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17.08.2001, 09:35
# 1 Das beste gibt's umsonst.. Ich sehe ein kleines Kind. Es sitzt inmitten eines Berges voller bunter Spielsachen, mit denen sich so manch unbeteiligter Beobachter wohl keine zwei Minuten beschäftigen könnte, ohne dass es ihn langweilen würde. Doch das Kind ist neugierig . Es will alles ausprobieren, will jedes Bauklötzchen einzeln in die Hand nehmen... auch wenn sie alle ähnlich aussehen, vielleicht hat irgendein Bauklötzchen doch etwas ganz besonderes an sich, was es von allen anderen unterscheidet. So spielt das Kind sorglos den ganzen Tag hindurch, erforscht seine Umwelt mit jedem Blick ein Stückchen mehr. Die schwerwiegenden beruflichen Probleme, die seinen Vater plagen, sind dem Kind dagegen fremd. Denn die Welt der Erwachsenen ist noch unglaublich weit entfernt.
Was ist mit diesem Kind... was hat es, was andere nicht haben?
Ich sehe mir seine Augen genauer an. In ihnen brennt irgendein Feuer. Diese Augen sagen: „Ich will die ganze Welt entdecken und hinter alle Geheimnisse kommen!“
Szenenwechsel: 10 Jahre später. Das Kind ist zu einem jungen Mann geworden. Stolz sitzt er auf seinem Mofa und flirtet mit ein paar in der Nähe stehenden Mädchen. Sorgen scheint er nicht zu kennen, zumindest nicht außerhalb der Schule. Denn da hat er meistens nur Spaß... egal ob beim Fußballspielen mit seinen Kumpels oder beim Herumplanschen am Badesee. Er lebt in seinem eigenen Mikrokosmos, bestehend aus Clique, Freundin und Disco, weit ab von der Welt der Erwachsenen. Zwar kommt der sogenannte „Ernst des Lebens“ in großen Schritten immer näher, doch er merkt nichts davon... schließlich ist der Ernst ja noch ziemlich weit entfernt, und vorausschauendes Denken gehörte ohnehin noch nie zu den Stärken des jungen Mannes.
Ich sehe mir seine Augen genauer an. In ihnen brennt noch immer irgendein Feuer. Diese Augen sagen:
„Ich will niemandem weh tun und keinem etwas vorschreiben, sondern einfach nur meinen Spaß haben und das Maximum aus meinem Leben herauspressen!“
Gehen wir jetzt 20 Jahre in die Zukunft. Der junge Mann ist älter geworden, hat sich Familie, Anzug und Speckfalten um die Hüften zugelegt. Er steht hinter dem Schalter von irgendeiner Bank... er verkauft Gebrauchtwagen... er sitzt an einem Schreibtisch in einem vollklimatisierten Großraumbüro... ganz egal, eben einer dieser Berufe, die alle machen, die sich zu nichts wirklich berufen fühlen. Seine Sorge gilt seiner zukünftigen Rente, den Schulnoten seiner Kinder und ähnlichen Dingen, die erst in einigen Jahren von Bedeutung sein werden. Dennoch zerbricht er sich schon jetzt den Kopf darüber... schließlich muss er sein Leben ja planen und managen. Am liebsten würde er heute schon wissen, was er in 50 Jahren macht, wie sein Kontostand aussieht und was für Berufe seine Kinder erlernt haben.
Ich sehe mir seine Augen genauer an. In ihnen brennt überhaupt nichts mehr. Vielleicht für ein paar Minuten, wenn er seinen Nachbarn von seinem letzten Mallorca-Urlaub erzähle... aber ansonsten sind sie kalt und stumpf. Diese Augen sagen:
„Ich will möglichst viel Geld haben, um mich vor den Gefahren dieser Welt besser schützen und abschotten zu können. Ich will Sicherheit haben!“
Die Denkweise hat sich deutlich verändert. „Zum Besseren, zum Vernünftigeren...“, wie der ältere Mann sagen würde. Der Jugendliche dagegen würde empört den Kopf schütteln über so viel Spießigkeit. „Du machst dir die meisten Probleme nur selber, alter Mann.“, würde er ihm entgegnen. „Du hast soviel Angst vor der Zukunft, dass du die Gegenwart nicht mehr genießen kannst. Du hat verlernt, wie es sich anfühlt, ein lebendes Wesen zu sein.“ Was also war in der Zwischenzeit geschehen? Wo war das Feuer in den Augen hingegangen? Wo war die Neugier und Abenteuerlust der Kindheit? Die Unbeschwertheit und der Idealismus der Jugend?
