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Buddhismus

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hungrigerHomer
Alt 17.01.2007, 15:53   #1
Standard Buddhismus

jo, glaube den thread gibts noch nicht, hoffe ich zumindest... also ich wollte nur mal fragen was ihr generell vom Buddhismus haltet? und ob es hier jemanden gibt der richtig im Buddhismus lebt. Wenn ja wie findet ihr das, usw usw.... ja das wars schon, freue mich schon auf antworten...


mfg
 
 
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sailor
Alt 21.01.2007, 02:48   #2
Standard

Nichts.
Buddha (es gibt mehrere) war ein Mensch und diese Menschen werden dann in Stein gemeißelt, hübsch bemalt, teilweise sogar angezogen u.s.w..
Warum sollte ich zu einem Menschen beten? Oder gar zu einer steinernen Abbildung dieses Menschen? Es ist beides sinnlos.

Jesus Christus dagegen lebt und kann uns wirklich helfen!

"Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, so wird er errettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden."
Joh 10,9

Jesus spricht zu ihm: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich."
Joh 14,6

Und es wird geschehen: jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird errettet werden."
Apg 2,21
 
 
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AproX
Alt 21.01.2007, 04:56   #3
Standard

Genau Jeses Christus ist natürlich kein Mensch, wird nicht in Stein gemeißelt oder in jeder Kirche an die Wand gehängt, oh und er wird natürlich im Gegensatz zu Buddha nicht angezogen?! Hässlich bemalt find ich auch viel ansprechender als hübsch bemalt :P
Jesus Christus lebt?
Ihr kommt zu Gott nur durch mich?
Guten Hunger, iss mein Fleisch und trink mein Blut!

Buddha ist nichts?
Naja vielleicht hast du ihn mit dieser abfällig gemeinten und dazu noch überaus dämlichen Bemerkung genau so beschrieben wie er sich selber beschrieben, es aber anders gemeint hätte ^^

Glaubt nicht dem Hörensagen und heiligen Üerlieferungen, nicht Vermutungen oder eingewurzelten Anschauungen, auch nicht den Worten eines verehrten Meisters; sondern was ihr selbst gründlich geprüft und als euch selbst und anderen zum Wohle dienend erkannt habt, das nehmt an.

Buddha

Zur ursprünglichen Frage zurückkehrend, ich finde der Buddhismus ist eine geniale Religion, und auch wenn man nicht als buddhistischer Mönch im Kloster lebt ( ich finds nämlich arschkalt da und ausserdem hab ich das schon im letzten Leben absolviert ^^ ) so strotzdem die Sprüche von Buddha nur so von Weisheit, und viele Fragen die man sich heute stellt hat der gute Mann schon vor über 2500 Jahren beantwortet )
Symphatisch find ich unter anderem auch dass er sich selber nicht auf einen Sockel erhebt, sondern eher zu kritischem Denken anregt!

So far
 
 
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sailor
Alt 21.01.2007, 05:34   #4
Standard

Genau Jeses Christus ist natürlich kein Mensch...
Er ist der Sohn Gottes.

Und der Hohepriester stand auf und sprach zu ihm: Antwortest du nichts? Was zeugen diese gegen dich?
Jesus aber schwieg. Und der Hohepriester sagte zu ihm: Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, daß du uns sagst, ob du der Christus bist, der Sohn Gottes!
Jesus spricht zu ihm: Du hast es gesagt. Doch ich sage euch:
"Von nun an werdet ihr den Sohn des Menschen sitzen sehen zur Rechten der Macht und kommen auf den Wolken des Himmels."
Mt 26,62-64


"Ich schaute in Gesichten der Nacht: und siehe, mit den Wolken des Himmels kam einer wie der Sohn eines Menschen. Und er kam zu dem Alten an Tagen, und man brachte ihn vor ihn.
Und ihm wurde Herrschaft und Ehre und Königtum gegeben, und alle Völker, Nationen und Sprachen dienten ihm. Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht, und sein Königtum <so>, daß es nicht zerstört wird."
Dan 7,13-14

Geändert von sailor (21.01.2007 um 06:41 Uhr).
 
 
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Morris
Alt 21.01.2007, 10:21   #5
Standard

Sorry sailor, aber dein Wissen bzw. deine Einstellung zum Buddhismus ist absolut oberflächlich und kaum ernstzunehmen. Sicher war Buddha ein Mensch wie auch Jesus ein Mensch war. Buddha wird, wie Jesus auch von vielen Menschen, Buddhisten wie Hindus, als von göttlicher Herkunft betrachtet. Dieser Umstand hat natürlich zu einer gewissen Verehrung der Person selbst beigetragen, aber es wäre weit verfehlt zu sagen, das mache den Buddhismus aus. Und nochmal, nur weil das Wort Buddha einen Erwachten ganz allgemein beschreibt und es mehrere Buddhas gab, heißt es nicht, dass, wenn man von Buddha redet, nicht auch der Buddha Siddharta Gautama gemeint ist, der etwa 500 v. Chr. auf Erde weilte. Die meisten denken auch nicht an Hiphop wenn von Moses die Rede ist
Du zitierst doch so gerne aus Wikipedia, schau da doch mal nach und du wirst sehen, dass die Lehre Buddhas ganz bestimmt nichts zur Verehrung seiner Person enthält.

Beiträge, die die Bibel und Jesus als hauptsächlichen Inhalt haben, werden gelöscht.
 
 
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Cassandra
Alt 21.01.2007, 12:27   #6
Standard

Also ich musste mal ein Referat über den Buddhismus schreiben und habe mich, damit ich auch was dazu erzählen kann, gründlich über das Thema informiert. Soweit ich weiß ist Buddha selbst nur ein überlieferer. Es fing alles mit einem Buddha an der hatte die Erleuchtung und hat die Religion weitergegeben.

