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Die Bush - Philosophie

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daRaider
Alt 02.05.2003, 04:03   #1
Standard Die Bush - Philosophie

"Wer nicht mein Freund ist, ist mein Feind und die Feinde meiner Feinde sind meine Freunde."


Irgendwie doch total erschreckend und unsinnig. Komischerweise fällt einem diese Denkweise doch sehr oft auf. Teils gesteuert, wie z.B. bei der NPD und den Palästinensern. Teils auch eher unterbewusst.
Bemerkt ihr diese Denkweise auch ab und an bei euch selbst? Verbündet ihr euch mit Leuten, die ihr eigentlich nicht ab könnt nur um einem Dritten schlechtes zu tun oder um diesen nicht unterstützen zu müssen?

Mir gehts hier nicht um die Amerikaner also das bitte jetzt hier nicht ausdiskutieren. Ich finde einfach diese Denkweise interessant. Dieser Widerspruch in sich. Verlogenheit pur und ein Armutszeugnis für die Leute die soetwas nötig haben...
 
 
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Alt 02.05.2003, 06:46   #2
Standard

tut mir leid, dazu muss ich doch noch einen amerika betreffend aspekt erwaehnen, aber soll kein diskussionspunkt, sondern nur eine kurze anemerkung sein.
die vereinigten staaten mit ihrer christlichen bevoelkerung, dem herrn george w. bush mit seiner wiedergeburt und seiner bekehrung, und dann diese (un-)logik, das will mir nicht einleuchten, vor allem wenn man sich so christliche gebote wie nächsten- oder auch feindesliebe (mat 5, 44) ins gedaechtnis ruft. da kommt einem eine religionspropaganda, wie sie dort betrieben wird doch manchmal oppurtunistisch vor, auch wenn weitlaeufig bekannt ist, dass die us auslegung vom christentum nicht grad die am meisten auf ethik basierende ist.

die denkweise hat ja einen gewissen fundamentalismus inne, das sieht man dann auch dort, wo sie gebraucht wird. den zweiten teil der aussage kann ich ja noch nachvollziehen (jedoch nicht moralisch!), steigert dieses prinzip doch die effektivitaet in gewissem maße, bei der bekaempfung des gemeinsamen feindes. aber der diese philosophie verkehrt doch den freundschaftsbegriff voellig, es handelt sich doch nur um nicht andauernde, situationsangepasste buendnisse.

den ersten teil, also die feindesdefinition, finde ich ebenso unsinnig wie verwerflich. damit kann man klasse die fronten klaeren. dazu las ich mal: man laesst jedem die wahl sich zu entscheiden, solange er sich fuer das richtige entscheidet.
wenn jemand etwas, was andere tun, nicht gutheisst, sich also nicht hinter diesen stellt, ist diesem dann doch nicht feindlich gesinnt. es erfordert schon etwas dummheit, oder manchmal auch kalkuel, um hierraus das allgemeine verhaeltnis von, seien es menschen, staaten, irgendetwas, abzuleiten.
naja, wer denn gerne so viele feinde haben moechte...
 
 
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Sunshine
Alt 03.05.2003, 13:11   #3
Standard Re: Die Bush - Philosophie

Original geschrieben von dude
"Wer nicht mein Freund ist, ist mein Feind und die Feinde meiner Feinde sind meine Freunde."


Irgendwie doch total erschreckend und unsinnig. Komischerweise fällt einem diese Denkweise doch sehr oft auf. Teils gesteuert, wie z.B. bei der NPD und den Palästinensern. Teils auch eher unterbewusst.
Bemerkt ihr diese Denkweise auch ab und an bei euch selbst? Verbündet ihr euch mit Leuten, die ihr eigentlich nicht ab könnt nur um einem Dritten schlechtes zu tun oder um diesen nicht unterstützen zu müssen?

Mir gehts hier nicht um die Amerikaner also das bitte jetzt hier nicht ausdiskutieren. Ich finde einfach diese Denkweise interessant. Dieser Widerspruch in sich. Verlogenheit pur und ein Armutszeugnis für die Leute die soetwas nötig haben...
wenn der Freund des Feindes sich durch den Feind beeinflussen lässt, ist die schlußfolgerung wohl richtig, dass der Freund des Feindes zum Teil auch dein Feind ist bzw zu deinem Feind werden kann...
je nachdem wie sehr sich der Freund durch den Feind verändert

kurz: die Freunde der Feinde sind mit Vorsicht zu genießen...
 
