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Subnetzmaske bei Routern ändern?

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hesse
Alt 03.11.2009, 12:28   #1
Standard Subnetzmaske bei Routern ändern?

Huhu!

spezifisches Problem bei meinem Speedport W920v.
Es gibt keinen direkten Weg die Subnetzmaske von 255.255.255.0 zu ändern. Würde dies gerne aber tun.

Zwei Fragen hierzu:
1. Allgemein: Gibt es Router die Broadcasting beherrschen und dazu einstellbar sind in der Subnetzmaske? Modelle bekannt?

2. Spezifisch zum W920V. Ist einer soweit in der Schiene drin, dass er mir sagen kann, ob es durch skripts oder flashen (beispielsweise fritzieren) möglich ist, die Subnetzmaske zu ändern. Ich hab auch von gewissen möglichkeiten über Telnet gelesen. Der Aufwand muss sich natürlich in Grenzen halten und machbar sein. Ich habe zwei Geräte hier rumliegen, kann also auch vertretbare Risiken eingehen.

Danke vorab für eure Antworten!
 
 
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BoEhSeR OnKeL
Alt 10.11.2009, 06:27   #2
Standard

Zu 1: Jeder Router sollte broadcast können, da es Bestandteil des IP Protokolls ist. Zumindest sollte er auf Brodcastanfragen antworten. Selber broadcasten kannst du damit nur, wenn er in der Lage ist zu pingen. Dann kannst du die Broadcastadresse deines Netzes anpingen. Aber wozu soll das gut sein? Kannst du auch mit jedem Rechner im Netz machen.

Zu 2: Durch Fritzisieren solltest du die Subnetmask umgestellt bekommen. Bei FritzBoxen geht das.
 
 
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hesse
Alt 10.11.2009, 09:44   #3
Standard

Servus,

erst mal Danke für die Antwort. Das Thema geht doch etwas weiter in die Thematik und ich hab mir da schon einige Nächte mit um die Ohren gehauen.

1. Mit Broadcast hab ich mich zugegeben etwas falsch ausgedrückt. Es geht vielmehr um das Broadcasten und Forwarden auf Mac-Adressen direkt oder eben wahlweise zwischen Mac-Adresse, Ip-Adresse und Alias. Dies unterstützt mein Router zwar, aber es wird über einen ARP-Cache automatisch geregelt, der regelmäßig geleert wird. Demnach fehlt dem Router dann nach Leerung die Zuordnung zwischen Mac-Adresse und IP-Adresse im Netzwerk. Anfragen an Mac-Adressen werden dann nicht mehr weitergeleitet.
Der Möglichkeit den ARP-Cache dauerhaft zu sichern scheint wohl nicht möglich und direkte Weiterleitung an die Mac-Adresse ebensowenig. Ich gehe davon aus, dass dies aber auch kein Fritz Router beherrscht, deswegen wollte ich den Umweg über die Änderung des Subnetzmaske gehen.

Mein IP-Bereich ist von 192.168.2.1 = Router bis auf 192.168.2.254 begrenzt. Ich hatte gelesen, dass wenn man nun Anfragen an den Router stellt und diese per Port Forwarding auf die 255 am Ende weiterleitet, das gesamte Netz angesprochen wird. Heisst: Stelle ich eine Anfrage auf den gewissen Port und schicke ein Paket mit zugehöriger Mac Adresse, leitet der Router zwar ins gesamte IP Netz die Anfrage durch, angesprochen werden kann aber nur mein PC, da die Mac-Adresse nur hier gleich ist. Leider ermöglicht dies mein Router ebenso nicht. Grundgedanke war also nun die Subnetzmaske zu ändern, um den möglichen IP-Bereich zu verkleinern. Somit wird die höchste anzunehmende Zahl nicht mehr die 255, die man nicht einstellen kann in meinem Router, sondern beispielsweise die 62. Da aber auch die Subnetzmaske nicht zu ändern ist, war diese Möglichkeit auch nicht gegeben.

Das ist also kurz umschrieben meine Problematik an der Geschichte. Es hilft mir aber schon sehr weiter zu wissen, dass die Fritz Boxen die Subnetzmaske verändern können. Am liebsten wäre mir natürlich nen Router der direkt auf Mac-Adressen weiter leitet, dies scheint aber im Allgemeinen selten der Fall zu sein bei den handelsüblichen Modellen. Und da die Thematik wie oben zu sehen doch etwas umfangreicher ist, ist es ebenso schwierig eine feste Antwort zu ersuchen.

