Lupuz.de: Artikel-Portal / Magazin

Zurück   Postpla.net - die Forum Community > Postplanet Talk > Philosophie und Gedanken

bewustseins filter

Anzeigen:

Thema geschlossen
 
Themen-Optionen
k. l. e. e.
Alt 07.11.2002, 15:21   #1
Idee bewustseins filter

AAAAlso:

die am hirn eintreffenden reize werden ja gefiltert und mit dem bewustsein abgeglichen. kann mir dazu einer mehr erzählen ?

thx

klee
 
 
Nach oben
chrsks
Alt 08.11.2002, 18:09   #2
Standard

Es würde dich hoffungslos überfordern, wenn du jede Einzelheit bewusst wahrnehmen würdest, du würdest den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen, im wahrsten Sinne des Wortes. Vieles - eigentlich das meiste - muss ausgeblendet werden. Z.B. wirst du, während du das liest, nicht das Gefühl spüren, das dir gerade deine Fußsolen vermitteln; oder die Anspannung deiner Nackenmuskeln, die deinen Kopf heben - erst jetzt, wo du darauf aufmerksam geworden bist. Trotzdem kommen all diese Signale ständig in dein Gehirn. Die eben auszublenden und dein Bewusstsein zu fokusieren - und es gibt keinen Moment, wo du das nicht in irgendeiner Weise tust - ist diese Filterung.
 
 
Nach oben
k. l. e. e.
Alt 09.11.2002, 16:17   #3
Standard

haste ne seite dazu aufgetan oder woher weißt du das ?

klee
 
 
Nach oben
chrsks
Alt 09.11.2002, 16:40   #4
Standard

Ich weiß doch nicht mehr, wo ich was wann mal gelesen habe, im Inet wars mal nicht, Quellen kann ich dir keine geben, aber klingt doch eigentlich ganz logisch
 
 
Nach oben
coReX-FF
Alt 09.11.2002, 16:43   #5
Standard

aber hast du anschaulich erklärt..
jetzt weiss ich auch bescheid
 
 
Nach oben
aZo!d
Alt 10.11.2002, 01:57   #6
Standard

Das ist interressant, ist das bei manchen Menschen weniger und machen mehr ausgepräpgt?Dadurch könnten sich Sympthome wie z.b. Schlafstörungen dafinieren lassen oder nicht?
 
 
Nach oben
Filmazoid
Alt 10.11.2002, 02:01   #7
Standard

Coole Sache, doch jetzt werd ich ganz kirre, weil ich grad ma probiere allen Informationen von meinem Körper meine Aufmerksamkeit zu widmen. Jetzt juckts überall *g* .
 
 
Nach oben
k. l. e. e.
Alt 11.11.2002, 13:53   #8
Standard

Sed muss natürlich wieder alles ausprobieren... hehehe *g*
hab was gefunden, was auch in verbindung mit drogen sehr geiln kommt. (das thema, nicht der konsum tz tz tz, ihr kiffer )

und zwar www.drogen-aufklaerung.de
da kamma ja mal gucken, ob man da was findt.
und sed: wenns das näxte mal juckt, stelle merken und waschen !

hehehe, nacht zusammen !
klee
 
 
Nach oben
ZeRoKiLLeR
Alt 18.11.2002, 16:44   #9
Standard

Wie schaut's aus, wenn man Cannabis konsumiert hat? Da nimmt man Dinge war, die einem noch nie irgendwie wichtig erschienen, und man fängt an, darüber nachzudenken.

Wird also im THC-Rausch dieser Filter runtergeschraubt, sodass mehr Infos verarbeitet werden?
 
 
Nach oben
chrsks
Alt 19.11.2002, 22:32   #10
Standard

Denk halt mal selber, das ist ne ganz andere Ebene.
 
 
Nach oben
chrsks
Alt 19.11.2002, 22:35   #11
Standard

Aber Kiffen ist ja das Tor zur inneresten Welterkenntnis.

Ihr ermüdet mich.
 
