiegen.

Vielleicht haben wir nebenbei daher auch unsere altbackene Vorstellung, dass wir nach dem Tod in den Himmel auffahren: Wenn die Seele nicht mehr an den Körper gebunden ist, ist sie durch die vermeindlich geringe Dichte wohl leichter als Luft (sonst würde das Gewicht ja weiterhin nach unten auf die Waage drücken) und somit wird sie wohl zwangsweise aufsteigen müssen, es sei denn sie ist sogar schwerelos und man wandert dann damit nahtodeserfahrungsmäßig umher und kann mit ihr hier und da alles erkunden.


Das ist übrigens nicht unbedingt meine Überzeugung sondern nur ne kleine Überlegung, damit die 21 nicht mit dem Totschlagargument "Seele hat nix mit Materie zu tun und feddich" hinweggefegt wird, das is ja langweilig.
 
 
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Sivar
Alt 21.06.2006, 12:54   #65
Standard

Zitat von ripper
[...]damit die 21 nicht mit dem Totschlagargument "Seele hat nix mit Materie zu tun und feddich" hinweggefegt wird, das is ja langweilig.
Ok, du hast es so gewollt... stellen wir mal eine neue Theorie auf und verknüpfen darin die Physik der Relativitätstheorie und der String-Theorie mit Bewusstsein...

Laut Relativitätstheorie kann sich nichts schneller als das Licht bewegen. Experimente, in denen Überlichtgeschwindigkeit nachgewiesen wurde, beruhen auf Partikeln (oder Wellen), die zwischen Existenz und Nicht-Existenz fluktutieren. Mit anderen Worten: Alles, was eine für unsere Wahrnehmung konstante materielle Existenz hat, bewegt sich unterhalb von 300000km/s.
Laut String-Theorie besteht erstmal alles aus Strings, die sich je nach Schwingungsfrequenz und -muster als bestimmtes wahrnehmbares "Ereignis" manifestieren. Das Ereignis kann Teil einer Funkwelle sein, oder auch ein Elektron.

Was wäre nun, wenn man annimmt, dass Gedanken (=Bewusstsein) sich oberhalb der Lichtgeschwindigkeit oder mit unendlicher Geschwindigkeit bewegen, und sich nur zwecks Stringbildung verlangsamen? Man könnte auch sagen, sie verdichten sich zu Strings. Ein String kann nicht unbeweglich sein, daher entsteht erst etwas Materielles, wenn ein zielgerichteter Gedanke dahintersteht, der die Absicht hat, etwas bestimmtes zu sein. Gleichzeitig stehen die Strings und deren Gedanken aber in Kontakt mit den nicht manifestierten Gedanken (die ich jetzt Bewusstseinseinheiten nennen will).
Wenn nun diese Materie ihre Existenz beendet, beschleunigt sich die hinter dem String wirkende (und den String erzeugende) Bewusstseinseinheit, und entfernt sich aus dem von uns wahrnehmbaren Universum in Bereiche, die wir "höhere Existenz" nennen würden.

Weiterhin unterstelle ich, dass der Körper eine Art eigenes Körperbewusstsein hat, was im engen Kontakt zu unserer restlichen Seele steht. Nun stellt sich die berechtigte Frage, ob das, was wir als unser Ich-Bewusstsein kennen, sich genauso wie das Körperbewusstsein materiell manifestiert haben muss, um zu wirken und uns unsere Gefühle und Ratio zu schaffen.
Und da glaube ich, dass unser Körperbewusstsein, was sich nach dem Tod einfach materiell wandelt in Asche/Staub/Erde/etc - also nicht in andere "Dimensionen" entschwindet -, bloß so eine Art Übersetzer für unsere Seele ist. Ich behaupte, dass unser Ich-Bewusstsein (und der große Rest unserer Seele) ausserhalb materieller Existenz bleibt und nur durch den ständigen und direkten Draht zu unserem Körperbewusstsein an der materiellen Existenz teilnimmt, wie ein interaktiver Zuschauer an einem Schauspiel, das er auf Knopfdruck in jede beliebige Richtung ändern kann.

