Ltd's sind vor allem spannend, wenn du eine kleine Firma gründen möchtest (zum Beispiel für Webdevelopment oder ähnliches), und persönliche Haftung mit deinem Privatvermögen ausschließen willst (angenommen, du entwickelst nen Shop, und aufgrund eines Programmierfehlers konnte sich jemand einhacken und die Daten der Kunden klauen oder schlimmeres - das kann dich dann durchaus in den finanziellen Ruin treiben). Der klassische Weg ist die deutsche GmbH, nur wie schon erwähnt - 25.000 EUR hat nicht jeder mal eben auf der hohen kannte, außerdem noch die zusätzlichen Kosten für Eintragung, Notar, etc. Bei der englischen Limited gibt es halt kein festgelegtes Mindeststammkapital und auch die Einrichtung ist halt deutlich schneller, billiger und unkomplizierter. Würde ich jetzt ins Geschäftsleben einsteigen würde ich wohl auch erstmal mit ner Ltd anfangen und dann, wenn das entsprechende Betriebsvermögen irgendwann da ist, auf eine GmbH "upgraden".
Wikipedia hat übrigens auch noch ein paar Informationen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ltd