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Definition von Zeit

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ByteGhost
Alt 19.01.2001, 10:34   #1
Beitrag Definition von Zeit

Was ist Zeit eigentlich?

Ich finde:

Zeit vergeht nur, wenn Dinge geschehen, d.h., wenn nix passiert, dann vergeht auch keine Zeit. Es darf aber wirklich nix passieren, d.h. auch Körperfunktionen stehen still, und es findet kein radioaktiver Zerfall statt, die Planeten bewegen sich ned u.s.w.
Wenn das passiert, dann merkt man es ned, da unse Gehirn nur dan arbeitet, wenn etwas geshieht, Uhren bewegen sich auch nur, wenn das Pendel schwingt, bzw: wenn der Microchip rechnet oder der Strom fließt. Wenn nix passiert, vergeht also keine Zeit.

Darauss folgt nun: Zeit ist nur der Ablauf der Dinge, eine künstliche Orientierungshilfe, die eigentlich ned existiert.

Bitte um Verbeserungs bzw. Gegenvorschläge, es geht mir darum, die Wahrheit herauszufinden. Sie liegt doch irgentwo da drausen ???... *g*

<--hat heute seinen Philotag *g*

Greetz
ByteGhost

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Homo homini lupus..."Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf"
 
 
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puck
Alt 19.01.2001, 11:33   #2
Beitrag

Dazu fällt mir noch ne interessante Frage ein, die deiner Zeit-Idee glaub ich relativ nahe kommt:

"Wenn im Wald ein Baum umfällt, und niemand ist da um es zu sehn oder zu hören, ist er dann wirklich umgefallen ?"

Die Frage ist also, ob Sachen auch geschehen wenn niemand da ist, der davon erzählen kann, oder der sich später daran erinnern kann.

Da wird so mancher jetzt auf die Schnelle sagen "Ja natürlich passiert das alles", aber denkt mal genau drüber nach...

Bei der Zeit is das im Prinzip genauso, wenn NICHTS passiert in nem Augenblick, woher sollen wir dann wissen ob die Zeit weiterläuft, es kann ja niemand kontrollieren, weil ja NICHTS passiert...

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GoahGoah hört keine Goa-Musik.

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Jason Evil
Alt 20.01.2001, 21:32   #3
Beitrag

&lt;verwirrt ist&gt;

also Goah ich hab da schonmal drüber nachgedacht. Der Baum fällt um, auch wenn es keiner sieht oder hört. Später kann ja mal einer vorbeikommen und sieht den liegenden Baum. Ergo: Er IST umgefallen...

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Morris
Alt 21.01.2001, 20:13   #4
Ausrufezeichen

wenn aber keiner den baum fallen hört, hat er vielleicht auch gar keinen krach gemacht. dass er umgefallen ist, ist klar denke ich.
hat das nich mal die gute lisa simpson gesagt oder so, das mit dem baum.

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puck

Wenn da jemand kommt und den Baum liegen sieht, dann gibt es in gewisser Weise schon nen Zeugen dafür, dass er umgefallen is... also is er aujch umgefallen.

Wenn jetzt irgendein Satellit ein Bild macht, von nem Wald, dann sieht er die liegenden Bäume, bzw. irgendwer wird die Fotos sehn, auf denen liegende Bäume sind.

Was ich aber meinte ist, ob es wirklich Bäume gibt, die einfach so umfallen, ohne dass jemand das sieht, bzw. das Resultat (, also den liegenden Baum,) sieht.

Wenn NIEMAND, also auch keine Kamera oder igendetwas, davon berichten kann ob da n Baum liegt, liegt denn dann überhaupt noch irgendwo einer?

Das Witzige is, es gibt ja überhaupt keine Möglichkeit das rauszufinden, denn sobald jemand weiss "Da liegt n Baum", dann sind die Vorraussetzungen zur Fragestellung ja nich mehr gegeben.

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Sivar
Alt 23.01.2001, 12:36   #6
Beitrag

Um mal wieder auf Zeit zurückzukommen...

Ich denke, Zeit existiert nur imaginär. Sie existiert nur, solange etwas existiert, aber ist kein Grundelement des Universums an sich. Es ist nur die Frage, ob sich diese Ansicht mit der Relativitätstheorie und der restlichen Physik vereinbaren lässt. Aber ich denke dass das geht, weil zu allen Berechnungen ja immer auch Raum oder Geschwindigkeit von etwas existierendem gehört. Also steht die Zeit nie allein für sich.

Interessant finde ich den Gedanken, ob man sich selber praktisch aus der Zeit "herauskatapultieren" könnte, dass also die ganze Welt um einen herum stillsteht. Zeit ist schliesslich nur eine Dimension wie der Raum mit seinen 3 Dimensionen. Auch der Raum ist imaginär, nur existent, solange sich etwas in ihm befindet. Warum sollte es also unmöglich sein, sich aus diesen imaginären Dimensionen zu befreien?

Aber was wäre der Preis dafür... eine körperlose Existenz? Oder impliziert die Existenz von etwas körperlosem automatisch Zeit? Dann dürfte man garnicht existieren um sich zu befreien. Oder seid ihr der Meinung dass man auch ohne Zeit (also ohne zu altern) existieren kann? Das Problem wäre nur, dass sich ja im Gehirn etwas verändern muss um Erlebnisse zu speichern, denn man lernt ja auch während seiner Existenz. Das wiederum ginge nur mit Zeit.

