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aufgeben/aufbauen

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Senjo
Alt 19.05.2005, 22:39   #1
Standard aufgeben/aufbauen

Glaubt ihr man sollte jemandem ausreden aufzugeben, wobei aufgeben wahrscheinlich das falsche Wort is, aber wenn jemand eigentlich alles auf seinen Tod vorbereitet, bzw weiß das er nich mehr lange zu leben hat, sollte man ihn dann dabei unterstützen oder eher probieren ihn davon abzubringen?
 
 
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hermes
Alt 19.05.2005, 22:50   #2
Standard

Ich denke, wenn es einigermassen sicher ist, dass sein Leben bald ein Ende nehmen wird (ausser suizid), macht es keinen Sinn, ihn davon abzuhalten.
Doch ihn zu unterstützen auch nur in begrenztem Masse, da schliesslich jeder diesen Weg selber gehen muss.

Aber schon eher unterstützen als abzuhalten, dass wäre fast wie betrügen.

greetz
 
 
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Morris
Alt 20.05.2005, 01:00   #3
Standard

Der Tod gehört zum Leben dazu. Das ist eine unbestreitbare Tatsache. Doch in der heutigen Gesellschaft wird der Tod als eben dieser Teil des Lebens verdrängt. Da ist es schon bemerkenswert, wenn sich jemand bewusst auf den Tod vorbereitet und ihm ins Auge schaut.

Interessant wäre dann, wie man sich auf den Tod vorbereiten kann.
 
 
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Lacri
Alt 20.05.2005, 14:16   #4
Standard

Kommt einfach auf die Situation (Alter, Verfassung) an. Kann man so allgemein nicht sagen.

Für mich ist das Leben Alles und von daher würde ich von einer Aufgabe fast immer abraten.

Aber es gibt halt auch Situationen in denne auf den Tod vorbereiten sinnvoll ist.
 
 
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marylin
Alt 20.05.2005, 19:58   #5
Standard

ich denke es ist von der jeweiligen situation abhängig in der sich die betroffene person befindet.

wenn ein mir sehr nahestehender mensch, sich auf seinen tod "vorbereiten" würde, würde ich ihn dabei begleiten. damit meine ich für ihn da sein mit ihm sprechen etc. wenn klar ist das die person sowiso stirbt ist das ja eh das einzige was man tun kann.

wie skinni schon schrieb, gehört das sterben nun mal zum leben. jeder der schon erlebt hat das plötzlich geliebte menschen sterben, weiß wie schnell es gehen kann und hat sich mit dem thema sterben auseinandergesetzt.
 
 
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Senjo
Alt 22.05.2005, 11:27   #6
Standard

Original geschrieben von Skinni
Interessant wäre dann, wie man sich auf den Tod vorbereiten kann.
Also ich glaub das würde jeder anders machen, bei mir is es der Fall das mein Vater 10Tumore in der Leber hat und es wirklich nich gut geht und er selbst hat halt gesagt das er alle was er für wichtig hilt getan hat und nun seine letzten paar Monate/Wochen noch genießen möchte..
Und ich finde die einstellung von ihm eigentlich ganz gut, jedoch sagen einige man sollte ihm das ausreden schon aufzugeben... Deswegen wollt ich da einfach ma eure Meinung zu hören..
 
 
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Lacri
Alt 22.05.2005, 12:04   #7
Standard

Dann ist das meiner Meinung nach keine Aufgabe.

Solange er sich nicht hängen lässt ist das doch gut so.
 
 
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Morris
Alt 22.05.2005, 12:21   #8
Standard

Wieso ist das keine Aufgabe?

Angesichts einer erwarteten kurzen Lebenszeit tut man noch sinnvolle Dinge, für die man vorher keine Zeit oder keinen Elan hatte.
Gut, man kann sagen, es ist eine eingeschränkte Aufgabe, nämlich die des bisherigen, unbekümmerten Lebens. [edit] Man nimmt u.U. das Leben auch viel intensiver wahr, als wenn man nur wegsieht [/edit]

Jeder weiß, dass einem der Tod droht. Doch erst, wenn einem dies wirklich bewusst gemacht wird, beginnt man, sich mit ihm auseinderzusetzen.

Das Bhagavata-Purana aus Indien erzählt eine sehr schöne Geschichte von Maharaja Parikshit. Dieser wurde verflucht, dass er nur noch sieben Tage zu leben hätte. Angesichts dieser Situation wurde ihm klar, wie vergänglich das Leben ist und begann sich die wenigen verbleibenden Tage intensiv mit Philosophie auseinanderzusetzen.
 
 
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604
Alt 23.05.2005, 02:44   #9
Standard

ich glaube nicht dass es jemand sehr begrüßt, wenn man ihn bei den letzten erledigungen vor seinem bevorstehenden tod behindern will.(?)
 
 
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