Ich denke, es lag an den falschen Vorbildern. Heranwachsende sind oft noch leicht zu beeinflussen... sei es durch ihre Kumpels, ihre Eltern, die Medien oder einfach durch die ganze Gesellschaft, in der sie leben.
Von ihren Kumpels und den Medien lernen sie, dass alles, was Spaß macht, viel Geld kostet. Von ihren Eltern und der Gesellschaft lernen sie, dass man dieses Geld am Besten dadurch verdient, dass man Karriere macht und gewisse Kompromisse eingeht, und auch mal auf was verzichtet... auf Freizeit zum Beispiel. Die meisten Heranwachsenden glauben das schließlich, wenn sie nur oft genug damit berieselt worden sind, und passen sich an. Schließlich dient das ja der Karriere, die kommt dem Geld zu Gute und davon kann man sich ja dann letzten Endes all die Dinge leisten, die Spaß machen.
Im Klartext heißt das also: Sie geben Freiheit und Sorglosigkeit freiwillig auf, damit sie sich später von ihrem Geld wieder ein Stückchen Freiheit und Sorglosigkeit kaufen können. Tja, wer sich so selbst verarscht, der muss ja irgendwann zum hirnlosen Zombie mutieren!! Da braucht die Kälte in den Augen wahrlich keinen mehr zu verwundern.
Es gilt also, wenn man diese Zustände nicht länger akzeptieren möchte, zunächst einmal die eine Lüge zu erkennen, die der eigentliche Auslöser für diesen Hamsterradlauf einer ganzen Generation ist: Es ist die Lüge, dass man viel Geld braucht, um ein glückliches, freies Leben führen zu können.
Geld braucht man hauptsächlich mal dafür, um sich was zum Essen kaufen zu können. Gut, da wird man nicht drum herum kommen, außer man lebt auf einem Bauernhof und lebt als kompletter Selbstversorger.
Denn bräuchte man ein Dach überm Kopf... teuer? Nicht unbedingt. Man sucht sich einfach ein paar Leute, mit denen man gut klar kommt, und zieht dann gemeinsam in eine WG. Die Kosten werden untereinander aufgeteilt, und somit ist das für jedermann erschwinglich. Trotzdem wohnen (außer Studenten) kaum Menschen in einer Wohngemeinschaft zusammen... aber das hängt wohl damit zusammen, dass die Menschen einfach nicht in der Lage sind, miteinander zu teilen, und dass sie aus irgendeinem Grund nur mit zwei Arten von Menschen zusammenleben wollen: Einerseits mit denen, die sie als ihre eigenes Fleisch und Blut ansehen können, und andererseits mit denen, mit denen sie sexuellen Kontakt haben. Alles was darüber hinaus geht ist bis heute doch eher noch die Ausnahme.
Viel Geld sparen lässt sich auch dadurch, dass man all die unnötigen Luxusgüter weglässt, die objektiv betrachtet keinerlei besonderen Nutzen erfüllen. Zum Beispiel bei Parfums und ähnlichem Kram. Ein Mensch sollte nach Lebewesen riechen und nicht nach Chanel! Und zum Reinigen des Körpers braucht man vor allem Seife, und vielleicht noch eine Creme, die gut riecht. Aber was sich manche auf die Haut schmieren, ist nicht nur teuer und zeitaufwendig, sondern ganz sicher auch nicht gerade gesund. Body-lotion, After-Body-Lotion, dann noch eine Pflegespülung nach dem Haarewaschen, Duftwässerchen für die geschmeidige Haut... das alles natürlich noch streng unterteilt in „For men“ und „For women“. Als ob die Rindergelatine in dem Shower-Gel für Männer von anderen Viechern stammen würde als die in dem Shampoo für Frauen! Ist doch alle eine riesige Verarschungsaktion der Kosmetikindustrie, und die meisten Leute glauben das auch noch und kaufen 20 verschiedene Produkte, wo ihnen 2 doch eigentlich auch reichen würden.