Nach meiner Theorie hätte also das Ego kein materielles Äquivalent, daher würde aus dem Tod auch kein Gewichtsverlust resultieren. Ich bin mir allerdings darüber im Klaren, dass man einfach der Meinung sein kann, dass das Ego Materie haben müsste um in dieser Welt zu wirken, und von daher am Ende 21 Gramm fehlen könnten . Vielleicht hat ja jemand Lust meine Theorie zu verfeinern .
 
 
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Ripper08
Alt 21.06.2006, 13:56   #66
Standard

Das ist alles so kompliziert schön, passt richtig zu dir.
Das kranke Zeug zwischen dem ersten und letzten Buchstaben deines Textes habe ich mehr oder minder verstanden, aber nicht ganz was mir das nun sagen soll.

Der Sterbende verliert also 21 Gramm -wobei wir einfach mal annehmen, dass das nicht nur eine materialisierte Wunschvorstellung der Messenden ist oder nur eine plumbe Lüge- und du bestreitest mit deiner ominösen Theorie, dass der Gewichtsverlust von einer Seele herrührt, die den Körper verlässt, verteidigst aber im nächsten Atemzug die Existenz selbiger, die da im Nirvana schwirrt und im Diesseits nur ein diffuses Körperbewusstsein (vergleichbar mit dem Bios auf dem Mainboard und den Programmen auf der Festplatte?) besitzt, welches sie dann beim Tod abkoppelt und was dann eben in einem Häufchen Asche, Dreck und Kompost verbleibt, weil die essentiellen 'Daten' schon längst -dein ganzes Leben über- in einem kontinuierlichen Fluss über eine Art Nabelschnur zu deinem 'höheren Ich' geleitet wurden?

Sorry wenn ich unterbreche aber so ne Scheiße würden nichtmal die Katholiken fressen, wenns ihnen der Papst höchstpersönlich ins Ohr flüstern würde. ^^
Und du hast trotzdem nicht klar gemacht, wo die 21 Gramm jetzt hin sind, sondern nur behauptet, dass sie nix mit der Seele zu tun haben, was mich von der Vorgehensweise stark an deutsche Beamte bei der Problemlösung konkreter Fälle erinnert.



Du solltest dir darüberhinaus im Klaren sein, dass du mit so einem Beitrag absolut jeden Diskussionsfluss zum erliegen bringen kannst, speziell wenn du andere so freundlich ermunterst mit: "Vielleicht hat ja jemand Lust meine Theorie zu verfeinern ."
Das heißt ja im Umkehrschluss, dass jeder, der dein Thema im nächsten Post nicht aufgreift, dir virtuell einen ins Gesicht tritt, weil er deiner 'freundlichen Einladung' nicht Folge leistet, sondern sein ganz eigenes Ding anfängt und dich nebenbei komplett ignoriert. Hättest du mich jetzt damit nicht ganz direkt angesprochen, dann hätte ich nicht drauf geantwortet und deine letzte Chance wäre irgendein verkappter Forennerd, der sich Jahre später hier anmeldet und beim Benutzen der Suchfunktion nicht aufs Datum schaut, wofür er dann gleich von den Altehrwürdigen kassiert.

Man, man, man Sivar. Echt jetzt, reiß dich zusammen, du weißt doch wies im Forum läuft!

Geändert von Ripper08 (21.06.2006 um 14:08 Uhr).
 
