Lupuz.de: Artikel-Portal / Magazin

Zurück   Postpla.net - die Forum Community > Postplanet Talk > Philosophie und Gedanken

Angst...

Anzeigen:

Thema geschlossen
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen
Registrierter PPler
Anonymisierungsmodus aktiv!
Alt 13.12.2003, 23:03   #1
Standard Angst...

Hier kommt wieder eins von meinen mehr oder weniger sinnlosen Themen, ich schreibs aber trotzdem.

Ich frag mich, was Angst eigentlich ist... und was Einsamkeit ist.

Ich bin ein relativ Angstloser Mensch. Das heisst, alle Ängste werden mir eigentlich genommen. Darum habe ich mir früher immer selber Ängste aufgebaut, zum Beispiel, dass eine Kröte mutiert und mich auffrisst. Das hatte ich eigentlich schon lange vergessen, aber gestern Nacht hat mich das alles wieder eingeholt...

Und was sit Einsamkeit? Hat das auch was mit Angst zu tun???
Oder ist es die Angs vor der Einsamkeit? Oder...

Mich nähme wirklich wunder, was ihr so darüber denkt...
 
 
Nach oben
Senjo
Alt 13.12.2003, 23:09   #2
Standard

Nein Einsamkeit und Angst ist etwas anderes..
Ja man kann angst vor der Einsamkeit haben..
Ich weiß nicht wie man es beschreiben sollte.. Doch jeder hat angst! Vllt merkt es nicht jeder doch jeder hat es..
Du hast z.B. angst andere Leute zu verlieren oder das dir irgendwann ma was passiert..
In bestimmt Situationen fürchtest du dich also hast du angst..
Einsam bist du wenn du dich alleine fühlst.. und halt einsam bist..
 
 
Nach oben
Nuts4Ya---{--@
Alt 14.12.2003, 01:29   #3
Standard

Hier kommt wieder eins von meinen mehr oder weniger sinnlosen Themen, ich schreibs aber trotzdem.
so sinnlos is das thema garned, weil viele menschen unter ängsten leiden.

ich bin auch einer von den vielen un will dazu auch ma was ablassen.

ich befinde mich seid vielen jahren in therapie eben wegen ängsten...die angst bei mir bezieht sich auf die angst vor sozialem kontakt mit menschen, die sich bei mir so äussert das wenn ich wem in real gegenübersteh anfang zu zittern zu schwitzen aus angst was falsches zu sagen und was auf die fresse bekomm, weil ein elternteil von mir unter reden nur draufschlagen verstand.

in der schule und auch später im beruf gings so weiter udn jetzt im moment siehts so aus das ich nur noch rausgehe wenn ich zum arzt muß un wenn das dann ma der fall is dann bin ich total verunsichert wenn ich vor der haustüre stehe und ein gefühl hab als ob ich garned mehr richtig fa wär un mir en film angucken würd.

inzwischen hab ich auch schon angst wenns an unserer haustür klingelt wegen nem bestimmten erlebniss vor en paar jahren das ein weiteres psychoprob bei mir verstärkt hat un meine angst noch zusätzlich verstärkt.

un jetz angst zu beschreiben...meine angst(is bei jedem anders - gibt 1000 gründe) würd ich so beschreiben...beispiel ins geschäft gehn...da würd ich die angst so beschreiben das mich ne unsichtbare kette davon abhällt in das geschäft zu gehn weil ich mir in gedanken ausmale was passieren könnte und der gedanke daran das in dem geschäft logischerweise viele menschen(schweißausbrüche - trockener mund wie sich angst eben körperlich bemerkbar macht) rumlaufen gibt mir dabei dann den rest - dabei würd ich meine angst dann so beschreiben das die menschen in diesem geschäft mich angaffen un sich über mich lustig machen würden über mich tuscheln wie es zu meiner schulzeit - später arbeitsplatz an der tagesordnung war weil ich durch meien angst halt seltsam wirke und rumspinne(an der stelle will ich mich dann auch ma bei einigen pp'lern entschuldigen die oft zu unrecht angefahren hab - tut mir leid).

mein ganzes leben spielt sich sozusagen zu 95% in meinem zimmer ab eben wegen dieser scheiß angst.

so würd ichs bezeichnen - angst is ne unsichtbare kette die einen vom leben abhält aber einen auch in bestimmter weiße schützt.

ein gesundes maß an angst ist nie verkehrt aber zuviel angst hindert einen am wirklichen leben teilzunehmen.
 
