@Extruder
sich auf ein buch zu berufen und zu behaupten das wäre im gegensatz zu den von dir beschriebenen "auslegungen" die wahrheit mit der man alles bestätigen oder widerlegen könne ist ziemlich blauäugig, schließlich ist auch die bibel von menschenhand gemacht und letztendlich eine niedergeschriebene interpretation.
jeder der das buch auch nur liest interpretiert es dann ein weiteres mal für sich selber, also ist es lächerlich das buch als dogma zu sehen und zu behaupten man könne dort die wahrheit nachlesen, das haben schon viele getan.
versuch mal bitte ohne bibelzitate o.ä. sondern mit deinen eigenen worten zu erklären, wieso du glaubst in der bibel stehe gottes wort und wie du das beweisen kannst.
Hier findest Du einiges darüber, weshalb ich mir sicher bin, daß die Bibel Gottes Wort und absolut verläßlich ist:
Wer ist eigentlich wirklich Christ ... oder -was ist "Glaube" genau?
Beitrag #1 und #3
Wen es interessiert, der kann es in der Bibel nachlesen:
2.Petrus 1,19; Markus 12,24; Matthäus 22,31; 2.Petrus 3,15-17; Sacharja 1,6; etc.
Ich habe die Bibel anfänglich auch nicht verstanden, weil ich mir auch nicht wirklich Mühe gegeben habe, sie zu verstehen. Nur oberflächlich eben.
Auch jetzt gibt es natürlich noch vieles, das ich noch nicht verstehe. Trotzdem verstehe ich täglich mehr, weil ich darin lese und mit den Texten umgehe. Der Hintergrund ist: Gottes Wort ist sehr komplex. Manches ist als Gleichnis dargestellt oder bewußt unklar bzw. in Sinnbildern formuliert (etwa in der Offenbarung) Es hat sich für mich aber auch dort schon einiges aufgeklärt und ich bin mir sicher, es wird so weitergehen, solange ich mir von Herzen dabei Mühe gebe. (auch wohlwollend!)
Wichtig ist: Alles muß im Zusammenhang gelesen werden. Einzelne Stellen (teilweise auch Kapitel! oder sogar Bücher!) herauszunehmen und zu interpretieren würde definitiv zu Fehlern führen. Das Verständnis ergibt sich im Zusammenhang mit den anderen Texten.
Man kann es sich als Puzzle vorstellen. Du hast einige Teile schon erhalten. Wenn Du etwa mit dem Johannesevangelium oder überhaupt den vier Evangelien anfängst zu lesen, dann erhältst Du Teile vom Rand. Mir diesen kannst Du anfänglich viel anfangen, wesentlich mehr, als mit den Teilen aus dem Himmel oder der grünen Wiese (die gleich aussehen)
Das wären etwa Teile aus der Johannesoffenbarung oder vergleichbar schwierigen Texten. Wenn Du irgendwann mehr kennst, hast Du immer mehr Teile, die zueinander passen. Du kannst bereits einzelne Bildbereiche, -vor allem vom Rand her- auslegen, die Sinn ergeben. So verstehst Du nach und nach auch sehr wichtige und essentielle Dinge. Irgendwann -so Gott will- hast Du dann ein sehr umfassendes Bild. Dann bist Du in der Lage, Schwierige Textstellen und Bücher, Predigten oder irgendwelche Schriften zu beurteilen. Das, was Paulus ja auch von den Christen gefordert hat.
Gott selbst ist es, der dazu das Verständnis gibt. Gehen wir nur wissenschaftlich daran, ist es zum Scheitern verurteilt. Dann haben wir genau
das, was Du beschreibst: Etliche verschiedene Auslegungen und Meinungen.
Deshalb verstehen viele Theologen auch durchaus nicht mehr, oder sogar viel weniger als Christen, denen es mit dem Verständnis sehr ernst ist. Es geht auch um das innere Wollen, die Offenheit dafür. Wenn ich innerlich nur versuche, die Unwahrheit der Bibel zu beweisen, dann werde ich scheitern. Gott sieht in unser Herz
!
Mit wissenschaftlichen Studien und irgendwelchen erläuternden Schriften anderer Theologen etc. können die Defizite nicht ausgeglichen werden.
Im Gegenteil: Oftmals verwirren sie mir ihren fehlerhaften Lehren nur.
Damit habe ich aber nicht gesagt, daß ein Theologe die Bibel nicht verstehen kann oder jeder etwas falsches schreibt! Es ist nur so:
Gott gibt das Verständnis, nicht unser eigener Intellekt. Und: Wir müssen aufpassen, was wir lesen, wenn es nicht aus der Bibel ist. Prüfen! Um das zu können, müssen wir zunächst einmal die Bibel kennen und verstehen.
