Mmh bei mir hat es keine 3 Tage gedauert bis zur Wiedrauferstehung - ha ich wußte schon immer, dass besser bin als JesusChristSuperstar.
Vorsicht:
Dieser Text mag oder wird einem zuallermindest stellenweise irgendwie komisch erscheinen, aber was solls mir is grade danach. *g*
Ich hab mich ja in den letzten Seiten des Themas zurückgehalten weil irgendwelche Karma- und Antimateriediskussionen etc., nich grade meine bevorzugten Themen sind und Taoismus und Co. leider nich unbedingt mein Gebiet sind.
Die gut und böse Sache find ich dann schonwieder durchaus interessant.
Da wurde auch schon viel geschrieben, das ich genauso sehe.
Dieses Denken vom emphatisch Guten und Bösen kommt vom Menschen und nicht aus der Natur(oder von Gott oder wem auch immer).
Ausser wenn man nunmal (egal weshalb..) streng an den Dualismus von Gott und Satan glauben will, die sich um die Erde streiten und so der Einfluß von dem Urguten und Urbösen die Welt überströmt - gibt es nunmal weder historische, gesellschaftliche, logische noch moralische Gründe die eine strikte Einteilung in Gut und Böse zulassen. Von den zweifelsfrei vorhandenen Risiken die durch eine derartig fundamentale Einstellung zur Sache ausgehen können einmal ganz zu schweigen.
Das letzte Beispiel von raffis is auch nich gerade meine ähm "Ausdrucksweise" aber nichtsdestotrotz ist es doch von der Sache her einfach sehr passend.
Was mich nun wohl wahrscheinlich (neben ...) zu letzterem und schließlich zu diesem Beitrag bewegt hat war dann wieder der gute Erich.
Ich glaube nicht an "übernatürliches" und unabhängig davon finde ich _organisierte_ Religionen, gleichen Glaube für die Masse, Massen moralisch oder gar politisch vertreten von einem Glauben, schlecht. Wegen diesem und jenem jaja(ich bin sicher das hab ich nicht nur in dem Forum schon mehrmals erörtert - ist nun aber auch nicht unbedingt das entscheidende.. ).
Nur ich denke die meisten oder alle (man ja nie weiß ob man nich ein schwarzes Schaf übersehen hat) würden soetwas(dabei ist es scheissegal ob man bei diesem Thema alle 2 Seiten nen Alibi Friede Freude Eierkuchen Spruch raushaut) einfach nicht ernsthaft von sich geben wie:
"Du wirst sehen wie ein Leben ohne (meinen?)Gott ist: Es ist eine einzige Katastrophe!"
Ich kann mich weder von Atheisten, noch von Leuten die sich eher an östlichen Glaubensrichtungen/Denkweisen wie Buddhismus oder Taoismus orientieren, noch von einem "Christen" daran erinnern hier Dinge mit solchen Bedeutung gelsen zu haben.
Das Leben eines anderen könne nicht erfüllt/ok/glücklich/akzeptabel/schön/produktiv/xyz sein, wenn man nicht doch irgendwann zur Erleuchtung komme, dass nur ihr Gott und Glauben real/richtig/da wären.
Und das ist auch verdammtnochmal besser so.
Ich würde _nie_ im Leben ernsthaft auf die Idee kommen einem Menschen, der im Gegensatz zu mir einen Glauben hat, zu sagen, dass sein Leben nur eine Katastrophe werden könne, wenn er nicht schnellstmöglich zur Überzeugung kommt, dass es nichts übernatürliches sondern einfach nur Materie gäbe.
Das schöne Wörtchen Religionsfreiheit könnte man da anbringen, aber ich finde Freiheit eigentlich noch viel passender.
Ich spreche niemandem _völlig unabhängig_ seines Glauben, seiner Einstellung zur Religion, die Möglichkeit "eines guten Lebens" ab.
Das verbietet mir, neben dem Hirn, nunmal einfach der Respekt vor der Freiheit des einzelnen.
Sowas kann man diskutieren aber man _muss_ es tolerieren und nicht anderen vonvorneherein dieses und jenes absprechen, obwohl es mit einem selbst NICHTS zu tun hat.
Da lieber Erich könntest du in deinem denken, wie es hier schon viele Male zum Ausdruck kam, noch ein paar Dinge dazulernen. Selbst wenn du dreimal so alt sein solltest wie der von dir auf sein "Schüleralter" angesprochene ripper08, Herr Mustermann oder meine Oma.
Soetwas neigt doch schon dazu mich hin und wieder wirklich anzukotzen.
Irgendwo da unterschiedet sich Freiheit und Toleranz von einer fundamentalistischen Einstellung, welche
kein Mensch auf diesem Planeten braucht.