>Eine Psychose hat überhaupt nichts mit Parkinson zu tun.
>Bei Parkinson stimmt die komunikation zwischen der rechten
>und der linken Gehrinhälfte nicht mehr.
>>Dann hat das ja noch mehr miteinander zu tun, als ich erst dachte, bei ner Psychose >>stimmt nämlich insgesamt im Hirn die Kommunikation nimmer.
>>Transmitterungleichgewicht usw. bla.
Ja richtig das Neurotransmittergleichgewicht ist bei einer Psychose nicht mehr im „normalen Level“ Aber bei Parkinson ist es das. Nur beide Gehirnhälften reden praktisch nicht mehr darüber was sie tun. Sie steuern mit ihren eigenen Transmittern. Auf der andern Seite ist das wieder bei einer Psychose die Kommunikation beider Hälften in Ordnung ist. Nur das beide Seiten mehr Neritransmitter einsetzen und so werden Bereiche im Hirn freigelegt die eigentlich zu sein sollten. Da gibt es viele Unterschiedliche, die da wären. Die natürliche Angst „ der Selbsterhaltungstrieb“ ist stark erweitert. Das heißt, jeder ist verdächtigt. Der bekannte Jesuskomplex „wie schon angesprochen“ der entsteht auf der Grundlage das man meint alles und jedem helfen zu müssen. Er erweitert sich durch Stress, man überarbeitet sich und weiß nicht mehr vorne und hinten. Weil man zu viele Freunde hat, denen man helfen will/muss. Eine andere Perspektive wären die „erweiterten Hirnfunktionen“ sprich Gedankenlesen, oder auch das bewegen von Dingen (Achtung extra ohne Fremdwörter, wir wollen ja nicht das Level dieses Gesprächs zu hoch treiben)
>>Was weiter deine Psychosetheorie betrifft, das ist in etwa so, als würdest du sagen, >>(Achtung, Dummbeispiel): Es gibt keine kaputten Computer, es gibt nur verschiedene >>Arten, wie er funktionieren kann. das mag in manchen Fällen stimmen, wenn du z.B. >>verschiedene Software draufhast, aber es gibt auch genügend Fälle (und wenn man >>die Bestandteile eines PCs per Zufall zusammensetzen würde, wären das sie >>allerallermeisten) wo einfach gar nichts mehr geht. OK, in diesem Fall wäre man dann >>tot, aber du kannst dir doch vorstellen, dass es genügend Fälle gibt, wo das Ding zwar >>läuft, aber einfach nicht mehr hochfährt, keine Treiber annimmt - usw, du kennst dich >>da wohl besser aus als ich, - aber eben nicht zum funktioneren gebracht werden >>kann, egal wie du dich darauf einstellen und üben willst.
Du hast ein gutes Beispiel angesprochen. Gehen wir halt davon aus der Computer wäre kaputt. Es würde nichts mehr gehen. Das Denken wäre fast gar nicht mehr möglich und der Typ ist schwachsinnig. Oder keine Treiber nicht mehr annimmt, passt am besten auf „lehnt Hilfen ab, muss Eingesperrt werden“
Aber, ja das große Aber *g*
Gehen wir doch mal davon aus der Computer wäre nicht kaputt, sondern er würde erweitert werden, sprich er bekommt mehr Arbeitspeicher. Das gleiche passiert auch im Gehirn, es wird ständig erneuert und verbessert sich um jeden Tag unseres Lebens. Also entwickeln sich quasi weitere Funktionen. Diese Funktionen können wir oben schon gesagt nicht immer „gut“ sein. Weil gehen wir doch mal davon aus, das der Computer zwar eine neue Festplatte bekommen hat, aber diese ist nicht richtig formatiert, das heißt sobald Daten(Gedanken) auf sie kommen werden sich nicht richtig gespeichert und geben Errors(Verwirrtheit) aus. Wenn die Funktionen aber richtig gehen, das kann man es auch nutzen „ich halte Gedanken lesen für möglich“
> Bei einen Traum steuert ja das Unterbewustsein, nicht das Bewustsein.