 
Nach oben
icicIe_brain
Alt 14.12.2003, 17:26   #4
Standard

wenn ich mir ständig meine Ängste bewußt machen würde, würde ich mich gar nicht mehr vor die Tür trauen! Also besser nicht nachdenken! Dann geht das Leben eigentlich ganz locker!

Nagut, vielleicht sollte man manschmal schon ein bisschen nachdenken, aber bloß nicht übertreiben!!!
 
 
Nach oben
Registrierter PPler
Anonymisierungsmodus aktiv!
Alt 15.12.2003, 08:24   #5
Standard

Original geschrieben von MississippiGurl

so würd ichs bezeichnen - angst is ne unsichtbare kette die einen vom leben abhält aber einen auch in bestimmter weiße schützt.
Angst vor der Begegnung...
Ich kenn das in sehr kleinem Masse. Natürlich 1000mal weniger schlimm als bei dir, aber ich hatte das auch schon.

Nicht dass du jetzt denkst "Die will sich doch nur einschleimen", das würd ich nicht wollen. Aberich find deine Schilderung sehr eindrücklich.
 
 
Nach oben
RegularJohn
Alt 15.12.2003, 10:13   #6
Standard

jeder hat angst. das ist doch auch was ganz normales.
und jeder ist irgendwo auch ein bisschen einsam, was aber nicht unbedingt negativ ist

that's junk, so eat it
 
 
Nach oben
Felicitas
Alt 15.12.2003, 10:49   #7
Standard

hm, hab gestern in irgendeinem mehr oder weniger aktuellem spiegel gelesen das es durchaus menschen gibt die keine angst oder andere gefühle empfinden. die sind dann sozusagen gefühlsblind. eine forscherin hat aber darauf hingewiesen das man dies nicht als krankheit sondern eher als "charaktereigenschaft" ansehen soll.

trotzdem gibt es therapeuten die betroffenen menschen "beibringen" gefühle zu erleben und zu zeigen.

in dem bericht ging man davon aus, das man gefühle erst lernen muss, was im normalfall im kindesalter geschieht. man bekommt eben beigebracht das ein unruhiges gefühl im magen etwas mit angst und nervosität zu tun hat.

da berichtete zb einer von todesfällen in seiner familie. als sein vater starb, hat er dabei nichts gefühlt, konnte nicht weinen. da dachte er das das an dem gestörten verhältnis zwischen ihm und seinem vater lag. als dann aber auch die schwiegermutter verstarb, zu der er eine gute beziehung hatte, konnte er auch nicht weinen.

bei seinen verwandten wurde er dann als kalt und herzlos abgestempelt.

ich persönlich bin glaub ich das genaue gegenteil von gefühlsblinden menschen. ich bin verdammt emotional, habe ängste, habe auch extreme ängste die ich zu unterdrücken versuche und kann auf der anderen seite auch liebe und zuneigung empfinden.

und einsamkeit ist in erster linie auch ein gefühl. viele menschen die sich einsam fühlen sind es oft gar nicht. meist sind sie nur nicht in der lage ihre situation richtig einzuschätzen.

angst vor einsamkeit habe ich auch. ich kann nicht ohne meinen partner. ich ziehe dem gefühl der liebe und geborgenheit nichts vor. ich hab sogar nen studienplatz in norddeutschland abgesagt nur um an der sache dran zu bleiben von der ich überzeugt bin.
 
 
Nach oben
Invi
Alt 15.12.2003, 13:03   #8
Standard

Ich habe vor vielen Dingen Angst. Angst um meinen kleinen Bruder, dass ihm was zustossen könnte, Angst vor der Zukunft, weil ich net weiß was ich machen soll und was das beste wär, eine gewisse Angst vor Liebe und dadurch auch meine Selbstständigkeit zu verliern.
Naja ich liebe meine Familie, meinen Freund aba andererseits hab ich unglaubliche Angst davor. Angst davor, jemanden den ich Liebe zu verliern oda enttäuscht zu werden. Angst vor Spinnen. Naja Ekel triffts eher.
 