Fragen über Fragen *g*... also vielleicht finden wir ja nach unserem Tod eine Antwort auf diese Fragen, wenn es uns dann in irgendeiner Form noch gibt. Vielleicht ermöglicht irgendeine Technologie uns das auch irgendwann. Bis dahin CU!!

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Sivar

 
 
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ByteGhost
Alt 23.01.2001, 16:31   #7
Beitrag

Juppp und Zeit vergeht auch unterschiedlich.

Kleiner Versuch für euch:
Ihr kocht 2 mal Wasser.
Das erste stellt ihr euch vor den Topf und wartet drauf das das Wasser kocht. Es wird euch wie Stunden vorkommen.
Das zweite mal geht ihr Online und macht AIM an *g* Es wird euch vorkommen als hab ihr gerade das Wasser angemacht und schon kocht es. Warum ist das so? Fragen über Fragen

Greetz
ByteGhost

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Homo homini lupus..."Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf"
 
 
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swamper
Alt 22.08.2006, 17:34   #8
Standard Mein versuch

also ich habe mir auch schon viele gedanken darüber gemacht, wie man die zeit definieren kann. ich war froh zu lesen, das es nicht nur mir so geht;-)

wer mag kann sich ja einfach mal meinen versuch antun

Zeit

Gedanken über die Zeit

Was bedeutet eigentlich Zeit?? Wie viel hat jeder Mensch??? Ist Zeit beeinflussbar???


Zeit ist eine schwer definierbare Einheit. Denn betrachtet man die Zeit des Lebens, erscheint diese ziemlich lang. Ist man jedoch eines Tages am Ende seines Lebens, so erscheint einem die verstrichene Zeit doch als viel zu kurz und zu schnell vorbei.
Schaut man jedoch auf eine kürzere Spanne der Zeit, wie zum Beispiel, 5 Minuten, so sind doch 5 Minuten, die einem bleiben um einen wichtigen Termin erreichen zu können und man mitten im dichten Stadtverkehr feststeckt sehr wenig. Will man jedoch den gleichen Termin erreichen und man nutzt beispielsweise die öffentlichen Verkehrsmittel um zu diesem Termin zu kommen, scheinen 5 Minuten, in denen man auf den Bus, oder ähnliches wartet nahezu wie eine Ewigkeit.
Wie kann man also die Einheit Zeit definieren???? Fest steht, dass eine gleiche Zeit scheinbar abhängig von persönlichen Gefühlen, wie Beispielsweise Stress, Sehnsucht oder Erinnerungen, ist.
Gibt es überhaupt die gleiche Zeit, wenn diese „gleiche Zeit“ doch scheinbar von mehreren Faktoren abhängig ist???
Betrachte ich einmal die Zeit von einer Stunde.
Eine Stunde, die vergehen muss, bis ich meine Frau wieder sehe, scheint nie zu vergehen. Sehe ich meine Frau und ich oder sie muss bald für länger Zeit wieder fort und uns bleibt noch eine Stunde, so vergeht doch diese eine Stunde wie im Fluge und man wünscht sich, sie wäre doch viel langsamer vergangen. Ist nun der Zeitpunkt der Trennung gekommen und man sitzt wieder allein da, betrachtet die Uhr und merkt, dass gerade einmal eine Stunde vergangen ist, seit dem Abschied, so kommt einem wiederum diese eine Stunde vor, wie eine Ewigkeit.
Nach dieser Erkenntnis ist es doch eigentlich falsch, wenn man von der gleichen Zeit spricht. So ist es doch eher die Dauer, die die gleiche ist, nur die Zeit scheint schneller zu vergehen.
Man könnte also versuchen zu erklären, das Zeit, eine eher gefühlte Einheit ist, die eine bestimmte Dauer in Anspruch nimmt.