>Das Bewusstsein steuert nie irgendwas. Bestimmte Zustände in deinem Gehirn führen >bestimmte andere Zustande nach sich. Das mag meinetwegen quantenmechanisch >unbestimmt, also so nicht deterministisch sein, aber eine "Steuerung" ist nichts >Grundlegendes. Auch wenn es der Erfahrung wiederspricht, du musst unweigerlich >metaphysisch werden, wenn du von einem freien Willen sprechen willst (denn das wäre >ja diese Steuerung), das wäre ein ständiges, übersinnliches Wunder. Dazu muss ich >nichts weiter sagen, denn übernatürlichen Glauben kann ich nicht wiederlegen.
Du sollst ja nichts widerlegen, das möchte ich auch nicht. Ich möchte einfach eine nette Unterhaltung führen. Der Mensch ist laut Darvin eines der wenigen Geschöpfe die zum eigenständigen Denken fähig sind. Ich brauche auf nichts einzugehen, weil es weiß ja jeder mehr als gut genug das wir entscheiden was wir machen, gut das wir dann wieder von Schicksal sprechen müssen ist klar, aber das ist ein anderes Thema...
>aber wir sprechen von einem Bewustseinsfilter, nicht vom dem
>mit choas überlasteten Unterbewustsein.
>>Ich weiß nicht, wovon du sprichst, ich spreche von hirninternen Hemmmechanismen. >>Meine erste Erklärung oben war oberflächlich, deshalb wurden wohl auch soviele >>abwegige Spekulationen draus. Genauer: das Gehirn braucht ein Gleichgewicht, um >>funktionieren zu können. Es ist schon eine ungeheure Leistung, dass du überhaupt >>irgendetwas wahrnimmst, dass du dich in der Umwelt zurechtfindest, dass dein >>Körper funktioniert, all die ungeheuer komplexen Mechanismen, wie der Herzschlag, >>die Verdauung, all die anderen Organe. Auch das steuert dein Gehirn, und >>offensichtlich unbewusst, aber deswegen ist es kein Chaos, im Gegenteil.
Klar ist das das Gehirn ein Gleichgewicht braucht, da sind wir uns auf jeden fall einig und auch klar ist wenn dieses Gleichgewicht gestört ist, das es zu Fehlinformationen kommt. Aber ich gehe jetzt davon aus, dass das nicht immer der Fall ist. Nein, eher das es bestimmte Fälle gibt, wo dieses Gleichgewicht neu geschaffen wird.
Hm kann es sein, das du dich etwas widersprichst? Nicht das ich deine Kompetenz zur einer Unterhaltung in Frage stellen will! Nein, eher ist mir aufgefallen das du einmal von unbestimmt gesprochen gast, dann wieder von ~keinem~ Chaos. Sicherlich bleibt die Frage im Raum stehen das der Hirn einen Großteil unbewusst steuert, sei es dir Atmung, oder der Herzschlag, aber vieles ist Bewusst. Drogen heben eben diesen Filter auf. Jeder der schon mal gekifft hat, weiß wovon ich spreche. Ich spreche von den ersten Erlebnissen. Ihr wisst doch noch? Ihr habt geraucht und ihr konntet euren Herzschlag spüren, oder ich spürt wie ihr schluckt, wie das Getränkt langsam die Speiseröhre runter läuft.
>>Aber wir reden hier wohl ohnehin von einer anderen Ebene, nämlich der der Gedanken >>und Emotionen. Hier ist schwer neurophysiologisch zu augumentieren, denn es ist >>sehr komplex. Argumentiert man aber anders, dann wird es schnell schwammig, man >>kann die Begriffe misverstehen und Dinge hineininterpretieren, die nie gemeint >>waren.
