was ist denn bitte die absolute einsamkeit? eine verkitschung des worts selbstmord? irgendwie kann ich damit nix anfangen.
hmm... gehe ich mit menschen um, die ich nicht besonders gut kenne, eben nur oberflächlich kenne und auch nicht besser kennen möchte, dann ist es nur gut, wenn ich die leute nicht näher an mich ran lass. ich mein, ich lehne ernsthaftere gespräche mit solchen zeitgenossen nicht ab, ich bin auch nicht genervt, wenn sie mir die liste ihrer probleme runterrattern... aber mich selbst öffnen? wäre fatal. da verschließe ich mich, wie ein buch und beobachte bzw. beurteile als mehr oder weniger neutrale person. es entsteht keine nähe und diese gewisse unverbindlichkeit bleibt gewährleistet.
bei wirklichen freunden und dem partner ist das natürlich was ganz was anderes... dort kenne ich das gefühl der distanz schon auch. meistens spüre ich es, wenn ich mich selbst verschließe und hm... mich quasi verweigere. das geht aber meistens nicht gut, weil es zumindest bei mir ein zeichen von unzufriedenheit ist. was bedeutet, dass ich einige dinge meines leben, denkens, handelns überdenken muss und ändern muss, um wieder offen für "input" (sehr blödes wort) zu sein. solche phasen erleb ich immer mal wieder... sagen wir alle acht wochen

man lässt sich viel zu leicht gehen...