Ansich haben die Buddhisten eine sehr schöne Lebensanschaung. Vorallem der Weg zur Erleuchtung finde ich sehr interessant. Man lässt nach und nach alle seine Konsumwünsche ect. hinter sich und reinigt sozusagen seine Seele. Denn wenn man nicht mehr auf die Sachen angewiesen ist die wir als moderne verwöhnte Menschen brauchen, lebt es sich glaube ich schon leichter.

Deshalb mag ich die buddhistische Lehre, obwohl ich nicht sagen könnte, das ich die selber ausleben würde.

Und übrigens die Leute verehren Buddha nicht. Zumindestens nicht die, die bescheid wissen. Warum sollten sie auch. Es gibt mehr als einen Buddha und dies ist schließlich auch nur ein Mensch.
 
 
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sailor
Alt 21.01.2007, 23:50   #7
Standard

Und übrigens die Leute verehren Buddha nicht. Zumindestens nicht die, die bescheid wissen.
Aber es scheint doch häufig vorzukommen. Das ist nur wenig von dem, was zu finden ist:

Zu diesem Anlass werden in den Häusern und Wohnungen die Buddha-Altare mit Blumengirlanden und Blumen geschmückt, Rauchstäbchen und Kerzen angezündet und zu Buddha gebetet. Jeder gläubige Buddhist ist auch an diesem Tag dazu angehalten, Tham bun zu machen, also gute Taten zu machen...
http://www.thairing.de/thairing/incl...15b637f561f645

oder:




Die Tempelanlage, die einst aus mehr als zehn Höfen bestand, wurde im Jahr 648 fertiggestellt. Wenig später übersiedelte der Mönch Xuanzang in ein extra hier eingerichtetes "Amt für die Übersetzung buddhistischer Schriften" und widmete sich ab dem Jahr 650 der Übersetzung und dem Kommentieren der buddhistischen Texte:
„Wenn er auf eine Schwierigkeit stieß, legte er die Schrift zur Seite, dann, nachdem er zu Buddha gebetet und seine religiösen Pflichten bis zur dritten Nachtwache erfüllt hatte, erhob er sich (zur fünften Nachtwache wieder von seinem Lager), las den indischen Text mit lauter Stimme und strich mit roter Tusche nacheinander Stellen an, die er bei Sonnenaufgang zu übersetzen beabsichtigte. http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fe_Wildganspagode



oder:

Wie beten Buddhisten?
  • Beten steht für die Buddhisten als religiose Praxis nicht im Vordergrund, eher gibt es die Praxis des öfteren Sagens von positiven Merksprüchen (Gatha). Die wesentliche Praxis der Buddhisten ist die Meditation, in der der Geist geklärt und konzentriert ist. http://www.museumonline.at/2000/buermoos/qua.html
Abgesehen davon finde ich, daß das durchaus Verehrung ist, was da so praktiziert wird:


Yangon - Shwedagon Pagode, zwei betende Nonnen vor großen Buddha-Statuen in einem Tempel westlich des Zentralstupas


Mandalay - hochverehrter vergoldeter Buddha in der Mahamuni Pagode


Bagan - Ananda Tempel, stehender historischer Buddha (Kakusandha) im Inneren des Tempels (Nordseite)



Bagan - Shwe-zi-gon Pagode


Yangon - Shwedagon Pagode, riesige Buddha-Statue in der Versammlungshalle nordwestlich des Zentralstupas

Wenn das keine Verehrung ist, -der ganze Aufwand, die Vergoldung (teilweise massiv!) das Schmücken, die Beräucherung etc.- was ist es dann?


Sicher war Buddha ein Mensch wie auch Jesus ein Mensch war.
Jesus hatte menschliche Gestalt, menschliches Fleisch, menschliches Blut, u.s.w. - das ist korrekt.
Aber sein Geist, war der heilige Geist, der Geist Gottes. Gott hatte ihm diesen Geist in unbegrenzter Fülle gegeben. (Joh 3,34) Deshalb war er auch zu all dem in der Lage, was sich in der Bibel nachlesen lässt und von dem selbst sporadisch im Koran die Rede ist. Auch dort wird davon berichtet, daß er Blinde heilte und Tote zum Leben erweckte.
Und aus dem gleichen Grund gilt das, was ich oben aufgeführt habe:

Ihm wurde von Gott, seinem Vater, ewige Herrschaft gegeben und er wird wiederkommen. Dann findet das Gericht statt. Auch für Buddhisten. Jesus Christus richtet im Auftrag Gottes.

Es fing alles mit einem Buddha an der hatte die Erleuchtung und hat die Religion weitergegeben.
Das Problem ist: Da kommt ein Mensch daher und sagt, er hätte die "Erleuchtung". In der Folge wollen ganz viele auch diese "Erleuchtung" haben...

