in anbetracht dessen, wer oder was da sonst noch so auf dem friedhof liegen könnte bzw. was mit einem selbst und dem grab nach 25 jahren gemacht wird, möchte ich nicht auf dem friedhof beerdigt werden.
was den austritt betrifft... nunja. mit 14 fand ich das auch alles ziemlich scheiße, ebenso, dass man mir damals keine wahl gelassen hatte.
aber: hatte es denn einen nachteil?
im nachhinein kann ich sagen, dass es vorteile hatte, wenn auch ich nicht an diesen ganzen hokuspokus geglaubt habe (auch immer noch nicht glaube und nie glauben werde). in meinen konfirmationsstunden habe ich gelernt, dinge auf eine andere weise zu betrachten und mich mit dingen (liebe, tod, andere religionen und deren hintergründe) beschäftigt, mit denen ich mich sonst nie so intensiv auseinandergesetzt hätte. es ist übrigens auch sehr gut, wenn man dort lernt, die bibel zu verstehen. in gewisserweise ist die bibel doch auch gerade für kinder ein wichtiges und nicht zu unterschätzendes bildungsmedium.
wiegesagt, ziehs durch, nachteile hat es eigentlich nicht.

desweiteren kann man in so ner kirchengemeinschaft halt doch verdammt viel spaß haben.
brauchst ja nicht mehr in die kirche zu gehen (mache ich auch nicht) aber gleich austreten zu wollen? das überleg dir nochmal.