 
Nach oben
Christian
Alt 22.11.2002, 12:22   #12
Standard

Also soviel ich weiss wird jede Information die du Wahrnimmst Egal ob Akustisch, Visuel, ... nicht direkt in dein Gehirn weitergeleitet sondern wandern erst am Hypothalamus vorbei.Stellt euch das ganze wie eine Feedback Schleife vor. Der Hypothalamus filtert Gewisse Informationen um eine Reizüberflutung zu verhindern. Durch Gewisse Drogen z.B. Psylobecin, LSD oder auch bedingt THC kann ereicht werden das einige Informationen direkt ins Gehirn geleitet werden. Nich ohne Grund sagt man "Bewustseinserweiternde Drogen". Da ich noch nie LSD oder Psylobecin genommen habe kann ich dazu nichts weiter sagen. Aber es gibt einige Berichte im Internet z.B. Werden Farben Intensiver wahrgenommen, Töne und Emotionen ebenfalls. Daher auch die plausible erklärung von Horror Trips. Wenn man z.B. etwas Depresiv ist und auf LSD oder Pilze ist, dann ist ein Selbstmord nicht auszuschließen weil die negativen Emotionen direkt und Ungefiltert wahrgenommen werden. Vieleicht ist das auch der Grund weswegen diese Drogen so verpöhnt werden, weil wir Dinge sehen die nicht für unser Auge bestimmt sind. Ich behaupte hier mal ganz vorsichtig das wenn man auf Pilzen bzw. LSD ist die Welt so wahrnimmt wie sie wirklich ist.

Ich will hier auf keinen fall diese Drogen schön reden, es ist eine Gefährliche Sache. Ausserdem können durch die Reizüberflutung Latente Psychosen zum Ausbruch gebracht werden.Der Hypothalamus ist nicht umsonst in unserem Gehirn. Also Lasst eure Finger von dem Zeug !!!
 
 
Nach oben
ByteGhost
Alt 22.11.2002, 12:46   #13
Standard

Cristian, ich unterstütze mal deine Behauptung, das man unter Drogen die Welt so wahrnimmt wie sie wirklich ist.

Gehen wir z.B doch mal von den Scharmanen oder den Naturvölkern aus. Alle hatten Sie eine bestimmte Verbindung zu der Natur.

Andere Sache wären die Ägypter, wer sagt uns denn, das es Anubis nicht wirklich gegeben hat?

Gut ich gebe zu, alles was hier fällt ist eine reine Vermutung und auf keinen Fall wissenschaftlich untermauert.

Ich denke aber, das früher zu den Zeiten der Magierer und Hexen, dieser Bewustseinsfilter bei eben diesen Leuten zum teil aufgehoben war und sie so diese "Wunder" verbringen konnten.

Eine andere Behauptung die ich jetzt mal in den Raum stelle, "Gleich werde ich von der Cristenfront gelüncht" ist das Jesus in wirklichkeit total unter Drogen stand und wollen wir es doch mal so nennen, eine "Psychose" hatte. Ja genau! Wir wissen ja fast alle, das erste Anzeichen einer Psychose ist ein "Jesuskomplex".

Das lässt wieder einen Spielraum für weitere Thesen. Was ist eine Psychose? Eine Psychose ist im Grunde eine Reizüberflutung des Gehirns, welches ja normal dafür ja nicht ausgelegt ist. Sprich der Typ bekommt "Angstzustände", "Selbstmordgedanken" "Horrortrips" und so weiter. Jetzt hehaupte ich auch mal ganz vorsichtig das es keine Psychosen gibt. Es gibt nur Leute die mit ihrem "neuen Denken" nicht klar kommen und scheisse bauen und so in der Anstalt landen. Gut, jetzt stellt sich die Frage= Kann man damit klar kommen? Hmm, ich denke noch nicht, oder vielleicht mit der richtigen Übung? Wer weiss. Es ist halt ein Teil unseres Hirn das "noch nicht für die Menschheit bestimmt ist.

