Du meinst wohl statt IPs ab und zu Namen / Adressen?
Es ist für $Privatperson ohne irgendwelche triftigen Gründe seltenst möglich genaue Zuordnungen zum Anschlussinhaber zu erreichen. Man kann natürlich über die Struktur des Internets und die Wegen, die Verbindungen durch es nehmen, oder kostenpflichtigen Datenbanken von
Profis - soso Fellbach. Faszinierend. - halbwegs präzise Rückschlüsse auf Regionen und eventuell Städte treffen, oder das per Beschnüffelung des infragekommenden Nutzers rausfinden.
'Mehr' ist momentan 'legal' für den in irgend einer strafrechtlich relevanten Weise Geschädigten per natürlich begründeter Anzeige zu bewerkstelligen, da gibt es dann eventuell Anordnungen nach StPO Paragraphen irgendwo bei 100 und § 113 TKG um vom Provider diese Daten zu erfahren, die kommen in die Akte und ein Anwalt kann diese dann per Akteneinsicht abgreifen.
Damit kann $Geschädigter dann zivilrechtlich weiter agieren. Die Polizei und dein Anwalt beraten dich dazu gerne.
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So, hier noch eine eventuell ausschöpfendere und selbstverständlich wertungsfreie Ausführung zu diesem Thema:
Weil das alles im Moment rechtlich etwas verworren ist, die Tatsache, dass ISPs - d.h. Provider - überhaupt die Zuordnung IP zu Anschlussinhaber durchführen können in vielen Fällen gegen aktuelle Datenschutzbestimmungen verstößt, Staatsanwaltschaften in der jüngsten Vergangenheit wohl mit einer Flut von "Anzeigen um Adressen für Serienabma[^H*23]unter anderem zivilrechtlich verwertbare Daten zu erlangen" ein klein wenig überlastet waren und das alles mit einem Recht auf Informationelle Selbstbestimmung und derartigen Datenschutzvorschriften kein Zustand ist, in dem $Exekutive effektiv gegen Terroristen / Kinderschänder / Rechtsradikale / $aktuelle_höchst_akute_Bedrohung, vor der dem gesetzestreuen "Ich nix verbergen !!1"-Bürger jede Minute die Angst im Nacken sitzt, vorgehen kann..
Wie auch immer, es gibt zwei maßgebliche Ansätze die das im Moment aufgreifen, zum einen höchst aktuell die Reform des Urheberrechtsgesetzes mit der ein zivilrechtlicher Auskunftsanspruch von "Rechteinhabern" gegen Provider auf Basis von "IP 0.0.0.0 ist $böse, wer ist das?" geschaffen wird; danke Frau Zypries. Daneben auf EU Ebene eine Richtlinie, die indirekt ISPs, Telefongesellschaften und andere verpflichtet, Verbindungsdaten, E-Mails, Handyzellen, bla blubb ihrer Kunden für eine bestimmte Frist zu speichern und für die Strafverfolger vorzuhalten. Zur Verfolgung der erwähnten Terroristen / Kinderschänder / Rechtsradikalen und nebenbei noch aller die einer Straftat verdächtigt werden die in irgendeiner Form mit Hilfe von Kommunikationsmedien "begangen wurde"; danke² und natürlich danke Otto.
Das ist nun beides für euch insofern relevant, dass es um eure Daten geht. Hilft euch aber auch nicht, IPs jemandem zuzuordnen.
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Ich schließe nun bevor ich anfange wild Franklin zu zitieren. Oder Goebbels. Oder wah.
Man möge mich gerne berichtigen und ergänzen, es sollte schon länger Threads dazu geben, aber das Thema deprimiert immer so schnell..