Bei den meisten Haushaltsartikeln, Klamotten und dergleichen lässt sich im Übrigen auf ähnliche Weise einiges an Geld einsparen, wenn man nur erst mal durchschaut hat, was wirklich nötig ist, und was einem nur als „nötig“ verkauft wird.
Ein weiterer Bereich, der viel Geld verschlingt, sind die Freizeitaktivitäten. Da wäre zunächst einmal das Thema Mobilität. Wer ein Auto hat, weiß, was so ein Ding kostet, und auch die Preise der öffentlichen Verkehrsmittel sind oft jenseits von Gut und Böse. Doch leider ist man oft genug auf ein Transportmittel angewiesen, sei es, weil man weiter entfernt lebende Freunde besucht oder weil man einfach mal andere Luft atmen will. Aber auch da lässt sich einiges sparen, allerdings leider meist auf Kosten der Bequemlichkeit. Dennoch, zur Not sollte sich jeder klar darüber sein, dass man auch mal per Anhalter fahren kann (was natürlich voraussetzt, dass diejenigen, die selber ein Auto haben, auch mal bereit sind, einen mitzunehmen...)
Für Transportmittel zu zahlen, leuchtet mir ja aber wenigstens noch ein... schließlich erhält man dafür auch eine angemessene Gegenleistung. Schlimmer wird es, wenn Menschen ohne nachzudenken viel Geld für eine Sache ausgeben, die diese eigentlich gar nicht wert ist. Viele lassen 100 Mark am Abend in der Disco liegen... ich frage mich, wie das eigentlich geht. Wenn, dann trinke ich unterwegs höchstens mal ne kleine Cola. Ich kann gar nicht anders bei den heftigen Preisen in Gaststätten und Discos. Die Getränke sind dort nicht besser, als diejenigen, die ich im Supermarkt kaufen kann... aber sie kosten das fünffache. Und meist sind sie dann auch noch verwässert oder nicht fachgerecht zusammengemixt.
Nein danke, das Geld spare ich mir doch dann lieber für andere Dinge.
Oder nehmen wir als Beispiel irgendein Fitness-Studio. 80 Mark im Monat, dafür, dass man die Räumlichkeiten dort benutzen darf... da fahren die Leute dann mit einem Fitnessrad ständig auf der Stelle, oder sie traben wie die Blöden auf einem Laufband herum. Das Ganze gäbe es in der Natur absolut umsonst, inklusive Sauerstoff. (aber auch den kann man sich heutzutage ja schon in speziellen Sauerstoff-Bars für teures Geld reinziehen...). Dann einfach noch ein paar Hanteln und eine Stange, an die man sich hinhängen kann, besorgen... und schon kann man das ganze Fitnessprogramm umsonst bei sich daheim machen. (dumm nur, dass man dort so schlecht von anderen beim Trainieren beobachtet werden kann.)
Es geht mir übrigens nicht darum, dass ich jeglichen Luxus gleich verdammen möchte... Natürlich kann es schön sein, auch mal in der Disco einen teuren Longdrink zu sich zu nehmen. Natürlich kann es schön sein, mit einem schnellen Sportwagen durch die Gegend zu kurven. Natürlich kann es schön sein, sich mal so einzukleiden wie die Stars aus der Fernseh-Soap. Aber wer für solche kleinen, vergleichsweise unbedeutenden Vergnügungen Überstunden oder sonstigen unnötigen Stress im Berufsleben auf sich nimmt, der hat nicht begriffen, wie wichtig es ist, ZEIT zu haben... der hat nicht begriffen, dass man nicht viel mehr als Zeit und gute Freunde braucht, um im Leben wirklichen Spaß zu haben. Traurig, aber diese Menschen werden über kurz oder lang an dem falschen Verständnis, das sie vom Leben haben, zu grunde gehen.