Ja das ist leider ein häufiges Problem, was hier leider zu oft auftaucht und auch schon zu Flame geführt hat. Aber es muss ja nicht unbedingt passieren. Bleibt man einfach beim Kern und hinterfragt nach und nach die Frucht, so bleibt eine Unterhaltung für alle Partien von Interesse.
>>Das Unbewusste ist dabei natürlich übermächtig, deine ganzen Erinnerungen z.B., es >>gibt die Theorie, dass du dein leben völlig gespeichert hast, du kannst es nur nicht >>bewusst abrufen. Der "Bewusstseinsfilter" ist es aber gerade, der das Unbewusste >>vom Bewussten trennt, er sagt sozusagen, was vom Unbewussten bewusst werden >>soll. Halluzinationen, egal welcher Art, ob die nun durch Drogen oder ohne entstehen, >>sind Störungen darin, der Bewusstseinsfilter wird durchlässig (neurophysiologisch: >> Mangel an Hemmstoffen bzw. Überschuss an Eregungsstoffen) und das Ergebnis ist, >>dass dir (unneurophysiologisch gesprochen) unkontrolliert Dinge aus dem >>Unterbewusstsein bewusst werden. Dein Hirn gerät aus dem Gleichgewicht, >>Erinnerungsfetzen tauchen unzusammenhängend auf. Hinzu kommt, dass die >>Arbeitsweise des Gehirn gestört wird, die Signale der Außenwelt werden nicht mehr >>richtig verarbeitet, aber ständig wird interpretiert, denn unser Hirn versucht immer >>Bedeutungen zu finden. Deshalb erscheint das Ganze immer noch eine "Handlung" zu >>haben.
Es ist nicht nur eine Theorie, es ist von bestimmten Wissenschaftlern schon fundiert in Erfahrung gebracht werden, über eine Langzeitstudie. Anders könnte man sich auch gar nicht erklären, dass am Ende deines Lebens, dein Leben noch mal an dir vorbei läuft.
Sicher ist auch klar, dass nicht alle Informationen gespeichert werden. Etwa auf 15-30 % haben wir bewusst Einfluss, die andern 70% werden sozusagen aufgehoben um dir dein Ableben zu versüßen *g* Das schlimme ist das bestimmte Drogen, diesen Zustand auslösen und das Gehirn das unerforschte Todeshormon ausschütten.......
>>Es ist dasselbe, nur in unterschiedlichen Graden, ob du träumst, wegen Drogen >>halluzinierst oder psychotisch bist, das ist keine Erfindung von mir, das ist >>neurophysiologisch erforscht. Du wirst über dich selbst etwas erfahren, über dein >>eigenes Unbewusstes, das ist klar, das habe ich nie bestritten. Du wirst meinetwegen >>neue Erfahrungen machen, aber du kommst nicht hinter die Beschränkungen deiner >>Sinnesorgane, du siehst nicht die Welt, "so wie sie ist", was immer das auch heißen >>mag.
Richtig, ist es dasselbe wenn du Träumst, da ist dein Unterbewusstsein aktiv. Mit Drogen erzielst zu dasselbe, das sind wir uns einig. Ja was du schreibst hat schon Hand und Fuß und ich möchte dir auch gar nicht widersprechen, nein gehen wir doch einfach davon aus das es nach und nach passiert, sprich der Körper, das Gehirn stellt sich darauf ein und man kann damit umgehen....
Ich hoffe chrsks du hast weiterhin Lust auf eine Unterhaltung mit mir? Ich weiß ich bin leider von Stöckchen auf Stock, sprich von 100terns ins 1000terns geh kommen. Das versuche ich in Zukunft zu vermeiden und ich denke wir sollten und wieder dem Kern dieses Themas zu wenden, auch wenn ich sagen muss, das mich die neuen Ansätze sehr anregt haben und ich finde, diese sind es wert für ein weiteres Thema.
Nasse Grüße
Ecco aka ByteGhost aka CrackMS