Vorallem der Weg zur Erleuchtung finde ich sehr interessant. Man lässt nach und nach alle seine Konsumwünsche ect. hinter sich und reinigt sozusagen seine Seele.
Genau das ist der Betrug: Daß eben vermittelt wird, man könnte dies allein schaffen, alleine als Mensch, mit den Lehren Buddhas.
Gottes Wort (die Bibel) sagt auch, daß wir von Materialismus (Konsumwünschen, Luxus, aber auch Drogensucht etc.) befreit werden können. Auch noch von vielem weiteren.
Aber dies ist eben nicht durch die Lehren Buddhas möglich, sondern durch unsere Umkehr zu Gott, unser Hören auf die Worte von Jesus Christus. Daraufhin schenkt Gott uns seinen Geist. Es ist also möglich: Durch den Geist Gottes.
Jesus ist der einzige Weg:

Jesus spricht zu ihm: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich."
Joh 14,6

Das, was er tat und sagte, das tat er im Auftrag Gottes:

"Glaubst du nicht, daß ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst; der Vater aber, der in mir bleibt, tut seine Werke.
Glaubt mir, daß ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist; wenn aber nicht, so glaubt um der Werke selbst willen!"
(Joh 14,10-11)

"Da antwortete ihnen Jesus und sprach: Meine Lehre ist nicht mein, sondern dessen, der mich gesandt hat.
Wenn jemand seinen Willen tun will, so wird er von der Lehre wissen, ob sie aus Gott ist oder ob ich aus mir selbst rede.
Wer aus sich selbst redet, sucht seine eigene Ehre; wer aber die Ehre dessen sucht, der ihn gesandt hatb, der ist wahrhaftig, und Ungerechtigkeit ist nicht in ihm."
(Joh 7,16-18)

http://www.jesusfilm.org/languages/index.html

Geändert von sailor (22.01.2007 um 00:57 Uhr).
 
 
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Morris
Alt 22.01.2007, 09:16   #8
Standard

Sailor, dein methodischer Ansatz ist nicht korrekt. Kritik z.B. an der Christenheit erklärst du mit den von dir so bezeichneten Irrlehren, das Christentum müsse der Bibel gemäß aber so und so sein. Warum machst du nun den Fehler, den du selbst hier allen vorwirfst und misst den Buddhismus an seiner historischen Entwicklung und nicht an den Schriften selbst?
Zitat von sailor
Genau das ist der Betrug: Daß eben vermittelt wird, man könnte dies allein schaffen, alleine als Mensch, mit den Lehren Buddhas.
Meines Wissens nach sind drei Teile ganz entscheidend: nämlich der Buddha in seiner Funktion als Lehrer, dann der Dharma (die Lehre) und schließlich der Sangha (die Gemeinde). Es ist klar, dass es sehr schwer ist, ganz allein großen spirituellen Fortschritt zu machen, sowas geht am besten in einer Gemeinde, so auch im Buddhismus.
 
 
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Cassandra
Alt 23.01.2007, 14:22   #9
Standard

Das Problem ist: Da kommt ein Mensch daher und sagt, er hätte die "Erleuchtung". In der Folge wollen ganz viele auch diese "Erleuchtung" haben...
Ja also tut mir Leid, aber nicht Christliche Leute könnten genau das gleiche über Jesus sagen im Prinzip ^^


Genau das ist der Betrug: Daß eben vermittelt wird, man könnte dies allein schaffen, alleine als Mensch, mit den Lehren Buddhas.
Gottes Wort (die Bibel) sagt auch, daß wir von Materialismus (Konsumwünschen, Luxus, aber auch Drogensucht etc.) befreit werden können. Auch noch von vielem weiteren.
Aber dies ist eben nicht durch die Lehren Buddhas möglich, sondern durch unsere Umkehr zu Gott, unser Hören auf die Worte von Jesus Christus. Daraufhin schenkt Gott uns seinen Geist. Es ist also möglich: Durch den Geist Gottes.
Ich finde man sollte andere Religionen Tolerieren können, genau wie sie deine Tolerieren. Für dich ist das durch den Geist Gottes möglich. Für Sie durch die Erleuchtung. Es ist schön das du das Christentum als deine Religion entdeckt hast. Aber dann las anderen auch den Glauben. Das Ziel ist bei allem eigentlich Gleich. Ein besserer Mensch zu werden. Nur der Weg dahin ist anders.
 
 
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Alt 23.01.2007, 18:34   #10
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Wenn das keine Verehrung ist, -der ganze Aufwand, die Vergoldung (teilweise massiv!) das Schmücken, die Beräucherung etc.- was ist es dann?
Jesus hängt natürlich nicht teilweise massiv vergoldet in jeder Kirche mehrfach und teilweise auch in Häusern oder Altären bzw Schreinen am Wegrand. wenn das kein Personenkult ist was ist es dann?

Das Problem ist: Da kommt ein Mensch daher und sagt, er hätte die "Erleuchtung". In der Folge wollen ganz viele auch diese "Erleuchtung" haben...
stell dir mal vor, genau das sagen manche andere Religionen über Jesus Christus, es gibt für die reine Existenz Jesu Christi keinen Empirischen beweis. Also ist das wieder kein argument.

Genau das ist der Betrug: Daß eben vermittelt wird, man könnte dies allein schaffen, alleine als Mensch, mit den Lehren Buddhas.

...

Aber dies ist eben nicht durch die Lehren Buddhas möglich, sondern durch unsere Umkehr zu Gott, unser Hören auf die Worte von Jesus Christus.
das widerspricht sich. du könntest es genau so auch schreiben:

Genau das ist der Betrug: Daß eben vermittelt wird, man könnte dies allein schaffen, alleine als Mensch, mit den Lehren Jesus.

...

Aber dies ist eben nicht durch die Lehren Jesus möglich, sondern durch unsere Umkehr zu Gott, unser Hören auf die Worte von Buddhas.
wieder kein argument.

