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Christen=Moslems=Hindus=x

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4given
Alt 27.12.2003, 00:34   #26
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Ja, aber wie kommt es dann dass jeder gläubige Christ, Moslem etc. bestreitet, dass sie den glaichen Gott haben? Müssten die dat net am Besten wissen?
Also ich zum Beispiel würde alles sagen nur net, dat ich an den gleichen Gott glaube, wie die Moslems. Und die sind ja den anderen Religioen uch net so freundlich gestimmt, oda?
 
 
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asdf
Alt 27.12.2003, 00:39   #27
Standard

Die sind anderen Religionen gegenüber auch nich mehr oder weniger freundlich gesinnt als Juden oder Christen...

Fragst du jetzt allen Ernstes mich, wieso du bestreiten würdest an den gleichen Gott wie ein Moslem zu glauben?
 
 
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Alt 27.12.2003, 03:19   #28
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naja die religionen unterscheiden sich hinsichtlich der gott-frage wohl schon

die buddhisten und hinduisten haben doch zum beispiel überhaupt keinen gott. Alles hat irgendeinen Ursprung, sitzt in einem Seelenpool bis man sich entschiesst mal auf die erede zu kommen um genügend karma zusammen und dann irgendwann nach vielen vielen leben als "weisere" seele ind nirvana zurückdarf. oda so

der gott der bibel ist auch realtiv "beschreibar" dargestellt - und weil jesus mal irgendwo im koran drin vorkommt (wer hat den überhaupt geschrieben? mohamed doch selber) sind die Leeren der beiden "bücher" ja auch keinesfalls identisch

die götter sind wohl nich identisch, verfolgen aber meiner ansicht nach die gleichen Ziele.

Nicht das was die Weltreligionen letzendlich aus dem ganzen machen (Kriege, terror, lügen, angst, kontrolle, macht und geld), sondern das was der kern der eigentlichen sache ausmacht - sein leben möglichst positiv zu gestalten mit einem klarem Ziel vor Augen, und damit Hoffnung zu geben.

Naja wie gesagt ob das in den einzelnen religionen derzeit oder in vergangenheit so rüberkam ist eine andere frage. Das hätte aber wohl weder christus noch buddha so gewollt

(...mhh, nur mohamed hat auch selber kriege geführt - das unterscheidet ihn schon elementar von jesus )

oder so

edit: irgendein islamist oder interessierter kann mich doch bestimmt mal aufklären... mein "klassentürke" konnte mir da auch keine antwort drauf geben *g*

gibt es im islam überhaupt einen himmel und eine "hölle", oder wie heisst/was ist das da? Wie kommt man wohin? Was hat der mohamed damit zu tun?
 
 
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4given
Alt 27.12.2003, 03:32   #29
Standard

Original geschrieben von asdf
Fragst du jetzt allen Ernstes mich, wieso du bestreiten würdest an den gleichen Gott wie ein Moslem zu glauben?
Nö, ich weiß es ja!

Ich muß Anarch recht geben, ich denke schon, dass sich die Götter in den Monotheistischen Religionen schon unterscheiden, allerdings kommt Jesus doch im Koran vor
 
 
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asdf
Alt 27.12.2003, 03:48   #30
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Der selbe Gott wird unterschiedlich interpretiert das is alles.
 
 
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Pigma
Alt 27.12.2003, 05:56   #31
Standard

Jeder Mensch glaubt an einen anderen Gott (falls überhaupt).
 
 
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*häxli*
Alt 27.12.2003, 16:05   #32
Standard

also ich glaube auf jeden fall an irgend eine kraft! Aber ob ich die Buddah, mohamed, jesus oder wie auch immer nenne, ist mir eigentlich ziemlich egal!
 
 
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asdf
Alt 27.12.2003, 17:36   #33
Standard

Am besten du nennst sie Horst.
 