Welche Dauer hat ein Tag? Ein Tag hat die Dauer von 24 Stunden. Jedoch wie viel Zeit hat man an einem Tag???
Man verliert täglich Unmengen an Zeit und meistens fällt es gar nicht auf. So verschwendet man ständig Zeit durch warten. Man wartet auf Busse, wartet auf den Fahrstuhl, wartet, dass das Essen fertig ist, wartet an einer Ampel, Schranke oder im Stau, man wartet auf ein wichtiges Telefonat, man wartet und wartet und wartet, ohne zu merken, dass einem die Zeit davonläuft. Denn wenn man mal ehrlich ist, dann hat doch jeder Mensch nicht wirklich viel Zeit.
Man bekommt in seiner Kindheit ständig zu hören, dass man diese doch genießen solle, denn sie ist schneller rum, als einem lieb ist. Nur ist es als Kind schwer dies zu begreifen und man sehnt sich nach der Zeit, wo man selbst entscheiden kann, wann man ins Bett geht, wie lange man draußen bleibt, was man anzieht und wie lange man fernsieht.
Nur eines Tages wird man wach und die Zeit ist da, wo man sich plötzlich erwachsen nennt. Schon beginnen die ersten Erinnerungen wach zu werden, wie es doch wahr, damals, als man noch von Mutti das Essen gemacht bekam und man sich um nichts so richtig Sorgen machen musste. Keine Sorge über die Zeit, die davon läuft, ohne dass man etwas schafft. Was schafft, was eventuell für die Zukunft helfen kann. Was schafft, was die Zeit schöner gestaltet und somit unvergesslich macht.
Je älter man ist, desto kürzer scheinen die Tage zu werden und die Zeit immer weniger, obwohl ja eigentlich die Dauer eines Tages die gleiche bleibt.
Hat man genug Zeit in einem Leben??? Diese Frage stellt sich mir sehr oft und ich muss sie leider immer wieder mit einem klaren nein beantworten. Das Leben ist viel zu kurz. Man hat zu wenig Zeit in der scheinbar langen Dauer des Lebens.
Betrachtet man den reinen Karrieregang im Leben, so muss man alles an Kraft investieren um etwas in seinem Leben zu erreichen. Man lernt in der Schule eifrig für die besten Noten und hat somit wenig Zeit um seine Freizeit mit mehr Spaß und Freude zu gestalten, denn man will ja mal etwas werden.
Im späteren Leben, ist man nur bestrebt, die besten Leistungen im Beruf zu bringen, um immer der überragendere Mitarbeiter zu sein.
Was bringt es nun jedoch, wenn man so viel arbeitet und ein Kapital schafft, wenn man doch gar keine Zeit und Kraft hat dieses gewonnene Kapital für eine schön Zeit außerhalb der Arbeit ein zu setzen? Ich denke es bringt nichts. Denn Zeit lässt sich nicht mit Geld kaufen.
Ein anderer Gesichtspunkt zum Thema Zeit und Leben ist, dass es zu wenig Zeit im Leben gibt, um mehrere Wege aus zu schöpfen. Die kurze Zeit im Leben ist meiner Meinung nach viel zu bestimmt und berechnet. So sollte doch ein idealer Werdegang wie folgt ablaufen. Man schafft einen Schulabschluss, beendet eine Ausbildung oder ein Studium und steigt dann hoffentlich ins Berufsleben ein.
Nun entscheidet man sich in jungen Jahren für eine Berufsrichtung, schließt eine Ausbildung dafür ab und bekommt nicht wieder die Möglichkeit, wenn man nach 20 Jahren merkt, das der Beruf nicht geeignet ist, einen neuen Anfang zu machen, denn die Zeit ist vorbei. Man ist also gezwungen, seine Wurzeln in jungen Jahren zu legen. In einem alter, wo man doch eigentlich noch gar nicht die Zeit hatte, um zu erfahren, wie das Leben spielt.
Die Zeit zwingt also Menschen dazu ihr Leben möglichst ohne Fehler zu gestalten.

Was trifft eher zu???

Leben ist Zeit – oder – Zeit ist Leben??

Die erste Variante, Leben ist Zeit, würde genau das bedeuten, was ich im letzten Teil oben versucht habe zu erklären. Das im Prinzip das Leben durch die Zeit in sofern beeinflusst wird, dass, diese uns zwingt, möglichst fehlerfrei über die Dauer des Lebens zu handeln. Soe lässt kein unüberlegtes Handeln zu und bestimmt somit unser Leben.

Zeit ist Leben, würde zutreffen, wenn man den ersten Teil meiner Gedanken betrachtet. Denn dort erwähnte ich ja, das die Zeit durch unser Empfinden beeinflussbar ist und in jeder Lebenslage anders scheint, man denke nur an die 5 Minuten vor einem wichtigen Termin.

wär nett wenn ich ein wenig resonanz auf meinen philosophischen moment kriege;-)
mfg
 
 
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Zeto
Alt 22.08.2006, 18:48   #9
Standard

Darüber habe ich mal irgendwo im internet einen artikel gelesen, ein Glück habe ich mir den gespeichert Quelle Unbekannt


Möglicherweise werden sich Schwierigkeiten, denen Sie gegenüberstehen, auflösen, und Sie werden erleben, wie sich ein ganzes Universum an Lebensfreude entfalten kann – aus einem winzigen, kaum vorhandenen Augenblick: dem Jetzt.
Dabei scheint doch auf den ersten Blick die Gegenwart keinerlei Mysterium zu enthalten: Genau jetzt, in diesem Moment, lesen Sie diese Buchstaben hier. Der Zeitpunkt, als Sie auf diesen Artikel geklickt haben, liegt inzwischen in der Vergangenheit, ein paar Sekunden oder Stunden zurück.
In der Zukunft hingegen wartet der Augenblick, wenn Sie sich etwas Anderem als diesem Artikel zuwenden werden. Alles ist klar geordnet, so klar wie unsere Sprache, die zwischen "ich las", "ich lese" und "ich werde lesen" unterscheidet.
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft scheinen säuberlich gereiht wie die Perlen auf einer Schnur. Doch so einfach ist es nicht. Andere Kulturen haben eine ganz andere Zeitauffassung.

