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Wer bin "ICH"

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Christian
Alt 03.03.2003, 01:35   #1
Standard Wer bin "ICH"

Was bin ich?
Enstanden aus der Finsterniss der Hoelle,
in der Hoehle meines EGOs aufgewachsen und Wurzeln geschlagen, Aus der Hoehle aufgestiegen durch die Tiefe Erdschicht meiner Anngst an die Helle Oberflaeche, Die erkenntnis erlangt das es Licht gibt, dem Weg des Lichtes Gefolgt Bis zum tod. Das Licht bin ich.
 
 
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k. l. e. e.
Alt 03.03.2003, 13:47   #2
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dann bist du gott o.ä., wenn das keine rethorische frage war


klee

(edit by feli: dann wäre es eher rätsel-forum, also mal abwarten)
 
 
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Christian
Alt 03.03.2003, 14:26   #3
Standard

Nein dann Habe ich mein Bewustsein ("ICH") von der versklavung meines Unterbewustseins ("EGO") erlöst ... Ich bin nicht Gott und werde nie Gott aber ich bin Gott näher gekommen. Denkt mal in euch Selbst und nicht Physikalisch oder Relligiös. Der Tod ist nur die beendigung deines Egos und der Anfang deines Bewustseins. (Ich spreche nicht vom Tod der dein Physischen Körper verenden Lässt)

"Finde dich Selber" Steht auf dem Orakel von Delphi.

Aber du musst den Weg zu dir erst finden. Aber bedenke wenn du dich
entschieden hast gibt es kein Zurück mehr. entweder du denkst weiterhin das was andere Denken aus Angst davor das du als verrückt bezeichnet wirst. Dann Lebst du zwar noch aber deine Existens hat aufgehört. Oder du machst dir mal Gedanken über dich, Suchst die Antworten deiner Fragen in dir Selber.Fange an zu Träumen, Frei Nachzudenken ohne Angst vor dir Selber oder vor anderen.Dann führt dich der Weg immer näher zu dir Selber, zu deinem Wahren Bewustsein, zu deinem wahren ICH.

So nun aber genug Denk anstöße, den Rest müsst ihr selber für euch erfahren.

 
 
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Nils
Alt 03.03.2003, 14:53   #4
Standard

meiner meinung nach führt es nur dazu dass du deinem "über-ich" einfach keinen platz mehr einräumst und dich nur noch den trieben, unterbewussten wünschen, kurz: deinen gefühlen verpflichtest (deinem "es").
dadurch kannst du zwar einigen "konflikten" aus dem weg gehen, aber ich halte diesen zustand nicht für den bestmöglichen.

begriffe in anführungszeichen nach definitionen auf: http://www.sign-lang.uni-hamburg.de/...PLEX/Start.htm
 
 
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Christian
Alt 03.03.2003, 15:22   #5
Standard

Nicht jede Emotion kommt aus dem Unterbewustsein. Hass, Angst, Resultiert aus dem Unterbewustsein. Je mehr Positive sachen man einfach verdrängt desto stärker wird dein Unterbewustsein und desto mehr bewegst du dich auf deinem Weg Rückwärts.

Die Psychologie, das heisst unser Physikalisches Welt bild sagt.

Realität ist eine ist eine Welt die vom Bewustsein (vom Ich) Unabhängig ist.Das Bewustsein hilft einem sich in der Realität zu Orientieren und sich der Realität anzupassen. Realität bezeichnet die Gesamtheit der materiellen Gegebenheiten (Physisch) Die Realität wird anhand von Tests immer wieder neu Definiert.
Bei diesen Test werden Menschen auf Persönlichkeit, Inteligenz, u.a. gestestet.

-----------------------------------------------------------------

Wenn die Realität aber anhand von den Obengenannten Tests definiert wird, dann wird sie aus dem Teil Bewustsein von mehreren Leuten definiert. Aber wieso ist dann die Realität unabhängig vom Bewustsein? das ist ein Krasser widerspruch in der Modernen Psycho Analyse. vieleicht dient dieser spruch einfach nur zur Rechtfertigung, "zum Nichtbegreifen wollen", das vieleicht die Realität und die Seele (Psyche) eine Einheit bilden? So wie es Yin&Yang definieren?

Genauso bilden dein EGO und ICH eine Einheit je stärker dein EGO desto schwächer dein ICH. Das EGO manipuliert dein ICH es spiegelt dir
falsche tatsachen vor so das du ihm nicht auf die Schliche Kommst.
das EGO hat sogar einfluss auf deine Wahrnehmungen. Die Psychologie unterscheidet Psyche und Realität. aber EGO und Bewustsein sind gleich. Das ist ein Widerspruch wenn man sich mal an yin und yang Orientiert. Oder Relligion. Satan versucht die ganze Zeit zu verführen. Die Herzen der Menschen sind leicht zu verführen. Besiege deinen eingenen Satan und du bist Frei.
 
 
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Christian
Alt 03.03.2003, 15:33   #6
Standard

Ich verstehe das was du sagst und muss dir recht geben. Wenn du dich mit dir selbst beschäftigst kann es passieren das du deinem EGO folgst dann gehst du rückwärtz. Aber wenn du einen Teil von dir findest kriegst du Todes Angst weiterzudenken, diese Angst wird durch dein EGO Ausgelöst. Daran erkennst du das dein Weg Richtig ist. Du musst jetzt nur noch die Erde deiner Angst durchwachsen dann siehst du das Licht.
 