 
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Kenshin
Alt 20.04.2004, 01:23   #34
Pfeil wegen Anarchnophobia´s frage

servus @ all, die nachricht kommt vl bissle spät- bin aber erst seit heut Mitglied.

irgendein islamist oder interessierter kann mich doch bestimmt mal aufklären... mein "klassentürke" konnte mir da auch keine antwort drauf geben *g*
Ich als Moslem kann dazu sagen:
1. sag deinem Klassentürken (bin au einer) dass er sich schämen soll :-) (trotz des smileys mein ich das ernst, sag ihm das bitte)

2. Jesus kommt im Koran vor- nicht nur das: Seine Mutter Maria(friede sei mit ihr) ist die einzige Frau deren Name im Koran genannt wird(auf arab: Meryem).
Der Islam hat auch die selben Propheten (ich sag lieber Gesandten) wie in der Bibel.
Was ist also der Unterschied (außer der Sprache und Aussprache :-))?
Nunja, der Islam sagt, dass Jesus(friede sei mit ihm) nicht Sohn Gottes ist- (aber auch keinen Vater hatte); er ist aber ein Gesandter, und nicht "nur" ein Gesandter. Er gehört zu den 5 (ja glaub 5) großen Gesandten (müsst ich aber nomol überprüfen), er ist ja auch ein "Schriftträger"- denn im Islam glauben wir an die Bibel, an die Tora und an noch eins, weiß aber net wies auf Deutsch heißt (türk./arab: Zebur).
Aber der Koran sagt, dass die Bibel (und auch die Thora) verändert wurden. Der Koran ist aus islamischer Sicht aber nicht veränderbar, weil Gott im Koran sagt, dass er den Koran selber beschützen wird.(aus Islamischer Sicht)

3. Bei 2. hab ich Gott gesagt und nicht Allah; in der tat sehen wir moslems das so, dass alle drei Religionen vom gleichen Gott sprechen- Allah ist arabisch und heißt "Der eine Gott", ich hab auch gehört dass es vom hebräischen abgeleitet sein soll (illah = der Eine????).

4. zu Muhammad (friede sei mit ihm): einer hat gesagt, Muhammad(fsmi) habe den Koran selber geschrieben--> Er konnte nicht lesen und schreiben, und zur Zeit als der Koran kam, waren Poesie und Dichtung sehr weit verbreitet in Arabien, und es gab wirklich Meister ihrer Kunst- der Koran hat aber alle übertroffen (und ich bleibe sachlich!). Aber dies nur am Rande weil das eine Glaubensfrage ist, und darum geht es nicht. Der Islam sagt, dass alle Religionen vorher, die durch Gesandte geschickt wurden, dieselbe ist/war (Zwar dieselbe, aber es gab andere Regeln für andere Völker; zum Beispiel ist Krieg im Islam erlaubt, im Christentum glaub nicht, oder??). Nur waren die religionen für bestimmte Völker und für bestimmte Zeiten begrenzt - nur der Islam ist als vollendende und letzte Religion für alle Menschen (und Cin) geschickt worden, und Mohammad (fsmi) ist der letzte Gesandte und ihm wurde der Koran offenbart, welcher den Weg des Islam zeigt. Für Moslems sind daher 2 Quellen wichtig um den Islam zu verstehen: der Koran, und das Leben des Gesandten (da er der einzige ist der den Koran am besten verstehen und leben kann).

Ich hab mal kurz versucht so grob über den Islam was zu schreiben, nicht weil ich dachte, dass ich den Islam besonders gut kenne , sondern weil ich glaub das war hier notwendig. denn es kommen viel zu wenig infos aber dafür viel zu viel urteile.

Außerdem: ich wollte wie gesagt nur einen aufklärenden text schreiben (mit viel rechtschreib und Groß-Kleinschreibung fehlern) und wollte nicht andere Religionen bewerten, falls der der fall war sry!
gruß zensuken
 
 
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raffis
Alt 20.04.2004, 16:11   #35
Standard

Natürlich sind alle Religionen in ihrem Kern dasselbe!

Da ich mich seit einer ganzen Weile intensiv mit östlichen Religionen, allen voran dem Hinduismus, und früher mit dem Christentum beschäftigte,
weiss ich wovon ich spreche.

Es kommt auf verschiedene Interpretationen, und die Definition von dem, was westliche, dualistische Religionen als "Gott bzw, Allah" definieren, an.

Die Definition, und Unterscheidungen in der Interpretation von Gott und seinen Auswirkungen sind verschieden.

NATÜRLICH GLAUBEN DIE VERSCHIEDENEN PHILOSOPHIEN DER HINDUS AN EINEN OBERSTEN GOTT; nur sehen sie ihn in einem monistischen licht. Gott, Brahman, das oberste Selbst, Purusha (die Einzelseele), der Atman,
all dies sind verschiedene, hinduistische Definitionen für den Höchsten, der jedoch im Gegensatz zum Christentum das Eine und Alle ist, und damit Gut und Böse und generell Gegensätze in sich fasst, und gleichzeitig darüber hinausgeht.
Und dieser höchste ist als menschliche Inkarnation in der Form KRISCHNAS auf die Erde gekommen, um diese Weisheit in der Bhagavad Gita zu lehren.

