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Bewusstsein des Träumens während dem Träumen

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raffis
Alt 13.04.2005, 21:07   #1
Standard Bewusstsein des Träumens während dem Träumen

Hallo zusammen,

mich würde interessieren, ob ihr schon Erfahrungen eines Phänomens gemacht habt, das von der westlichen Psychologie in so etwa als "Bewusstsein des Träumens während dem Träumen" bezeichnet wird.
Auch in alten indischen und tibetanischen Schriften gibt es mehrere philosophische und praktische Verweise und Hinweise auf diesen mentalen Zustand, der sich dadurch definiert, dass man von sich selbst als "Träumer dieses Traumes" im Zustand des Träumens bewusst ist.

Um dies etwas deutlicher zu machen:
Ihr kennt sicherlich diese teilweise absurden Träume, in denen Dinge passieren, die so gar nicht realistisch sind. Ein Beispiel: In eurem Traum verlässt ihr euer Haus und seid in einer völlig fremden bzw. "falschen" Umgebung als der Umgebung, in der euer Haus auch tatsächlich steht.
Am nächsten Tag wacht ihr auf, erinnert euch an Bruchstücke des Traums und kommt zum Schluss, dass ihr wieder einmal etwas total Unlogisches geträumt habt.

Es geht mir auch nicht um den Wahrheitsgehalt bzw. einer Übereinstimmung zwischen Traum und Realität, denn dass Träume Eindrücke aus dem Unterbewusstsein verkörpern, ist ja mittlerweile ein alter Hut.

Was viel interessanter ist: Obwohl der Traum unlogisch oder absurd oder "falsch" ist, seid ihr euch dessen während dem Träumen dieses Traums nicht bewusst. Erst nach Aufwachen und Rückbesinnen kommt ihr zum Schluss, dass dieser Traum ziemlich verzerrt in Bezug auf die Realität war.

Kurzum: Ihr seid dem Traum im Zustand des Träumens ausgeliefert.

Nun ist es aber möglich, eine Bewusstheit des Träumens WÄHREND dem Träumen zu entwickeln, d.h. dass der Träumer sich im Moment des Träumens des Vorgangs bewusst ist und damit bemerken und gar entscheiden kann, was im Traum wie passiert oder eben nicht.
Das heisst, um das Beispiel mit dem Haus von weiter oben nochmals aufzugreifen, dass solch eine Person im Traum besagtes Haus verlassen würde, die falsche bzw. irreale Umgebung bemerken würde und da sie sich des Träumens bewusst ist, diese Gegebenheit verändern könnte/würde.
Ein "Normalträumer" würde jene Tat im Traum hingegen als "gegeben" hinnehmen bzw. wäre er sich seines Traumes und dessen Inhalt nicht bewusst um überhaupt zu erkennen, dass hier etwas nicht stimmt.

Nicht zu verwechseln ist dies mit dem Erlebnis, das man hat, wenn man bspw. im Traum ein schlimmes Erlebnis erfährt, dann schweissgebadet aufwacht und froh darüber ist, dass es sich nur um ein Traum gehandelt hat.

Vielmehr verbleibt besagte Person im Traum, bewusst dass sie am Träumen ist und dank dieser Bewusstheit fähig, den Inhalt des Traumes zu bestimmen bzw. zu gestalten.

Die Technik dazu, zumindest aus fernöstlicher, ritueller Sicht, erfordert natürlich ein gewisses Mass an meditativer Achtsamkeit und Bewusstheit des Moments, denn um eine Bewusstheit des Träumens zu entwickeln, muss der "Knotenpunkt" zwischen Wachsein und Träumen "ergriffen" werden, d.h. eine konstante Bewusstheit von sich selbst während dem Einschlafen beizubehalten um diesen Übergangspunkt zu erfassen und die meditative Achtsamkeit, mit der man diesen Punkt erfasst hat, im Traum weiterhin zu erfahren - d.h. eine weiterführende Bewusstheit von sich selbst, nur diesmal als Träumer des Traumes.
Bei uns ist es doch meistens so beim Einschlafen: Man schwebt in Gedanken, und plötzlich ist man am Träumen, während man sich des entscheidenden Übergangs ins Träumen aufgrund der vielen Gedanken (und der damit fehlenden Bewusstheit) nicht bewusst ist.