Du führst sehr schön den Koran auf. Es hat ein Jahrtausend gedauert bis Christen und Muslime partiell auf die Idee gekommen sind, das sie an den ein und den selben Gott glauben. Mehr noch, die Schrift des Koran spricht von einem plural an Propheten die den Völkern der Erde von Allah gesandt wurden (mit gesandt meine ich erleuchtet im sinne von mohammed). Warum sollte Buddha nicht einer dieser Proheten sein? Wenn ich nicht falsch gehe in der Annahme das "Buddha" sowohl für Gott, als auch für den Propheten sowie für die Erleuchteten selber steht und wenn ich nicht falsch gehe in den Annahmen das die Dreieinigkeit des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes immer noch besteht und das Jesu gleichgestellt wird mit Gott (also seine Inkarnation) kann man die Paralellen ziehen das doch ein wenig gemeinsamkeit besteht oder? Nur weil ein Wort mehrere Dinge beschreibt heisst es noch lange nicht das diese dinge nicht Grundverschieden sind, oder siehst du eine große gemeinsamkeit bei den zwei Formen der Fliege? Ausserdem, erinnere an Jesu Kreuzigung, Jesu wurde ermordet weil er die Religion revolutionierte und neue Ansätze und Erkenntnisse von Gott brachte, die Juden haben keine andere Anklage gegen Jesu vorgebracht als du gegen die Buddhisten. Die Christen im Mittelalter brachten gegen die Ketzer (wozu Muslime auch gehörten) ebenfalls keinen anderen vorwurf vor, um sie hinzurichten. Ist es falsch Gott nicht nur im Christentum, sondern auch in anderen Religionen zu sehen? In seinen Grundwerten (korrigiere mich Skinni wenn ich falsch liege) ist der Buddhismus nämlich nicht anders als das Christentum. Ich verstehe nicht wie du hier die ähnlichkeiten zum Christentum so schön aufzählen kannst und trotzdem noch behauptest der Buddhismus sei "Ketzerei". Gottes wege sind unergründlich (steht auch in der Bibel).

In diesem Sinne...
 
 
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Alt 01.10.2007, 23:19   #11
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Buddhismus ist wie ich finde ein schwieriges Thema.
Religionen werden immer zu dem was von den Menschen draus gemacht wird.
Buddha anzubeten ist im geringen Maße doch etwas übertrieben aber Beten ist doch letztenendes Beistand suchen.Und Beistand bei einem sehr weisen Menschen zu suchen auch wenn er schon tot ist ,finde ich nicht besonders abwegig.Buddha wird auch hauptsächlich als der Mitleidempfindende dargestellt und deswegen suchen wohl viele bei ihm beistand.Grundsätzlich kann man wie ich finde nicht vom Buddhismus als ein Ding sprechen.Das ist wie mit den Katholiken und den Protestanten und den Orthodoxen.Es gibt Ausrichtungen bzw. Interpretationen. Zen ist doch nicht gleich der tibetische Buddhismus oder?
Und um jetzt nich noch unnötiger rumzuspamen sag ich einfach meine Meinung: Ich stehe sozusagen neutral dazu .Einerseits empfinde ich eine gewisse Zuneigung gegenüber dem Buddhismus andererseits distanziere ich mich doch ,weil wie ich finde die Dinge die daraus geworden sind in mancherlei Hinsicht doch etwas eigensinnig bzw. fast abstoßend wirken.
 
 
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short_cut_baby
Alt 03.10.2007, 13:28   #12
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@sailor: du zitierst von Jesus und Gott ziemlich viel, aber verstehst du Jesus auch? verstehst du, wie und an wen seine wirken gerichtet waren, ohne nur aus der Bibel zu zitieren? kannst du verstehen, wieso er das alles getan hat? Nimm jesus als Person erstmal auseinander und versetze dich in den damaligen jesus hinein, bevor du nur zitierst und "klugscheißt" *sry für den ausdruck*
Die person beinhaltet nämlich viel mehr als bloß "sohn gottes" zu sein.

Der Buddhismus und Jesus haben übrigens auch ähnliche Aspekte: Die löslösung von allen Leiden (ja auch im christentum) und die findung zu sich und somit zur befreiung (JA SAILOR AUCH IM CHRISTENTUM!).

Vor allem kann man nicht sagen, dass Jesus der eizige seiner Zeit war, der diese Botschaften gepredigt hat, tatsächlich wird es sogar mehrere gegeben haben, die sich dieser botschaft angeschlossen haben, aber nicht nur diesem einen menschen. "jesus" bedeutet "der gesalbte" oder "messias", man kann sich also fragen ob es sein name war oder ob es hier sogar nur eine art titel war. wie gesagt: dazu sollte man sich erstmal mit den damaligen umständen bekannt machen, bevor man über jesus klugscheißt und n haufenkram zitiert.

ooooooooh keeeee ich hab mir das jetz alles nochmal druchgelesen.

@sailor: DAS IST DIE FIGUR JESU:

