hm ich klink mich ab hier mal ein.
Also vorweg, ich hab mich genug mit den verschiedenen IM's beschäftigt um präzise Aussagen dazu treffen zu können und ich hab sowohl ICQ, als auch Trillian und jetzt auch Miranda genutzt und nutze es im Falle von Miranda auch immer noch.
Also dieses Unicode Problem liegt definitiv bei trillian, findige Fans von Trillian haben auch schon einen Versuch gemacht das zu fixen, der funktioniert zwar, aber ist irgendwie frickelig gelöst. Da gibts anleitungen zu. Was ich mir nu nich erklären kann ist, das es absolut fallweise auftritt. Mit Trillian hatte ich das auch bei sparkie, aber auch bei miz. Manche Miranda nutzer hatten das nicht.
Zu dem Invisiblekram: Das ist ein Problem des gesamten ICQ Protokolls, jedoch auch clientseitig. Wenn du das unter Miranda nutzt, siehst du alle Trillian und ICQ Nutzer die unsichtbar sind, Miranda nutzer jedoch nicht. Das liegt prinzipiell an folgendem: Der ICQ Client sagt dem server "Ich bin Invisible", der server gibt allen kontaktlisteneinträgen den status als invisible weiter, nicht als offline, und der client hat quasi die "Anweisung" den user dann nicht anzuzeigen, was er durchaus auch ignorieren kann. Wie Miranda das nun fixed müsste ich mal im Quellcode nachschauen.
Zu OSS und dem mündigen Bürger:
Ich für meinen Teil nutze Open Source Software (OSS halt) aus ganz einfachen gründen. Klar ist, es ist umsonst, alles. Dann kommt der Grund dazu das ich es (ich beziehs grad auf IM's) bei Trillian zum Beispiel beschissen fand wie Cerulean mit Bugs umgegangen ist. Sie blieben schlichtweg liegen. Dateiversand, das angesprochene Unicode Problem, andere bugs, cerulean hat einfach meiner meinung nach einen beschissenen Updatesupport. Ausser wenns um "Trillian aus ICQ gebannt" ging, da hat man schnell reagiert.
Bei Miranda habe ich das nicht. Da gibt es in sehr schnellen zyklen sehr schnell updates wenn mal was nicht funktioniert, das find ich gut. Miranda ist auch wesentlich durchsichtiger als Trillian, was ich gut finde, feli zum beispiel nicht. Aber das sehe ich doch als argument, denn die betrachtung auf sowas liegt immer beim User, feli möchte eine einfache menüführung, weil es eben
ihre bedürfnisse sind und sie
ihre gründe hat das ist vollkommen zu akzeptieren und man sollte sich auch als entwickler nach dem wunsch des users richten. Ich möchte klare einstellungen, anpassbarkeit etc., weil ich es KANN, weil ich weiss was ich da tue und mir genau aus diesem grund die software zugelegt habe, ich möchte das so gestalten wie ich es mag, und diese freiheiten geben einem meistens nur open source software produkte. Aber von der Mündigkeit her sind feli und ich doch gleich, nur das wir was anderes wollen. Wenn bei Miranda ein problem auftritt, wird es einfach und schnell gelöst, weil die community eben groß ist.
Wir zwei sehen das alles anders mit der bedienbarkeit sparkie, weil wir uns eben damit beschäftigen, das ist ein generelles problem in der softwareentwicklung, das der coder meist sachen als einfacher empfindet als der letztendliche user, deswegen gibts auch beta tests (nicht nur deswegen, aber auch deswegen).
Ich könnte hier noch zig weitere gründe sagen warum ich Freie Software nutze, aber das passt nicht hierhin. Faktum ist einfach: Ich nutze sie eben wegen der Freiheit, Windows schränkt mich auch ein und ich mag es nicht, Linux tut das weniger bis garnicht. Genau wie das Trillian in meiner auffassung tut, da mich seine proprietäre lizenz davon abhält das zu tun was ich möchte, weil ich nichts einsehen kann.
und ich verweise immer wieder auf das freie protokoll jabber. es kann alles was icq und konsorten auch können und gehört doch keiner großen firma uns selbstverständlich kann es verschlüsselt werden.
genau das ist das problem von jabber. Es steht niemand wirklich dahinter. Es promoted keiner, es gibt keinen an den man sich wenden kann, es gibt keinen client den man runterladen kann, es gibt x clients, aber keinen haupt jabber client. Jabber braucht distributionen und steht noch, meiner meinung nach, hinter anderen Open Source produkten, weil es nicht richtig verbreitet wird. Firefox hätte wahrscheinlich nur halb soviele nutzer hätte man das nicht groß aufgemacht beim release der 1.0. Jabber ist von der Technik massentauglich, das drumherum noch meilenweit von der massentauglichkeit entfernt. Jabber ist sehr gut, nur halt die promotion nicht vorhanden.
und btw passen die posts doch eher in den miranda thread