Diese Knotenpunkte existieren aber (um dieses Thema noch etwas auszuweiten) laut indischer/tibetischer Philosophie zwischen allen vier Zuständen des Bewusstseins, also Wachsein, Träumen, Tiefschlaf und dem vierten Zustand.
Weiterführend wäre zu sagen, dass Yogis, die konstant eine solch subtile Bewusstheit ihrer selbst haben, fähig sind, durch ihren Willen selbst zwischen diesen Zuständen zu wechseln, z.B. ist es bekannt, dass sie nach dem sich Hinlegen sofort einschlafen, da sie besagte Bewusstheit, die gebraucht wird, um diesen Knotenpunkt zu erfassen, durch jahrelange Übung ständig mit sich führen und damit keine Zeit brauchen, um die täglichen Gedanken zu verstauen und dann, des Übergangs ins Träumen unbewusst, einzuschlafen (wie es ja bei uns der Fall ist).
Im Gegenteil: Sie wechseln bewusst von Wachsein zu Träumen und aufgrund ihrer Bewusstheit während dem Übergang verbleiben sie auch im Traum bewusst.


Sinn und Zweck dieser Technik zu erläutern würde hier den Rahmen sprengen und hat mit dem eigentlichen Thema auch nicht mehr wirklich etwas zu tun, deswegen vielmehr meine Frage:
Habt ihr auch schon eigene, ähnliche Erfahrungen gemacht? Dass ihr bspw. in einem Traum eures Träumens bewusst wurdet (ohne dabei aufzuwachen)?
Oder hattet ihr zumindest schonmal Träume, von denen ihr wagt zu behaupten, dass da während des Traumes eine subtile Bewusstheit eurerseits, dass ihr am Träumen seid, vorhanden gewesen war?
Was über besagten Übergang zwischen Wachsein und Träumen?

Freue mich auf Antworten.


Gruss Raffis
 
 
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Alt 13.04.2005, 21:27   #2
Standard

Du könntest hier mal nach "luzid*" suchen, es gab hier schon Menschen, die angeblich Erfahrung damit haben.. Wäre ja schon nich schlecht während des Schlafens ab und zu irgendwas Sinnvolles tun zu können und Kreativität in krasse Grafik umzuwandeln u.Ä., aber sich dieses Nachfragen, ob man gerade eventuell träumt usw. anzugewöhnen scheint irgendwie langwierig und nervig..

Die paar Male an die ich mich nun erinnere bei denen ich überhaupt realisiert habe gerade zu träumen bin ich fies aufgewacht.. Wie stehts mit dir?
 
 
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raffis
Alt 13.04.2005, 21:57   #3
Standard

"aber sich dieses Nachfragen, ob man gerade eventuell träumt usw. anzugewöhnen scheint irgendwie langwierig und nervig.."

Es handelt sich dabei ja nicht um ein stetiges "Nachfragen", sondern um eine subjektive Bewusstheit seiner selbst, einer stetigen Achtsamkeit, auch wenn man mit mentalen oder durch die Sinne erfassten Objekte in Berührung gerät (sich also nicht komplett im Objekt zu verlieren).
Du hast aber natürlich recht, dass solch subtile Bewusstheit zu erlangen viel an Meditation und Übung abverlangt.

Gruss Raffis
 
 
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Ripper08
Alt 13.04.2005, 22:33   #4
Standard

Hi, raffis.