Würden wir Hopi-Indianer aus Nordamerika fragen, stießen wir mit unserer Zeitreihung auf Unverständnis: "Vergangenheit" und "Zukunft" kommen in ihrer Sprache nicht vor. Wie viele andere Bauernkulturen leben die Hopi in einer praktisch zeitlosen Welt. Ihr Tageslauf ist an die natürlichen Erscheinungen gekoppelt, und so wie die Jahreszeiten sich wiederholen, wiederholt sich auch die Zeit.
Jahreszahlen sind unbekannt und natürlich auch Bezeichnungen für kleinere Intervalle wie Minuten oder Sekunden. Erstaunt stellte der Hopi-Forscher Benjamin Lee Whorf fest: "Die Sprache der Hopi enthält keinen Verweis auf die Zeit, weder explizit noch implizit." Die Hopi leben in einem Zustand des immer währenden Jetzt.

Ganz ähnlich ein anderes Indianervolk: die Saultaux in Amerika. Forscher, die dieses Volk besuchten, mussten zähneknirschend akzeptieren, dass es nicht möglich war, sich mit den Indianern zu verabreden. Diese fanden, dass Treffen nicht stattfinden sollten, wenn eine bestimmte Zeit erreicht ist, sondern wenn die beteiligten Personen dafür bereit sind. Das Jetzt ist bei ihnen kein äußerlich festgelegter Zeitpunkt, sondern eine soziale Übereinstimmung.

Übrigens waren sie ganz begeistert, als die Forscher ihnen zum Abschied Wecker schenkten: Sie benutzten sie als Spielzeug und freuten sich am Klingeln. Kaum etwas könnte ihre Freude am jetzigen Moment im Unterschied zu unserer Auffassung von einer planbaren Zeit besser kennzeichnen.

Doch auch im Westen gibt es Menschen, die ganz in den jetzigen Moment eintauchen. Manchen von ihnen gelingt es sogar, das Jetzt zu dehnen: Sie schaffen es, die Zeit stillstehen zu lassen. Tennisstar Jimmy Connors meinte solche Zustände, wenn er beschrieb, dass er im Spiel eine "transzendente Zone" erreichte. Er sah dann den Ball riesig vor sich, der in Zeitlupe über das Netz schwebte. Er fühlte sich, als habe er alle Zeit der Welt, um zu entscheiden, wie und von wo er den Ball zurückschlagen solle. In Wirklichkeit dauerten diese Momente natürlich nur Sekundenbruchteile.

Auch Basketballspieler beschreiben unerklärliche Situationen, in denen alle um sie herum sich in Zeitlupe bewegen. Sie selbst fühlen sich dann, als würden sie zwischen Puppen hindurchdribbeln.
Und auch die Meister asiatischer Kampfsportarten sind bekannt für ihre Fähigkeit, den Augenblick zu strecken. Sie erleben die Aktionen des Gegners in einer gedehnten Gegenwart, jede Einzelheit ist erkennbar, auf jede Bedrohung können sie in aller Ruhe reagieren.
Selbst gewöhnliche Felskletterer kennen den "ewig dauernden Augenblick". "Man sagt, es sei nur ein Augenblick, und doch verliert man sich auf Grund totaler Beteiligung darin, und der Augenblick ist vom Wunder der Ewigkeit durchweht", erzählt einer von ihnen.

Aber wie kann die Ewigkeit in einem Augenblick stecken? Ist nicht der jetzige Augenblick sehr kurz? "Das Jetzt dauert dreißig Millisekunden", behauptet der Münchner Hirnforscher Ernst Pöppel. Er hat sich viele Jahre mit dem Zeitempfinden der Menschen beschäftigt und dabei Verblüffendes herausgefunden: Nach seinen Erkenntnissen ist unser ganzes Gehirn einem Dreißig-Millisekunden-Rhythmus unterworfen.

Dreißig Millisekunden braucht es, um zwei optische Reize voneinander zu unterscheiden. Dreißig Millisekunden Abstand müssen auch zwei akustische Reize haben, ehe wir ihre Reihenfolge richtig erkennen können. Spielt man dem Gehirn einen Ton vor, so beginnen die Gehirnströme zu oszillieren – mit einer Periode von dreißig Millisekunden.

Mithilfe solcher Oszillationen, so vermutet Gehirnforscher Pöppel, schafft unser Gehirn Systemzustände, innerhalb derer Informationen als gleichzeitig behandelt werden. Während eines Dreißig-Millisekunden-Intervalls gibt es kein Vorher oder Nachher: Es sind Phasen von Zeitlosigkeit. "Die Zeit fließt nicht, sie stößt sich voran", sagt Pöppel. Das Jetzt wird von unserem Gehirn aktiv konstruiert.

Doch nicht genug damit, dass unser Jetzt eine messbare Zeitspanne umfasst – es ragt sogar ein wenig in die Zukunft! Das jedenfalls legt ein Aufsehen erregender "Klickerversuch" des amerikanischen Wahrnehmungsforschers Frank Geldard nahe. Bei seinen Experimenten installierte er eine Maschine, die einer Versuchsperson schnell hintereinander auf den Arm tippte. Ließ er die Maschine das Handgelenk berühren, so spürte die Person – wie erwartet – ein Tippen aufs Handgelenk; ebenso an Ellenbogen oder Oberarm.
Die Überraschung kam, als der Forscher die Maschine erst fünfmal aufs Handgelenk, dann zweimal auf den Ellenbogen und direkt anschließend dreimal auf den Oberarm tippen ließ. Jetzt hatte die Versuchsperson auf einmal das Gefühl, die Berührungen wären in gleichmäßigen Abständen den Arm hinauf verteilt – als wenn ein kleines Tierchen den Arm hinaufliefe.
Doch wie ist das möglich? Wie können sich Berührungen am Handgelenk verschieden anfühlen – je nachdem, was danach kommt? Kann das Gehirn in die Zukunft blicken? Woher weiß es – während die Maschine noch auf das Handgelenk tippt –, dass bald die Berührungen am Ellenbogen erfolgen werden? Unser Jetzt breitet sich anscheinend ein kleines bisschen in die Zukunft hinein aus.