Auf jedenfall Danke für deine Hilfestellung.
 
 
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paradroid
Alt 10.11.2009, 10:44   #4
Standard

Der Broadcast geht momentan über die 255 am Ende der IP, das ist richtig. Erklär doch bitte kurz, was du mit "Anfrage an den Router" meinst und warum du diese Anfrage broadcasten willst. Glaube das hilft mir zu Verständnis *g* Verstehe nämlich nicht, was das subnetieren bringen soll.
 
 
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hesse
Alt 10.11.2009, 12:12   #5
Standard

Ich bin Laie, daher kann ich nicht immer die Fachbegriffe finden.
Ist eigentlich aber ne simple Angelegenheit, wenn man sich mal mit beschäftigt hat.

Es dreht und wendet sich hier ums WoL, wake on lan.
Vorweg noch zur Verständlichkeit, nicht als Belehrung für irgendwen anzusehen: Mein Router selbst erlaubt kein Broadcasting, das habe ich leider festgestellt. Broadcasting heisst in der Praxis, dass man Pakete an den Router sendet und dieser diese Pakete an ALLE IP adressen im Netz weiterleitet. Umgesetzt auf die WoL Geschichte heisst das jetzt: Mein Router erlaubt nicht das direkte ansprechen der IP Adresse/Mac-Adresse und daher wollte ich das sogenannte "magic packet" per Broadcast an alle weiterleiten lassen. Das, wie oben geschrieben erlaubt mein Router aber auch nicht.

Folgender Lösungsansatz wäre nun für mich.
Ich verkleinere per subnetz die IP Range und erlange so eine konfigurierbare Adresse als Broadcastadresse. Nehmen wir an ich verkleinere also die IP Range von bisher 1-254 auf 1-64, dann wäre der Logik nach die 65 meine Broadcastadresse - korrekt oder Irrtum? Da diese 65 dann nicht mehr "falsche Eingabe" abgelehnt wird von der Routersoftware, müsste das packet dann an alle Adressen im Netz weitergeleitet werden. So mein Vorhaben gewesen. Da das Subnetz aber beim Speedport auch nicht zu ändern ist, fällt das sowieso flach...

Das soweit als Erklärung.


Weiteres zur Verständlichkeit.
Der Router erlaubt nicht die freie Konfiguration von Port Weiterleitungen. D.h. man kann nicht manuell eine IP Adresse eingeben wohin weitergeleitet werden soll. Stattdessen handhabt man die Weiterleitung über Aliases. Um das genauer zu erläutern: Loggt sich ein PC beim Router ein, speichert der Router die vorhandene oder zugewiesene IP-Adresse mit Mac-Adresse in eine Liste und weist ein Alias zu. Über das Alias kann man nun die Ports Forwarden. Ende vom Lied also: Der Router erlaubt nur fordwardings auf irgendeinmal vorhandene Rechner die gespeichert wurden. Somit ist auch nie ein Broadcast auf 255 möglich, da die IP-Range nur bis 254 im Klasse C Netz geht. Ende vom Lied.
 
 
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BoEhSeR OnKeL
Alt 10.11.2009, 22:10   #6
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Zitat von hesse Beitrag anzeigen
Mein IP-Bereich ist von 192.168.2.1 = Router bis auf 192.168.2.254 begrenzt. Ich hatte gelesen, dass wenn man nun Anfragen an den Router stellt und diese per Port Forwarding auf die 255 am Ende weiterleitet, das gesamte Netz angesprochen wird. Heisst: Stelle ich eine Anfrage auf den gewissen Port und schicke ein Paket mit zugehöriger Mac Adresse, leitet der Router zwar ins gesamte IP Netz die Anfrage durch, angesprochen werden kann aber nur mein PC, da die Mac-Adresse nur hier gleich ist. Leider ermöglicht dies mein Router ebenso nicht. Grundgedanke war also nun die Subnetzmaske zu ändern, um den möglichen IP-Bereich zu verkleinern. Somit wird die höchste anzunehmende Zahl nicht mehr die 255, die man nicht einstellen kann in meinem Router, sondern beispielsweise die 62. Da aber auch die Subnetzmaske nicht zu ändern ist, war diese Möglichkeit auch nicht gegeben.
Grundsätzlich musst du zwischen IP und Ethernet entscheiden. Das sind verschiedene Protokolle die auf unterschiedlichen OSI Layern aufsetzen. Sprich das, was du vorhast wird wahrscheinlich nicht funktionieren. Ein Router routet die Pakete anhand der IP Adresse. Dem Router ist die MAC Adresse ziemlich egal. Der Router ändert den Ethernet Frame sowieso wieder ab. Das Paket, was du an den Router schickst ,beinhaltet als Ziel die MAC Adresse des Routers. Dieser packt das Paket quasi aus und verpackt es wieder neu.