Ich hab als Kind sowas öfter gehabt...
Gerade die Situation wo ich aus meinem Mehrfamilienhaus nach draußen gehe und eine völlig andere Umgebung (Wiesen, Klippen, etc.) vor mir liegt kannte ich zu gut, das ist mir öfer passiert (Auch kam es vor, dass ich den gleichen Traum 2 Nächte hintereinender hatte). Gerade bei dieser Sache mit dem ''Aus dem Haus gehen'' wurde mir des Öfteren bewusst, dass ich nur träume. Dieses luzide träumen ist aber nicht unbedingt viel 'einprägsamer'. D.h. nach dem Aufwachen (Man kann diesen Zeitpunkt dann kontrollieren) erinnert man sich zwar daran, aber an konkrete Einzelheiten bzw. Gegenstände kann man sich dann nicht mehr erinnern. Ich finde es sowieso total verblüffend, dass man beim Träumen fast ausnahmslos immer weiß, wo man ist obwohl man einzelne Objekte garnicht wirklich wahrnimmt bzw. 'sieht' sondern eben einfach weiß, dass sie da sind.

Solche luziden Träume haben mir damals total Spaß gemacht, gerade wenn es ein Alptraum ist und ich ihn nach meinem Belieben verändern kann. Einmal weiß ich noch, dass mich ein Löwe (Vielleicht hatte ich als Kind damals ''Der Geist und die Dunkelheit'' gesehen ? ) durch unser Dorf verfolgt hat und ich in keine Tür hineinkam. Als ich dann an meinem eigenen Haus ankam, bemerke ich dass etwas nicht stimmte, ich habe begriffen dass es nur ein Traum ist, mich umgedreht und den Löwen wie ein Kätzchen verscheucht

Ein Anderes Mal bin ich die berühmte ''nicht enden wollende Treppe'' hochgelaufen (Auch hier wusste ich, welche Treppe es konkret war, es war eine die es auch in meienm Dorf gibt) und mich hat irgendein Kerl mit MAske und Gewehr oder Punpgun verfolgt. Irgendann hab ich realisiert, was ich da eigentlich machte, hab mich umgedreht und den Kerl einfach die Treppe runtergestoßen .


Übrigens erinnert mich deine Beschreibung des Meditierens vor dem Traum sehr an die Technik für Astralreisen bzw. OBEs, was dir evtl. etwas sagen wird. Und doch bezweifle ich irgendwie , dass es das Gleiche ist denn beim Astralreisen kann man Gegenstände durchaus sehr real Wahrnehmen und die Umgebungen sind ebenso sehr real, sie kommen einem sogar teilweise bei der OBE realer und deutlicher vor als im richtigen Leben, doch muss man auch trainieren, aus der OBE wieder zurückzukommen und dabei so viele Eindrücke und Erinnerungen zu speichern wie möglich. Früher habe ich das ausprobiert, aber habe wieder aufgehört, weil ich dazu irgendwie... nicht wirklich bereit bin und das lieber bewusster und besser belesen angehen will, aber ich werd schon merken, wann dieser Zeitpunkt gekommen ist...

PS: Was ich mich schon immer mal gefragt habe: Menschen können beim Träumen ja selten Objekte genauer betrachten, aber gerade bei sehr einprägsamen Farben ist das manchmal der Fall. Ich frage mich, wie jemand träumt, der von Geburt an blind ist... das solltet ihr euch mal durch den Kopf gehen lassen. Ich würde mich sehr stark dafür interessieren, was ein solch Blinder im Traum 'sieht' bzw. wie er Wahrnehmen würde, wenn er kontrolliert luzid träumen könnte...

MfG, Ripper
 
 
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Bi-Zar
Alt 14.04.2005, 00:21   #5
Standard

Im letzten Jahr brachte ich mihr das luzide Träume bei. Allerdings brach ich diesen Vorgang wieder ab als ich in den luziden Träumen umso heftiger mit "ihr" konfrontiert wurde.
 
 
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NoirLionne
Alt 14.04.2005, 17:01   #6
Standard

Ja hab auch durchaus schon solche Träume gehabt in denen mir bewusst wurde dass ich nur träume und ich sie dann einfach verändert hab. Letzten Winter kamen sie irgendwie häufiger vor. Keine Ahnung woran dass liegen könnte.