 
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reyals
Alt 21.06.2006, 14:35   #67
Standard

och ja...wo sollen die 21 gramm jetzt hin sein? Coole Frage...
Zu dem ganzen Kram mit der Wahrheit etcetera kann ich nur sagen, niemand hat bewiesen, dass e Gott gibt und niemand hat das Gegnteil bewiesen.
Was mir mein Pastor erklärt hat und was ich absolut lachhaft fand war, sein Ratschlag, was ich machen soll, wenn mir jemand sagt, dass er nicht an Gott glaubt, weil man ihn nicht sehen kann und das ich darauf antworten soll, dass wir auch die Luft nicht sehen können und wissen, dass es sie gibt, weil sie aus zwei chemischen Elementen besteht, die man nachweisen kann. Wo bleibt also der Beweis, das es Gott gibt? Ist die Erde nur ein Staubkorn auf der Fensterbank von Gott? Oder einfach ein Sandkorn am Strand? Oder einfach nur die Erde und Gott sitzt in den Wolken am Spinnrad und webt die Zukunft? Und seine Engel zerschneiden die gewebten Schicksalspullis, damit frgsevn wieder was zu tun hat? Ich glaube, Gott (falls es ihn gibt) ist ein vielbeschäftigtes etwas
...Umweltkatastrophen verhindern, kinder machen lassen, Menschen sterben lassen, Unfälle bauen lassen, Wetter machen, etcetera, pp, bla,bla...interessiert euch sowieso nicht, glaub ich aber wie groß soll dieses Gott denn bitte sein, das es das alles unter einen Hut kriegt oder macht Gott ganz andere Sachen? Tee trinken zum Beispiel? Oder besteht Gott einfach nur aus einer Sache, die sich Glauben nennt und daraus selbst entstanden ist, als der "Mensch" gerade aufrecht gehen konnte und gewisser NeanderThaler etwas brauchte, indem er seine Shizophrenie ausbauen konnte? Okay, das war fies, für diejenigen die an Gott glauben. Egal...
Jedenfalls, wird da gebetet und gesungen und alles nur auf Gott bezogen. Existiert der wirklich nur in unserer Vorstellung und wir sind alle shizophren oder gibt es da wirklich was und wir, die nicht daran glauben, aben einfach nicht die Gabe gewisses Etwas wahrzunehmen, ernstzunehmen? Möglich wär's... Also entweder sind Leute, die dran glauben echt coole Personen oder einfach nur bescheuert.
Ich bin's auch, ich hab den anzen Kram hier geschrieben...
 
 
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prof.Farnsworth
Alt 21.06.2006, 23:43   #68
Daumen runter

Naja, was erwartest du von nem Padre auch anderes? Der wird schließlich dafür bezahlt und außerdem würde er sich bestimmt nicht die ganze Mühe mit Theologie-Studium und (wenn er katholisch ist) Zölibat und so machen, wenn er sich seiner Sache nicht ziemlich sicher wäre, oder?

Mir persönlich is dann doch die Gaia-Version lieber, so mit Mutter Erde und das regelt sich alles irgendwie von selbst

Die ganzen Götter, angefangen bei Baal/Marduk von den Babyloniern, der dann in der Bibel zum Teufel wird, weil die Juden und später die Christen ja den einzig wahren Gott haben , sind oder waren imho nur eine Form die Menschen zu unterdrücken und zu Sachen zu bewegen, die jedem mit gesunden Menschenverstand Risse in den Kopf machen (Zölibat , Hexenverbrennungen, jede Menge "heilige" Kriege, Djihad, George W. Bush , die Liste lässt sich endlos fortsetzen).

btw, kennste Texas von Helge Schneider? Da lebt Gott in nem Wohnwagen und ist einfach nur'n alter Sack, der abends das Licht ausmacht, find ich cool.
 
 
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reyals
Alt 22.06.2006, 15:33   #69
Standard

Ich habe heute mit meinen Freundinnen über den Tod sinniert, hier eine Frage, die man mir nicht beantworten konnte:
...das ist doch sowieso alles Theorie...
Praxis wäre nicht schlecht.
Also: Gibt es ein Leben nach dem Tod?
Vielleicht? Gibt es ein Leben vor dem Tod? Ja.
Wenn es ein Leben nach dem Tod und vor dem Tod gibt, was ist dann tot?
 
