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Kenshin
Alt 21.04.2004, 20:35   #51
Standard

es allein auf die erziehung im kindesalter zu beschränken ist auch falsch- viele atheisten wurden streng religiös erzogen (waren zB in Klosterschulen etc)- und wiederum gibt es auch einige die eher ungläubige eltern hatten und später dann zur religion finden.

Es sind auch erfahrungen die einen prägen.

Entscheidend dabei ist der glaube an Gott- das macht religion aus.

Atheisten stützen sich dabei mehr auf die Evolutionstheorie (also alles Zufall). und religiöse sagen entweder Evolution war durch Gott gelenkt oder eben die Schöpfungstheorie ihrer Religion

weiß nicht mehr von wem das zitat war aber ungefähr:
religionen werden nur ausgenutzt um kriege zu führen
wieviele menschen mussten sterben wegen dem Kommunismus? oder während der franz. Revolution. Das waren politische Ziele, die auch zu blut geführt haben.
Zur angst vor dem tod bei christen:
wenn christen angst vor der hölle haben, sind sie eher (nicht unbedingt) in der Lage moralisch zu handeln; als beispiel jetzt im Krieg: jmd ohne glauben wird es leichter fallen eine frau während dem krieg zu vergewaltigen, da er in dem moment einfach seinen trieben nachgeht, ein christ wird aber wissen, dass alle seine taten für die welt danach konsequenzen hat. (ich sage nicht dass atheisten so was abscheuliches machen und christen nicht- aber tendenziell hat ein atheist weniger beweggründe die ihn davon abhalten)

da war noch irgendwas in nem vorherigen beitrag mit ungefähr:
religionen verachten menschen - beispiel: Selbstmordattentäter
(ich weiß aber nicht wer das geschrieben hatte, egal)

also, das ist aber sehr oberflächlich! Vorallem weil Selbstmordattentäter oft Menschen sind die den Islam nicht gut kennen (das sag ich nicht weil ich das hoffe, ich hab mir sehr viele Dokus reingezogen!) also sollte man allein deswegen die schuld nicht bei der religion suchen. Bei selbstmordattentaten auf Militär kann man noch diskutieren ob das aus islamischer sicht in ordnung ist (ich persönlch würde aus islamischer sicht sagen: unter diesen umständen nein) aber anschläge auf unschuldige sind auf keinen fall legitimiert im Islam!!!! was bin laden macht ist vollgendes: er sagt das alle bürger schuldig sind für das handeln ihres staates, und daher getötet werden können, das ist schwachsinn; auch sterben kinder- der islam verbietet das strengstens! im islam ist die ermordung eines unschuldigen so sündhaft wie die ermordung aller menschen (siehe koran!!!!)!!! Allein das zeigt wieviel "Wert" ein mensch vor Gott hat
--> also contra: religion verachtet menschen! - es heißt nicht wer einen Moslem tötet sondern wer einen Menschen!
Auch hat der gesandte Mohammed (friede sei mit ihm) ausdrücklich verboten kinder,frauen und alte zu töten während dem krieg- was glaubt osama wer er ist? er handelt nicht nach dem islam- aber ihr habt recht, dass religiöse menschen ausgenutzt werden- das problem ist nicht die Religion sondern die Bildung- Auch wenn ich Türke bin und mein Volk unter den Kreuzzügen viel gelitten hat, glaube ich nicht, dass die Kreuzzügler voller hass waren oder so- sie wurden einfach nur gehetzt- LEIDER PASSIERT DAS AUCH HEUTE!
wir kennen die eigene und andere religionen viel zu wenig.

ps: sind vielleicht grammatikalische fehler drin, habs net nomol durchgelesen, hab kopfweh wegen abistress
 
 
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Bi-Zar
Alt 21.04.2004, 20:51   #52
Standard

Es kommt aber eher selten vor, dass Atheisten zu Gott finden. Und wenn doch, dann eher dadurch, dass sie in einer Gemeinde Halt finden und den Glauben nebenbei annehmen, aber eher selten, weil sie den GLaube selbst überzeugend finden.