 
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Christian
Alt 03.03.2003, 23:42   #7
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He wenn ich Unrecht habe sag es ruhig ich kann Kretig vertragen.
 
 
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jesse
Alt 09.03.2003, 14:05   #8
Standard

Soso, du kannst also Kritik vertragen, dann werd ich das jetzt mal testen ...

Realität ist imo keinesfalls die materielle Gesamtheit und mit ein paar physikalischen Modellversuchen zu Laborbedingungen lässt sich keine Realität schaffen. Ein Faktum, ja, aber keine Wirklichkeit. Denn schon dem Namen nach sieht man, dass 'Wirklichkeit' alles umfasst, das 'wirkt'. Eine Idee ist nicht mehr oder minder real wie ein Stein, sie wirkt etwas anders auf uns ein, aber sie wirkt.

Aber zum Ich: Was ist das Ich?
Einleuchtend ist mir die These, dass das Ich all das umfasst, was ich kontrolliere (sie ist von mihai). Teile meines Körpers, Teile meines Geistes, Teile des Umfeldes. Ich muss meinen, sie komplett zu kontrollieren, um sie meinem Ich zurechnen zu können. "Mein Haus" z.B. besteht ja nicht nur aus Mauern und Möbeln, sondern ist im Grunde ein eigener, privater Kosmos, den ich mir teilweise selbst zurechne, weil ich besonders viel davon kontrolliere. "Mein Körper" ist ähnlich, nur kontrolliere ich von ihm mehr als von "Meinem Haus", woraus folgt, dass ich mehr mir mehr von ihm zurechne und ihn als mir näher stehend empfinde. "Mein Innerstes" befindet sich noch direkter unter meiner Kontrolle, ich rechne mir einen noch größeren Teil davon zu, infolgedesse es wiederum näher liegt als der "Mein Körper".
So entsteht eine Art Zwiebelringmodell, in dessen Zentrum das Ich als Selbstidealisierung steht, als volle Kontrolle, an dessen Rand das Weltideal steht, also null Kontrolle - und dazwischen gibts eine Abstufung, nicht kontinuierlich, sondern diskret.
Ein Atommodell des Ichs sozusagen.

Komplexer wird's nur noch, wenn sich zu der Ich-Komponente eines 'Objektes' eine Du-Komponente gesellt, also eine nicht natürliche, sondern bewusst gesteuerte "Gegenkontrolle". Müsste man sich noch überlegen, hab ich nicht durchdacht.

-jessiter
 
 
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hesse
Alt 09.03.2003, 14:35   #9
Standard

Das 'ICH' entsteht durch das 'Ich empfinden', also den Tatbestand, dass man seine Gedanken selber denkt.

Was bin ich?
Enstanden aus der Finsterniss der Hoelle,
in der Hoehle meines EGOs aufgewachsen und Wurzeln geschlagen, Aus der Hoehle aufgestiegen durch die Tiefe Erdschicht meiner Anngst an die Helle Oberflaeche, Die erkenntnis erlangt das es Licht gibt, dem Weg des Lichtes Gefolgt Bis zum tod. Das Licht bin ich.
Würde ich spontan Antworten müssen, würde ich sagen, 'Du bist du'.
Aber mal meine Meinung dazu:

Ich finde es fragwürdig, von ICHs auszugehen. Warum sollte die Sache, die durch das Erkennen ihres Seins erst ist, nur dem Verstand angehören? Man muss erst einmal den Subjektbegriff klären. Warum ist ein Computer kein Subjekt? Er erkennt, zwar nur einsen und nullen, doch er benutzt sie über mehr oder weniger komplexe Wege, um mit seinem Gegenüber wechselzuwirken. Ist der reagierende Bediener nicht das Objekt des Computers und wird das ICH-Gefühl nicht erst durch den Grad der Entscheidungsfreiheit festgelegt? Ginge es um das Erkennen des Seins in Form von Erkennen des ICHs in seinem Kontext, so wäre eine Ziege ICH-los, oder ein Affe hätte etwas mehr ICH. Das sind menschliche Maßstäbe, obwohl sich der Mensch garnicht selbst erkennen kann. Wie kommt man zu solchen Gedanken? Sicher erkennt das ICH, das muss aber noch lange nichts mit Reflexion zu tun haben. Ich halte dieses filosofische ICH für den schieren Sensor, das Gegenstück des Seins, allerdings gehört es nicht nur dem lebendem Organismus an und dafür nicht dem Aparrat. Auch ein Stein hat ein ICH, allerdings ein so diffuses und umfeldabhängiges, dass man ihn wohl kaum ungerecht behandeln könnte. Nur weil man sich ICH nennen kann, heißt das noch lange nicht, dass alles, was nicht diesen Eindruck vermittelt, ICHlos sein muss. Wenn doch der Mensch eine Anhäufung von Funktionen sein soll und aus diesen Funktionen auch ein bislang untypischer ICH-begriff entsteht, wieso trennt man dann nicht dieses spezielle ICH von einem anderer Art(Computer) und behauptet: Kein anderer mir bekannter Organismus hat ein ICH wie ich es habe. Dann hat die Ziege immernoch ihr ICH, allerdings kein reflektiertes wie der Mensch. Wenn sich in einem System mehrere Teilsysteme befinden, ist es dann nicht Willkür, einige herauszugreifen, zusammenzufassen und wieder als ein Ganzes zu betrachten? Das tut das ICH und da es dies so willkürlich tut, kann ich nicht abgeneigt sein, zu behaupten, es wäre in geminderter Form auch gleichzeitig an jedem anderen Ort!
 
 
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