@ripper08

Blinde haben oft Träume die nur aus Lauten bestehen, dass heißt was sie eben gehört haben und was sie davon besonders beschäftigt.Eine Bekannte von mir(sie ist seit ihrer geburt blind) hat erzählt dass sie eben solche Träume hat über Dialoge zwischen ihr und anderen personen und wenn ihr der ausgang nicht gepasst hat hat sie ihn verändert. Eben bewusste traumänderung jedoch nicht von bildern sondern nur von Sätzen. Sie hat noch gesagt dass es daher manchmal sehr verwirrend ist wenn sie kurz darauf aufwacht, denn dann ist sie sich oft nicht sicher ob sie geschlafen und dass geträumt hat oder ob sie schon seit ner weile ohne es zu wissen wach war und somit nur "überlegt" hatte und sich den Dialog ausgedacht hat.
Hoffe ich konnte dir damit einwenig weiterhelfen.
 
 
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Sun
Alt 14.04.2005, 18:13   #7
Standard

Hey, fand deinen Eintrag ma sehr interessant, ich fände es auf der einen seite sehr praktisch wenn man bestimmen könnte das man dann einschläft wann man es will, aber auf der anderen seite stell ich mir das nicht so erholsam for wie einfaches unbewusstes schlafen.
Nun ja.. früher war es bei mir so, das ich sobald mir auch nur einbischen bewusst wurde das ich träume sofort aufgewacht bin.
heute ist es so das ich zwar dann schon für einen kurzen moment nciht mehr richtig träume, aber danach versuch ichzumindest den traum weiterzuträumen und meine eigenen wunsch vorstellungen einbringe.. das geht sogar so weit, das ich (wenn ich auf klo muss^^) mit geschlossen augen aufsteh das tue was nötig ist und dann meinen traum weiterträume.. und wenn das passiert, dann hab ich zumindest für eine längere zeit schon das gefühl völlig bewusst zu träumen, und das gefällt mir sehr gut, da ich mich an diese träume nach dem richtigen aufwachen noch viel besser erinnern kann.
diesen übergang zwischen wach sein und träumen habe ich noch nie mitbekommen, da mir das oben beschriebene nur passiert wenn ich vorher schon tief und fest geschlafen (geträumt) habe..

DAs is alles was ich dazu sagen kann
 
 
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Ephestia
Alt 14.04.2005, 18:52   #8
Standard

Ich habe ständig luzide Träume... Ein wenig kann ich diese auch steuern. Zum Beispiel kann ich grundsätzlich immer ein wenig fliegen. Manchmal schaffe ich es auch, bestimmte Personen erscheinen zu lassen. Das klappt auch nur kurz, dann verändern sich die Personen und ich "verliere das Bewußtsein" im Traum, heißt, ich träume normal weiter. Wenn ich weiß, dass ich träume, kann ich das aufwachen auch steuern. Klappt nicht immer, aber ab und zu schon... (Indem ich aus nem Fenster springe, die Augen n paar mal weit aufreiße - was allerdings nicht ganz so gut klappt-etc.) Ich träume sowieso sehr bewusst, kann mich jeden Morgen an meine Träume erinnern, ist mir aber meist zu anstrengend, dem weiter nachzugehen, deshalb vergesse ich es nach ner Minute fix.
Träumen kann man lernen. Vorm einschlafen muss man sich bewusst machen, dass man sich am nächsten Morgen erinnern will! Wenn man Nachts kurz wach wird, SOFORT überlegen, was man geträumt hat...
 
 
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raffis
Alt 15.04.2005, 19:52   #9
Standard

Hallo zusammen,

ich bin ziemlich überrascht ob dem positiven Feedback bzw. der Tatsache, dass es hier scheinbar einige gibt, die mit diesem Phänomen durchaus vetraut sind.

@Ripper:
Nach deinen Erzählungen scheinst du ziemlich oft Bewusstheit des Träumens erlangt zu haben, wenn in betreffenden Träumen eine gefährliche oder nicht enden wollende Situation aufgetreten war (Löwe, Treppe).
Dies sind ja oftmals Traum-Situationen, bei denen man aufwacht und dann froh darüber ist, dass es nur ein Traum war.
War dies bei dir mehrheitlich der Fall, dass du Bewusstsein aufgrund solcher Situationen erlangtest?

@Odimwe
Mit welcher Technik hast du dir luzides Träumen beigebracht? Irgendwelche Ähnlichkeiten zu der Technik, die ich oben beschrieben habe?