Wenn also im Hinduismus von Göttern wie Shiva, Vishnu, Rudra, Indra etc. gesprochen wird, und der Philosophie entsprechend Leute bspw. im Shivaismus Shiva als den höchsten sehen, dann ist damit Shiva als göttliche Manifestation des höchsten Selbst, Brahman, gemeint.
Das ist auch der Grund, wieso die unzähligen, hinduistischen Philosophien so gut miteinander harmonieren.
Ob Vedanta, Shivaismus, Vishnuismus, oder Shankya - im Endeffekt sind alle diese Richtungen Überbringer eines monistischen Gottesbild, in dem das Höchste Selbst (also Gott), das in jeder Person in der Form der Seele im Herzen als Purusha wohnt, als Ziel angesehen wird.

Es verwundert nicht, dass bei den vielen Göttern im Hinduismus viele Leute vehement zurückschrecken - doch sind dies alle Manifestationen des Einen ohne den Zweiten. Ob man jetzt nach einem erleuchteten Tod in diesem Brahman aufgeht, oder sich im Nirvana auflöst (Buddhismus), oder eben, in Gottes Reich kommt, ist eine Sache der Definition.

Der grösste Unterschied zwischen Ost und West ist eben der östliche Glaube an Wiedergeburt und Karma, entstanden durch weltliche Begierden und Bindungen in vorigen Leben, und der Glaube an ein einmaliges Leben in jüdischer, muslimischer und christlicher Religion - sowie der christliche Glaube, dass der Mensch ein Sünder sei, während östliche Religionen in ihm das Göttliche, durch weltliche Belange verschleiert, erkennen.
Deswegen wird im Osten der Sex als die Union der Gegensätze und der Verschmelzung mit dem Höchsten auf physikalischer Ebene angesehen. Und wird der Sex deshalb somit wie bspw. im Tantrismus als heilig angesehen.

Man muss als westlicher Mensch eben sehen, dass die Spiritualität und die Psyche des Ostens auf einer anderen Ebene sind, und es gerade DESWEGEN für uns so schwer ist, deren Texte, wo Gott über 50 verschiedene Bezeichnungen hat, und wo die eigentliche Bedeutung nur aus dem Zusammenhang heraus erkannt werden kann, zu verstehen.
Fälschlicherweise wird der Hinduismus bei uns immer mit vielen Göttern assoziert - ein fataler Fehler.

Man sollte diese Religionen und Texte erst studieren, wenn man bereit sein will, ein eigenes Urteil zu fällen. Da aber eben gerade diese Studie so ungemein schwer zu verstehen und beinahe unverständlich ist für die westliche Psyche, braucht es einige Zeit und einige Erkennung, um letztendlich zu verstehen, dass der Hinduismus im Grundsatz wie die anderen Weltreligionen gleich vertreten ist.

Und DAS ist genau der Punkt.

Und bevor irgendwelche Gläubigen, die nur die ihre Religion kennen, und meinen, sie wissen über die anderen Bescheid, sollten sie sich erstmals ausführlich mit denen befassen, bevor sie behaupten, die Dinge seien Grund verschieden!



Gruss Raffis
 
 
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raffis
Alt 20.04.2004, 16:20   #36
Standard

Tut mir leid wenn ich jetzt in verbaler Form und innerlich etwas überreagiert habe, aber mir ist aufgefallen dass viele Religionsangehörige westlicher Religionen meinen, sie wissen bestens über die östlichen Religionen Bescheid.
Und in Wirklichkeit wissen sie nur das Nötigste - und genau aus dem Grund halten sie dann die Religionen auch für so verschieden und befassen sich nicht eingehender mit ihnen.

Wenn man eine objektive, klare Perspektive der verschiedenen Religionen und ihren Beziehungen untereinander haben will, so muss man auch recherchieren und solchen geistig-fremden Religionen NACHGEHEN, sich in sie vertiefen.

Die Essenz und damit der Kern, also Gott, wird überall in einer Art verformt. Ob Gott eine Person im Himmel, ein allesumfassendes Selbst, oder Nirvana ist, das ist dann die Interpretation des Höchsten.