Einen ähnlichen Zukunftseffekt nutzt unser Bewusstsein übrigens, wenn wir Sprache hören. Oft genug erschließt sich der Sinn eines Wortes nämlich erst, wenn der Sprecher schon ein paar Wörter weiter ist. Dennoch meinen wir meist, das Gesprochene "jetzt" zu verstehen.

Seltsamerweise fehlt uns Menschen ein Organ, um den Ablauf der Zeit festzustellen. Die Zeit ist für uns so wenig spürbar wie radioaktive Strahlung. Wir bemerken ihr Verstreichen nur indirekt, an der Abfolge von Ereignissen.

Damit sind wir in guter Gesellschaft: Das ganze Weltall scheint so zu funktionieren. "Ein Universum, in dem sich absolut nichts veränderte (einschließlich der Gedanken der in ihm existierenden bewussten Wesen), wäre ein zeitloses Universum", bemerkte schon der Philosoph John McTaggart zu Anfang des letzten Jahrhunderts. Könnten wir das Universum für einen winzigen Moment anhalten, so machte die Frage, wie lange der Stillstand gedauert hätte, keinen Sinn mehr. Der Moment wäre zugleich winzig klein und riesig groß, ein Nichts und eine Ewigkeit.

Auch Uhren messen ja die Zeit nur, indem sie wiederkehrende Ereignisse zählen: Pendeluhren das Schwingen des Pendels, Armbanduhren das Schwingen des Uhrenquarzes und die Braunschweiger Atomuhr das Schwingen von Lichtteilchen. Ehe der Mensch auf diese wiederkehrenden und sehr gleichmäßig ablaufenden Ereignisse Bezug nehmen lernte, bediente er sich der unregelmäßigen Ereignisse des täglichen Lebens, um den Ablauf der Zeit zu bestimmen.
So redete man bis ins 18. Jahrhundert hinein nicht von Zeit, sondern höchstens vom Wetter, das durch seine Veränderlichkeit eine Art natürlicher Ereignisgeber war ("Wir sehen uns, wenn der Fluss vereist ist"). Noch heute benutzen deshalb romanische Sprachen für "Zeit" und "Wetter" dasselbe Wort (etwa. frz. le temps = Zeit, Wetter).
Weil wir Zeit an Ereignissen messen, ist es auch verständlich, dass sich Zeit manchmal zu dehnen oder zu stauchen scheint. Befindet man sich in einer unangenehmen Situation, wird einem die Zeit immer lang: Es gibt mehr Ereignisse, als einem lieb ist.

Andersherum ist es in Situationen extremer Lebensgefahr, wie zum Beispiel bei eingeschlossenen Bergleuten. Übereinstimmend berichten sie, dass ihnen die Zeit des Eingeschlossenseins viel kürzer vorkam als die wirklich abgelaufene Zeit: Alle äußeren Eindrücke, an denen man sich orientieren kann, fallen aus, die Zahl der Ereignisse sinkt, die Anspannung steigt und zugleich der Wunsch, die Zeit möge langsamer verstreichen, damit Rettung möglich bleibt. Der Eindruck der Zeitverkürzung ist so stark, dass eingeschlossene Bergleute oft ihren eigenen Uhren nicht glauben.

In der Isolation geht unser Zeitgefühl verloren, das Jetzt dehnt sich aus. Nach einigen Tagen ohne Außenkontakt konnten Versuchspersonen die Dauer einer Stunde nicht mehr schätzen. Erst nach Ablauf von 88 Minuten vermuteten sie, nun sei eine Stunde verstrichen. "Die Zeiterlebensforschung zeigt, dass die messbare, objektive Zeit wenig mit dem subjektiven Zeiterleben zu tun hat", fasst der Psychologe Arnold Hinz zusammen.

Doch wenn das subjektive Jetzt so schwierig festzumachen ist, versuchen wir vielleicht lieber, das objektive Jetzt zu bestimmen.
Was weiß die Physik über das Jetzt? Interessanterweise: nichts.
Viele physikalische Gesetze nehmen Bezug auf die Zeit, aber ein Jetzt findet sich darin nirgends.

Die Zeit dient in der Physik eigentlich nur zur Nummerierung der Ereignisse: Schön geordnet sitzen sie nebeneinander auf der Zeitachse. Das Jetzt ist allenfalls ein wandernder Punkt, der den Zeitstrahl entlangfährt und kennzeichnet, was gerade aktuell passiert.

Und wie schnell wandert dieses Jetzt? Natürlich mit einer Sekunde pro Sekunde - und schon ist man wieder bei der Erkenntnis des Philosophen McTaggart: "Man kann Zeit nicht erklären, ohne Zeit vorauszusetzen."