Nasse Grüße
Ecco aka ByteGhost aks CrackMS
 
 
Nach oben
chrsks
Alt 22.11.2002, 17:38   #14
Standard

Wahrnehmen tut man erstmal bloß die Neuronenschüsse im Hirn und sonst nix. Inwieweit das der "Realität" entspricht, wie soll man das schon herausfinden. Allerdings finden wir uns immerhin darin zurecht, zumindest in der, die uns interessiert, Fressen, Fortpflanzung, ... blabla (so wars zumindest die letzten paar Jahrhunderttausende, das ändert sich nicht so schnell).
Unter dem Einfluss halluzinogener Drogen kommen einem in der Regel die Neurotransmittersysteme durcheinander (wegen der chemischen Verwandschaft der entsprechenden Drogen). Ähnliches geschieht in harmloser Weise jede Nacht im Traum, denn im Schlaf fehlen bestimmte Neurotransmitter beinahe völlig. Ihr müsstet nun folgerichtig fast behaupten, was man nachts träumt, ist die Realität, und nicht, dass man fast regungslos im dunklen Zimmer im Bett liegt.
Bei Schizophrenie z.B. liegt auch eine solche Störung im System der Neurotransmitter vor, permanent eben. Die müssten dann ja immer die Realität sehen, naja, wenn ihr meint. Mit viel LSD und Pilzen soll man das ja hinkriegen, wenn man Glück hat, strengt euch mal an, dann habt ihr immer den Blick durchs Loch der Erscheinung. Aber ist glaub nicht wirklich empfehlenswert, hab mal gelesen, das manche Schizophene Würmer fühlen, die sich unter ihre Haut fressen.

Was die Frage des Zurechtkommens mit ner Psychose betrifft. Muskelkrämpfe, bzw. manche Lähmungen entsprechen dem, denk ich, denn auch dort ist das Erregungs-Dämpfungs-System aus dem Gleichgewicht. Kannst ja den nächsten Parkinson-Kranken im Rollstuhl bitten (ich hoff, das ist medizinisch korekt, aber ihr wisst ja hoffentlich, was ich mein), er soll ein bisschen üben mit seinem neuen Muskelsystem.
 
 
Nach oben
ByteGhost
Alt 22.11.2002, 17:45   #15
Standard

Nabend,
du chrsks, ich habe ja keine Auforderung gegeben diese Dinge zu tun, oder wollte die moderne Psychotherapie in Frage stellen.

Nein ich wollte eher einen neuen Denkansatz starten.

Eine Psychose hat überhaupt nichts mit Parkinson zu tun.
Bei Parkinson stimmt die komunikation zwischen der rechten und der linken Gehrinhälfte nicht mehr.


Nasse Grüße
Ecco aka ByteGhost aka CrackMS
 
 
Nach oben
ByteGhost
Alt 22.11.2002, 17:49   #16
Standard

Bei einen Traum steuert ja das Unterbewustsein, nicht das Bewustsein. Dem zu folge hast du zwar recht, aber wir sprechen von einem Bewustseinsfilter, nicht vom dem mit choas überlasteten Unterbewustsein.
 
 
Nach oben
chrsks
Alt 22.11.2002, 19:21   #17
Standard

>Eine Psychose hat überhaupt nichts mit Parkinson zu tun.
>Bei Parkinson stimmt die komunikation zwischen der rechten
>und der linken Gehrinhälfte nicht mehr.

Dann hat das ja noch mehr miteinander zu tun, als ich erst dachte, bei ner Psychose stimmt nämlich insgesamt im Hirn die Kommunikation nimmer.
Transmitterungleichgewicht usw. bla.
Was weiter deine Psychosetheorie betrifft, das ist in etwa so, als würdest du sagen, (Achtung, Dummbeispiel): Es gibt keine kaputten Computer, es gibt nur verschiedene Arten, wie er funktionieren kann. das mag in manchen Fällen stimmen, wenn du z.B. verschiedene Software draufhast, aber es gibt auch genügend Fälle (und wenn man die Bestandteile eines PCs per Zufall zusammensetzen würde, wären das sie allerallermeisten) wo einfach gar nichts mehr geht. OK, in diesem Fall wäre man dann tot, aber du kannst dir doch vorstellen, dass es genügend Fälle gibt, wo das Ding zwar läuft, aber einfach nicht mehr hochfährt, keine Treiber annimmt - usw, du kennst dich da wohl besser aus als ich, - aber eben nicht zum funktioneren gebracht werden kann, egal wie du dich darauf einstellen und üben willst.


