ich hab da gerade was gefunden was mich stutzig macht.
folgendes vorab: ich arbeite in einem callcenter und mache dort technische beratung falls der pc oder das internet nicht funktioniert. sprich 8,5h am tag nur teleofnieren und eskalierende kunden beruhigen und den fehler finden und korrigieren. dazu sitze ich die ganze zeit am pc. es ist so, das wir ein ziel haben 8 minuten gesprächszeit. alles darüber ist schlecht und gibt keine punkte. dazu sollen wir noch sachen verkaufen die auch geld einbringen. wir haben einen mindestlohn und wenn man in der zeit liegt bekommt man mehr geld. das ist für mich irgendwie akkordarbeit.
vorraussetzungen für akkordarbeit laut wikipedia:
* die Tätigkeit muss bewertbar sein
* die Tätigkeit muss sich regelmäßig wiederholen
* der Arbeitnehmer muss sein Arbeitstempo selbst bestimmen können
das trifft meiner meinung nach bei mir zu.
dazu steht im MuSchG 4:
Ebenso ist eine Beschäftigung von werdenden Müttern mit Akkordarbeit, mit sonstigen Arbeiten, bei denen durch ein gesteigertes Arbeitstempo ein höheres Entgelt erzielt werden kann, und mit Fließbandarbeit mit vorgeschriebenem Arbeitstempo verboten (Mutterschutz). Eine Ausnahme kann nur dann bewilligt werden, wenn die Art der Arbeit und das Arbeitstempo eine Beeinträchtigung der Gesundheit von Mutter oder Kind nicht befürchten lassen.
sicherlich gefährdet es nicht unsere gesundheit. aber ich verdiene weniger wenn ich es nicht schaffe. durch übelkeit, schwindel etc. wird es sicher nicht einfach, es war so schon schwer zu schaffen

aber wer bestimmt denn ob eine ausnahme gemacht wird? ich oder der arbeitgeber?
habe ich denn eine chance vorab in mutterschutz zu gehen? ich will jetzt nicht faul wirken aber mir hängt es so zum hals raus