Bedenke: Die Jünger Jesu und die ersten Lehrer waren überwiegend einfache Menschen, etwa Fischer.
Man braucht kein Regal voller Bücher! Im Prinzip genügt
eine Bibel. Es ist aber häufig hilfreich, wenn man alternative Übersetzungen zur Verfügung hat, auch eine Computerbibel ist sinnvoll. Aber: Das ist nicht grundlegend notwendig, es macht die Sache nur einfacher.
Wir können Gott darum bitten, daß er uns das Verständnis gibt! Wenn es uns ernst ist, wird er uns erhören! (
Matth 7,11; Jakobus 1,5-8) Auch um Vertrauen können wir ihn bitten!
Jesus fügte hinzu: »Achtet auf das, was ich euch sage! Nach dem Maß eures Zuhörens wird Gott euch Verständnis geben, ja noch über das Maß eures Zuhörens hinaus! 25 Denn wer viel hat, dem wird noch mehr gegeben werden, aber wer wenig hat, dem wird auch noch das wenige genommen werden, das er hat.
Markus 4,24-25
"
Seid überzeugt, dass die Geduld unseres Herrn eure Rettung ist. Das hat euch auch unser geliebter Bruder Paulus mit der ihm geschenkten Weisheit geschrieben; 16 es steht in allen seinen Briefen, in denen er davon spricht. In ihnen ist manches schwer zu verstehen und die Unwissenden, die noch nicht gefestigt sind, verdrehen diese Stellen ebenso wie die übrigen Schriften zu ihrem eigenen Verderben. 17 Ihr aber, liebe Brüder, sollt das im Voraus wissen und Acht geben, dass ihr euch nicht von dem Irrtum der Gottesverächter mitreißen lasst, euren Halt verliert und zu Fall kommt."
2.Petrus 3,15-17
Es gibt ganz viele Dinge, durch die ich darin bestätigt wurde, daß es das Wort Gottes ist:
1. Was ich dort lese berührt mich, ich merke innerlich, es ist die Wahrheit.
Mein Eindruck ist so, wie es die Menschen damals von Jesus Christus bezeugten:
"Noch nie hat einer gesprochen wie er." Mit Vollmacht. (Mt 7,28-29; Mk 1,22; Joh 7,46)
2. Vieles was ich las, bestätigte sich im Nachhinein. Etwa die oben aufgeführten Textstellen zum Verständnis.
3. Es gibt viele Prophetien des alten Testaments, die im Neuen Testament bestätigt werden, obwohl das alte Testament separat von den Juden gehütet wurde. Beispielsweise:
Jesaja 52,13-53,12. Hier wird Jesus Christus beschrieben. Wenn Du dazu die Evangelien liest, wirst Du feststellen, daß es so stattgefunden hat. Ca. 700 Jahre vorher von Jesaja angekündigt.
4. Ich bitte Gott um Antworten und finde sie dann in der Bibel: Weil es sein Wort ist, er spricht durch dieses Wort zu uns.
5. Viele Prophetien des Neuen Testaments sind mittlerweile unzweifelhaft erfüllt worden. Eine findest Du oben in Text #10. Eine andere wäre etwa folgende:
Lukas 21,5-6; Markus 13,1-2. Siehe dazu:
http://de.wikipedia.org/wiki/Belager...lem_(70_n._Chr.)
Es blieb nicht ein Stein auf dem anderen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Klagemauer
So sah es einmal aus. (siehe: Bild Herodianischer Tempel):
http://de.wikipedia.org/wiki/Israelitischer_Tempel
Irgendwo hatte ich dazu auch schon was geschrieben. Wenn ich es finde, dann füge ich den Link noch ein.
http://www.diebibel.de
@Skinni
Zitat:
Es war keine Verbesserung, sondern eine weitere Aufspaltung mit eigenständigen Irrlehren.
Doch war es. Weil nämlich ohne Luther und den anderen Reformatoren du heute auch katholisch wärst und somit wohl auch kein Christ.
Der von mir beschriebene "Linke Flügel der Reformation" -die Täufer- haben auch zu dieser Zeit gewirkt und wirklich zur Wahrheit zurückgeführt.
Sie haben selbstverständlich auch Anhänger gewonnen, eben Christen. Luther etwa verfolgte die Täufer verbal und per Schriften und
dezimierte ihre Anhänger. Er verfolgte die eigentlichen Christen. Ich wäre also nicht zwangsläufig katholisch gewesen.