Die dichteste Annäherung der Physiker an das Jetzt ist der Begriff der Gleichzeitigkeit. Wenn zwei Dinge an unterschiedlichen Orten gleichzeitig passieren, verfügen zumindest diese beiden Orte über dasselbe Jetzt. Die entscheidende Frage ist daher, physikalisch gesehen, wie es gelingen könnte, zwei räumlich voneinander entfernte Uhren zu synchronisieren. Indem er auf eine Antwort auf diese Frage suchte, entdeckte Einstein die Spezielle Relativitätstheorie – und warf damit unsere Vorstellungen von Zeit und Gleichzeitigkeit über den Haufen.
Nach der Speziellen Relativitätstheorie gibt es absolute Gleichzeitigkeit praktisch nicht mehr. Zwei Ereignisse, die an weit voneinander entfernten Orten stattfinden, lassen sich nämlich nur dann in eine zeitliche Reihenfolge bringen, wenn ein lichtschnelles Signal vom ersten Ereignis zum Ort des zweiten Ereignisses gelangen kann, ehe das zweite Ereignis stattfindet. Nur dann ist das zweite Ereignis eindeutig später als das erste – für alle denkbaren Beobachter.
Findet das zweite Ereignis statt, noch ehe die lichtschnelle Nachricht vom ersten Ereignis angekommen ist, sind die beiden Ereignisse nicht etwa gleichzeitig, sondern relativ zueinander unbestimmt. Manche Beobachter könnten sie für gleichzeitig halten; andere könnten meinen, Ereignis eins sei früher eingetreten, und wieder andere, Ereignis zwei habe früher stattgefunden.

Objektive Gleichzeitigkeit ist demnach nur möglich, wenn kein Raum zwischen beiden Ereignissen liegt: Gleichzeitig ist ein Ereignis nur mit sich selbst. Das Jetzt "verdunstet" auf unendlich kleinem Raum und in unendlich kurzer Zeit. Vielleicht hatte Albert Einstein dies im Sinn, als er sagte: "Der Unterschied zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist eine Illusion, wenn auch eine hartnäckige."

Auch Zen-Meister kommen zu ähnlichen Erkenntnissen. Sie berichten, wie sich im jetzigen Moment die Zeit auflöst. Zen-Meister Seppo formuliert diese Einsicht so: "Wenn du wissen willst, was Ewigkeit bedeutet – sie ist nichts weiter als eben dieser Moment. Wenn du sie nicht in diesem gegenwärtigen Moment erfassen kannst, wirst du sie nie erhaschen."

Schaut man sich unter diesem Blickwinkel das Jetzt an, so begreift man plötzlich: Das Jetzt ist das Einzige, was wirklich existiert. Hat man das erkannt, wundert man sich, wie man je etwas anderes hat glauben können.

Die Zeit ist nur eine Einbildung. Der Grund dafür ist einfach: Es ist noch nie etwas in der Vergangenheit passiert, und es wird auch nie etwas in der Zukunft geschehen. Alle Dinge geschehen in der Gegenwart. Auch die Dinge der Vergangenheit waren Gegenwart, als sie geschahen. Jetzt existiert nur noch eine Erinnerung an die vergangenen Ereignisse. Das Erinnern aber ist wieder ein Ereignis im Jetzt.
Deshalb sind Gespräche über die Vergangenheit oft fruchtlos. Die Menschen können sich nicht einigen, wie die Vergangenheit wirklich war – einfach, weil es die Vergangenheit nicht gibt. Es gibt nur eine Erinnerung an die Vergangenheit – und diese Erinnerung kann bei verschiedenen Menschen sehr verschieden sein.
Dasselbe gilt für die Zukunft. Zukunft existiert nur in Form von Vorstellungen, Planungen und Projektionen. Jedes Vorstellen und Planen geschieht aber im Jetzt. Die Zukunft ist so lange unwirklich, bis sie zur Gegenwart geworden ist. Bis dahin sind nur die Planungen wirklich.

Dass Zeit nicht existiert, meint auch Eckhart Tolle, Autor des Buches "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart". Er schreibt:
Zeit ist überhaupt nicht kostbar, denn sie ist eine Illusion. Was dir so kostbar erscheint, ist nicht die Zeit, sondern der einzige Punkt, der außerhalb der Zeit liegt: das Jetzt. Es gibt sonst nichts. Die ewige Gegenwart ist der Raum, in dem sich dein ganzes Leben abspielt, die einzige Kraft, die beständig ist. Das Jetzt ist das Einzige, was dich über die Grenzen deines Verstandes tragen kann.

Hat man das verstanden – und zwar auf eine innere Weise verstanden, die über das Verstehen mit dem Geist weit hinausgeht -, beginnt das Leben sich grundlegend zu verändern. Man spürt die Kraft des Jetzt, und es beginnt eine Transformation. Im Jetzt lösen sich alle Probleme auf, das Leiden verschwindet. Man beginnt, das Geheimnis des Buddha zu erahnen: Nichts ist wirklich schlecht; schlecht wird es erst durch die eigenen Gedanken.