Sicher, auch ohne Christentum sind Kriege möglich, das bestreite ich nicht, aber Religionen führen sehr oft zu Kriegen, Atheismus eher selten. Wenn ein Krieg denn nun ausbricht, dann stehen eigentlich immer Machtinteressen dahinter und die können Menschen egal ob sie gläubig oder nicht sind entwickeln. Aber bei der französischen Revolution kann man von Notwehr gegen das System sprechen. Da würde ich den Leuten nicht zwangsläufig Schuld geben. Später hat sich die Sache dann ausgeweitet und einige Leute wollten wieder Macht erlangen.

Zur Vergewaltigung: Unter idealen Umständen gebe ich dir recht, aber die herrschen nunmal nicht so oft.

Zum einen kann man Leuten auch sagen, dass sie in die Hölle kommen, wenn sie nicht für Gott in den Krieg ziehen. Kreuzzüge z.B.
Unter Androhung der Hölle befolgt man Regeln besser, aber die Regel selbst kann gut und schlecht sein.
Religiöse Menschen kriegen meist eine gewisse Sexualmoral mit auf den Weg und die kann unter Umständen sogar in mehr Sexualität ausufern.
Beispielsweise mehr AIDS, mehr Schwangerschafte usw. Auch mehr Vergewaltigungen sind drin.
Der Gedanke an die Hölle kann auch unschuldigen Menschen Angst machen.
Manche Leute verkommen durch die Angst vor der Hölle zu seelischen Krüppeln.
Wenn man sowieso in die Hölle kommt, dann kann man tun und lassen was man will. Schlimmer gehts nimmer. ; )
Wenn man aber für jedes Verbrechen nur ne gewisse Zeit in die Hölle kommt, so ist diese Zeit winzig im Vergleich zur Unendlichkeit des Paradieses das danach folgt. Und wenn Leute so darüber nachdenken, dann könnte ihnen das den Respekt vor der Hölle nehmen.
Außerdem kann man auf den Gedanken kommen im Diesseits bestraft zu werden und dann haben auch Atheisten Angst.

Wieso willst du so genau wissen, dass der Islam gegen Anschläge auf Unschuldige ist? Ebenso wie die Bibel sowhl den liebenden als auch den zornigen Gott enthält, so findet sich im Koran auch eine gemäßigte und eine eher brutale Stelle. Was der Gläubige dann daraus macht ist was anderes.
 
 
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raffis
Alt 21.04.2004, 21:06   #53
Standard

Also ich kenne viele Atheisten, die durch ein Erlebnis zu einem Glauben bekehrt wurden.
Habe von vielen persönlich gehört, und von einigen gelesen.

Und komischerweise.. Alle die, die zuerst atheistisch waren, und dann zu einer Religion fanden, wären nachher niemals bereit, wieder das Leben eines Atheisten zu führen.

Sie haben etwas entdeckt, was der Atheist nur als "Glaube" abstempeln kann, da er dies selbst nie entdecken wird.

Gruss Raffis
 
 
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Kenshin
Alt 21.04.2004, 21:35   #54
Standard

Zum einen kann man Leuten auch sagen, dass sie in die Hölle kommen, wenn sie nicht für Gott in den Krieg ziehen. Kreuzzüge z.B.
Klar du hast recht, deswegen ist bildung bzw informationsaneignung (dummes wort) sehr wichtig! in deutschland ist das vielleicht nicht so rübergekommen, aber ich weiß das von meinem land- zur zeit des kalten krieges hat der kommunismus auch ganze generationen gebrainwashed (soviel zu denglisch). diese haben auch gemeint sie müssten gegen die arbeitgeber rebellieren, obwohl in dem land andere probleme ursache der misäre waren, in russland mag das der grund gewesen sein! was sie wollten war wirtschaftlicher wohlstand- man kann also sagen, dass ihr materialismus ausgenutzt wurde (ok, das ist für viele auch eine religion) Also: lösungsvorschlag-> viel wissen aneignen und auf erfahrene hören!