Btw finde ich das ein wenig engstirnig: du reitest auf den anderen Christen rum, aber was, wenn sie Gott lieben? Was, wenn sie eine äußerst starke Bindung zu ihm haben? Stattdessen schreibst du:
Zitat:
Zitat von sailor
Eben unter den echten Christen. Auch in den "Kirchen" sind natürlich Menschen, die Gott suchen, aber ihn nur noch nicht gefunden haben.
Wenn sie Gott lieben, dann werden sie irgendwann Fragen stellen und damit beginnen, sein Wort ernsthaft zu lesen. Dann werden sie erkennen, daß die Lehren von Luther und vielen anderen nicht der Wahrheit entsprechen.
Die Konsequenz ist dann
mit Sicherheit nicht, daß sie in diesen Kirchen bleiben.
Im Gegenteil, sie tun ja dann, was Gott in seinem Wort sagt. Nämlich:
Man soll sich von falschen Lehrern und Scheinchristen innerhalb der Gemeinde fernhalten. Es darf keine Scheinchristen in der Gemeinde geben, sie müssen entfernt werden. Wenn das nicht möglich ist, heißt das: Gehen!
Natürlich dauert es alles eine gewisse Zeit, bis man das erkannt, begriffen und umgesetzt hat. Also: Es gibt vermutlich in allen offiziell christlichen Kirchen auch Christen, vielfach aber nicht längerfristig.
Es ist leider vielfach ein hoher Anteil an Scheinchristen dabei. Und das darf es laut Gottes Wort nicht geben.
Zu meinem Zitat muß ich sagen, daß ich das so nicht ganz korrekt formuliert habe. Ich werde das ändern. Danke für den Hinweis! Es mag nämlich einzelne "Kirchen" geben, für die das nicht zutrifft. Damit meine ich weniger die Grosskirchen, sondern mehr autark geführte Gemeinden ohne staatliche Vernetzung (etwa KdöR) So etwas gibt es aber meines Wissens, wenn auch selten. Die haben dann gelegentlich auch eigene Gebäude.
Damit sprichst du denen doch schon Gottesbewusstsein von vornherein ab.
Da hast Du recht. Wie gesagt: Fehlerhaft formuliert. Es trifft also nicht für alle zu.
Aber: Für diejenigen, die in die Kirchen der o.g. "Grossen Reformatoren" gehen
gilt, was ich anfänglich geschrieben habe.
Alle die Gott lieben, denen wird er auch helfen, zur Wahrheit zu finden. Das bedeutet: Irgendwann gehen sie dort weg und suchen Christen, die die Wahrheit verkünden und vor allem auch leben.
Das Blöde ist nur: je größer eine Gemeinde wird, umso größer werden auch Probleme solcher Art, ganz gleich welcher Religion oder auch säkulärer Szene.
Ich stelle es mir auch schwierig vor, eine sehr grosse Gemeinde so zu führen, daß die Menschen sich auch soweit kennen, daß sie einander beurteilen können und merken, wenn mit dem anderen irgendetwas passiert, auch geistlicher Natur. Das ist sehr wichtig, denn die Christen sollen sich untereinander lieben, d.h. in jeder Hinsicht einander Gutes tun und füreinander Sorgen.
Vielleicht geht das aber über kleinere Gruppen innerhalb der Gemeinde (die ja auch von mehreren Ältesten geführt wird) Es gab nämlich lt. der Bibel sehr grosse Gemeinden, die haben sich aber in Wohnhäusern auch separat getroffen. Dann wäre es denkbar.
Aus der Bibel läßt sich erkennen, daß sich die ersten Christen täglich
! trafen und gemeinsam beteten, sangen, Gottes Wort lasen, aßen, diskutierten u.s.w.
Sie verbrachten halt sehr viel Zeit miteinander. (Apg 19,9; 2,46; 2,42; Lk 24,53; Apg 20,7) Wo geschieht das heute?
Es wird aber in den meisten Fällen nicht so viele Christen geben. Wer bekennt heute schon den anderen Gemeindegliedern seine Sünden (alle!) (Jak 5,16)
Das ist aber in Gottes Wort gefordert! (es erfordert selbstverständlich viel Vertrauen)
Oder: Beim Teilen der Finanzen oder Verzicht auf eigenen Besitz für Hilfsbedürftige - erst recht bei diesen Dingen hört es gerade in unserer Wohlstandsgesellschaft für viele auf. (Apg 2,44-45; 4,32-5,11; Mt 19,21; Mk 10,21; Lk 18,22; Mt 6,19-21; Lk 12,33-34 etc.)
Auch Kirchen die sich für besonders fromm halten, werden dem oft nicht gerecht. Das ist aber biblisch und in Gottes Wort klar gefordert. Heute aber gilt bei den meisten:
"Bei Geld hört die Freundschaft auf." http://www.diebibel.de