Viele haben vermutlich noch gar nicht versucht, einmal über Alternativen nachzudenken.. Wieso sollten sie auch, schließlich hat ihnen ja niemals jemand gesagt, dass man Freitag abends auch etwas anderes machen kann, als sein Geld in einem teuren Club liegen zu lassen... dass man auch mal durch die Stadt laufen kann, ohne danach mit prallgefüllten Einkaufstüten nach hause zu kommen.
Das Problem ist eben, dass Dinge, die man umsonst machen kann, oft nicht den besten Ruf haben. Zum Beispiel nachts irgendwo auf der Wiese sitzen und die Sterne beobachten... das gilt als ziemlich uncool. Hingegen ist es angesagt, sich irgendwo in einen verrauchten Raum zu sitzen und die flackernden Lichter einer Disco anzusehen.
Es gilt als uncool, ein paar Stunden neben einem guten Freund zu sitzen und sich mit ihm zu unterhalten. Stattdessen ist es angesagt, sich mit einer Menge Menschen zu umgeben, die man oft nicht mal richtig kennt, sich dabei teure Getränke hinter die Binde zu kippen und dumme Angebersprüche vom Stapel zu lassen.
Es gilt als uncool, einfach mal die nähere Umgebung, in der man wohnt, zu erkunden... wie viele versteckte Orte gibt es allein in einem Umkreis von 50 Kilometern, die man noch nie zuvor gesehen hat? Man würde sich wundern und staunen, was es da alles zu entdecken gibt. Aber man lässt es, denn es ist nicht angesagt. Stattdessen schuftet man lieber, damit man im Sommer nach Ibiza und im Winter zum Snowboarden in irgendein teures Sporthotel gehen kann.
Die ganzen konsumgeilen Kids sollten es einfach mal ausprobieren, wie es ist, einen echten Freund zu haben, dem sie alles erzählen können, und vor dem sie keine Maske tragen müssen... sie würden überrascht sein, wie viel mehr Geld sie am Ende des Monats zu Verfügung hätten. Geld, dass sie sonst hauptsächlich bloß dafür ausgegeben hätten, um mit unnötigem Scheißdreck bei ihren Kumpels Eindruck zu schinden, oder um die Tatsache zu überspielen, dass sie trotz ihrer vielen sogenannten „Freunde“ eine gähnende Langeweile und Leere in sich verspüren. Was vermutlich daher rührt, dass ihre „Freunde“ sich kaum noch wie Individuen verhalten, sondern vielmehr wie die Zielgruppe, die die Industrie in ihnen sieht. Zuerst hat nur einer die neue, schicke Frisur aus der beliebten Teenie-Serie, kurze Zeit später haben sie fast alle. Gleichschaltung, zuerst nur auf den Köpfen, mit der Zeit aber auch in ihnen drin. Dass man sich in solcher Gesellschaft irgendwann langweilt und man in den hemmungslosen Konsum fliehen muss, braucht wahrlich niemanden zu wundern.
Doch die Art, wie sie leben, ist einfach ziemlich fest in ihrem Denken verwurzelt.
Mit „Spazierengehen“ assoziieren sie spießige Sonntagnachmittag-Spaziergänge mit den Eltern... und zum letzten Mal nachts im Wald waren die meisten vermutlich im Schullandheim. Danach machen sie es einfach nicht mehr. Weil es die Darsteller in „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ auch nicht machen. Weil nicht in der „Bravo“ steht, dass man so was als Jugendlicher macht. Und weil ihre Kumpels sie vermutlich ohnehin nur auslachen würden, wenn sie dennoch mal mit einem solchen Vorschlag ankämen.