> Bei einen Traum steuert ja das Unterbewustsein, nicht das Bewustsein.

Das Bewusstsein steuert nie irgendwas. Bestimmte Zustände in deinem Gehirn führen bestimmte andere Zustande nach sich. Das mag meinetwegen quantenmechanisch unbestimmt, also so nicht deterministisch sein, aber eine "Steuerung" ist nichts Grundlegendes. Auch wenn es der Erfahrung wiederspricht, du musst unweigerlich metaphysisch werden, wenn du von einem freien Willen sprechen willst (denn das wäre ja diese Steuerung), das wäre ein ständiges, übersinnliches Wunder. Dazu muss ich nichts weiter sagen, denn übernatürlichen Glauben kann ich nicht wiederlegen.

>aber wir sprechen von einem Bewustseinsfilter, nicht vom dem
>mit choas überlasteten Unterbewustsein.

Ich weiß nicht, wovon du sprichst, ich spreche von hirninternen Hemmmechanismen. Meine erste Erklärung oben war oberflächlich, deshalb wurden wohl auch soviele abwegige Spekulationen draus. Genauer: das Gehirn braucht ein Gleichgewicht, um funktionieren zu können. Es ist schon eine ungeheure Leistung, dass du überhaupt irgendetwas wahrnimmst, dass du dich in der Umwelt zurechtfindest, dass dein Körper funktioniert, all die ungeheuer komplexen Mechanismen, wie der Herzschlag, die Verdauung, all die anderen Organe. Auch das steuert dein Gehirn, und offensichtlich unbewusst, aber deswegen ist es kein Chaos, im Gegenteil.
Aber wir reden hier wohl ohnehin von einer anderen Ebene, nämlich der der Gedanken und Emotionen. Hier ist schwer neurophysiologisch zu augumentieren, denn es ist sehr komplex. Argumentiert man aber anders, dann wird es schnell schwammig, man kann die Begriffe misverstehen und Dinge hineininterpretieren, die nie gemeint waren.
Das Unbewusste ist dabei natürlich übermächtig, deine ganzen Erinnerungen z.B., es gibt die Theorie, dass du dein leben völlig gespeichert hast, du kannst es nur nicht bewusst abrufen. Der "Bewusstseinsfilter" ist es aber gerade, der das Unbewusste vom Bewussten trennt, er sagt sozusagen, was vom Unbewussten bewusst werden soll. Halluzinationen, egal welcher Art, ob die nun durch Drogen oder ohne entstehen, sind Störungen darin, der Bewusstseinsfilter wird durchlässig (neurophysiologisch: Mangel an Hemmstoffen bzw. Überschuss an Eregungsstoffen) und das Ergebnis ist, dass dir (unneurophysiologisch gesprochen) unkontrolliert Dinge aus dem Unterbewusstsein bewusst werden. Dein Hirn gerät aus dem Gleichgewicht, Erinnerungsfetzen tauchen unzusammenhängend auf. Hinzu kommt, dass die Arbeitsweise des Gehirn gestört wird, die Signale der Außenwelt werden nicht mehr richtig verarbeitet, aber ständig wird interpretiert, denn unser Hirn versucht immer Bedeutungen zu finden. Deshalb erscheint das Ganze immer noch eine "Handlung" zu haben.
Es ist dasselbe, nur in unterschiedlichen Graden, ob du träumst, wegen Drogen halluzinierst oder psychotisch bist, das ist keine Erfindung von mir, das ist neurophysiologisch erforscht. Du wirst über dich selbst etwas erfahren, über dein eigenes Unbewusstes, das ist klar, das habe ich nie bestritten. Du wirst meinetwegen neue Erfahrungen machen, aber du kommst nicht hinter die Beschränkungen deiner Sinnesorgane, du siehst nicht die Welt, "so wie sie ist", was immer das auch heißen mag.
 