Jesus war Jude, das wird dir ja wohl klar sein. Er ist tatsächlich aber auch von Juden ans Kreuz gebracht worden. Nun sieh die mal die damalige Lage an:
Das Land war von der römischen Besatzungsmacht besetzt. Juden wurden unterdrückt. Sie sollten dem Kaiser dort opfern, ihn als Gott verehren mussten sie allerdings nicht. Jesu Botschaft war zunächst auch nur an Juden gerichtet und nicht universal gedacht. Menschen damals waren unterdückt udn hatten Angst. Was hat Jesus gemacht? Er hat diese Angst erkannt und versucht, seine Glaubensleute zu bestärken. Er wollte seinen Glauben reformieren und wieder festigen. Für die ärmeren und mittellosen war er eine Stütze, er hat ihnen Mut und Hoffnung gemacht und ihnen Lebensperspektive gegeben. Die Mächtigen, also die röm. Besatzungsmacht und die mächtigen Juden, ihnen war er ein Dorn im Auge und mit ihnen ging er auch stets streitbar um. Die Römer wollten ihn loswerden, weil sie ihn als politischen AUfrührer sahen, die jüdischen Mächtigen störten sich daran, dass er sich nicht strikt an die Tora hielt. Er speiste mit Sündern, heilte und tat Wunder am Sabbar und dergleichen. Und dazu hat er auch viele andere animiert. Viele erwartetetn von ihm eine Revolution, da aber Jesus gewaltfrei gelehrt hat, kam das nicht in Frage, vor allem wollte er einfach nur seinen Glauben bestärken und auch neu auslegen. Der Kern jeder Botschaft beinhaltet eines: Liebe.
Man konnte den Menschen damals Angst machen mit Gewalt und Todesdrohungen, man konnte Aufständische hinrichten lassen. Damit waren die Menschen einzuschüchtern. Jesus hat aber gepredigt, diese Ängste zu überwinden, denn das einzige, was den Tod so schrecklich macht, ist die Angst davor. Auch er hatte Angst, was man tatsächich dann an der Bibel festmachen kann, aber er hat diese Ansgt überwnden und sich somit von allem schrecklichen, materiellem und irdischen frei gemacht. Er hat sich an seine Predigten gehalten und zu seinem Glauben gestanden. Und somit hat er sich komplett frei gemacht. der körper ist das einzige, was den menschen von seiner freiheit trennt.(man kann ich z.B. vorstellen auf hawaii zu sein-aber der körper hindert dich daran und dubist immernoch hier).
Jesus hat zudem das infantile Bild, dass acuh die kirchen noch heute haben, abgeworfen. er hat zum ersten mal in der geschichte keine unterschiede mehr zwischen mann und frau, arm und reich gemacht. er hat angefangen verantwortung zu übernehmen, für sich und andere. und damit und auch genau DAS macht ihn zum vorbild und nicht diese strikten aussagen der bibel. vor allem sind die wunder und heilungen nur symbolisch zu verstehen. niemand kann die gesetze der Natur außer kraft setzen. auch nicht, wenn der heilige geist in ihm steckt, denn er ist an einen festen und materiellen körper gebunden! jesus war ein mensch seiner Zeit-und das macht ihn zu einem wunder. "gott" kannst du als komplette freiheit deuten. "Gott" hat die menschen nur wenig geringer gemacht als sich selbst. Er hat sie nach seinem Bild gemacht, was aber nicht heißt, dass wir wie er aussehen, sondern wie er denken und handeln können und verantwortung übernhemne können. Was uns nur wenig geringer macht ist dieser feste menschliche körper. Wenn man dies alles überwindet, hat man die freiheit. das bedeutet nicht, dass man jetzt einfac sterben soll. man muss sich auch geistlich vom materiellen frei machen und alles überwinden und so ist Gott zu verstehen. Ob es nun wirklich gott als eine höhere Macht oder nur al Überwindung von uns selbst gibt, kann keiner sagen und auch nicht du mit deinen Bibelzitaten. du KANNST frei denken und du KANNST also auch anfangen, die bibel auszulegen und nicht nur zu zitieren und zu sagen "das ist wahr, weil es da drin steht" du musst immer denken in wie fern das wahr ist. zu sagen "jesus hat wunder getan" und damt zu meinen, dass er die kausalität der natur außer kraft gesetzt hat, reciht nicht. das geht nicht und wenn du in der schule aufgepasst hast, dann weist du das auch. aber du kannst sagen er hat für die menschen wunder getan, weil er ihren geist und ihre herzen geöffnet hat. "wieder sehen" im sinne von "sich den sachen aufschließen und die dinge sehen". ich kann nur sagen: werde erwachsen und lern selbst zu denken, damit lernst DU auch, dass das wohl der einzige weg ist, sich "gottes reich" oder der "wirklichen freiheit" zu nähern.

Und da sieht man auch die Parallele zu Buddha: Er hat den Weg zur völligen Erleuchtung gesucht. Den Weg, sich von allem zu befreien, den Weg, das körperliche und somit das Leiden und den Schmerz zu überwinden und er hat ih anscheinend gefunden.Was ich dabei am Buddhismus nicht wirklich richtig finde, ist das Beten zu diesen Materiellen Gütern, wenn es darum geht die "erleuchtung" zu finden. Wenn man sich von allem frei machen will, muss man in sich selbst gehen und nicht zu prunkvollen stauen beten (und in dem Punkt geb ich sailor recht). Wenn man sich also von dem Materiellen, vom Körper frei macht, dann findet man die "Erleuchtung", "Erlösung", zu "Gottes Reich" und man ist frei.

Und ich bitte sailor, sich den Text durchzulesen und selbst darüber nachzudenken und ihn nicht zu überfliegen und zu suchen, wo man was wiederlegen kann. das denken macht den Menschen zum Menschen und grenzt ihn vom Tier ab, nicht das zitieren und nach irgendwas richten.

Geändert von Felicitas (04.10.2007 um 19:14 Uhr).
 
 
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Alt 03.10.2007, 14:19   #13
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mit dem christentum konnte ich mich bisher nicht anfreunden. das liegt in erster linie daran, dass ich den eindruck habe, dass das ganze nur eine psychische spielerei ist. die menschen beten, wenn es ihnen schlecht geht. dann haben sie das gefühl, dass es ihnen besser geht und schöpfen daraus die kraft ihr eigenes problem anzupacken.
das alles sind dinge die bei mir nicht ziehen.