Doch man sollte es einfach mal probieren... allein schon als Test, ob es sich um eine echte Freundschaft handelt oder ob es nur eines dieser Zweckbündnisse ist, wo am Ende doch jeder nur an sich denkt. Denn mit einem guten Freund kann man stundenlang einfach nur an einer Straße sitzen und den vorbeifahrenden Autos zusehen... und man wird dennoch mehr Spaß haben, als mit anderen Leuten in dem teuersten Karibik-Club. Denn ein Freund ist besser und vor allem auch ehrlicher als jeder Animateur... und der Spaß, der dabei entsteht, ist echt. Nicht künstlich, wie das meiste, was man für Geld kaufen kann.
Doch nicht nur dafür sind Freunde gut. Echte Freunde sind darüber hinaus besser als jede Versicherung. Ob die Allianz zahlt, wenn man nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt und jemanden braucht, der einen die Treppen hochträgt... darauf würde ich mich nicht verlassen. Aber ein echter Freund lässt einen auch dann nicht im Stich. Egal was kommt... er ist da, wenn man ihn braucht, er gibt einem Geld, wenn man nichts mehr hat... und er lässt einen bei sich wohnen, so lange man möchte. Wer echte Freunde hat, braucht sich daher eigentlich kaum mehr Sorgen um die Zukunft machen... jedenfalls nicht in dem Maße wie derjenige, der keine Freunde hat. Wahre Freunde geben einem ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit... Geld hingegen beruhigt nicht wirklich. Denn auf Geld ist nun mal genauso wenig verlass wie auf die Menschen, die danach süchtig sind.
Um zu dem älteren Mann aus dem oben genannten Beispiel zurückzukommen: Er strebt nach Besitz, nach Diplomen, nach Macht... und der Grund, warum er das alles mal angefangen hat, ist, weil er Spaß haben und frei sein wollte. Mehr noch: er wollte eine Garantie auf Spaß und Freiheit haben, nicht nur die Chance darauf. Und er glaubte, diese Garantie durch das Ansammeln materieller Güter zu finden. Doch er kam seinem Ziel nicht näher, im Gegenteil: Er entfernte sich mit der Zeit mehr und mehr davon.
Das ist es ja, was ich meine: Freiheit lässt sich nicht kaufen. Man hat sie nämlich schon von klein auf, und muss lediglich aufpassen, sie nicht zu verlieren. Für den Spaß hingegen muss man etwas tun: Man muss sich darüber klar werden, welches Bedürfnis wirklich tief in einem selber drinsteckt, und welches einem nur von außen eingeflößt wurde. Diese Erkenntnis gewinnt man durch Nachdenken... was eigentlich einfach wäre. Doch leider wurde vielen Menschen auch schon eingeredet, dass das Nachdenken keinen Spaß macht und daher sinnlos ist. Sie haben mit der Zeit verlernt, neugierig wie das kleine Kind zu sein. Sie haben verlernt, alles zu hinterfragen und ihre Umwelt gut zu beobachten, um dann letztlich ihre eigenen Schlüsse aus den gesammelten Erfahrungen zu ziehen. Doch daraus folgt, dass sie auch verlernt haben, sich weiterzuentwickeln. Sie stagnieren auf einer Stufe, die weit unter ihren eigentlichen Möglichkeiten liegt.
Einen 12jährigen, der erst über die Fähigkeiten und das Verständnis eines 5jährigen verfügt, würde man als geistig zurückgeblieben bezeichnen. Doch genauso wie er haben sich auch all die geld- und machthungrigen Erwachsenen vom Denken her nicht so weit entwickelt, wie es ihnen von Natur aus möglich wäre. Und nur, weil sie die große Mehrheit stellen, werden sie nicht als geistig zurückgeblieben eingestuft... obwohl sie es meiner Meinung nach definitiv sind. Jedoch nicht, weil sie so geboren wurden, sondern weil sie sich einfach einem weiteren Wachstum verweigern. Wie ein Kind, das nicht lernen will zu laufen, weil es Angst hat, dann nicht mehr getragen zu werden.
Und ebenso wie ein solches Kind verpassen sie dadurch die meisten der Möglichkeiten, die ihnen ihr Leben bieten könnte MonoMan |