@Ephestia
Interessante Ausführung! Ich habe auch meistens eine gute Erinnerung an vergangene Träume, wenn ich morgens aufwache. Allerdings verflüchtigen sich die Details je länger ich wach bin und letzten Endes kann ich mich nur noch an die "Eckpfeiler" meiner Träume erinnern.
Ist deine Technik mit dem "Wollen des sich Erinnerns" nur auf die Erinnerung an den Traum selbst zugeschnitten, oder kann sie auch die Bewusstheit "dass ich träume" während dem Traum bewirken?

Gruss Raffis
 
 
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Bi-Zar
Alt 15.04.2005, 20:55   #10
Standard

Ich bin an das luzide Träumen tatsächlich anders herangegangen als du.

Mihr ging es nicht darum mein Bewusstsein bis zum Einschlafen wachzuhalten(ich habs immer und immer wieder probiert).

Vielmehr muss man sich die Macke angewöhnen sich mehrfach täglich zu fragen, ob man denn tatsächlich wach ist. Wenn es zur Gewohnheit wird, dann kann es sich auch im Traum äußern und dort hat man dann einen Angriffspunkt.

Außerdem sollte man versuchen sich so genau wie möglich an seine Träum erinnern. Also nach dem Aufwachen durchaus 10 Minuten lang über den Traum nachdenken, ihn vielleicht auch mal anderen leuten erzählen. Auch darin kann man eine gewisse Übung erreichen.

Wie ich beschrieb funktionierte es bei mihr schnell, ich hörte allerdings aus den oben genannten Gründen wieder damit auf.
 
 
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Ephestia
Alt 16.04.2005, 15:58   #11
Standard

Ich fing erst an, bewußt zu träumen. Ich konnte mich an alles erinnern und alles rekonstruieren (ist mir mittlerweile zu anstrengend). Irgenwann in einem Traum passierte dann eine Situation, in der ich dachte, na, das kann ja jetzt nicht sein.. Ich kniff mir ins Bein und spürte nix. Also kniff ich fester, spürte wieder gar nix und da war mir klar, hoppla, ich träume ja. Jetzt passsiert es mir eigentlich ziemlich oft, dass ich mitten im Traum "wach" werde und feststelle, dass ich gerade schlafe. Ich hab einen ganz bestimmten Traum den ich sehr oft träume und wenn ich den gerade durchlebe, wird mir sofort klar, dass ich schlafe.
Kennst du "Pinkel"- und "Trinkträume"? Wenn du durstig einschläfst und du im Traum trinkst und trinkst und trotzdem Durst hast, oder du pinkeln gehst und pinkeln gehst und immer noch musst? Bei den Träumen wird mir das auch oft klar. Wenn ich die zehnte Flasche Wasser süppel und mir denke "verdammt, wieso hab ich denn so viel Durst, kann doch nicht sein", wird mir manchmal auch klar, dass es n Traum ist. Viiiiiel schwerer ist es, träume zu steueren.. Sich also Leute "her zu wünschen". da tauchen alle möglichen Gestalten auf, aber selten die, die du da haben willst.
 
 
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Raubtier
Alt 16.04.2005, 18:47   #12
Standard

also,bei mir ist es immer so das ich mir bewusst bin das ich träume aber ich nix an der situation ändern kann...
Aber letztens habe ich geträumt das ich mit meiner freundin in der stadt bin und eine sturmböe mich umgepustet hat,ich dachte mir nur komisch wäre witzig wenn der wind so stark werden würde so das ich fliegen könnte... und schon war ich in der luft! Dann wurde mir auch klar das ich träume weil die umgebung ganz anders war... ich bekam angst und wollte runter DAS ging aber nicht und ich hab kramphaft versuch aufzuwachen...irgendwann bin ich dann vom wecker wach geworden...
Im halbschlaf (also wenn ich von irgendeinem geräusch während ich träume aufgeweckt werde und ich dann wieder versuche im traum zu bleiben) kann ich eigendlch situationen beliebig ändern. Ob ich nun luzide träumerin bin?