(und btw, alles meine eigene meinung, das braucht jetzt kein sailor und kein sonstwer breitzutreten.)

ich habe schon öfter mal meditiert und kann von mir behaupten, dass es für mich die bessere variante ist. es hat nicht nur psychische auswirkungen sondern auch körperliche. man fühlt also auch direkt etwas.
und dann habe ich wirklich das gefühl etwas für mich getan zu haben.

natürlich kann man das auch (wie im christentum) mit anderen leuten zusammen betreiben und gemeinsam etwas für alle tun.

das sind einfach dinge, die ich im christentum nie nachvollziehen konnte und wollte: ich setze mich hin und labere den kram aus meiner bibel nach und dann wird die welt besser? sorry aber meiner meinung nach haben die menschen, die in die kirche gehen noch nicht realisiert, dass die welt von ihrem gesülze nicht besser wird. das einzige, was ich am christentum mag ist die gemeinschaft. wenn sie alle etwas wollen, dann bekommen sie das auch hin (was bei buddhisten nicht anders ist).

man mag es drehen und wenden wie man will. ich hab es ein wenig zu kurz beschrieben, was ich eigentlich will aber sonst wird der post ja endlos.

wer darauf wert legt, dass ich es nochmal schön ausführe, der kann kurz bescheid sagen, dann mach ich das nochmal.
 
 
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Reh
Alt 03.10.2007, 15:22   #14
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Bescheid.
(Wegen bekloppter und unnötiger Textkürzeregelung muss dieser bekloppte und unnötige Klammertext mit rein.)
 
 
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Alt 03.10.2007, 15:38   #15
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Eine Sache die Christentum und Buddhismus betrifft ist eine Sage die von einem indischen König der sein Land recht wohlwollend regierte aber Christen verfolgte.Er hielt seinen Sohn (Josaphat) abgeschirmt von der Außenwelt da er Angst hatte das er irgendwann von den Christen bekehrt würde, was dann aber auch später passierte.Josaphat bekommt das halbe Reich vom Vater vermacht um zu zeigen wie unreif er sei. Aber die Menschen schließen sich Josaphat an und konvertieren ebenfalls.In Josaphats Reich herrscht wohlstand und kein Mangel an Lebensnotwendigkeiten.Im Reich des Vater aber nicht.So konvertiert aucheines Tages der Vater.
Man erkennt schon ähnlichkeiten mit der Geschichte vom Buddha Gautama Siddharta .Das lustige kommt jetz aber noch:
Aus Buddha wird im Persischen Budasif ,im arabischen Judasaf ,im georgischen Iodasaph, im Griechischen Ioasaph und lateinisch heists Josaphat

Mit dieser Geschichte wollten portugisische Missionare dann im 16. Jhd. die Inder bekehren.
 
 
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Alt 03.10.2007, 16:47   #16
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ich habe schon öfter mal meditiert und kann von mir behaupten, dass es für mich die bessere variante ist. es hat nicht nur psychische auswirkungen sondern auch körperliche. man fühlt also auch direkt etwas.
und dann habe ich wirklich das gefühl etwas für mich getan zu haben.

natürlich kann man das auch (wie im christentum) mit anderen leuten zusammen betreiben und gemeinsam etwas für alle tun.
Genau das sind sachen, die jeser für sich herausfinden muss, ob er sich im Christentum oder m Buddhoismus oder sonstwo freier fühlt. und da gibt es dann meiner meinung nach kein richtig und kein falsch. Jeder mensch hat einen freien willen um sich frei zu entscheiden und nicht um seinen geist zu knechten.
 
 
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Alt 03.10.2007, 18:14   #17
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Religionen sind der größte Schwachsinn überhaupt. Wer ernsthaft an höhere Wesen, Männer die vor 2000 oder noch mehr Jahren oder an Elfantenmenschen mit 8 Armen glaubt tut mir leid. Deswegen halte ich nicht viel von Buddhismus, wobei es immernoch die Religion ist die mir am sympatischsten ist. Es kommen halt desöfteren Lebensweisheiten von Buddhisten die wirklich Sinn machen.
Jedem das Seine is klar nur sollte man dann nicht versuchen wie ein Irrer hier die Psalme vom Stapel zu lassen. Wohlgemerkt sind das alles Texte aus einem Buch das über Jahrtausende hinweg geschrieben wurde und größenteils keinen wirklichen Sinn mehr machen wenn man es auf unsere heutige Zeit überträgt. Im Gegensatz zum Buddhismus.

Zitat von sailor
Und der Hohepriester stand auf und sprach zu ihm: Antwortest du nichts? Was zeugen diese gegen dich?
Jesus aber schwieg. Und der Hohepriester sagte zu ihm: Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, daß du uns sagst, ob du der Christus bist, der Sohn Gottes!
Jesus spricht zu ihm: Du hast es gesagt. Doch ich sage euch:
"Von nun an werdet ihr den Sohn des Menschen sitzen sehen zur Rechten der Macht und kommen auf den Wolken des Himmels."
Mt 26,62-64
Sag mal gehts noch? Du zweifelst hier andere Glaubensrichtigen an und konterst dann auf den Satz "Jesus war auch nur ein Mensch" damit? Also entweder hast du beim Abendmahl zu tief in Kelch geguckt oder du bist so manifestiert auf deinen Glauben das du tatsächlich die Bibel beim Wort nimmst und alles glaubst was dadrin steht.
1Samaria wird wüst werden; denn es ist seinem Gott ungehorsam. Sie sollen durchs Schwert fallen und ihre kleinen Kinder zerschmettert und ihre Schwangeren aufgeschlitzt werden.
Hosea 14,1
Du glaubst also Jesus sei Gottes Sohn, weil es in der Bibel steht? Dann kannst du ja auch kleine Kinder und schwangere Frauen töten. Oder wie in 2.Könige 28-29 deinen eigenen Sohn aufessen. Mensch das Zauberwort heisst interpretieren, nicht wortwörtlich.