 
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daRaider
Alt 03.05.2003, 14:54   #4
Standard Re: Re: Die Bush - Philosophie

Original geschrieben von Sunshine

wenn der Freund des Feindes sich durch den Feind beeinflussen lässt, ist die schlußfolgerung wohl richtig, dass der Freund des Feindes zum Teil auch dein Feind ist bzw zu deinem Feind werden kann...
je nachdem wie sehr sich der Freund durch den Feind verändert

kurz: die Freunde der Feinde sind mit Vorsicht zu genießen...

muss man das verstehen?
 
 
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Sunshine
Alt 03.05.2003, 15:46   #5
Standard

du schon, ja
 
 
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asdf
Alt 03.05.2003, 17:08   #6
Standard

ne, das is absolut unlogisch.

es ging um "die feinde meiner feinde sind meine freunde". und nich um "die freunde meiner feinde sind meine feinde".

öh?
 
 
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Krashok
Alt 03.05.2003, 21:57   #7
Standard

 
 
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-V-
Alt 04.05.2003, 03:44   #8
Standard Re: Die Bush - Philosophie

Verbündet ihr euch mit Leuten, die ihr eigentlich nicht ab könnt nur um einem Dritten schlechtes zu tun oder um diesen nicht unterstützen zu müssen?
Dieses Bündnis hält aber nur solange, bis man dem "Feind" (habt ihr überhaupt richtige Feinde?) das schlechte angetan hat.
Danach wird diese Zweckgemeinschaft wieder aufgelöst.

Entweder geht man sich danach aus dem Weg, oder manst hasst sich weiter gegenseitig.
 
 
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S.teppenwolf
Alt 04.05.2003, 18:11   #9
Beitrag

Feinde muss man doch unterscheiden:
Es gibt Feinde, die einen hassen und es gibt Feinde, die einen verachten, Menschen, die einen wegen geistiger Fähigkeiten oder körperlicher Gegebenheiten verachten. Verachten hat nichts mit auslachen oder lachen zu tun, sondern mit Hochmut.
Des weiteren gibt es den Spot, Verachtung und Hass.
Ich hasse die Menschen, die die ihre Mitmenschen dem verachtenden Egoismus opfern.
Wenn man sich also mit dem Feind verbündet, dann doch nur aus selbstsucht und Verachtung dem "Dritten" gegenüber.
Ich glaube das man diese Leute zu recht hassen darf.
 
 
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richieguitar
Alt 06.05.2003, 21:59   #10
Standard

Also der Bush ist ja an sich ein potentieller Amokläufer. Als ich das Buch Stupid White Men (michael Moore) las, wurde mir bewusst, wie dumm der GEorge W. jr. wirklich ist.

Also ich bin eher nicht der Typ, der sagt das alle die nicht für mich sind, gegen mich sind. Weil das liegt einfach in meiner Grundeinstellung als Mensch. ich finde ausserdem, das wir diese grundsätzliche Schwarz- Weiss Ansicht ablegen sollten und uns auch mal dem Grau widmen sollten.
 
 
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uzhul
Alt 10.05.2003, 23:39   #11
Standard

Ich weiss nicht ob Bush dumm ist,vielleicht erreicht er ja seine Ziele(oder die der Leute die hinter ihm stehen) ganz gut.Ob das christliche sind-naja,Skulls&Bones hört sich nicht so christlich an,aber wenn man in einem hauptsächlich christlichem Land eine Religion verwendet,um irgendwas zu begründen,naja für irgendeine muss man sich dann ja entscheiden.Bush-religion ist ja so Mittelalter/Kreuzzugsmässig,da wurde ja auch hin und wieder ein Gegenpapst ernannt,wegen irgendwelcher Formalitäten.
Amokläufer gehn ja selber drauf,und das ist ja nicht die 1.Bush-Generation die ein bischen Einfluss hat,nicht nach Vietnam z.B.,so als kleine Nettigkeit zwischendurch,also,Amok-nee,glaub ich nicht.
 
 
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