Zum Beispiel fallen die Sorgen weg. Hat man wirklich begriffen, dass es keine Zukunft gibt, sondern nur Gedanken über die Zukunft, werden Sorgen zu dunklen Fantasiegebilden, über die man lachen kann. Sie verändern die Zukunft nicht, belasten aber die Gegenwart. Ein sorgenvoller Mensch verpasst die Schönheit des jetzigen Moments – und auch die Chancen, die in ihm liegen. "Sorgen sind ein Missbrauch der Fantasie", lautet ein indisches Sprichwort.

Die Zukunft als Illusion zu erkennen heißt übrigens nicht, gedankenlos oder unvernünftig zu handeln. Wer mit dem Auto auf eine Mauer zufährt, kann absehen, dass es bald zu einem Zusammenprall kommen wird. Es ist klug, dann zu bremsen – und zwar jetzt! Platz für Sorgen gibt es dabei nicht.
Sorgen und Probleme sind Nebenprodukte unseres Verstandes, der sich ständig mit einer irgendwie gearteten "Zukunft" beschäftigt. Erst in einer Notfall-Situation, wenn der Verstand aufhört, Zukunftsprojektionen zu spinnen, bemerkt man, wie auch die Sorgen verschwinden.
Der Verstand hält an; du wirst vollkommen gegenwärtig im Jetzt, und eine unendlich viel größere Kraft übernimmt die Führung. Deshalb gibt es auch so viele Berichte von ganz normalen Leuten, die plötzlich unglaublich mutig handeln konnten. In einem Notfall überlebst du, oder du überlebst nicht. Wie auch immer, es ist kein Problem,
schreibt Autor Tolle.

Damit sagt er genau das, was vor ihm Eingeweihte aus vielen Religionen gesagt haben. So fordert Jesus die Gläubigen auf, im Jetzt zu leben: "Sorgt euch nicht um euer Leben ... Lernt von den Lilien, die auf dem Feld wachsen."
Der christliche Mystiker Meister Eckhart (um 1260 - um 1328) schrieb: "Zeit ist das, was das Licht von uns fern hält. Es gibt kein größeres Hindernis auf dem Weg zu Gott als die Zeit." Dasselbe erkannte der persische Sufi-Dichter Mevlana Jelaluddin Rumi (1207 - 1273): "Vergangenheit und Zukunft verbergen Gott vor unserer Sicht; verbrenne beide mit Feuer."

Es gibt keine andere Zeit außer diesem Augenblick. Oder, in der knappen Sprache des Zen formuliert: Wenn nicht jetzt, wann?
 
 
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AproX
Alt 22.08.2006, 19:26   #10
Standard

Super Artikel !

----

Um den Wert eines Jahres zu erfahren, frage einen
Studenten, der im Schlußexamen durchgefallen ist.

Um den Wert eines Monats zu erfahren, frage eine
Mutter, die ein Kind zu früh zur Welt gebracht hat.

Um den Wert einer Woche zu erfahren, frage den
Herausgeber einer Wochenzeitschrift.

Um den Wert einer Stunde zu erfahren, frage die
Verlobten, die darauf warten, sich zu sehen.

Um den Wert einer Minute zu erfahren, frage jemanden,
der seinen Zug, seinen Bus oder seinen Flug verpaßt hat.

Um den Wert einer Sekunde zu erfahren, frage jemanden,
der einen Unfall erlebt hat.

Um den Wert einer Millisekunde zu erfahren, frage
jemanden, der bei den Olympischen Spielen eine
Silbermedaille gewonnen hat.

Die Zeit wartet auf niemanden.

(unbekannt) [FONT=Arial][/FONT]
 
 
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Cobain
Alt 30.08.2006, 14:15   #11
Standard

Zeit ist das, was wir an der Uhr ablesen
 
 
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German Psycho
Alt 30.08.2006, 14:26   #12
Standard

Zeit = Verfall (imho)
 
 
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Cobain
Alt 30.08.2006, 14:51   #13
Frage

Zitat von German Psycho
Zeit = Verfall (imho)
Das ist etwas zu einfach wir können das Zerrinnen der Zeit zwar am eigenen Zerfall erkennen, jedoch denken wenige daran dass nicht nur die Zeit daran schuld ist,ich würde sogar sagen sie ist es am wenigsten

Wir zerfallen vor allem wegen den gegebenheiten auf unserem Planeten,wegen der Zusammenstellung der Atmosphäre, dem Druck,eben allem,es wird schon mit absicht so gemacht worden sein,denn was wäre wenn wir alle ewig leben geht garnicht.

Also ich denke dass es planeten gibt auf denen wir ganz locker 200 jahre alt oder mehr werden können,weil die Umwelt dort eben nicht mit absicht das Sterben eines Menschen mitberechnen konnte.

Wissenschaftler haben sogar schon festgestellt dass der Mensch vom Aufbau her die 200er Marke erreichen müsste,sie Wissen nur noch nicht warum er es nicht tut.

Ausserdem wird angenommen dass,wenn wir uns mit Lichtgeschwindigkeit fortbewegen könnten,die Zeit stehen bleibt,wir für diese "Zeit" also nicht altern würden,soetwas konnte man sogar schon mit einer Atomuhr im kleinen Maße bei einem Flug hier auf der Erde feststellen.

Die Zeit ist einfach "relativ" es kommt nur darauf am wo wir sind oder wie schnell wir uns fortbewegen.

Fazit:unser Zerfall ist nur auf der Erde 1:1 mit der Zeit.