Nur mal so am rande hat einer von euch TRAUMLAND gelesen? da wird sehr viel über luzides träumen erzählt.
 
 
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Ripper08
Alt 16.04.2005, 19:50   #13
Standard

@ Raffis:

Hmm, ich weiß nicht ob es damit zusammenhängt, dass es Alpträume sind, in denen ich Stressituationen ausgesetzt bin. Es könnte auch sein, dass es eher daran liegt dass ich da in meiner ''Gewohnten'' Umgebung ist aber diverse Sachen natürlich total unlogisch sind, manchmal vielleicht eben so sehr, dass mir das sogar im Traum auffällt...


Aber man könnte jetzt nicht generell sagen, dass ich bei Alpträumen immer das Bewusstsein des Träumens gewinne. Ich hatte z.B. mal nen Traum, dass ich aus meiner Gewohnten Umgebung (mein Haus) herausgegangen bin und sich die Situation dann schlagartig in nen Alptraum verwandelt (Ich weiß noch, dass mich da irgendwie ein Riese verfolgt hat, ich über irgendwelche Berge (die es natürlich nicht in meiner tatsächlichen Umgebung gibt) geflohen bin und mich letztendlich weider in unserem Treppenhaus verschanzt habe. Das war jetzt kein luzider Traum, aber als ich ihn in fast genau dieser form nochmal hatte, da ging alles eben in einen Luzidtraum über. Überhaupt spielen sich meine Alpträume (wovon ich relativ selten welche habe) in meiner 'gewohnten' Umgebung ab, statt in einer völlig fremden und neuartigen...

Übrigens bist du leider auf dem Holzweg, ich hab diese Träume alles andere als oft, die meißten die ich geschildert habe sind schon vor langer Zeit passiert. Der mit der Treppe war meines Wissens der letzte und ist ca.1 - 1,5 Jahre alt und insgesamt hatte ich maximal ne Handvoll Luzidträume, an die ich mich noch erinnern kann.


@ Bi-Zar:
hörte allerdings aus den oben genannten Gründen wieder damit auf.
Naja, die 'oben genannten' Gründe geben nicht viel her. Was für ne Frau meinste denn mit 'ihr', wenn dus verraten willst ?


MfG, Ripper
 
 
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Bi-Zar
Alt 16.04.2005, 21:09   #14
Standard

"Sie" ist die, die ich liebe, mich hingegen aber hasst.
 
 
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Ripper08
Alt 16.04.2005, 23:19   #15
Standard

...ist das eine reale Person aus deinem Umfeld oder eine 'erträumte', die du leider nie erreichen kannst ?


Und wenn du luzid träumst, wieso 'wünschst' du sie dir nicht einfach weg bzw. lenkst den Traum in eine andere Richtung, wenn dich der Gedanke an sie stört ?


Naja, genug davon will ja nicht mit dem Messer in der Wunde bohren.

MfG, Ripper
 
 
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Ephestia
Alt 17.04.2005, 11:36   #16
Standard

Man kann sich ja nicht immer einfach was "wegwünschen". So leicht geht es ja nu auch nicht...
Was ich viel spannender in einem luziden Traum finde, ist, wenn man sich hinsetzt und GAR nichts macht und schaut, was DANN passiert. Habs mal versucht, um rauszukriegen, an was mein Unterbewußtsein grad zu kanbbern hat. Hat aber nur mäßig gut funktioniert. Dabei verliert man nämlich schnell sein Traumbewußtsein und träumt normal weiter.
 
 
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legolas
Alt 28.04.2005, 22:23   #17
Standard

ich habe das bereits vor ein paar jahren mal erlebt und zwar war ich im urlaub und wollte eigentlich lieber zuhause sein.
nun träumte ich ich sei zuhause auf dem fussballplatz stellte mich aber vor einen spiegel und sagte "das ist eh alles nur ein traum"
das hoert sich vllt. bloed an ist aber wahr. vllt. liegt es daran das der realitätssinn oda sogar das gesamte logische denken des gehirns doch nicht ganz abgeschaltet wird :>
 
 
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Ripper08
Alt 02.05.2005, 15:03   #18
Standard

Trägt jetzt vielleicht nicht so unbedingt dazu bei aber irgendwie bin ich besonders im Urlaub sehr anfällig für feuchte Träume *lach

Hier zu Hause hatte ich aber tatsächlich noch absolut nie einen, vermutlich weil ich beim Urlauben irgendwie aus meiner gewohnten Umgebung gerissen bin und die ganzen Schlaf- und Essgewohnheiten umgekrempelt werden.

