Original geschrieben von Erich
Sex ausserhalb einer Ehe ist selten eine echte Liebesbezeugung sondern meistens eine reine Lustbefriedigung. Selbst in der Ehe sollte Sex keine Lustbefriedigung, sondern entweder Liebesbezeugung und der Zeugung von Leben dienen.
Wieso sollte Sex ausserhalb der Ehe keine Liebesbezeugung sein? Da könnte man also einen Tag vor der Hochzeit Sex haben, und es wäre reine Lustbefriedigung, und am nächsten Tag, wenn man verheiratet ist, ist es dann eine Liebesbezeugung? böh? was fürn Bullshit!
Man kann doch auch ausserhalb der Ehe lieben - es ist das genau gleiche, nur dass amn nicht verheiratet ist. Ok, klar, es ist in einem gewissen Grad auch Lustbefriedigung, aber ist die Lust nicht genau dazu da, befriedigt zu werden?
Ich schlafe mit meinem Freund, weil ich es schön finde, weil ich es geniesse, ihm so nahe zu sein, wie es nur möglich ist, weil Sex einfach etwas tolles ist - wenn man liebt (ausserhalb der Beziehung kann ich das nicht beurteilen, denn darin hab ich keine Erfahrung).
Sex DARF doch ein geben und ein nehmen sein - es darf ein geniessen sein, eine Lustbefriedigung. Alles ndere ist Sex ohne viel Gefühl. Sonst könnte doch die annahme entstehen, dass man nur Sex hat, weil man sich liebt. Dass Sex also etwas erzwungenes ist, ob innerhalb oder ausserhalb der Ehe. Und diese Annahme finde ich falsch. Sex muss ein wollen sein, nicht ein müssen.
Ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn jemand keinen Sex vor der Ehe will - ich habe auch zwei Freundinnen, von denen ich weiss, dass sie sich quasi "aufheben" wollen. Und ich finde das auch ok, für sie stimmt es. Für mich nicht. Aber das sit ja jedem freigestellt.