 
Nach oben
Ephestia
Alt 15.12.2003, 15:37   #9
Standard

Ich halte das für Unsinn, Nee. Gefühle an sich kann man nicht erlernen, brauch man auch gar nicht, weil jeder Mensch sie von Geburt an hat. Gefühle zu zeigen, sie auszudrücken und zu verstehen, ist natürlich was ganz anderes und durchaus erlernbar. Es gibt so viel differenzierte Arten seine Emotionen auszudrücken, dass man vielleicht bei manchen Menschen denken mag, sie seien gefühlskalt, wenn sie nicht weinen können, etc. Seinen Emotionen keinen Ausdruck verleihen zu können, halte ich auch nicht für einen Charakterzug, sondern eher für einen übelst fehlgeschlagenen Sozialisierungsversuch. (Natürlich will ich das auch nicht pauschalisieren, denn, wie bereits erwähnt, es gibt viele verschiedene Arten Gefühle zu zeigen, und viele sind einfach nicht leicht deutbar..)
Gefühle beschreiben zu wollen, in diesem Falle Angst, halte ich eigentlich für unmachbar. Man kann körperliche Auswirkungen beschreiben oder versuchen, sie mit albernen Metaphern widerzugeben, aber "Angst" zu verbalisieren, scheint mir recht schwer.. Die Kunst schafft es oft, Emotionen auf die Leinwand zu bringen.
 
 
Nach oben
Felicitas
Alt 15.12.2003, 15:42   #10
Standard

ja ka, hab nur wiedergegeben was ich in dem spiegel artikel gelesen habe. das klang für mich auch sehr einleuchtend.

vllt findet man den beitrag online, die ausgabe hieß glaub ich "seele aus eis"
 
 
Nach oben
Ephestia
Alt 15.12.2003, 15:48   #11
Standard

Hach ja, hab mal n bißchen reingelesen. Halte ich persönlich aber für genau solch fadenscheinigen Müll, wie den von Barbara und Alan Pease.
 
 
Nach oben
RegularJohn
Alt 15.12.2003, 15:57   #12
Standard

sorry, wenn man gefühlsblind ist, dann ist es vllt eine charaktereigenschaft, aber eine negative. wäre ja schlimm. ich find, dass macht einen menschen doch aus...
 
 
Nach oben
moechen
Alt 15.12.2003, 18:14   #13
Standard

Ich bin wohl auch, wie feli das genaue gegenteil, reagiere oftmals zu emotional auf situationen.
ich hab auch genug ängste, die ich manchmal erst gar niemanden anvertrauen kann und wenn nur sehr arg wenigen. was mich wohl auch manchmal zu der etwas stilleren person macht. ...
 
 
Nach oben
Felicitas
Alt 16.12.2003, 11:14   #14
Standard

hm, also gefühlsblindheit kann in gewissen zuständen schon von vorteil sein, und wenn es nur zeitlich beschränkte gefühlsblindheit ist

- soldaten im krieg die zerfetzte und zerbombte körper sehen( die sollten besser erst mal selber sehen wie sie wegkommen und da stehen gefühle nur im weg)

- ärzte und helfer in notambulanzen

sowas eben. da sollte man seine gefühle schon "ausschalten" können.

in dem bericht wurde auch geschrieben das gefühlsblinde menschen eher karriere machen, weil sie sich nicht von gefühlen leiten lassen, sondern alles total rational und überlegt angehen.

beziehungstechnisch und menschlich ist das sicher eine nicht wirklich wünschenswerte charaktereigenschaft, das war aber auch nicht die frage.

eine therapeutin hat in dem bericht erzählt, das sie nur wenige leute wegen ihrer gefühlsblindheit therapiert, sondern eher deren verstörte partner.

hm, ich rede nur mit ganz ganz wenigen menschen über meine ängste. eigentlich mit gar keinem. aber eher deswegen weil ich der menschheit nicht wirklich traue. hm
 
 
Nach oben
RegularJohn
Alt 16.12.2003, 13:08   #15
Standard

okay, dass man menschen nicht wirklich trauen kann, kann ich verstehen. geht mir ja nicht anders. aber trotzdem brauch man jmd, mit dem man immer und über alles reden kann. sollten allerdings bloß sehr nahstehende personen sein.
ich finde es nicht umbedingt schlimm, was moe meinte. emotionen sind doch etwas schönes, doch wissen viele leute nicht damit umzugehen und da entstehen dann erst die probleme.
in der heutigen gesellschaft ist es nunmal eher selten, dass das gefühl bedeutender ist als der verstand. erfolg ist alles, aber dass man gefühlsmäßig auch erfolgreich sein kann, steht im hintergrund.
hm...
 
