Habe mal ne Weile an ner Tankstelle gejobbed, ist aber auch schon was länger her. Da musste ich als Aushilfe auch immer die Fehlbeträge in meiner Kasse ausgleichen und Kassensturz wurde auch immer erst nach Ende der tatsächlichen Arbeitszeit gemacht.
Nach ner Weile ging mir das aber ein wenig auf den Keks und ich hab mir dafür einfach Überstunden eingetragen. Habs nicht eingesehen jeden Tag 30-45 Minuten länger zu arbeiten für lau... Chef und ein paar festangestellte Kollegen fanden das zwar offensichtlich nicht so toll, war mir aber irgendwie egal...

Fehlbeträge in der Kasse auszugleichen fand ich dagegen nicht ganz so schlimm, war ja mehr oder weniger meine eigene Schuld. Dumm wurds nur wenn der "Chef" einen gütigerweise an stressigen Tagen mal für 10 Minuten in die Pause geschickt hat und dann Abends merkwürdigerweise 20,- Euro in der Kasse fehlten, wo sonst meistens nur Differenzbeträge von maximal +/- 2,- Euro an der Tagesordnung waren. Nachdem das öfters vorkam hab ich einfach nach solchen "Pseudo-Pausen" Waren über den Thresen wandern lassen ohne sie in die Kasse zu bongen. So hatte ich dann wieder ne ausgeglichene Kasse. Nach drei Monaten hab ich dann allerdings eh wieder gekündigt, war mir ein bisl zu dubios das ganze, vor allem da an jeder Kasse an der Cheffe mal ausgeholfen hatte am Ende horrende Beträge (20,- Euro bedeuteten knapp drei Stunden Arbeit umsonst) fehlten...