 
Nach oben
ByteGhost
Alt 22.11.2002, 20:38   #18
Standard

>Eine Psychose hat überhaupt nichts mit Parkinson zu tun.
>Bei Parkinson stimmt die komunikation zwischen der rechten
>und der linken Gehrinhälfte nicht mehr.

>>Dann hat das ja noch mehr miteinander zu tun, als ich erst dachte, bei ner Psychose >>stimmt nämlich insgesamt im Hirn die Kommunikation nimmer.
>>Transmitterungleichgewicht usw. bla.
Ja richtig das Neurotransmittergleichgewicht ist bei einer Psychose nicht mehr im „normalen Level“ Aber bei Parkinson ist es das. Nur beide Gehirnhälften reden praktisch nicht mehr darüber was sie tun. Sie steuern mit ihren eigenen Transmittern. Auf der andern Seite ist das wieder bei einer Psychose die Kommunikation beider Hälften in Ordnung ist. Nur das beide Seiten mehr Neritransmitter einsetzen und so werden Bereiche im Hirn freigelegt die eigentlich zu sein sollten. Da gibt es viele Unterschiedliche, die da wären. Die natürliche Angst „ der Selbsterhaltungstrieb“ ist stark erweitert. Das heißt, jeder ist verdächtigt. Der bekannte Jesuskomplex „wie schon angesprochen“ der entsteht auf der Grundlage das man meint alles und jedem helfen zu müssen. Er erweitert sich durch Stress, man überarbeitet sich und weiß nicht mehr vorne und hinten. Weil man zu viele Freunde hat, denen man helfen will/muss. Eine andere Perspektive wären die „erweiterten Hirnfunktionen“ sprich Gedankenlesen, oder auch das bewegen von Dingen (Achtung extra ohne Fremdwörter, wir wollen ja nicht das Level dieses Gesprächs zu hoch treiben)

>>Was weiter deine Psychosetheorie betrifft, das ist in etwa so, als würdest du sagen, >>(Achtung, Dummbeispiel): Es gibt keine kaputten Computer, es gibt nur verschiedene >>Arten, wie er funktionieren kann. das mag in manchen Fällen stimmen, wenn du z.B. >>verschiedene Software draufhast, aber es gibt auch genügend Fälle (und wenn man >>die Bestandteile eines PCs per Zufall zusammensetzen würde, wären das sie >>allerallermeisten) wo einfach gar nichts mehr geht. OK, in diesem Fall wäre man dann >>tot, aber du kannst dir doch vorstellen, dass es genügend Fälle gibt, wo das Ding zwar >>läuft, aber einfach nicht mehr hochfährt, keine Treiber annimmt - usw, du kennst dich >>da wohl besser aus als ich, - aber eben nicht zum funktioneren gebracht werden >>kann, egal wie du dich darauf einstellen und üben willst.
Du hast ein gutes Beispiel angesprochen. Gehen wir halt davon aus der Computer wäre kaputt. Es würde nichts mehr gehen. Das Denken wäre fast gar nicht mehr möglich und der Typ ist schwachsinnig. Oder keine Treiber nicht mehr annimmt, passt am besten auf „lehnt Hilfen ab, muss Eingesperrt werden“
Aber, ja das große Aber *g*
Gehen wir doch mal davon aus der Computer wäre nicht kaputt, sondern er würde erweitert werden, sprich er bekommt mehr Arbeitspeicher. Das gleiche passiert auch im Gehirn, es wird ständig erneuert und verbessert sich um jeden Tag unseres Lebens. Also entwickeln sich quasi weitere Funktionen. Diese Funktionen können wir oben schon gesagt nicht immer „gut“ sein. Weil gehen wir doch mal davon aus, das der Computer zwar eine neue Festplatte bekommen hat, aber diese ist nicht richtig formatiert, das heißt sobald Daten(Gedanken) auf sie kommen werden sich nicht richtig gespeichert und geben Errors(Verwirrtheit) aus. Wenn die Funktionen aber richtig gehen, das kann man es auch nutzen „ich halte Gedanken lesen für möglich“


> Bei einen Traum steuert ja das Unterbewustsein, nicht das Bewustsein.