Cobain
 
 
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German Psycho
Alt 30.08.2006, 15:15   #14
Standard

Zitat von Cobain

Also ich denke dass es planeten gibt auf denen wir ganz locker 200 jahre alt oder mehr werden können,weil die Umwelt dort eben nicht mit absicht das Sterben eines Menschen mitberechnen konnte.
Jap, und deshalb ist die Zeit auch

Zitat von Cobain
einfach "relativ"



Zitat von Cobain
Fazit:unser Zerfall ist nur auf der Erde 1:1 mit der Zeit.
Hm, muss man wenn der Zerfall woanders langsamer ist, einfach nur in anderen maßstäben denken ?
Aber zeit lässt sich am verfall ablesen, und alles verfällt irgendwann
 
 
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Cobain
Alt 30.08.2006, 15:20   #15
Standard

Zitat von German Psycho
Hm, muss man wenn der Zerfall woanders langsamer ist, einfach nur in anderen maßstäben denken ?
Genau die Uhren würden sich einfach nur anders drehen.

Zitat von German Psycho
Aber zeit lässt sich am verfall ablesen, und alles verfällt irgendwann
Darüber hingegen lässt sich wieder streiten,ob wirklich alles zerfällt.....
 
 
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German Psycho
Alt 30.08.2006, 15:28   #16
Standard

Zitat von Cobain
Darüber hingegen lässt sich wieder streiten,ob wirklich alles zerfällt.....
wenn wir von der unendlichkeit ausgehen, würde ich schon sagen dass alles irgendwann zerfällt
 
 
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Cobain
Alt 30.08.2006, 15:32   #17
Standard

Zitat von German Psycho
wenn wir von der unendlichkeit ausgehen, würde ich schon sagen dass alles irgendwann zerfällt
Was ist dann mit "Gott" ?? was auch immer er sein mag....was wäre wenn Gott stirbt ??
 
 
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German Psycho
Alt 30.08.2006, 15:36   #18
Standard

Zitat von Cobain
Was ist dann mit "Gott" ?? was auch immer er sein mag....was wäre wenn Gott stirbt ??
glaub ich nich dran
nich beweisbar
argument nutzlos

und nach nietzsche ist gott ja auch schon tot
 
 
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Soulmirror
Alt 04.09.2006, 16:35   #19
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buchtipp: stephen hawking - eine kurze geschichte der zeit



ansonsten halt ich mich an das: an gestern kannst du dich erinnern, morgen kannst du planen aber nur heute leben.
 
 
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Monkybird
Alt 05.09.2006, 06:35   #20
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Das finde ich doch mal voll interessant...
Den ich muss dir da recht geben....wenn nichts passiert dann vergeht auch keine zeit den das nichts beinhaltet doch auch das die Zeit NICHT weiter geht den sonst passiert ja noch was....
Sowas is doch mal interessant da sollte man drüber reden
 
 
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Soulmirror
Alt 05.09.2006, 09:56   #21
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Zitat von Monkybird
Das finde ich doch mal voll interessant...
Den ich muss dir da recht geben....wenn nichts passiert dann vergeht auch keine zeit den das nichts beinhaltet doch auch das die Zeit NICHT weiter geht den sonst passiert ja noch was....
Sowas is doch mal interessant da sollte man drüber reden
nichts ist aber nie. es kann nie nichts geben, da schon die "existenz" von nichts als ersatz für die anwesenheit von irgendwas anderes schon wieder im theoretischem etwas da sein lässt. *g

und die zeit schert sich glaub ich einen feuchten kericht drum, ob irgendwelche hanseln auf nem kleinen blauen planeten an sie denken oder nicht. soll heißen, zeit existiert auch ohne uns ganz gut
 
 
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Radegast
Alt 05.09.2006, 10:28   #22
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Zitat von ByteGhost
Juppp und Zeit vergeht auch unterschiedlich.

Kleiner Versuch für euch:
Ihr kocht 2 mal Wasser.
Das erste stellt ihr euch vor den Topf und wartet drauf das das Wasser kocht. Es wird euch wie Stunden vorkommen.
Das zweite mal geht ihr Online und macht AIM an *g* Es wird euch vorkommen als hab ihr gerade das Wasser angemacht und schon kocht es. Warum ist das so? Fragen über Fragen
Natürlich vergeht Zeit unterschiedlich, du hast aber ein falsches Beispiel gebracht, in deinem Beispiel ist dieses schnellere vorbeigehn einer Zeitspanne nichts weiter als eine Kopfsache

Es ist aber erwiesen, dass Zeit für einen selber immer langsamer vergeht je schneller man sich bewegt.
Deswegen altert man auch langsamer wenn man z.B auf einem berg lebt...
 
 
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Prinz-Porno
Alt 05.09.2006, 14:32   #23
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Wenn die zeit undendlich ist, ist alles möglich
 
 
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Soulmirror
Alt 05.09.2006, 14:37   #24
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Zitat von Prinz-Porno
Wenn die zeit undendlich ist, ist alles möglich
ist sie aber nicht.
 
 
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Prinz-Porno
Alt 05.09.2006, 14:42   #25
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Zitat von German Psycho
und nach nietzsche ist gott ja auch schon tot
Ohhhhhhh, respekt
 
 
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