Also in meinem Leben kam es schon oft vor dass ich in einer "Clique" war und diese sich dann irgendwann aufgelöst hat, weil die Wege auseinander gegangen sind. Ich habe dann jeweils Kontakt zu den 1-2 Leuten, die mir darin am wichtigsten waren, gehalten und den Rest fast nie wieder gesehen. Das ganze natürlich nicht von jetzt auf gleich, das wurde innerhalb einiger Monate jeweils weniger.
Zu einigen richtigen Freunden, die ich ne Zeitlang jeden Tag gesehen habe, habe ich jetzt auch kaum noch Kontakt. Der Unterschied ist, dass - wenn ich sie sehe - wir uns immer noch was zu sagen haben und es mir so vorkommt, als wäre kaum Zeit vergangen seit dem letzten Treffen. Ich glaub, daran erkennt man gute Freunde.
Ich finde, Fraundschaften dürfen sich ruhig "auflösen". Man geht nunmal verschiedene Lebenswege und entwickelt sich jeweils weiter, von daher ist es das Natürlichste der Welt, wenn man auseinander geht. Wenn es so ist, trauere ich da auch nicht hinterher; wenn es nicht so ist, melde ich mich immer noch ab und zu. Freundschaften kann man eben nicht künstlich aufrecht erhalten, nur um "der alten Zeiten willen".
Achja, und was zB die Schulfreunde aus der Grundschule heutzutage machen, interessiert mich eigentlich kein Stück, weil ich keine besondere Verbindung mit ihnen habe. Eine Frau, die früher jahrelang auf mich aufgepasst hat, ruft heutzutage immer noch zu meinem Geburtstag an; ich quatsch dann immer noch ein bisschen mit ihr. Das find ich wirklich gut

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