Gruss Raffis
 
 
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Bi-Zar
Alt 20.04.2004, 17:01   #37
Standard

Menschenverachtend sind alle großen Religionen gleichermaßen.
 
 
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raffis
Alt 20.04.2004, 17:12   #38
Standard

Dass sagen die, die sich nicht eingehend mit Religion beschäftigen.
Oder hast du dich damit befasst (und damit mein ich nicht, einen Artikel in der Morgenzeitung lesen, und daraus seine Meinung bilden) ?
Hast du dich wirklich darin vertieft?
 
 
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Kenshin
Alt 20.04.2004, 22:32   #39
Standard

Menschenverachtend sind alle großen Religionen gleichermaßen.
Hast du dich sehr gut informiert und hast du dir ein Urteil gebildet? oder ist das ein vorurteil?

Menschen sind von Natur aus egoistisch und verachten oft andere - das dies bei religiösen (oder solche die sich dafür halten) vorkommt, ist nicht anormal. Die Frage ist ob die Religionen dieses Verachten verstärken oder schwächen??

Der Islam zB macht keinen Unterschied der Hautfarbe oder der Herkunft, vor Gott sind alle gleich- ein religiöser Mensch respektiert (natürlich im Idealfall) nicht nur Menschen sondern auch die Natur- da sie die Schöpfung Gottes ist! Respektlosigkeit gegenüber der Schöpfung wäre respektlosigkeit dem Schöpfer gegenüber.

Und bei gläubigen Christen kann man das auch sehen, dass sie anderen menschen aus religiösen gründen Helfen.

Klar könnte man sagen, dass zB Bush auch den Krieg religiös-motiviert geführt hat; aber ich unterscheide da zwischen Menschen die versuchen, die Religion ihren Vorstellungen anzupassen und zwischen Menschen die versuchen sich der Religion anzupassen. Die erste Gruppe sind egoistische Opportunisten, die nur ihren Willen durchsetzen wollen!

Was meint ihr, irre ich mich? ich bin gern bereit meine meinung zu ändern wenn was sinnvolles kommt!
 
 
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Jonaz
Alt 21.04.2004, 16:24   #40
Standard

hmm, ich behaupte mal zu wissen, dass diverse religionen sich anderen höhererstellen und alle anderen "abschaum" sind...
Wenn ich mir die "heiligen Krieger" anschau, die sich sinnlos mit den amis in die luft jagen *ja die amis ham auch schuld* dann iss religion für mich totaler schwachsinn....
 
 
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Bi-Zar
Alt 21.04.2004, 16:33   #41
Standard

Original geschrieben von Zensuken


Hast du dich sehr gut informiert und hast du dir ein Urteil gebildet? oder ist das ein vorurteil?

Menschen sind von Natur aus egoistisch und verachten oft andere - das dies bei religiösen (oder solche die sich dafür halten) vorkommt, ist nicht anormal. Die Frage ist ob die Religionen dieses Verachten verstärken oder schwächen??

Der Islam zB macht keinen Unterschied der Hautfarbe oder der Herkunft, vor Gott sind alle gleich- ein religiöser Mensch respektiert (natürlich im Idealfall) nicht nur Menschen sondern auch die Natur- da sie die Schöpfung Gottes ist! Respektlosigkeit gegenüber der Schöpfung wäre respektlosigkeit dem Schöpfer gegenüber.

Und bei gläubigen Christen kann man das auch sehen, dass sie anderen menschen aus religiösen gründen Helfen.

Klar könnte man sagen, dass zB Bush auch den Krieg religiös-motiviert geführt hat; aber ich unterscheide da zwischen Menschen die versuchen, die Religion ihren Vorstellungen anzupassen und zwischen Menschen die versuchen sich der Religion anzupassen. Die erste Gruppe sind egoistische Opportunisten, die nur ihren Willen durchsetzen wollen!

Was meint ihr, irre ich mich? ich bin gern bereit meine meinung zu ändern wenn was sinnvolles kommt!
Ja ich habe mich gut informiert. Wer nicht sieht wie schlecht die Religionen sind, der hat Tomaten auf den Augen.

Tja ohne den Egoismus mancher Menschen wären Religionen nicht entstanden.