Sry aber solche Leute wie du sind es weswegen ich mich von diesem Mist losgesagt hab. Diese Doppelmoral und Scheinheilgkeit die man hinter seinem Glauben versteckt ist der größte Fehler des Christentums. Es gibt wenige die wirklich daran glauben und nicht nur in der Welt herumzeigen wollen was für wunderbare Christen sie sind - so wie du es hier gerade getan hast. Mag sein das es solche Leute auch in anderen Kreisen gibt aber es sind bedeutend weniger als im Christentum. Vor allem bei den Buddhisten.

So das war zwar viel OT aber es musste mal gesagt werden.


PS Ich wollte keinen in seinem Glauben angreifen nur in der Art wie er in ihn lebt.
 
 
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Morris
Alt 04.10.2007, 10:03   #18
Standard

Zitat von Irrer mit Bogen
Man erkennt schon ähnlichkeiten mit der Geschichte vom Buddha Gautama Siddharta .
Nein, bis auf die Abschirmung erkenne ich keine Ähnlichkeit mit der Geschichte Buddhas. Kannst du sie mal bitte aufzeigen .
Zitat von Irrer mit Bogen
Aus Buddha wird im Persischen Budasif ,im arabischen Judasaf ,im georgischen Iodasaph, im Griechischen Ioasaph und lateinisch heists Josaphat
Eine ziemlich seltsame Etymologie, klingt ehrlich gesagt ein wenig an den Haaren herbeigezogen. Aber da Sprache manchmal seltsame Wege geht und nichts unmöglich ist, würde ich dich bitten, doch kurz zu schreiben, woher du das hast.

Übrigens braucht ihr euch wohl nicht die Mühe machen, einem erfahrenen Christen, der schon lange nicht mehr da war, die Bibel bzw. gar Jesus zu erklären, schon gar nicht hier!

Und noch ein Wort zu "den" Buddhisten:
Wieso wird der Buddhismus immer so hochgelobt? Weil es eine Religion ohne Gott ist und so schön philosophisch ist? Schön und gut, aber das Christentum hat auch eine reiche Philosophie, insbesondere die mittelalterliche Scholoastik, aber das hat doch jeweils recht wenig mit der tatsächlich praktizierten Religiosität zu tun. In Deutschland und Europa sind Buddhisten hauptsächlich Konvertierte, sodass sie in dieser Hinsicht nicht mit Christen vergleichbar sind, die in der Regel mit dem Glauben groß wurden und die Ernsthaftigkeit schon von ganz anderer Qualität ist. Aber ihr könnt euch sicher sein, dass in Asien die Buddhisten ihr Leben auch ganz einfach und normal leben und ganz sicher nicht immer im Einklang mit dem Dharma. Von daher dürften die wirklich allermeisten Buddhisten dieser Welt sich mit den Christen nicht großartig unterscheiden.
 
 
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Alt 04.10.2007, 13:15   #19
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@skinni
Um deiner Bitte nachzugehen : Ich habe es aus einem stinknormalen GeoEpoche-Heft (nein nich die Kinderausführung sondern diese Haldbwälzer von Zeitschriften).Ich hab das hier gepostet weil mir das als recht interessant und voralllem logisch erschien und weil es ja auch zum Thema passte.
Da ich die Geschichte auch nich vollständig abgeschrieben hab teilweise wirklich mangelhaft,zugegeben ,werde ich das ganze jetzt noch einmal zusammenfassen und dir dann sagen was ich als Ähnlickeit zu der Geschichte des Gautama Siddharta empfinde.

Josaphat wird als Sohn von einem König in Indien geboren .Sein Vater ist ein recht "guter" König der aber Christen verfolgt und seinen Sohn vollkommen abschirmt damit er nicht doch irgendwann zum anderen Glauben übertritt.Josaphat wächst dann in einer Scheinwelt auf ,ohne Übel und Krankheit.Irgendwann war er auf einer Fahrt und sah einen Leprakranken einen Bilnden und einen Greis.Er erkennt dadurch, dass das irdische Leben mit Leiden stark verbunden ist.Durch einen Mönch wird Josaphat geheim bekehrt.Die Befürchtungen des Vaters treffen ein.Der Vater versucht seinem Sohn den Glauben auszutreiben.Um ihn scheitern zu sehen vermacht er ihm sein halbes Reich,in der Hoffnung das sich Josaphat die Zähne dran ausbeist,was aber gründlich fehlschlug.Den Menschen in Josaphats Reich ging es deutlich besser als denen im Reich seines Vaters.
So konvertiert schließlich auch der Vater zum Christentum
Es ist eine christianisierte Version und keine Originalversion ,weswegen es auch andere Inhalte gibt.
Was es jetzt an Gemeisamkeiten gibt dürfte doch recht stark auffallen.
- Josaphat wird wie Buddha "weggeschlossen"
- Er sieht auf einer Fahrt kranke und alte Menschen
- Er erkennt im irdischen Leben das Leiden
So ich glaube das dürfte reichen. Falls du soetwas wie eine Echtheitsgarantie brauchst muss du dir nur das Heft bestellen.
Und wiegesagt ich hab das nur hierreingepostet weil ich es durchaus interessant finde.Besonders in ihrem Zusammenhang mit beiden Religionen
 
 
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short_cut_baby
Alt 04.10.2007, 17:38   #20
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Zitat von Skinni
Wieso wird der Buddhismus immer so hochgelobt? Weil es eine Religion ohne Gott ist und so schön philosophisch ist? Schön und gut, aber das Christentum hat auch eine reiche Philosophie, insbesondere die mittelalterliche Scholoastik, aber das hat doch jeweils recht wenig mit der tatsächlich praktizierten Religiosität zu tun.
Jaa das denk ich auch.
 