MfG, Ripper
 
 
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Nussjunge HQ
Alt 04.05.2005, 19:15   #19
Standard

Ich hatte als ich noch jünger war immer wieder den gleichen albtraum. ich ging in die schule und stellte fest das ich keine schuhe anhabe. Dann schießt jemand einen ball in ein fenster der schule und ich werde beschuldigt. dieser traum ging so lange das ich das irgendwie beenden wollte. Und als in der nächsten nacht die hausmeisterin in meinem traum erschien, um mich wegen wegen dem fenster anzumaulen, hatte ich im traum volle kontrolle über mein bewusstsein. ich hab dann so geschrien das das nur ein traum ist, und dann bin ich aufgewacht, und hatte den slbtraum nie wieder.
 
 
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marylin
Alt 05.05.2005, 18:27   #20
Standard

hier meine kleine traumgeschichte

zum einschlafen begebe ich mich gedanklich in eine fantasiewelt. in dieser welt mische ich real existierende personen und wirklich erlebte situationen mit fiktiven charakteren, das umfeld ist immer das gleiche meine momentane umwelt.

ich denke dabei über meinen tag nach oder über irgendetwas was mich gerade beschäftigt.
irgendwann spüre ich das ich die handlung nicht mehr selbst beeinflusse sondern das alles wie in einem film abläuft, ich bestimme also nciht mehr.
Doch sobald etwas in diesem "traumfilm" auftaucht das mich stört, kann ich die handlung wieder in die richtung verändern wie ich dies haben möchte.

ich bin mir also wärend des traumes beuwusst das ich träume und verfolge diese träume als aussenstehender und kann die handlung beeinflussen.

in meiner kindheit kam dies täglich vor, jetzt nur ncoh wenn ich mir die zeit dafür nehme mich in meine gedankliche fantasiewelt zu begeben.

und jetzt kommt der oberhammer ich kann mich bewusst daran erinnern das ich dies seit dem kindergarten tue. die fiktiven charaktere sind immer noch die gleichen wie in meiner frühen kindheit.

schon irgendwie strange, oder?
 
 
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Brinx
Alt 06.05.2005, 01:11   #21
Standard

Ich möchte einfach mal eine Frage einwerfen:
Träumen wir bewusst oder träumen wir vielleicht, dass wir bewusst träumen?
 
 
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Skhost
Alt 30.07.2006, 15:08   #22
Standard

Ich möchte nur was zu den "luziden Träumen" einbringen. Ein luzider Traum, ist ein Traum in welchem sich der Träumende selbst klar macht, das er träumt, und das ist der Punkt wo er sich löst. Der Schläfer kann im Traum seine komplett eigene Welt erschaffen, jenseits aller Regeln. Auch kann ein Schläfer jemand anderes "wecken", ihn quasi zu einem gemeinschaftlichen Klartraum hinzuziehen. Auch kann der Schläfer die Länge seines Traumes bestimmen. Träume über empfundene 2 jahre stellen so zum Beispiel kein Problem mehr da, auch wenn der Schläfer in Wahrheit nur 11 Stunden geschlafen hat. Es gibt desweiteren auch Kinder, die mit einem luziden Talent geboren werden, und keikn training oder ähnliches nötig haben, sondern schon früh einfach gefühlsmäßig ins luzide "abrutschen". In luziden Träumen ist vieles möglich, man kann sich quasi über Nacht die verschiedensten Sachen beibringen. Überspitzt könnte man sagen, man kann in eienr Nacht lernen die Sportart Windsurfen zu betreiben, obwohl man vorher noch nie auf einem Board gestanden hat.

