Nun, ich gebe zu, die ein oder andere Frage lässt sich vermutlich mit Drehmomenten von Quarks oder so beantworten. Nicht aber die Frage zur Existenz der Materie, wie ich oben beschrieben habe.
Außerdem, denkt doch mal nach: Wenn ihr sagt, alles habe einen Grund, würde das zu einer unendlich langen Kausalkette führen, die nirgends anfangen kann, weil jedes Glied wiederum einen Grund haben muss. Das wiederum muss bedeuten, dass unser Universum aus unendlich kleinen Teilchen aufgebaut sein muss, da man die Eigenschaften eines Objekts immer nur durch die Eigenschaften der kleineren Objekte, aus dem es zusammengesetzt ist, begründen kann.
Es gibt jedoch Grenzen von mikroskopisch kleinen Raum- und Zeiteinheiten, die sog.
Planck-Einheiten. Unterhalb dieser würde jede Materie sofort kollabieren. Das ist ein eindeutiges Indiz für die Grenzen des Mikrokosmos. Die Planck-Einheiten widersprechen also der Annahme, dass unendlich lange Kausalketten existieren können. Wenn aber keine unendlich langen Kausalketten existieren können, kann es nicht für alles einen Grund geben, weil die Kausalkette irgendwo anfangen muss. Und wenn man von einer Rückkopplung ausgeht, würde sich die Kausalkette von selbst aufheben.
Deshalb komme ich zum Schluss, dass nicht alles einen Grund haben kann.