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Bewusstwerden über das Altern

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Psychopath
Alt 25.05.2004, 21:35   #1
Standard Bewusstwerden über das Altern

Hallo,

ich habe seit einiger Zeit bei allen Dingen die ich so tue ein neues Gefühl im Hintergrund. Mir wird zum ersten Mal in meinem Leben *richtig* bewusst, dass ich mal altern werde; das sich Situationen - Schule und Umfeld - einfach alles schlagartig ändern kann und wird dass es im Leben grundsätzlich verschiedene Abschnitte gibt. Bisher habe ich immer stumpf meinen Teil gemacht und nicht wirklich realisiert bzw. mir wirklich Gedanken drüber gemacht was wohl später sein mag; ob ich mal ne Familie haben werde, ob und wann ich heirate oder wie wohl meine zukünftige Frau heißen wird. Dieses Gefühl ist ganz neu für mich und es ist auch ein bisschen mit einem Glücksgefühl verbunden - auch in der Hoffnung irgendwann mal einen Sinn im Leben zu finden.

Vielleicht klingt es etwas wirr für Euch auf den Ersten Blick aber es ist schwer zu beschreiben und es ist nunmal dass was ich grade empfinde. Hattet Ihr auch mal so ne Zeit? Wie lief das bei euch ab?
 
 
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Traico
Alt 25.05.2004, 22:01   #2
Standard

naja so eine zeit, wie du es nennst hatte ich noch nie richtig! bin auch nochn jungspund aber ich mach mir auch des öfteren mittlerweile gedanken, was ich später machen will und wie die zukunft aussehen mag... ist auch ne art glücksgefühl aber das kommt wahrscheinlich von meinem wunschedenken und dem hoffen, dass ich ein durch und durch glückliches leben führen werde!
 
 
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sima
Alt 25.05.2004, 22:20   #3
Standard

bei mir ist das schon seit längerem, mache mir manchmal gedanken, ob mein freund der " richtige " ist, weil ich in ca. 3-4 jahren eine familie haben will. auch wegem dem job frage ich mich manchmal, ob ich das, was ich ez tu, bis ans lebensende machen will

naja, man wird halt älter und macht sich über dinge gedanken, die vor ein paar jahren weit fern waren
 
 
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Wolkenkuckuck
Alt 25.05.2004, 22:23   #4
Standard

naja ich hatte sowas ähnliches aber im negativen sinne. ich könnte plötzlich sterben, jemand der mir total wichtig ist könnte plötzlich sterben usw.
das hat dazu geführt dass ich alles intensiver erlebt hab aber mich nicht um die zukunft geschert hab "wenn ich jetzt lerne krieg ich bessere noten, wenn ich bald sterbe bringen mir die guten noten nichts, ich will wenigstens gelebt haben"
das schlimme daran war/ist aber die verzweiflung, und das gefühl immer im ungewissen zu sein. naah und depressionen und sn kram halt

vielleicht ist da son alltagstrott nich umbedingt schlechter :-)
 
 
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rattenjunge
Alt 26.05.2004, 09:51   #5
Standard

ich hab im moment auch so ne phase, bei mir ists aber auch nich soooo positiv... ich weiss, nächstes jahr bekomm ich ein (hoffentlich ganz gutes) abi, dann werd ich zivi, dann studieren und dann wohl irgendwas arbeiten...

nur irgendwie bin ich mit meinem aktuellen lebensabschnitt zufrieden, und würd den lieber noch um mindestens 5 jahre verlängern... okay vielleicht ist das nur die angst vor dem "ernst des lebens", aber mal im ernst:
ich bin jung, ich bin frei, ich hab meine freunde, im moment sogar ne freundin, ich brauch mir kaum sorgen zu machen...
okay, ich muss 7 stunden tag in die schule, und natürlich find ichs (wie wohl fast jeder hier) ätzend, aber andererseits weiss ich genau wie sehr ich die schule vermissen werde (zumal ich nie irgendwelche probs in der schule hatte)...

naja, vielleicht wird der nächste lebensabschntit auch interressant, vom studium erhoffe ich mir auf jedenfall einiges... aber ansonsten find ich mein leben gut wie es ist und bräuchte nich unbedingt veränderung...

~greetz
 
 
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juan
Alt 26.05.2004, 10:57   #6
Standard

Es ist normal sich Gedanken zu machen über das was kommt.
Aber wenn wir grad vom Altern sprechen, eine Sache sollte man sich auch immer in Erinnerung rufen, dass alle irgendwann mal sterben werden.Egal ob wir es ignorieren oder nicht. Das ist nunmal der Mensch er hält sich für unsterblich und unfehlbar. Aber das vergeht und wie bei dir, wird das irgendwann mal jedem bewußt.

Greetz
 
 
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RegularJohn
Alt 26.05.2004, 12:03   #7
Standard

mir wird das momentan dadurch bewusst, dass all meine leute abi machen und ich halt nicht, weil ich ein jahr wiederholt habe. dass nun das wahre leben beginnt. ebenso wurde mir bewusst, dass ich etwas für dieses leben tun muss um etwas zu erreichen. ich seh vieles auch bei meinem freund. wir werden nunmal nicht mehr jünger und eigentlich altern wir seit etwa dem 12. lebensjahr... ich fand das alt werden immer schrecklich. ich hoffe aber mal, dass ich darüber hinweg bin und nicht mehr mit 30 oder so ausm kellerfenster springe
 
 
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