 
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Ford Prefect
Alt 22.06.2006, 19:01   #70
Standard

Könnte man furztrocken definieren: Tot ist der Zustand, den der Körper eines Lebewesens in der (einer?) Realität annimmt, sobald er nicht mehr lebensfähig ist. Oder auch: Tot ist die Abwesenheit der Seele in der (einer?) Realität.
Ich habe bewusst vor die Realität ein "einer" geknallt, weil sollte es ein Leben nach dem Tod geben, dann müsste dies ja in einer anderen Realität stattfinden. Manche würden sagen, in einer anderen Dimension, aber ich finde, dass dieser Begriff hier nicht passt.
 
 
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frgsevn
Alt 22.06.2006, 19:57   #71
Standard

Vielleicht ist der Tod der Übergang in eine andere Existenzform. Allerdings würden wir ja nicht wissen, dass wir davor ein anderes Leben hatten und so würde ich sagen, nach dem Tod ist alles vorbei.
 
 
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Dreamer
Alt 25.06.2006, 13:43   #72
Standard

@Kittcat4you: im prinzip richtig, was du gesagt hast, aber das Problem dabei ist: Nicht alle denken später darüber nach und suchen ihren eigenen persönlichen Glauben. Viele wurden als kind von der kirche/eltern so sehr beeinflusst, dass sie entweder später mit Jesus=Supoerstar t-shirts rumrennen (siehe bei reyals) oder eben in den meisten fällen alles radikal ablehnen was mit der kirche zu tun hat und es als großen schwindel ansehen (was es teilweise ja auch ist...). Warum begehen alle den fehler, Gott und glaubensform unweigerlich zu verbinden? Die Kirche mag vielleicht nichts weiter als ein großes aufgebautes Gebilde aus Macht, Missbrauch und Anmaßung zu sein, doch das ist die menschlihce Form.
Gott ist unabhängig von all den menschlichen streitfragen etwas völlig anderes. Vergesst das nicht. Und lasst euch von keinem scheiß erzählen, der meint, gotteswillen zu kennen und darüber urteilen zu können, was gut ist und was nicht.
Das könnt nur ihr selbst.
 
 
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Dreamer
Alt 25.06.2006, 14:07   #73
Standard

Zum Thema Tod: Wenn wir unter Realität das verstehen, was wir unmittelbar mit dem verstand "begreifen" können und als das definieren, was im moment "Wirklichkeit" ist, so gibt es tatsächlich nur eine realität und zwar die in unserem erklärenden leben. Aber es gibt jenseits von realität "Welten" (oder eine Welt) die keine aufgesetzte bedeutung breauchen, sondern die einfach sind, die man nicht "begreifen" kann, sondern einfach versteht... Es ist wie, wenn man morgens aufwacht und noch im halbschlaf ist, und man fühlt noch genau was man geträumt hat, aber wenn mans versucht zu erfassen und zu überdenken, dann ist es verschwunden.
Ich hoff, das irgendjemand ungefähr verstanden hat, was ich mein...
Also gibt es nach dem Tod kein "Leben" mehr, in dem Sinne, aber vielleicht das, was das "sein" ausmacht...
Übrigens: Ich hab die ganzen wörter mal in " gesetzt weil ich sie im übertragenen sinn meine...
 
 
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frgsevn
Alt 26.06.2006, 10:56   #74
Standard

achja...
 
 
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Janshi
Alt 26.06.2006, 13:31   #75
Standard

Zitat von Dreamer
Zum Thema Tod: Wenn wir unter Realität das verstehen, was wir unmittelbar mit dem verstand "begreifen" können und als das definieren, was im moment "Wirklichkeit" ist, so gibt es tatsächlich nur eine realität und zwar die in unserem erklärenden leben. Aber es gibt jenseits von realität "Welten" (oder eine Welt) die keine aufgesetzte bedeutung breauchen, sondern die einfach sind, die man nicht "begreifen" kann, sondern einfach versteht...
Woher nimmst du diese Annahme?
Ich mein, natürlich du könntest Recht haben, aber wieso sollte sich diese "Welt" nicht mit der Realität (die in unserem erklärenden Leben) decken?

Desweiteren wie kann man etwas verstehen ohne es zu begreifen?

Janshi
 
 
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