Original geschrieben von Chickadee
Außerdem heißt das "Sozialstunden" und nicht "geile Arbeit mit am Besten noch super Verdienst", das heißt, Du bist in einer sozialen Einrichtung und machst soziale Arbeiten, freu Dich, dass Du den armen Heimkindern ein wenig 'helfen' kannst!
Das ist mir schon klar, Scherzkeks. Das Problem ist nur, dass ich den armen Heimkindern nicht helfe!
Außerdem ist meine Schwangerschaft bestimmt nicht "Mittel zum Zweck". Und wage es nicht, in dieser Art über mich und mein Kind zu urteilen. Und wenn du richtig gelesen hättest, wäre dir aufgefallen, dass ich im ersten Beitrag Folgendes geschrieben habe: "... Oder gibt es zumindest eine Möglichkeit, eine andere Einrichtung zu finden? ..."
@ El Sparko
Auch das ist mir klar. Und den erhofften Erziehungseffekt hat das ganze nicht, wenn ich nur die Putze der (Büro-)Mitarbeiter der Einrichtung spiele. Das ist meiner Meinung nach nicht wiklich SOZIALE Arbeit. Das ist die Einsparung einer Putzkolonne.
Da würde ich dann doch lieber den Vorschlag von maidchen annehmen und 8 Stunden durch den Park rennen und Müll aufsammeln. Oder zum Beispiel in einer Suppenküche mithelfen, Essen austeilen und so. DAS ist für mich soziale Arbeit.
Übrigens geht es mir auch nicht darum, dass ich jetzt unbedingt irgendwas Abwechslungsreiches machen will. Ich will meine Zeit nur nicht so sinnfrei nutzen, sondern dann doch lieber dem eigentlichen Sinn der Sozialstunden näher kommen. Und wenn sich diese Möglichkeit nicht ergibt, dann verzichte ich auch gerne ganz auf die Soz.Stunden, die keinen Erziehungseffekt haben.
Aber nochwas: Kann man nicht auch eine ehrenamtliche Tätigkeit, die man privat ausübt als Sozialstunden anrechnen lassen?
Denn als ich erfahren habe, dass ich schwanger bin, habe ich mich bereits erkundigt, ob ich mir nicht eine andere Einrichtung suchen kann. Da sagte man mir, dass ich dazu keine Zeit hätte, blabla. Und dann hat sich das doch alles ewig hingezogen. Ich habe auch schon in der Einrichtung den Vorschlag gemacht, in der Küche zu helfen, aber da brauchen die keinen, weil die Kinder das gruppenweise selber machen.
Ach ja, und wer hat eigentlich gesagt, dass ich ansonsten keiner "normalen Beschäftigung" nachgehe? Und besonders wehleidig bin ich auch nicht. Rückenschmerzen hatte ich früher auch schon und hab - übrigens als Kellnerin - gearbeitet. Nur sind die Schmerzen jetzt erheblich schlimmer und ziehen bis vorne in den Unterleib (Oder andersrum, keine Ahnung tut jedenfalls höllisch weh. Die Schmerzen kommen von einer Zyste am rechten Eierstock, die sich durch die Schwangerschaft gebildet hat. Und mein Arzt meinte schon, da kann man nix machen, das geht nach der Schwangerschaft von alleine weg.). Sonst würde ich sie ja wohl nicht so explizit erwähnen, oder?!
