Zitat von hesse
Mein IP-Bereich ist von 192.168.2.1 = Router bis auf 192.168.2.254 begrenzt. Ich hatte gelesen, dass wenn man nun Anfragen an den Router stellt und diese per Port Forwarding auf die 255 am Ende weiterleitet, das gesamte Netz angesprochen wird. Heisst: Stelle ich eine Anfrage auf den gewissen Port und schicke ein Paket mit zugehöriger Mac Adresse, leitet der Router zwar ins gesamte IP Netz die Anfrage durch, angesprochen werden kann aber nur mein PC, da die Mac-Adresse nur hier gleich ist. Leider ermöglicht dies mein Router ebenso nicht. Grundgedanke war also nun die Subnetzmaske zu ändern, um den möglichen IP-Bereich zu verkleinern. Somit wird die höchste anzunehmende Zahl nicht mehr die 255, die man nicht einstellen kann in meinem Router, sondern beispielsweise die 62. Da aber auch die Subnetzmaske nicht zu ändern ist, war diese Möglichkeit auch nicht gegeben.
Grundsätzlich musst du zwischen IP und Ethernet entscheiden. Das sind verschiedene Protokolle die auf unterschiedlichen OSI Layern aufsetzen. Sprich das, was du vorhast wird wahrscheinlich nicht funktionieren. Ein Router routet die Pakete anhand der IP Adresse. Dem Router ist die MAC Adresse ziemlich egal. Der Router ändert den Ethernet Frame sowieso wieder ab. Das Paket, was du an den Router schickst ,beinhaltet als Ziel die MAC Adresse des Routers. Dieser packt das Paket quasi aus und verpackt es wieder neu.
Switches arbeiten mit MAC Adressen (Auf Layer 2) um sich zu behalten welcher PC an welchem Port des Switches hängt (stark vereinfacht erklärt

).
Ohne mir jetzt genauer über den Vorhaben Gedanken gemacht zu haben, würde ich dir raten, eine Fritz Firmware auf das Ding zu spielen. Damit wären alle deine Probleme erledigt und du müsstest dich nicht mit subnetting rumschlagen. Denn ich bin mir nicht sicher, ob ein Port Forward an die Broadcastadresse überhaupt funktioniert. Sowas ist, naja sagen wir sehr praxisfern