 
Nach oben
Registrierter PPler
Anonymisierungsmodus aktiv!
Alt 16.12.2003, 13:15   #16
Standard

Ich rede mit zwei Menschen über meine Ängste, jedenfalls konkret... Bei anderen gibt es nur indirekte Diskussionen, die nur knapp irgendwelche Gefühle zeigen...

Die Ängste, die mich wirklich bewegen, die bespreche ich nur mit meinen zwei Vertrauenspersonen, ich habe nur bei ihnen das Gefühl, dass sie mich verstehen, mich trösten können...
Ich habe grosse Angst vor Nähe und davor, dass mein Vertrauen missbraucht wird und bin wahrscheinlich gerade desswegen ein sehr lauter Mensch, der sich hinter all dieser gespielten Sorglosigkeit zu verstecken versucht.

Aber gerade in letzter Zeit kamen plötzlich diese Gefühle, Dränge in mir hoch, ich reagierte völlig falsch, habe mich plötzlich wieder so abreagiert wie früher (ritzen, lippenbeissen...)

Ich wünsche mir totale Nähe, totales Vertauen, habe aber trotzdem immer Angst davor. Und eben, bis jetzt haben es nur zwei Menschen geschafft, diese Mauer zu durchbrechen...
 
 
Nach oben
raffis
Alt 16.12.2003, 15:20   #17
Standard

Ein Mensch ohne Gefühle gibts nicht, denn ohne Gefühle kann man nicht leben. Es ist eine Unterdrückung ihrer Gefühle, was solche "gefühllose" Menschen definiert. Deswegen werden sie auch in vielen Situationen ihres Lebens auf emotionale Menschen treffen - sie mögen sie zwar nicht ausstehen, aber es sind Menschen, die das haben, was die "Gefühllosen" in ihren Schatten verbannt haben.


MissisippiGurl: Versuch doch mal, in kleinen Schritten anzufangen. Gehe vielleicht einmal täglich in ein Geschäft oder sonst wo hin, wo es Menschen hat. Setze dich aber nicht unter Druck, sondern tu dies aus freien Stücken.
Versuche dabei, die ganze Situation aus einer Art neutralen Perspektive zu beobachten. Wieso tritt diese Angst auf, was ist der Zweck, wie wirkt sie sich auf mich und mein Umfeld aus? Versuche, diese Angsat zu "erfahren", in gewisser Weise ein Spiel, in dem du die Rolle des objektiven Beobachters übernimmst.
Dies nur als kleiner Anreiz

Gruss Raffis
 
 
Nach oben
Pretender
Alt 16.12.2003, 21:00   #18
Standard

Ich hab mal über das Thema "Angst vorm Sterben" nachgedacht...
Nicht jeder muss nun meine verwirrende Denkweise verstehn ^^ Das so mal vorab...
Ich hab mir überlegt "Was wäre...wenn mir gesagt werden würd...das die Zeit um einen Monat zurückgedreht werden würde und ich all meine Erinnerungen verlieren würde" ...hm... Theoretisch würd die Person die ich JETZT bin dann sterben... Deshalb denk ich mal das wir bei der Angst vorm Tod nur Angst haben all das zu vergessen was wir erlebt haben... Das all diese Erlebnisse und Emutionen unsere Person ausmachen... Nunja... War halt nur Angst auf den Tod bezogen aus der Sicht eines S3th Bye Bye
 
 
Nach oben
ELCorazon
Alt 17.12.2003, 12:21   #19
Standard Re: Angst...

Original geschrieben von fantamaus
Ich frag mich, was Angst eigentlich ist... und was Einsamkeit ist.

Und was ist Einsamkeit? Hat das auch was mit Angst zu tun???
Oder ist es die Angs vor der Einsamkeit? Oder...
Ein kleiner (theoretischer) Textauszug von Erich Fromm, der sehr gut auf den Eingangspost passt.