>Das Bewusstsein steuert nie irgendwas. Bestimmte Zustände in deinem Gehirn führen >bestimmte andere Zustande nach sich. Das mag meinetwegen quantenmechanisch >unbestimmt, also so nicht deterministisch sein, aber eine "Steuerung" ist nichts >Grundlegendes. Auch wenn es der Erfahrung wiederspricht, du musst unweigerlich >metaphysisch werden, wenn du von einem freien Willen sprechen willst (denn das wäre >ja diese Steuerung), das wäre ein ständiges, übersinnliches Wunder. Dazu muss ich >nichts weiter sagen, denn übernatürlichen Glauben kann ich nicht wiederlegen.
Du sollst ja nichts widerlegen, das möchte ich auch nicht. Ich möchte einfach eine nette Unterhaltung führen. Der Mensch ist laut Darvin eines der wenigen Geschöpfe die zum eigenständigen Denken fähig sind. Ich brauche auf nichts einzugehen, weil es weiß ja jeder mehr als gut genug das wir entscheiden was wir machen, gut das wir dann wieder von Schicksal sprechen müssen ist klar, aber das ist ein anderes Thema...

>aber wir sprechen von einem Bewustseinsfilter, nicht vom dem
>mit choas überlasteten Unterbewustsein.

>>Ich weiß nicht, wovon du sprichst, ich spreche von hirninternen Hemmmechanismen. >>Meine erste Erklärung oben war oberflächlich, deshalb wurden wohl auch soviele >>abwegige Spekulationen draus. Genauer: das Gehirn braucht ein Gleichgewicht, um >>funktionieren zu können. Es ist schon eine ungeheure Leistung, dass du überhaupt >>irgendetwas wahrnimmst, dass du dich in der Umwelt zurechtfindest, dass dein >>Körper funktioniert, all die ungeheuer komplexen Mechanismen, wie der Herzschlag, >>die Verdauung, all die anderen Organe. Auch das steuert dein Gehirn, und >>offensichtlich unbewusst, aber deswegen ist es kein Chaos, im Gegenteil.
Klar ist das das Gehirn ein Gleichgewicht braucht, da sind wir uns auf jeden fall einig und auch klar ist wenn dieses Gleichgewicht gestört ist, das es zu Fehlinformationen kommt. Aber ich gehe jetzt davon aus, dass das nicht immer der Fall ist. Nein, eher das es bestimmte Fälle gibt, wo dieses Gleichgewicht neu geschaffen wird.
Hm kann es sein, das du dich etwas widersprichst? Nicht das ich deine Kompetenz zur einer Unterhaltung in Frage stellen will! Nein, eher ist mir aufgefallen das du einmal von unbestimmt gesprochen gast, dann wieder von ~keinem~ Chaos. Sicherlich bleibt die Frage im Raum stehen das der Hirn einen Großteil unbewusst steuert, sei es dir Atmung, oder der Herzschlag, aber vieles ist Bewusst. Drogen heben eben diesen Filter auf. Jeder der schon mal gekifft hat, weiß wovon ich spreche. Ich spreche von den ersten Erlebnissen. Ihr wisst doch noch? Ihr habt geraucht und ihr konntet euren Herzschlag spüren, oder ich spürt wie ihr schluckt, wie das Getränkt langsam die Speiseröhre runter läuft.