 
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Reh
Alt 04.10.2007, 18:56   #21
Standard

Dass beide Religionen philosophisch sind, sagt absolut nichts über die Qualität ihrer Philosophie aus. Auf die Qualität kommt es aber an und wegen der qualitativen Unterschiede mögen manche Menschen die eine Religion mehr als die andere.

Eure Argumentation sieht in etwa so aus: Warum ist denn short_cut_baby hübscher als Skinni? Sie haben doch beide ein Gesicht.
Oder: Warum magst du rot mehr als blau? Sind doch beides Farben.
Oder: ...
 
 
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Morris
Alt 04.10.2007, 22:29   #22
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Richtig, hier werden Buddha und seine Nachfolger aber nicht mit Augustinus oder Thomas von Aquin verglichen, sondern mit Stino-Christen, also zwei Parteien von ganz unterschiedlichem Rang und Anspruch.
 
 
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Ryuu
Alt 22.10.2007, 04:29   #23
Standard Ein Lebensweg

[FONT=Verdana]
Ich habe mit intresse die einzelnen Comments durchgelesen und bin immer wieder auf etwas gestoßen was mich stört. Buddhismus wird hier zu oft als
Religion bezeichnet was nicht so stimmt.Da man im Buddhismus kein höhreres Wesen (z.b Gott) anbetet.
Im Buddhismus geht es drum eine Lebensart zu verfolgen die auf bestimmte Regeln basiert die man aber auch auf sich selbst noch abstimmen kann.

Außerdem finde ich sollte man Buddhismus nicht wie Sailor mit einer anderen Religion vergleichen da Buddhismus sich nicht an eine Person/Wesen klammert die man anbetet soll/kann.Du musst selbst aus verschiedenen Wegen den wählen den du für richtig hälst und danach zu leben, eins mit deiner Umwelt zu werden und wenn man will versuchen die Erleuchtung zu erlangen,dass heißt sein inners Ich zu finden.





[/FONT]
 
 
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Morris
Alt 23.10.2007, 00:28   #24
Standard

Warum soll Buddhismus keine Religion sein? Nur weil über allen kein Gott steht? Mit dieser Konsequenz wären auch ein Großteil der hinduistischen Religionen nicht religiös, sondern einfach spiritistische Kulte. Wahr ist aber, dass der Buddhismus von Beginn an, Götter und Geister und Dämonen etc. kannte und immer noch kennt. Buddha selbst wurde der Legende nach von der Göttin Maya (Illusion) geboren und ich glaube, die Götter Brahma und vielleicht auch Indra waren anno dazumal zugegen. Das zeigt schließlich, dass die Existenz der anderen Götter nicht oder nur manchmal bezweifelt wurde; in der buddhistischen Mythologie in Indien und Tibet und sicherlich auch in den anderen buddhistischen Ländern Asiens spielen die vorbuddhistischen Volksgötter und -geister stets eine große Rolle.

Zu einer Religion gehören aber nicht nur Überzeugungen, Lehren und Mythologien, sondern auch (ganz im Sinne Durkheims *g*) Praktiken; auch die finden wir im Buddhismus, die da wären z.B. Meditation, Gebete oder auch Pilgerfahrten.


Und da der Buddhismus eine Stifterreligion ist, wird sich ganz natürlicherweise immer wieder auf ihn bezogen, er wird zitiert und zur Rechtfertigung genutzt. Aber auch hier ist die Sachlage wiederum nicht ganz einfach. Zum einen sagt Buddha selbst, man solle den heiligen Schriften, der Überlieferung und auch ihm selbst nicht glauben, solange man es nicht selber nachvollziehen kann. Hiermit kann man also tatsächlich eine gewisse Distanz zum Buddha begründen. Andererseits sagt der Buddha aber auch:
Zitat von Buddha
Für mich gibt es keinen Lehrer, keiner ist mir vergleichbar; in dieser Welt bin ich der einzige völlig Erleuchtete; ich habe die vollkommene und höchste Erleuchtung erlang. (...) Ich habe die Erleuchtung erlangt, indem ich mich selbst unterrichtete, ich bin der Tathagata (der so gegangene), der Lehrer von Göttern und Menschen. (...)
Mit dieser Aussage qualifiziert er letztlich sich selbst zum wichtigsten Lehrer der Menschen und fordert sie schließlich auf, seiner Lehre zu folgen, wenn sie denn ihr Leiden beenden wollten. Diesen Schluss zog man bereits recht früh in der Geschichte des Buddhismus und machte den historischen Buddha zu einer der drei tragenden Säulen eben dieser Religion, neben dem Sangha (der Gemeinde) und dem Dharma (der Lehre).

@Irrer mit Bogen:
Deine von dir aus der GeoEpoche zitierte Etymologie ist mir irgendwie nicht aus dem Kopf gegangen und ich habe reichlich überlegt, wie denn Buddha sich zu Josaphat entwickelt haben könnte. Ich denke (nach einer erkenntnisreichen Google-Suche *gg*), das ganze ist zum einen aus linguistischen Gründen absolut nicht tragbar, zum anderen spricht auch die Tatsache, dass dieser Name im Vorderen Orient mindestens seit dem 9. Jahrhundert v. Chr. belegt ist, ganz entschieden dagegen, dass der Name dieser portugiesischen Geschichte über das Persische und anderen Sprachen aus dem Indischen entlehnt sein könnte.
 
 
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James Haller
Alt 08.11.2007, 08:10   #25
Standard

Der Buddhismus, speziell der Zen Buddhismus, ist für mich die einzig akzeptierbare Religion! Denn eigentlich ist er gar keine, Buddhismus ist eine Lebenseinstellung und Lebensweise.
 
 
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