Switches arbeiten mit MAC Adressen (Auf Layer 2) um sich zu behalten welcher PC an welchem Port des Switches hängt (stark vereinfacht erklärt ).

Ohne mir jetzt genauer über den Vorhaben Gedanken gemacht zu haben, würde ich dir raten, eine Fritz Firmware auf das Ding zu spielen. Damit wären alle deine Probleme erledigt und du müsstest dich nicht mit subnetting rumschlagen. Denn ich bin mir nicht sicher, ob ein Port Forward an die Broadcastadresse überhaupt funktioniert. Sowas ist, naja sagen wir sehr praxisfern
 
 
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hesse
Alt 10.11.2009, 23:11   #7
Standard

Da behälst du leider recht. Die Firmware des 7270, wohin ich fritzen kann, soll aber ebensowenig den ARP-Cache längere Zeit speichern. Zumindest finde ich die gleichen Probleme bei denen in den Foren. Zudem ist das fritzen ja auch nicht ohne, da muss man auch etwas reinlesen, vor allem wen man net so viel mit linux zu tun hatte.

Ums für nachfolgende zusammen zu fassen, mit den Speedports gehts einfach nicht und ist laut Service auch nicht vorgesehen, da WoL für die Businessschiene interessant ist und ansonsten eine Sicherheitslücke darstellen würde. Wie mans nimmt, nur zur Info.

Ich bin nun fast soweit mirn neuen Router zuzulegen und den Speedport 920 als Passtrough Modem zu nutzen. So koennte ich die DECT Funktion weiter nutzen und den Rest, vor allem das WoL, dann über den neuen Router nutzen. Hatte mal gegoogelt welche das können, ein Linksys, für günstige 42 Euro blieb dann hängen. Mal sehen, ist alles net so akut, daher hab ich Zeit.
 
 
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BoEhSeR OnKeL
Alt 11.11.2009, 07:00   #8
Standard

Wie gesagt: Die Idee mit der Adressierung anhand der MAC Adresse wird so oder so nicht funktionieren, da das Routing über IP läuft und jeder Router auf dem Weg zwischen dir und dem entsprechenden PC den Ethernet Frame sowieso wieder ändert. Daher ist der ARP-Cache des Routers auch total uninteressant.
Linksys kann ich dir empfehlen. Mit dem WRT54G kann man auch einiges mehr machen, denn da lässt sich problemlos eine andere Firmware drauf installieren, die wesentlich mehr Funktionsumfang als die Standard-Firmware hat.
 
 
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hesse
Alt 11.11.2009, 09:06   #9
Standard

Genau den hatte ich im Auge mit dem dd-wrt flash. Da wird dann auch VPN möglich sein, wobei ich gelesen hatte, dass man durch den kleinen Prozessor wohl nicht viel erwarten darf, was Belastung und Geschwindigkeit angeht bei einer solchen Verbindung. Wie oben geschrieben stell ich das ganze Vorhaben eh zurück, würde mich dann aber auch schon für nen Gerät interessieren, wo das ganze vielleicht etwas fixer und solider läuft. Beim Linksys Gerät hatte ich auch von häufigen Weboberfläche-Hängern gelesen, zudem ist es es nur W-Lan G.

Du kennst dich ja offensichtlich gut aus, danke soweit auch für deine Hilfestellungen und sorry das ich ständig nachhake. Hättest du noch andere Empfehlungen? Denkbar wäre ja die Kompatibilitätsliste von der dd-wrt seite durchzuforsten und anschließend mit google zu vergleichen um etwas stärkere Geräte zu finden? Ansonsten wirds vermutlich das Linksys werden. Ist zudem ja auch günstig.
 
 
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