
22.12.2007, 02:54
# 15 Aaaalso:
Du warst zwar nicht zu Hause, aber kannst du auch beweisen dass du dort wo du warst kein Inet hattest?
So wird erstmal der Beschuldigte argumentieren, wenn er ne Aussage macht oder es zum Proess kommt und er sich nen Anwalt nimmt.
Das Beste wäre, du gehst schonmal zum Anwalt, der kann auch schonmal Zivilklage einreichen, denn die Polizei geht der Sache ja nur strafrechtlich nach.
Über die email wird man dann auch an die entsprechenden Adressdaten etc. von der Person rankommen, und wenn nicht darüber dann doch hoffentlich über die IP. Und dann dürfte die Sache recht schnell (juristisch gesehen schnell^^) erledigt sein. Ebenfalls mmöglich es rauszufinden über die Versandadresse wo die Sachen, welche mit den Gutscheinen gekauft wurden, hingeschickt wurden.
Falls das alles doch nicht klappt, hast du erstmal ein Problem, denn dann musst du Amazon beweisen, dass du nicht fahrlässig gehandelt hast und deine Nutzerdaten (sorich PW und Kontoname deines Amazon Kontos) irgendwo veröfentlicht bzw. rumliegen lassen hast.
Wenn dann rausgefunden wird, dass es eine Sicherheitslücke von Amazon war, bist du erstmal aus dem Schneider - ebenfalls wenn rauskommt, dass du einen Torjaner o.ä. auf dem Rechner hattest. Denn die Anmeldung bei Amazon geht grundsätzlich über einen Sicherheitsserver (128 bit Verschöüsselung) und wenn dort kein Fehler aufgetreten ist, darf derjenige, der das verschlüsselte PW erspäht hat, erstmal seinen Rechner gute 2.500 Jahre rechnen lassen (naja, 2.5000 Jahre mit nen paar mehr nullen hintendran^^) bis er das PW hat - also total unwahrscheinlich dass ers so gekiregt hat. Wobei das auch zu deinem Nachteil ist.
Schrieb auf jeden Fall auch Amazon an und erklär ihnen die Sachlage, und ruf auch noch an. Eventuell erlassen sie dir das Ganze auf Kulanz, wenn du sagst, du gehst eh zum Anwalt.
halt uns auf dem Laufenden, ok? ist interessant, und ich drück dir die Daumen, dass du dein Geld und gutes Recht bekommst.
MFG
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