[Der Mensch]

Dieses Bewußtsein seiner selbst als einer eigenständigen Größe, das Gewahrwerden dessen, dass er eine kurze Zeitspanne vor sich hat, dass er ohne seinen Willen geboren wurde und gegen seinen Willen sterben wird, dass er vor denen, die er liebt, sterben wird (oder sie vor ihm), dass er allein und abgesondert und den Kräften der Natur und der Gesellschaft hilflos ausgeliefert ist - all das macht seine abgesonderte, einsame Existenz zu einem unerträglichen Gefängnis.

Er würde dem Wahnsinn verfallen, wennn er sich nicht aus diesem Gefängnis befreien könnte - wenn er nicht in irgendeiner Form seine Hände nach anderen Menschen ausstrecken und sich mit der Welt außerhalb seiner selbst vereinigen könnte.

Die Erfahrund des Abgetrenntseins erregt Angst, ja sie ist tatsächlich die Quelle der Angst.
 
 
Nach oben
Registrierter PPler
Anonymisierungsmodus aktiv!
Alt 17.12.2003, 13:36   #20
Standard

Es kommt drauf an, was für Angst...

Es gibt schliesslich sehr viele verschiedene Ängste, das müssen jetzt nicht psychologisch belegte, bezeichnete Ängste sein...

Kindliche Ängste, wahnvorstellungen...

Ich hab emanchmal sogar Angst, selber zu kurz zu kommen, keine Zeit für mich allein zu haben, mich nicht mehr mit mir selber beschäftigen können...
 
 
Nach oben
Felicitas
Alt 17.12.2003, 13:38   #21
Standard

ja aber das ist doch unsinn? ist doch nur ne frage des timings.
 
 
Nach oben
Registrierter PPler
Anonymisierungsmodus aktiv!
Alt 17.12.2003, 13:41   #22
Standard

Warum frage des Timings? Ich hab oft soviel mit Leuten zu tun, dass ich mich nur noch mit ihnen beschäftigen kann, dass sie ständig um mich rum sind...

Vorallem auch, weil mir die meisten Menschen sofort vertrauen... Das wurde mir schon öfters sehr eindrücklich klargemacht...
Jemand hat mal gesagt, ich sei ein Mensch, den man einfach lieben müsse. Darum gibt es manchmal für mich Momente, da muss ich schon fast für Privatsphäre kämpfen...
 
 
Nach oben
Nuts4Ya---{--@
Alt 18.12.2003, 02:29   #23
Standard

@raffi
Versuch doch mal, in kleinen Schritten anzufangen. Gehe vielleicht einmal täglich in ein Geschäft oder sonst wo hin, wo es Menschen hat. Setze dich aber nicht unter Druck, sondern tu dies aus freien Stücken.
das hab ich bis vor einigen monaten auch gemacht...nicht jeden tag, aber einma in der woche wo ich zur therapie ging. es hatte zwar ne weile gedauert bis ich en gutes vertrauen zu meiner therapeutin aufbauen konnte, aber es ging am ende eben richtig gut...wir sind dann eben jede woche einma rausgegangen...das erste ma wo meine therapeutin mit mir rausging wars schlimm...trockener mund - beine wie gummi - zittern am ganzen körper...nach ner zeit gings besser...5 oder 6 ma da konnt ich ohne angst zusammen mit meiner thera rausgehn...dann gings daran in geschäfte zu gehn...erstesma horror pur, aber nach en paar weiteren versuchen ging auch das besser auch wenns scheiße schwer war. ging halt alles langsam voran und zwar zu langsam für GUTACHTER un da meinte eben en gutachter das es bei mir nix bringen würde un meine therastunden wurden ned verlängert. ich hab oft gejammert das ich in die therapie mußte, aber seid ich jetz seid einigen monaten ohne die therapie dasteh ists schlimmer geworden als es vorher war. ich würds als rückschlag ansehn der durch den boden ging. ich hatte in der langen zeit en vertrauensverhältnis zu meiner therapeutin aufgebaut un es hat lang gedauert...verdammt lang un jetz nochma nach en paar jahren bei ner anderen therapie wieder ganz von vorne anzufangen - dazu fehlt mir einfach die motivation un auch kraft im kopf.