>>Aber wir reden hier wohl ohnehin von einer anderen Ebene, nämlich der der Gedanken >>und Emotionen. Hier ist schwer neurophysiologisch zu augumentieren, denn es ist >>sehr komplex. Argumentiert man aber anders, dann wird es schnell schwammig, man >>kann die Begriffe misverstehen und Dinge hineininterpretieren, die nie gemeint >>waren.
Ja das ist leider ein häufiges Problem, was hier leider zu oft auftaucht und auch schon zu Flame geführt hat. Aber es muss ja nicht unbedingt passieren. Bleibt man einfach beim Kern und hinterfragt nach und nach die Frucht, so bleibt eine Unterhaltung für alle Partien von Interesse.
>>Das Unbewusste ist dabei natürlich übermächtig, deine ganzen Erinnerungen z.B., es >>gibt die Theorie, dass du dein leben völlig gespeichert hast, du kannst es nur nicht >>bewusst abrufen. Der "Bewusstseinsfilter" ist es aber gerade, der das Unbewusste >>vom Bewussten trennt, er sagt sozusagen, was vom Unbewussten bewusst werden >>soll. Halluzinationen, egal welcher Art, ob die nun durch Drogen oder ohne entstehen, >>sind Störungen darin, der Bewusstseinsfilter wird durchlässig (neurophysiologisch: >> Mangel an Hemmstoffen bzw. Überschuss an Eregungsstoffen) und das Ergebnis ist, >>dass dir (unneurophysiologisch gesprochen) unkontrolliert Dinge aus dem >>Unterbewusstsein bewusst werden. Dein Hirn gerät aus dem Gleichgewicht, >>Erinnerungsfetzen tauchen unzusammenhängend auf. Hinzu kommt, dass die >>Arbeitsweise des Gehirn gestört wird, die Signale der Außenwelt werden nicht mehr >>richtig verarbeitet, aber ständig wird interpretiert, denn unser Hirn versucht immer >>Bedeutungen zu finden. Deshalb erscheint das Ganze immer noch eine "Handlung" zu >>haben.
Es ist nicht nur eine Theorie, es ist von bestimmten Wissenschaftlern schon fundiert in Erfahrung gebracht werden, über eine Langzeitstudie. Anders könnte man sich auch gar nicht erklären, dass am Ende deines Lebens, dein Leben noch mal an dir vorbei läuft.
Sicher ist auch klar, dass nicht alle Informationen gespeichert werden. Etwa auf 15-30 % haben wir bewusst Einfluss, die andern 70% werden sozusagen aufgehoben um dir dein Ableben zu versüßen *g* Das schlimme ist das bestimmte Drogen, diesen Zustand auslösen und das Gehirn das unerforschte Todeshormon ausschütten.......

>>Es ist dasselbe, nur in unterschiedlichen Graden, ob du träumst, wegen Drogen >>halluzinierst oder psychotisch bist, das ist keine Erfindung von mir, das ist >>neurophysiologisch erforscht. Du wirst über dich selbst etwas erfahren, über dein >>eigenes Unbewusstes, das ist klar, das habe ich nie bestritten. Du wirst meinetwegen >>neue Erfahrungen machen, aber du kommst nicht hinter die Beschränkungen deiner >>Sinnesorgane, du siehst nicht die Welt, "so wie sie ist", was immer das auch heißen >>mag.
Richtig, ist es dasselbe wenn du Träumst, da ist dein Unterbewusstsein aktiv. Mit Drogen erzielst zu dasselbe, das sind wir uns einig. Ja was du schreibst hat schon Hand und Fuß und ich möchte dir auch gar nicht widersprechen, nein gehen wir doch einfach davon aus das es nach und nach passiert, sprich der Körper, das Gehirn stellt sich darauf ein und man kann damit umgehen....

Ich hoffe chrsks du hast weiterhin Lust auf eine Unterhaltung mit mir? Ich weiß ich bin leider von Stöckchen auf Stock, sprich von 100terns ins 1000terns geh kommen. Das versuche ich in Zukunft zu vermeiden und ich denke wir sollten und wieder dem Kern dieses Themas zu wenden, auch wenn ich sagen muss, das mich die neuen Ansätze sehr anregt haben und ich finde, diese sind es wert für ein weiteres Thema.