Weiterhin ist zu erwähnen, dass es jedem Möglich ist, luzide zu träumen, dies kann auch tzrainiert werden, wird nur komplizierter je weiter das Alter fortgeschritten ist. Sachen um dieses zu trainieren sind zb immer auf Digitaluhren zu schauen, wenn man eine sieht, oder trägt, da in luziden Träumen keine Zahlen erkennbar sind. Auch möglich ist das ständige betätigen von Lichtschaltern, also wenn man in einen Raum geht, erstmal das Licht an und ausmachen, da man aus vielen Quellen weiss, das es in luziden Träumen, keinen darstellbaren Strom gibt. Der Sinn solcher übungen ist, das ganz unbewusst zu machen und sich anzueignen, so dass man quasi automatisch im Traum versucht das Licht an oder auszumachen. So kann man sich selbst kalr amchen, zu träumen.

edit:// oops, habe leider nciht aufs datum geachtet, verzeihung
 
 
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ModboY
Alt 02.08.2006, 01:51   #23
Standard

Das macht mich wirklich froh, dass es auch anderen Leuten wie mir geht, da mich sonst niemand Ernst genommen hat, wenn ich davon erzählt habe. Aber mir geht´s so; mir ist beim Träumen oft bewusst, dass ich mich in einem Traum befinde. Mir ist das das erste mal im Kindesalter passiert...ob das damit zusammenlag, dass ich ständig von Albträumen geplagt wurde und mir irgendwie klar machen musste, dass es nicht real ist...weiss nicht.
Auch das "Lenken" von Träumen gelingt mir...nur einen blöden Traum zu beenden, das gelingt mir (noch) nicht.
 
 
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legolas
Alt 02.08.2006, 04:15   #24
Standard

ich habe auch einmal, ja nur ein einziges mal, soetwas erlebt. es ist schon einige zeit her. ich weiss gerade auch nicht so recht ob mit diesem thema das gemeint ist was ich damals erlebt habe. damals war ich im urlaub und jemanden ziemlich vermisst. ich habe nachts von diesem menschen geträumt, in dem selben traum habe ich mich vor einen spiegel gestellt und gesagt "das ist eh alles nur ein traum". als ich morgens wach wurde konnte ich mich daran errinnern aber leider wusste ich nichts damit anzufangen. ich wusste auch bis heute nicht das dies eine art phänomen ist..naja ich höre an dieser stelle lieber auf die flasche PoTT ist auch gleich leer... bis dene
 
 
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Cobain
Alt 02.08.2006, 23:11   #25
Standard

Also ich habe dieses Luzide-Träumen nie Trainiert,hatte es schon immer und es kommt auch in regelmäßigen abständen vor.
Manchmal ist das schon unheimlich,wenn man durch die Traumgegend streift und sich darüber bewusst ist im Traum zu sein
Das ist wie in ner anderen Welt oder so als wäre man live in einem Game o.ä.also ich hab mich dran gewöhnt ab und an meine Träume steuern zu können,ist schon cool wenn man bock hat zu Fliegen wie Superman und man kann das dann einfach tun was auch ein vorteil ist und was bei mir auch sehr häufig vorkommt ist das wenn man einen albtraum hat,man das aufwachen bestimmen kann,ich kann dann sagen jetzt will ich aufwachen und das passiert dann auch...meistens kneife ich dazu im Traum meine Augen kräftig zusammen und schwups bin ich wach und meinem Traum entflohen.

Ausserdem kann man durch solch Bewusste Träume auch etwas lernen,man kann sie benutzen um dinge über sich selbst oder andere Menschen besser zu erkennen oder auch für alltägliche Probleme Lösungen suchen,es ist sogar bekannt dass einige Wissenschaftler ihre Probleme in solchen Luzid Träumen gelöst haben,das ist deshalb möglich weil im Traum die Linke und die Rechte Gehirnhälfte besser miteinander Operieren können

Ich Träume seit jeher sehr impulsiv und real und finde das auch sehr faszinierend,da das Träumen wohl auch der unerforschste Zustand ist den ein Mensch haben kann.
 
 
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