@ Eugen
Das Thema ist hier falsch einsortiert - Dir geht es nicht um Rechtsfragen, sondern um Politik:
Brauchen wir Gerichte, oder sind sie eher der Entfaltung der persönliche Freiheit im Wege?
@ c.p.
Die Antwort ist für mich recht klar: Ohne Gerichte wären wir rasch beim Faustrecht, wo letztlich der mit der größten Waffe und den kleinsten Skrupeln gewinnt.
Das kann ein vernünftiger Mensch nicht wollen, wirklich nicht...
Nur am Rande: Gerichte sind nicht nur zuständig für die Bestrafung von Übeltätern - genauso wie die Polizei nicht in erster Linie als Feind anzusehen ist. Das scheint mir eher ein Problem der Liebhaber verbotener Substanzen zu sein
Gerechtigkeit ist so eine Sache, die man nicht unbedingt von Gerichten erwarten sollte. Richter sind auch nur Menschen und die Erkenntnisse sind nicht immer vollständig. Dementsprechend können die Urteile auch bestenfalls nahe ran an die Wahrheit und damit das, was als gerecht empfunden wird.
Im übrigen empfindet der Unterlegene auch ein noch so richtiges und gut begründetes Urteil oft als *ungerecht*.
Was die Frage von Recht nur für Reiche angeht: In Deutschland gibt es für nicht begüterte Menschen eine besondere Form der Sozialleistung, die sich Prozeßkostenhilfe nennt. Wer keine Kohle hat, aber ein aussichtsreiches Ziel verfolgt, kann auch ohne Vorschuß prozessieren.