Zum Thema Unstimmigkeitsverfahren solltest du dir vielleicht mal
diesen Link ansehen. Da siehst du eigentlich auf einen Blick, was so auf dich zukommen könnte.
Ansonsten empfiehlts sich sicherlich, mal nen Blick in das ebay-Forum zu werfen. Hab mich damit noch nie beschäftigt, aber ich geh mal davon aus, dass du da Informationen zu ähnlichen Fällen finden wirst.
Ich würd den 20-Euro-Deal an deiner Stelle ja annehmen. Und wegen 1,65 Euro würd ich mich in dem Fall auch nicht anstellen. Wenn du dir mal das Bewertungsprofil des Käufers anschaust, siehst du, dass er von 263 anderen Ebaylern positiv bewertet wurde. Das über einen Zeitraum von achteinhalb Jahren. Will sagen: Sieht aus wie jemand, der bei Bedarf mal was bei ebay kauft und auf nen korrekten Ablauf Wert legt. Das, was er da bemängelt, erscheint doch nicht ganz unglaubhaft. Dass er die betroffenen Teile zurückschickt zeigt doch, dass er den Mangel beweisen kann/will.
Wenn dir das aber nicht passt, kannst du ihm immer noch anbieten, die Transaktion vollständig rückgängig zu machen. Nur dann solltest du dich fragen, ob du den Hubschrauber nochmal für dasselbe Geld (nach Abzug von den 21,65 Euro) wieder loswirst. Und das glaube ich kaum, wenn die Kostenangaben für Ersatzteile in der ersten Mail korrekt sind.
Ich kann dein Verhalten ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen. Wenn sich bei mir jemand über nicht angegebene, aber vorhandene Mängel beschweren würde, wäre mir doch daran gelegen, auf die Person zuzugehen und ihr ein Angebot zu machen. Ich mein, wenns um ne Auktion von Privatperson zu Privatperson geht, sollte das doch eigentlich leicht zu regeln sein.
Ich würd mich auch ärgern, wenn ich was für so viel Geld ersteiger und dann entspricht es nicht der Beschreibung. Meiner Meinung nach läge es an dir, dem Kerl ein faires Angebot zu machen und dich zu entschuldigen! Sowas prüft man doch auch eigentlich, bevor mans verkauft.