Noch nichtmal Hitler war Rassist. Zu seinen Verbündeten zählten
Japaner, Italiener, Koreaner, Slowaken, Ungarn, Rümänen, Bulgaren, Finnen und Kroaten. Zusätzlich noch viele Freiwillige aus anderen Ländern. Solange es seinem Zwecke diente war Hitler die Nationalität also egal. Und genauso ist es einer REligion auch egal welcher Nationalität jemand angehört, solange er nur glaubt.

Beweise, dass sie aus religiösen Gründen helfen. Es gibt Menschen die gerne helfen und dies tun sie in religiösen oder säkularen Gemeinschaften. Ein Mensch ist von Grund auf altruistisch oder er ist es nicht. Die Religion macht da nicht viel aus.

Bush interpretiert die Bibel aber nicht um um seinen Krieg führen zu können. Der kann sich klipp und klar auf sie verlassen. Religionen wurden so geschaffen, dass sie die Menschen manipulierbar für Kriege machen.
 
 
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raffis
Alt 21.04.2004, 17:10   #42
Standard

Odimwe,

deine Aussage bestätigt aber gerade das Gegenteil - dass du dich nur oberflächlich informiert hast.
Und damit, wenn Bush sagt "ich bete zu Gott jeden Tag", du diese Aussage als hervorragend für dein Vorurteil gegenüber Religion empfindest.
Und die Höherstellung einiger Religiösen gegenüber anderen - mit diesem Punkt hast du vollkommen Recht.

Deswegen sag ich ja: Keine Religion verkündet die absolute Wahrheit.

Aber sie alle führen, auf Umwegen, über Höhen und Tiefen, zur letztendlichen Wahrheit.



Aber belassen wir es lieber bei dem.
Argumentation wird hier nicht weiter helfen.

Gruss Raffis
 
 
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Bi-Zar
Alt 21.04.2004, 17:13   #43
Standard

Na da du es so nicht einsiehst machen wirs mal andersrum.
Was haben die Religionen denn gutes getan?
 
 
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raffis
Alt 21.04.2004, 17:17   #44
Standard

Du stellst die falschen Fragen.
Wenn du mir sagst, was haben die Religionen gutes getan, kann ich dir Vor- und Nachteile aufzählen.
Wenn ich dich frage, was hat der Atheismus, der Kapitalismus, und die Technik gutes getan, so könntest du mir ebenso Vor- und Nachteile aufzählen.

Darum geht es nicht.

Es geht um die Frage:

Was ist das Ziel aller Religionen, und wohin führen sie letzten Endes.
Es ist verständlich, dass einer der sich nicht auf diesen Pfad zum Ziel begibt, das Ziel auch nie erkennen wird.

Deswegen sag ich ja: Worte reichen hier nicht. Worte reichen in der Physik, in der Technik, in der Psychologie, aber nicht in der Religion.

Ich würde behaupten, dass ein Odimwe geistig weiter fortgeschrittener ist als ein Religiöser, der verkündet, dass nur SEINE Religion die Wahre sei.
Aus diesem Blickwinkel heraus will ich dich nicht irgendwie überzeugen oder überreden, dass du zur Religion findest.
Sondern das du ehrlich deinen eigenen Weg gehst und deine eigene Wahrheit suchst.

Richtig und Falsch sind hier nicht ausschlaggebend.
Ausschlaggebend ist dein eigener Sinn im Leben, und den Weg, den du dir daraus bildest.

Gruss Raffis
 
 
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Bi-Zar
Alt 21.04.2004, 17:25   #45
Standard

Du hast gesagt dass Religionen ausgenutzt werden können.
Am Anfang mag Glaube stehen, der dann ausgenutzt werden kann.
Das wird er aber letzlich immer, denn sonst stirbt die Religion aus.
Das beste Beispiel dafür ist wohl die katholische Kirche, die unglaublich viele Verbrechen begangen hat.
 
 
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raffis
Alt 21.04.2004, 17:33   #46
Standard

Du hast ganz Recht "Am Anfang mag Glaube stehen".
So ist es tatsächlich.

Doch das ist nur der Anfang.

Aber wie könnte einer, der nicht einmal fähig ist zu glauben, über den Anfang hinaus gehen?

Er wird sich im Kreis drehen und sagen
"Religion ist nur Glaube"
Und da er nicht den Glauben hat, wird er den wahren Kern aller Religionen nie kennen lernen.
Im Gegenteil, er wird weiterhin behaupten "Religion ist nur Glaube".
Eben genau aus dem Grund:
Er ist selbst nicht fähig zu glauben, und wird deshalb auch nicht mehr sehen und erfahren als seine Interpretation der Religion als reine Glaubenssache.