Nasse Grüße
Ecco aka ByteGhost aka CrackMS
 
 
Nach oben
chrsks
Alt 22.11.2002, 22:22   #19
Standard

Ich wollte nicht sagen, dass es unmöglich ist, ein besseres Gehirn zu haben als der Durchschnittsmensch von heute nunmal hat. Ich wollte nur sagen, dass nicht jede Abweichung automatisch das bedeutet, ob sie auf Drogen zurückzuführen ist, oder auf Krankheiten.


>Ich brauche auf nichts einzugehen, weil es weiß ja jeder
>mehr als gut genug das wir entscheiden was wir machen,

Da traust du dann plötzlich wieder dem Augenschein, oder verstehe ich dich falsch?


>Nein, eher ist mir aufgefallen das du einmal von
>unbestimmt gesprochen gast, dann wieder von ~keinem~ Chaos.

Unbestimmtheit ist ein Naturprinzip, ich meinte einfach die Quantenunschärfe und den Zufall in der Mikrowelt, der den Determinismus der Welt aufhebt. Zumindest ist das allgemein anerkannt, wer weiß, vielleicht stürzt das ja mal wer. Schade wärs.
Aber Unbestimmtheit im Kleinen bedeutet nicht Chaos im Großen. Wenn du einen Würfel wirfst, so ist es für dich unbestimmt, welche Zahl er zeigen wird (du kannst hier natürlich deine Bewegung genauestens analysieren, und es dann doch wissen, doch in der Quantenwelt kannst du das eben nicht). Wenn du den Würfel aber sehr, sehr oft wirfst, dann wird der Mittelwert ziemlich genau 3,5 sein. Und das wird für jeden Würfel gelten.


>Ihr habt geraucht und ihr konntet euren Herzschlag spüren, oder ich
>spürt wie ihr schluckt, wie das Getränkt langsam die Speiseröhre runter läuft.

Dagegen sage ich gar nichts. Mir ging es nur darum, dass Halluzinationen auch etwas durchaus Pathologisches sind, dass man durch sie nicht ins Innere der Welt blickt.
Obwohl, im Grunde sieht man alles nur von Innen, unsere Sinnesorgane sind begrenzt und wir interpretieren ständig, wir können gar nicht anders. Und man erfährt einiges über das eigene Gehirn, wenn man es mal in einem anderen chemischen Millieu laufen lässt und das ist die Welt, die wir erleben, ich wüsste nicht, wie ich Realität definieren sollte.


>Es ist nicht nur eine Theorie, es ist von bestimmten
>Wissenschaftlern schon fundiert in Erfahrung gebracht
>werden, über eine Langzeitstudie

Hab ich wohl in einer vorsichtigen Zeitung gelesen und selber noch vorsichtig formuliert, weils etwas befremdlich klingt.


>nein gehen wir doch einfach davon aus das es nach und
>nach passiert, sprich der Körper, das Gehirn stellt
>sich darauf ein und man kann damit umgehen....

Das nennt man dann Selbsterziehung, oder?
Natürlich, das ist was anderes, muss bloß gelingen.
 
 
Nach oben
Ähnliche Themen, die dich vielleicht interessieren
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Tüten Tipps/Tips blabla diese komischen Filter eben CgM-RyDa Postplanet-Kneipe 7 28.03.2006 15:34
Spam Filter Comjoe Netzwerke und Internettechnik 2 12.05.2003 17:18
Photoshop Filter ? Bösewicht Kreativcenter 8 20.12.2002 19:39
Filter Filmazoid Postplanet & Lupuz.de Support 3 14.09.2002 13:57
Welche filter benutzt ihr? Weedsmoka 1983 Postplanet-Kneipe 18 01.02.2002 14:57
Anzeigen:
Thema geschlossen

Lesezeichen

Themen-Optionen



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 23:04 Uhr.


Lupuz.de - wir können auch anders!
©1998 - 2008, Lupuz:Information-Network
Powered by vBulletin Version 3.7.1 (Deutsch), Jelsoft Enterprises Ltd.

SEO by vBSEO 3.2.0 ©2008, Crawlability, Inc.