Wieso willst du so genau wissen, dass der Islam gegen Anschläge auf Unschuldige ist? Ebenso wie die Bibel sowhl den liebenden als auch den zornigen Gott enthält, so findet sich im Koran auch eine gemäßigte und eine eher brutale Stelle. Was der Gläubige dann daraus macht ist was anderes.
im AT und NT ist das etwas anders wie im Koran, aber den vergleich mach ich nicht.
Klar kann man einen vers rauspicken und den interpretieren zum Beispiel:
Sure 8, Vers 12: „ ... Wahrlich in die Herzen der Ungläubigen werfe ich Schrecken. So haut ein auf ihre Hälse und haut ihnen jeden Finger ab.“
dieses zitat hatte ich im internet gefunden und war verdutzt. bin der sache aber auf den grund gegangen:
1. die überstzung ist nicht so gut, stimmt aber sinngemäß.
2. der Koran ist nicht aufgebaut wie die Bibel, Koran ist nur Wort Gottes, (in der Bibel stehen auch noch die Taten Jesus´, oder?). Der Koran wurde nicht aufeinmal Offenbart- er wurde innerhalb von 23Jahren Offenbart und Verse sind immer bezüglich bestimmten Situationen offenbart worden. Diese muss man kennen- aber sie kommen in reinen Übersetzungen des Koran nicht vor, daher ist es für unwissende sehr leicht sich eine falsche meinung zu bilden
3. Zur Situation des Zitats: es war vor dem Krieg (in Bedr glaub ich), und der Befehl "So haut ein auf ihre Hälse und haut ihnen jeden Finger ab.“ ist nicht an die Moslems gerichtet, sondern an die Engel, dass die Engel auf deren Finger hauen (türk. Übersetzung stand "auf finger hauen", nicht abhauen) hat eine ganz andere bedeutung, als das was man meinen würde, wenn man das als erstes liest.
4. nur Muhammad (friede sei mit ihm) konnte den Koran am besten verstehen, und sein ganzes Verhalten, seine Anordnungen, alles was er gemacht hat ist die Umsetzung des Korans!!

--> derjenige der dieses Zitat in seiner Page brachte, wusste, dass das an die Engel gerichtet ist (man muss einfach ein paar sätze vorher lesen!) schaut selber nach www.beyt.de/download/koran_german.chm

Wieso willst du so genau wissen, dass der Islam gegen Anschläge auf Unschuldige ist?
Sogar binLaden weiß das- deswegen sagt er in seiner fatwa, dass in einer demokratie alle schuldig sind- das hab ich aber schon widerlegt!

Dass Terrorismus bei moslems so leicht entstehen konnte, liegt an mehreren Faktoren, nicht aber an der Religion-
Armut, keine Bildung, Unterdrückung--> es ist kein Geheimnis dass der Islam in der ganzen islamischen Welt(<--wenn das überhaupt sagen kann) klein gehalten wird. ich geh jetzt nicht drauf ein, wird sonst zuviel.
 
 
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Morris
Alt 21.04.2004, 21:36   #55
Standard

Es kommt aber eher selten vor, dass Atheisten zu Gott finden. Und wenn doch, dann eher dadurch, dass sie in einer Gemeinde Halt finden und den Glauben nebenbei annehmen, aber eher selten, weil sie den GLaube selbst überzeugend finden.
Wahrscheinlich würde dir hier so gut wie jeder "Hare Krishna" widersprechen . Die meisten kommen dazu, weil sie sehr damit sympathisieren und sich durch die Philosophie sehr angesprochen fühlen. Dies würde denn durch eine Zugehörigkeit zur Gemeinde noch gefestigt und verstärkt.

Wenn Religionen als Kriegsgrund missbraucht werden, hat das wohl eher mit verweltlichtem Kirchentum zu tun (wie es ja im Mittelalter der Fall war) als mit kriegerischer Religion an sich.
Wie auch immer, möge mir mal jemand erläutern was 'Religion' so sehr mit einem eigenen Weg zu tun haben soll.
Religion bedeutet für mich Gott zu dienen. Wie man das nun tut, ist jedem seine Sache. Sicher gibt es Gebote oder Empfehlungen, wie z.B. die Gott zu preisen, doch kann man dies auf verschiedenem Wege tun. Einem liegt Predigt besser, der andere übernimmt organisatorische Dinge der Gemeinde. Die Individualität jeder Seele wird auch niemals abgestritten, so hat jeder eben seine eigenen Erfahrungen mit der materiellen Welt und so hat auch jeder seinen eigenen Weg. Einen eigenen Weg zu Gott würde ich aber ausschließen da unvollkommene und fehlerhafte Wesen nicht etwas wie Religion aus Spekulation heraus ergründen können. Von diesem Weg zu Gott (der quasi Religion bedeutet) kann man sicher ab und zu abweichen. Die macht denn die eigene, individuelle Entwicklung aus.
 