Einigen gefällt es, beim Anfang zu bleiben und Religion als simple Glaubenssache abzustempeln.
Sollen sie doch am Anfang verweilen, das ist jedem selbst überlassen.

Ich kann ohne Samen keinen Baum wachsen lassen.
Ich kann ohne Glauben den wahren Inhalt aller Religionen nicht erkennen.

Die Äste des Baumes sind verschieden, die religiösen Ansichten und Praktiken sind verschieden.
Aber der Baum ist derselbe.
Und der Samen ist derselbe.


Wenn du dir selbst also nicht einen Samen zugestehen lässt, um den Baum wachsen zu lassen, dann ist das ok und gut.
Wenn du dir den Glauben nicht zugestehen lässt, um den Inhalt bzw. das, was daraus wächst, zu erkennen, dann ist das ok und gut.

Gruss Raffis
 
 
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Bi-Zar
Alt 21.04.2004, 17:36   #47
Standard

Naja ich wüsste nicht genau was am GLauben so toll sein soll.
Viele Menschen leben heute ohne und kommen auch klar.
Und unter Atheisten ist die Angst vor dem Tode geringer als bei Christen.
 
 
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raffis
Alt 21.04.2004, 17:44   #48
Standard

Das mit der Angst vor dem Tode bei den Christen - da hast du Recht.
Auch mich verwundert es, wie viel Angst Christen haben von dem, was nach dem Tod kommt - und wie sehr sie von der Ansicht geführt werden, dass Nichtgläubige in die Hölle kommen.
Man muss aber auch sehen, jetzt in Bezug auf das Christentum, dass dieses Thema der Hölle über Jahrhunderte, ja über ein Jahrtausend, wegweisend war (siehe Ablassgesetzt).
Und man sollte auch sehen, dass in Zeiten des Mittelalters die menschliche Psyche nicht so weit fortgeschritten war wie heute, sprich die Angst vor solchen Aussagen viel grösser war, dass man von der Kirche psychisch quasi "gewzungen" wurde, den Glauben anzunehmen. Und dass es auch weniger Leute gab, die das Verstehen hatten, um selbst der Religion auf den Grund zu gehen.
Ich denke, dass die Angst vor dem Tod, und vor einer darauffolgenden Hölle für Nichtgläubige, mit der Evolution des menschlichen Bewusstseins mehr und mehr verloren gehen wird. Und das dieses Spiel von Gut-Böse, Gott-Teufel, dann auch als die Symbolik hinter dem christlichen Glauben angesehen wird.

Und eben: "Viele Menschen leben heute ohne und es geht ihnen gut."
Das ist ja genau mein Punkt: jeder soll seinen eigenen Weg gehen.
Wenn sich einer als Atheist zufrieden fühlt, wieso denn einen künstlichen Glauben aufdrücken?
Gehe deinen eigenen Weg.

Gruss Raffis
 
 
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Bi-Zar
Alt 21.04.2004, 18:20   #49
Standard

Ich würde nicht sagen, dass die Leute früher dümmer waren oder was auch immer, so dass sie den Glauben leichter annehmen konnten. Das menschliche Gehirn hat sich in den letzen 100.000 Jahren kaum weiterentwickelt, wohl aber das Wissen das die Menschen anhäuften.
Es gibt heute auch noch Leute, die so gläubig wie im Mittelalter sind.
Nur kaum noch in Europa. Letzlich ist es keine Frage der Intelligenz ob man den Glauben annimmt, sondern wie stark man als Kind davon geprägt wird.
 
 
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asdf
Alt 21.04.2004, 20:09   #50
Standard

Wenn doch alles so sehr darauf ankommt nen eigenen Weg zu finden und damit glücklich zu werden, frag ich mich doch irgendwie wieso man so auf dem Begriff Religion rumreitet und nich wenigstens bei Glauben bleibt.
Religion ist doch grade das nich. Religion ist für mich eher das Gegenteil davon.
Religion ist eine Gruppe von Leuten, die ihr Leben nach einem gemeinsamen Glauben ausrichtet(oder das zumindest versucht oder anbietet) und Religion ist organisiert, und das üblicherweise durch und durch. Sobald es soweit ist, isses eh zu spät..
Wie auch immer, möge mir mal jemand erläutern was 'Religion' so sehr mit einem eigenen Weg zu tun haben soll.
 
 
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