Versuche dabei, die ganze Situation aus einer Art neutralen Perspektive zu beobachten. Wieso tritt diese Angst auf, was ist der Zweck, wie wirkt sie sich auf mich und mein Umfeld aus?
warum diese angst auftritt weiß ich schon sehr lang...ich wills nur grob beschreiben, weils sonst zu lang würde - falsche erziehung - unterdrückung durch ein elternteil - unterdrückung und hänseleien durch mitschüler - später mobbing am arbeitsplatz bis heute. der zweck ist schutz vor weiteren psychichen quälereien(wenn mich jemand intensiev ansieht, sehe ich nur eins und zwar das man sich entweder über mich lustig macht, über mich lästert und mir gegenüber durch das intensieve ansehen aggressiv gesinnt ist...schulkammeraden hatten mich angeguckt un ganz offen fröhlich frei locker über mich abgelästert(jahrelang die ganze schulzeit - is ganz toll) - wer mich intensiev ansieht sagt mir das er mir gegenüber aggressiv gesinnt ist!

auf mein umfeld ausserhalb der familie und freunden(einer?)...wirkt sich das so aus, das die leute meine angst und unsicherheit spüren, ausnutzen um mich entweder durch falsche freundlichkeit auszunutzen, oder mich fertigmachen(mobben) weil sie ihre eigenen probs übermalen wollen indem sie den nächst schwächeren fertig machen und sich selbst so als "held"(ARME SAU) sehen.

im moment wird noch darum gekämpft das die thera weitergeht und ich will hoffen das es weitergeht...wenn nich wird das boot wohl ganz untergehn.
 
 
Nach oben
Lynx
Alt 18.12.2003, 17:25   #24
Standard

Angst ist ein Schutzmechanismus. Beim segeln z.B. fahr ich mit offeneren Segeln bzw. ich reff sie, wenn es zu heftig wird (=wenn ich Angst bekomme).

Anderes Beispiel: Eine düstere Gasse in einer gefährlichen Gegend. Man ist alleine und bekommt Angst. Unser Körper versetzt sich in Alarmbereitschaft um auf Angriffe vorbereitet zu sein. Der Puls erhöht sich und man schwitzt. Durch den Schweiß wird die Haut glitschig und der Angreifer rutscht ab. (es sei denn er nutzt ne Schusswaffe, dann bringt der Schweiß natürlich nichts).

Was das mit Einsamkeit zu tun hat? Nun, alleine fühlt man sich sicherer, denk ich mir mal.

(Ich hab den Rest nicht gelesen. Sorry, falls ich was wiederhole.)

*edit*
Jetzt hab ich doch noch ein bisschen gelesen.

Original geschrieben von Invi
Angst vor der Zukunft, weil ich net weiß was ich machen soll und was das beste wär
Ich würd das nicht als Angst bezeichnen. Eher als Sorge um die Zukunft.
 
 
Nach oben
cerial1
Alt 19.12.2003, 02:10   #25
Standard

Der meiste schmerz ist nur ein Gefühl, damit meine ich das oft schmerz nur wahrgenommen wird und dabei nicht Existiert.
Angst ist ebenfalls nur ein Gefühl!

Gefühle sind leider nach meiner erfahrung schmerzhafter als physischer schmerz.
 
 
Nach oben
Ähnliche Themen, die dich vielleicht interessieren
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
[Schule] Abi (die angst zu versagen) stumpen Karriere und Bildung 40 05.04.2008 19:00
Bisexualität unter Frauen und Angst Ferdi83 Liebe, Sex und Zärtlichkeit 38 27.11.2007 19:25
angst... Der Hutmacher Liebe, Sex und Zärtlichkeit 28 18.07.2005 19:04
Angst? wAxman Philosophie und Gedanken 5 20.03.2004 09:53
[erledigt] Angst vor Hausdurchsuchung t-virus Postplanet-Kneipe 14 29.08.2001 17:08
Anzeigen:
Thema geschlossen

Lesezeichen

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 06:11 Uhr.


Lupuz.de - wir können auch anders!
©1998 - 2009, Lupuz:Information-Network
Powered by vBulletin Version 3.7.1 (Deutsch), Jelsoft Enterprises Ltd.

SEO by vBSEO 3.2.0 ©2008, Crawlability, Inc.