 
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Bi-Zar
Alt 21.04.2004, 21:38   #56
Standard

Original geschrieben von raffis
Also ich kenne viele Atheisten, die durch ein Erlebnis zu einem Glauben bekehrt wurden.
Habe von vielen persönlich gehört, und von einigen gelesen.

Und komischerweise.. Alle die, die zuerst atheistisch waren, und dann zu einer Religion fanden, wären nachher niemals bereit, wieder das Leben eines Atheisten zu führen.

Sie haben etwas entdeckt, was der Atheist nur als "Glaube" abstempeln kann, da er dies selbst nie entdecken wird.

Gruss Raffis
Und Raucher haben den Sinn des Lebens in Zigaretten gefunden.
 
 
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raffis
Alt 22.04.2004, 10:49   #57
Standard

Hier sieht man wieder einmal,
wer die Materie wirklich versteht.

Und wer am Ende nur noch im Sarkasmus seinen Ausweg findet.

Für mich ist das Thema deutlich, und was dazu gesagt werden muss, wurde gesagt.

I'm out.

Gruss Raffis
 
 
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Kenshin
Alt 22.04.2004, 15:18   #58
Standard

stimme raffis zu

aber noch von odimwe:
Hitler war die Nationalität also egal.
bitte? schon mal was von national darwinismus gehört? mag sein dass der opportunistische kleine kerl ausländische freunde hatte, aber er war davon überzeugt, dass seine rasse der weltherrschaft würdig ist, und er hat die ausländer sicherlich nicht als ebenwürdig gesehen, sondern eher als mittel zum zweck.

Also ich kenne viele Atheisten, die durch ein Erlebnis zu einem Glauben bekehrt wurden.
Habe von vielen persönlich gehört, und von einigen gelesen.

Und komischerweise.. Alle die, die zuerst atheistisch waren, und dann zu einer Religion fanden, wären nachher niemals bereit, wieder das Leben eines Atheisten zu führen.

Sie haben etwas entdeckt, was der Atheist nur als "Glaube" abstempeln kann, da er dies selbst nie entdecken wird.

Gruss Raffis
Was gibts an diesem zitat auszusetzen?
ok des mit den rauchern, kann man gerade noch als argument durchgehen lassen, aber so komplexe themen auf ein so stark vereinfachtes Beispiel zu reduzieren ist meiner meinung nach nicht sinnvoll
 
 
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Bi-Zar
Alt 29.04.2004, 15:33   #59
Standard

Naja was Hitler anging will ich nicht zuviel spekulieren. Der kann selbst Rassist gewesen sein, aber genau wird man das wohl nicht erfahren. Allerdings bin ich überzeugt, dass die Leute, die Hitler unterstützen keine Rassisten waren. Das waren reiche Industriebosse, die wollten das Gewerkschaften zerschalgen wurden. Inwiefern die wussten, dass ein Krieg sich anbahnt weiß ich nicht.
 
 
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Kenshin
Alt 29.04.2004, 18:28   #60
Standard

klar- es waren aber bestimmt nicht "nur" solche- es waren viele die verschiedene interessen hatten- bewusst oder unbewusst hat es zu einem schlechten ende geführt. Aber wohin treibt uns die zukunft? es gibt keine garantie, dass wir nicht im selben loch landen. (riecht nach offtopic)
 
 
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Morris
Alt 29.04.2004, 19:49   #61
Standard

Allerdings bin ich überzeugt, dass die Leute, die Hitler unterstützen keine Rassisten waren. Das waren reiche Industriebosse, die wollten das Gewerkschaften zerschalgen wurden. Inwiefern die wussten, dass ein Krieg sich anbahnt weiß ich nicht.
Die Großindustriellen verfolgten nicht nur eigennützige Ziele sondern auch welche des Nationalsozialismus. Aus industrieinternen Quellen geht hervor, dass bereits mindestens 1935 von einem geplanten Krieg gewusst wurde. Das verwendete Vokabular lässt auch darauf schließen, dass die Industriellen auch einiges vom NS-Weltbild abfärbten. Leider weiß ich die genauen Quellen nicht mehr
 
 
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